Ausgabe 
17.7.1850
 
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davon, in welchem ich an der Stimme meinen Be kannten zu erkennen glaubte, die Frage thun: ob noch freie Plätze im Nachtwagen nach Weſtmoreland zu bekom- men ſeien? Nach Weſtmoreland? Was in's Merkur's Namen konnten denn drei Beutelſchneider vom reinſten Waſſer im Lande des Ginſters und der Friesröcke wollen! Die nächſte Frage meines Bekannten, die er an den Com- mis richtete, während er das Geld für drei Plätze im Fond nach Kendal bezahlte, war ebenſo oder vielmehr in noch höherem Grade befremdlich; er fragte nämlich:Wird der Herr, der vorhin aus dem Bureau trat, der in der Offiziersmütze nämlich, unſer Reiſefährte ſein? Allerdings, er hat ſich einſchreiben laſſen, und iſt ſeither, glaub' ich, in's Haus getreten! war die Antwort.

Zeit in einen Seitenflur zu treten, als die drei Gentlemen aus dem Bureau traten, an mir vorübergingen und den Hof verließen. Ich weiß nicht wie es geſchah; allein mich überkam plotzlich ein unbeſtimmter Argwohn in Betreff des Zuſammenhangs dieſer drei Burſche mit derOfftziers⸗ mütze, und den Ereigniſſen von Kendal. Offenbar ſteckte dahinter etwas Unnatürliches, hinter das ich übrigens zu kommen hoffte. Mein nächſter Gedanke war: die Fahrt nach Weſtmoreland mitzumachen und die drei Spitzbuben ſammt dem in der Offiziersmütze genauer zu belauſchen: da her trat ich in das Bureau, fand zum Glück noch zwei Plätze vakant und belegte Beide für James Jenkins und Joſiah Barnes, zwei Landsleute und Freunde von mir,

Danke ſchön, guten Morgen! Ich hatte kaum

die in die nördliche Gegend zurückkehren wollten.

(Fortſetzung folgt.)

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

NIN INM NN N NN Edictalladung.

(1046) Im Jahre 1823 leiſtete Peter Bou⸗ temp in Frietberg dem hieſigen Hospitalfond, resp. der geiſtlichen Stiftungsdeputation als Rechner jenes Fonds eine Caution durch Ver- pfändung mehrerer Grundſtücke im Werthe von 1057 fl. und im Jahre 1843 ſetzte Johannes Breitenbach in Oberwöllſtadt der hieſigen Stadt- kirche eine Hofraithe wegen gehöriger Verrich tung der übernommenen Weißbinderarbeiten un⸗ terpfändlich ein. Beide Cautionen ſind nach vorliegender Anzeige erloſchen, die Urkunden jedoch verloren gegangen. Sollten dritte die⸗ ſelben beſitzen und Anſprüche daraus begründen wollen, ſo iſt dies ſo gewiß binnen 6 Wochen von heute an hier anzuzeigen, als ſonſt, daß kein ſolcher Anſpruch mehr beſtehe, unterſtellt und Löſchung der betreffenden Einträge in den Hppo⸗ thekenbüchern verfügt werden wird. Friedberg den 22. Juni 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.

Verpachtung fiskaliſcher Grundſtücke zu Friedberg.

1103] Die nachgenannten fiscaliſchen Güter⸗ ücke werden mit Ablauf dieſes Jahres leihfäl⸗ lig und da die letzte Verſteigerung derſelben von Gr. Ober ⸗Forſt⸗ und Domänen ⸗Direction die höhere Genehmigung nicht erhalten hat in den unten angegebenen Terminen in dem Gaſthauſe um Maulbeerbaum dahier, anderweit auf 6 ahre, von Anfang 1851 an ſtückweiſe öffent⸗ lich verpachtet, und zwar:

1) Mittwoch den 17. dieſes Monats von Nach- mittags 2 Uhr an; die Grundſtücke in der Fauerbacher, Ockſtädter und Straßheimer Gemarkungen;

2) Freitag den 19. von Nachmittags 2 Uhr an: die Grundſtücke in der Stadt Fried- berger Gemarkung(ehemalige Mainzer⸗ domkapiteliſche und Deutſchordensgüter);

3) Dienſtag den 23. ebenfalls von 2 Uhr an: die Grundſtücke in der Burg Friedberger Gemarkung.

Friedberg den 9. Juli 1850.

Der Gr. Heſſ. Rentamtsvicar des Rentamts Friedberg ien

Bekanntmachung.

(1127) Samſtag den 10. Auguſt l. J., Nachmittags 2 Uhr, ſoll das einſtöckige Wohn⸗ haus des Auguſtin Hütter zu Dornaſſenheim auf daſigem Rathhauſe verſteigert werden. Reichelsheim den 10. Juli 1850. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißerei n

Gras ⸗Verſteigerung. (1128) Donnerfiag den 18. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das Gras von circa 6 Morgen Gemeindewieſen zu Heu öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden.

Oberwöllſtadt den 15. Juli 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Breidenbach.

Verſtei gerung

eines Oeconomiegebäudes auf den Abbruch zu Glaubzahl.

(1129) Montag den 22. d, Vormittags um

11 Uhr, ſoll das auf dem Forſſhof Glaubza bei Nidda befindliche, noch gut in 1 7 aus ſteinernen Umfangsmauern von 83 Fuß Länge und 42 Fuß Breite aufgeführte, mit Ziegeln gedeckte, nunmehr entbehrliche ſüdliche Oeconomiegebäude unter den im vorgenannten Termin bekannt zu machenden Bedingungen auf Wen meiſtbietend öffentlich verſteigert werden.

Ridda den 11. Juli 1850. Der Gr. Heſſ Kreisbaumeiſter

des Baubezirks Nidda Linde.

Privat- Bekanntmachungen.

(707) Die weit und breit rühmlichſt bekannten und bewährten

Aechten Ohren Magnete

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Friedberg.

P. F. Schmittner,

nächſt der Burg.

Bad⸗Nauheim.

(1122) Das diesjährige große Haupt ſchießen wird Montag den 22. Juli abgehalten, wozu einladet. Die Schuͤtzenmeiſter: Raabe. Rieß. Der Platzmeiſter: D. Fritz.

In Bezug auf vorſtehende Annonce bemerke ich, daß Sonntag den 21. Juli gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik, Montag den 22. Juli, am Tag des Hauptſchießens, Harmonie-Muſtk ſtatt⸗ findet, ausgeführt von der Offenbacher Bürgergarde-Muſik, und um 1 Uhr table d' Hote in meinem Saale anzu treffen iſt, wozu hoflichſt einladet

D. Fritz.

Anzeige.

(1110 Daß ich das ſeit mehreren Jahren für meinen verſtorbenen Vater geführte Geſchäft als Frauenkleidermacher für mich übernommen habe, bringe ich zur ergebenen Anzeige mit der Bitte, daß diejenigen verehrlichen Kunden, welche mir ſeither ihr Zutrauen ſchenkten, mich ferner mit ihrem Wohlwollen beehren werden, indem ich ſtets billige, moderne und zur Zufriedenheit meiner Auftraggeber ausfallende Arbeit liefern werde.

Auf Verlangen bin ich bereit bier in Fried⸗ berg auch die Arbeit in dem Hauſe zu verfer⸗ tigen und bittet um geneigten Zuſpruch

Friedberg. Jacob Berg,

Frauenkleidermacher, wohnhaft bei Heinrich Lochmann in der Burg, nächſt der Kirche.

Großes Preiskegelſchieben

(1129) findet Sonntag und Montag den 21. und 22. d. M. in dem Garten des Unter- zeichneten ſtatt und ladet dazu höflichſt ein Butz bach. C. Becker, zum deutſchen Hof.