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Intelligenz-Dlatt
fuͤr die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg
im Beſonderen.
M. 46.
Sonnabend den 15. Juni
1850.
Regierungsblatt⸗Auszüge.
Nr. 16 enthält: 1) Bekanntmachung, die Auflöſung des ſeitheri— gen Forſtpolizeibezirks Laubach betr.— 2) Bekanntmachung, die Um— wandlung der ſeither zwiſchen Mainz und Frankfurt beſtandenen Courier poſt in eine Reitpoſt betr.— 3) Bekanntmachung, die Errichtung einer Fahrpoſt zwiſchen Alsfeld und Neuſtadt betr.— 4) Umlagen zur Be⸗ ſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden des Friedensgerichts⸗ bezirks Niederolm für 1850.— 5) Desgl. in den Gemeinden des Re— gierungsbezirks Biedenkopf für 1850.— 6) Desgl. in den Gemeinden des Regierungsbezirks Alsfeld für 1850.— 7) Desgl. in den israelitiſchen Religionsgemeinden des R.⸗B. Mainz für 1850.— 8) Dienſtnach⸗ richten. Am 1. März wurde dem Schulvicar Fröhlich zu Gelnhaar im R.⸗B. Nidda, die erſte evang. Schullebrerſtelle daf, übertragen. Am 3. März wurde dem Acceſſiſten bei dem Secretariate der Oberbaudiree⸗ tion Köhler aus Altenſtadt die Stelle eines zweiten Seecretärs bei dieſer Behörde übertragen. Am 7. Marz wurde der Stadtgerichts-Aſſeſſor Calmberg zu Gießen zum Director und Oberaufſeher der Strafanſtalt zu Marienſchloß ernannt. Am 9. Marz wurde der Landrichter Stock— bauſen zu Fürth zum Landrichter an dem Landgerichte zu Zwingenberg, der Landrichter Braun zu Beerfelden zum Landrichter an dem Landge⸗ richte Höchſt, der Landrichter Brumhard zu Laubach zum Landrichter an dem Landgerichte zu Lorſch, und der Landrichter Stein zu Lich zum Landrichter an dem Landgerichte zu Beerfelden ernannt. Am 11. März wurde der Landgerichts⸗Aſſeſſor Klingelhöffer zu Alsfeld, dermalen zu Rödelheim, zum Landrichter an dem Landgerichte zu Biedenkopf ernannt. An demſ. Tage wurden die in dem engliſchen Fräuleinſtift zu Mainz be⸗ findlichen Eliſabetha(genannt Cöleſtine) Immerſchitt und Sabine (genannt Walpurgis) Samesreuther, beide gebürtig von Bingen, zu Lehrerinnen an der beſagten Anſtalt ernannt; ſodann wurde dem zweiten evang. Pfarrer Wagner zu Wimpfen die evang. Pfarrſtelle zu Dien⸗ heim, im R.⸗B. Mainz, dem evang. Pfarrer Helferich zu Dolgesheim die evang. Pfarrſtelle zu Mommenheim, im R.-B. Mainz, und dem Pfarramtsverweſer Bus zu Schaafheim die neu errichtete reformirte Pfarrſtelle zu Heubach im R.-B. Dieburg übertragen. Am 12. März wurde dem Schulvicar Kraus zu Abenheim, im R.⸗B. Mainz, die erſte kath. Mädchen ⸗Schullehrerſtelle daf. übertragen. An demſelben Tage wurde der Landgerichts⸗Aſſeſſor Hensler zu Hungen, dermalen zu Biedenkopf, zum Landrichter an dem Landgerichte zu Laubach, am 13. März der Landgerichts ⸗Aſſeſſor Sartorius zu Lorſch zum Landrichter an dem Landgerichte zu Lich, und am 14. März der Landgerichts-Aſſeſſor Wal⸗ ther zu Fürth zum Landrichter an dem Landgerichte daſelbſt ernannt. An demſelben Tage wurde der Dr. med. Hofmann aus Gleßen zum Aſſiſtenzarzt bei der geademiſchen Klinik daſelbſt ernannt; am 15. März wurde der Land gerichtsaſſeſſor Dr. Gilmer zu Friedberg zum Landrichter an dem Landgerichte zu Rödelheim ernannt. Am 18. März wurde dem Oberſteuerdireetions-Secretär Meiſenzahl die etatsmäßige Nebenſtelle eines Secretärs und Regiſtrators beider Münzdeputation und dem ſeit— herigen Forſtpolizeibeamten, Forſtmeiſter Dickel zu Laubach, nach ſeinem Wunſche, die Revierförſtersſtſelle von dem neu conſtitutrten Forſtrevier Laubach übertragen. Am 20. März wurde dem Schullehrer Rabenau zu Burkhardsfelden die evang. Schullehrerſtelle zu Garbenteich, im R.-B. Gießen, und dem Schullehrer Steinmüller zu Garbenteich die evang. Schullehrerſtelle zu Wallenrod, R.⸗B. Alsfeld, übertragen.— 9) Er- ledigt ſind: die erſte kath. Schullehrerſtelle zu Gonſenheim, R.-B. Mainz, mit jährlich 502 fl., einſchließlich der Entſchädigung für Heizung des Schullocals; die evang. Schullehrerſtelle zu Burggemünden im R.⸗B.
Alsfeld, mit jährlich 276 fl. 41 kr., nebſt 4 Stecken buchen Scheitholz zur Heizung der Schulſtube.— 10) Geſtorben ſind: am 27. Januar der Landgerichtsaſſeſſor Frank zu Gladenbach; am 16. Februar der eme⸗ ritirte bang. Pfarrer Dr. Hofmann dahier, früher zu Sprendlingen; am 26. Febr. der evang. Pfarrer Snell zu Dornheim, im R.⸗B. Darm⸗ ſtadt; an demſelben Tage der evang. Pfarrer Draudt zu Langenhain, im R.⸗B. Friedberg; am 28. Febr. der penſ. Rheinbauperwalter Philipp Adam Kolb zu Erfelden; am 4. März der penſ. Diſtrikteeinnehmer Schmidt zu Wimpfen.
Die beiden Uebenbuhler. Von J. A. Fröhlich. (Fortſetzung.)
Florian unterdrückte ein Lächeln, das ihm auf die Lippen treten wollte, denn er dachte: Sie wird meine Arbeit ſo leicht erkennen, als ſie meine leichten gefälligen Romanzen von Deinen Simſonstoͤnen unterſcheiden könnte. Herzlich und frei erwiderte er aber:„Offen geſtanden, lieber Pierre, wir ſind als Mechaniker an Geſchicklichkeit einander beinahe gleich. Nun gilt es alſo nur, den Scharf— ſinn anzuſtreugen, um Etwas zu erfinden, was Roſette am beſten gefallen mag. In ungefähr ſechs Monaten kommt ihr Geburtstag, und dieſem zu Ehren will ich einige Verzierungen für die kleine Laube am Waſſer anfertigen, wo ſie an ſchönen Abenden ſo gerne mit ihrem Großvater ſitzt, und ihm vorlieſt!“
„So will ich das Gleiche thun! entgegnete Pirere; „nur ſollten unſere Zierrathen Maſchinen ſein!“ Mit offenem Blicke beſiegelten ſie die Uebereinkunft durch männ— lichen Handſchlag, und ſprachen von da an Nichts mehr über dieſen Gegenſtand, bis der anberaumte Tag kam. An dieſem Tage luden ſie den alten Uhrmacher und ſeine Enkelin ein, die Laube zu beſuchen, um über die relative Geſchicklichkeit der beiden Rivalen ein Urtheil zu fällen. Vor dem kleinen Gartenbaſſin war ein Vorhang angebracht, und ſie warteten ruhig, bis dieſer entfernt würde.— „Dieſe Ente hat eine eigenthümliche Farbe,“ ſagte Roſette, und ſieh' nur, Großvater, wie ſeltſam ernſt ſie dareinblickt!“ Die Ente watſchelte, ohne ſich an dieſe Bemerkungen zu kehren, an's Waſſer, trank, erhob den Schnabel in die Luft, als wollte ſie dem Himmel fuͤr dieſe Erfriſchung dan— ken, ſchlug mit den Flügeln, ſchwamm um den Rand des Baſſins und watſchelte wieder heraus in's Gras. Als Breguet ihr einige Kuchenkrümchen zuwarf, pickte die Ente ſie haſtig auf und der Greis wollte ihr eben noch mehr Futter vorwerfen, als Roſette ausrief:„Ei, ei,


