Ausgabe 
18.9.1850
 
Einzelbild herunterladen

298

FFF Dr. Borchardt's 25 aromatisch- medieinische

2 2 7 Kräuter⸗Seife,

chemiſch unterſucht und geprüft von dem Königl. Preußischen Geheimen Sanitäts- Rath und Stadt⸗Phyſikus Dr. Natorp in Berlin, ſo wie von vielen anderen renomirten Aerzten und Chemikern.

Sas!) Bei der ſo rühmlichſt anerkannten Vortrefflichkeit der Dr. Borchardt'ſchen Kräuter⸗Seife empfiehlt ſich dieſelbe mit beſtem Rechte für jede Haushaltung und Toilette als das wirkſamſte und 2 eeineate Mittel gegen die ſo läſtigen Hautausſchläge, Som- zmerſproſſen, Finnen, gichtiſche und rheumatiſche Affec⸗ 5 tionen, Flechten, ſo wie gegen ſpröͤde, trockene und gelbe Haut 8 und eignet ſich namentlich auch als ein vorzügliches äußerliches Heilmittel 2 bei krankhafter Reizbarkeit der Haut, Hautſchwäche, die zu G Erkältungen disponirt, bei manchen chroniſchen Hautkrank⸗ heiten, ſo wie zur Umſtimmung der Schleimhautkhätigkeit. Sie erweicht und reinigt die Haut, trägt zu ihrer Erfriſchung Jund Stärkung ſowohl durch raſche Zerſtörung aller die Porenaus⸗ G dünſtung hindernder Stoffe, als wie auch durch mittelbare Herſtellung 8 5 und Beförderung der für die Geſundheit ſo nothwendigen freien Cir⸗ Y Oculation in den äußerſten Haargefäßen der Körperoberfläche weſentlich 2 bei, verſchönert und verbeſſert den Teint und erhält ee bei fortgeſetztem Gebrauch in friſchem und belebtem Anſehen. Dieſe? Kräuter Seife eignet ſich auch ganz vorzüglich für Bäder de und wird zu dieſem Zwecke mit dem deſten Erfolge benutzt. 80

N

2

N

7 Dr. Borchardt's aromatiſch⸗mediciniſche Kräuter⸗Seife 2 J wird in weißen mit grüner Schrift bedruckten und an beiden Enden? mit nebenſtehendem Stempel verſehenen Packetchen à 6 Sgr. verkauft

I und iſt nur allein ächt zu haben bei a:. P. F. Schmittner in Friedberg nächſt der Burg. 2

FFCCCCCCCCCCCCCCCC0C CCC Militär⸗Stkellverkrelungs⸗Anſtalt

von Carl Schwarz, Rheinſtraße Lik. E. Nr. 5.

(14610 Indem ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringe, daß ich mich von Herrn Dr. juris Vogel, mit dem ich bisher die allgemeine Militär⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt in Gemeinſchaft leitete, getrennt habe, verbinde ich damit die Anzeige, daß ich unter heutigem Datum eine Militär⸗ Stelloertretungs⸗Anſtalt auf alleinige Rechnung dahier gegründet habe, deren Hauptzweck iſt, für jedes laufende Conſeriptions jahr denjenigen Dienſtpflichtigen, die einen Stellvertreter wünſchen, tüchtige Einſteher zu beſchaffen und die Verträge mit denſelben, den beſtehenden Geſetzen gemäß, abzuſchließen. 5 5

Für diejenigen Dienſtpflichtigen, die bereits in dieſem Jahr ein Marſchloos ge agen und noch vertreten ſein wollen, bilde ich eine beſondere. Geſellſchaft, die auf Gegenſeitig⸗ eit gegründet, dem Einſteller die Sicherheit gewährt, daß er nicht durch etwaige Deſertion oder ſchlechte Aufführung der für ihn eingetretene Einſteher in großen Schaden kommen kann. Die Statuten beſagen das Nähere darüber. Mit dieſer Militär⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt verbinde ich zugleich eine Aſſecuranz⸗Anſtalt die, nach dem Grundſatz der Gegenſeitigkeit, den Conſcriptions⸗ pflichtigen vor der Loosziehung die Sicherheit gewährt, daß, bei etwaiger Ziehung eines Marſch⸗ looſes, ſie jedenfalls einen Einſteher erhalten und zwar zu einer viel geringeren Summe, dadurch daß bei einer beſtimmten Anzahl Geſellſchaftsmitglieder immer ein kleiner oder größerer Theil ſein wird, die Freilooſe ziehen.

Hierzu können die im Jahr 1851 zur Ziehung kommenden Conſcriptionspflichtigen ſich jederzeit bei mir oder meinen Herrn Agenten anmelden und die Statuten, woraus die näheren Beſtimmungen zu erſehen ſind, in Empfang nehmen. Diejenigen, welche als Einſteher dienen wollen, erſuche ich, ſich mit den nöthigen Papieren verſehen, brieflich oder perſönlich auf meinem Bureau zu melden.

Die Garantie für Erfüllung der wechſelſeitigen Verbindlichkeiten muß zunächſt und vor⸗ zugsweiſe im gegenſeitigen Vertrauen auf Rechtlichkeit und Gewiſſenhaftigkeit beruhen, ich, meiner⸗ ſeits werde mich bemüh'n mich dieſes Vertrauens in jeder Beziehung würdig zu zeigen.

Zur weiteren Sicherheit habe ich in der Perſon des Kaufmanns Derrn Carl Hemmerde einen Bürgen geſtellt, der für die Summe von 5000 fl. als Selbſtzähler haftet; für jedes weitere Conſeriptionsjahr werde ich einen neuen Bürgen ſtellen.

Mein Büreau iſt Rheinſtraße Lit. E. Nr. 5. und ſind zur perſönlichen Rückſprache und Anmeldungen die Stunden von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags

beſtimmt. Darmſtadt im Auguſt 1850. Carl Schwarz. 5 Nähere Auskunft ertheilt der Agent für den Regierungsbezirk Friedberg H. Hahn in Friedberg.

0 Y

8

2

Anzeige.

(14610 Von der bei mir zu findenden Aus⸗

wahl ganz vorzüglich gearbeiteter Bruchbänder

ſetze ich Hülfsbedürftige in Kenntniß mit dem

Bemerken, daß ich jetzt in dem ehemaligen

Commandantenhauſe neben dem Rathhauſe dahier

wohne.

Nauheim den 7. September 1850.

Bechtold, Amtswundarzt.

Zum Verkaufen.

(142) Ein ſchwarzes Pferd, wo unter drei die Wahl gelaſſen wird, hat zu verkaufen e e e in Friedberg.

Eine Kelter

(14910 mit zwei eiſernen Schrauben nebſt Mahltrog mit Stein ſteht zu verkaufen. Bei wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes.

Sun gehe rpinng (1500) wird unter annehmbaren Bedingun⸗ gen geſucht von

Joſ. Hoffmann, Poſſamentier.

Einladung zu einem Geld-Scheibenſchießen

(1515) mit Büchſen und Flinten, auf 2 Ständen, welches von dem Unterzeichneten Sonntag den 22. und Montag den 23. Sep⸗ 5 tember l. J., in dem Schloßgarten zu Ockſtadt abgehalten 805 15 5 der Schuß 6 kr. koſtet. Das ähere ſagen die an den Ständen 2. angehefteten

Bemerkt wird noch, daß auf den Sonntag gut beſetzte Tanzmuſik, gute Speiſen und Ge⸗ tränke, ſowie prompte und reelle Bedienung an- zutreffen iſt.

Ockſtadt den 15. September 1850.

N. Ste per

Blauer Vitriol, (1516) in ſchönſter und beſter Qualität, iſt äußerſt billig zu haben bei

H. Hahn, Materialiſt.

Literariſche Anzeige.

(1517), Bei J. G. Wirth Sohn in Mainz iſt erſchienen und in der Buchhand⸗ lung von C. Bindernagel in Friedberg zu haben:

Die Küche. Vollſtändiges praktiſches Handbuch der Kochkunſt.

Enthaltend: 2095 der neueſten, beſten Kochvor⸗ ſchriften, auf deutſche, franzöſiſche und engliſche Art, in 68 Abſchnitten. Herausgegeben von C. F. Klein,

Reſtaurateur und Gaſthalter im rothen Haus in Mainz.

Preis 1 fl. 45 kr.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

ä