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das Gemüth des Menſchen an einen fortgeſetzten Zuſtand der Gefahr! Da die See ruhig war und das Schiff noch ſchwamm, lebte die Hoffnung ſowohl bei uns, als bei unſern verlaſſenen Reiſegefährten wieder auf; und ich ſelbſt, indem ich um mich her die jungen, geſunden Ge⸗ ſichter ſah und auf das herrliche Schauſpiel der Natur blickte, konnte mir nicht vorſtellen, daß der Tod ſo nahe drohe.
Wir waren ganz heiter geworden, ſprachen und ſcherzten über Alles, was vorkam. Nur der Kapitän nahm keinen Theil an unſerer Heiterkeit. Im erſten Augenblicke der Gefahr hatte er eine Faſſung bewährt, die noch un— verändert fortdauerte. Als ich zu ihm ſagte, daß das Schiff wohl noch in einigen Tagen nicht ſinken würde, drückte er nur ſeine Lippen zuſammen und ſchüttelte den Kopf mit dem ſichtbaren Ausdrucke innerer Trauer.
Die auf dem Schiffe ſich am Morgen enthüllende Scene war nur eine Wiederholung des vorhergehenden Abends. Der größere Theil der Paſſagiere ſetzte, noch immer berauſcht, die lärmende Luſtigkeit fort, während einige Andere, von dem Anblick überwältigt, langſam und ſchweigend auf dem Verdeck umhergingen, oder unbeweglich da ſaßen, Bilder der Verzweiflung. Die Campbells waren wie bisher während der ganzen Reiſe, gänzlich allein. Der Mann hatte den einen Arm um ſeine Frau geſchlun⸗ gen und Beide zeigten in ihrer Miene feſte und würdige Faſſung; ihre Tochter ging bald hierhin, bald dorthin, da die See ſo ruhig war, daß die Eltern ihr ſo weit ſie wollte, zu gehen erlaubten.
Der Kapitän befahl, daß das Boot einen Augen- blick an das Schiff hinangezogen werden ſollte, um einige Anordnungen zu machen; ſogleich lief das kleine Mädchen an die Seite und rief mir zu:„Wollt Ihr uns nicht auch mitnehmen? Bitte, Mr. Ferguſon, guter Mr. Fer⸗ guſon! Willſt Du nicht Deine liebe kleine Karharina mit⸗ nehmen?“ Mein Herz brach faſt bei den flehenden Tönen des Kindes.„Ich kann Dich nicht mitnehmen, Katharina,“ erwiderte ich.„Wollte Gott, ich könnte es, mein liebes Kind!“ Sie kletterte auf den Rand des Schiffes, indem ſie fortwährend rief:„Bitte, nimm uns mit, Mr. Ferguſon.“
(Fortſetzung folgt.)
Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Juli. Friedberg.
Getraute:
7. Heinrich Präfried, Bürger zu Echzell, Reg.⸗B. Nidda, und Buchbinder dahier, des weiland Heinrich Präfried, geweſenen Ortsbürgers und Gerichtsſchreibers zu Ech— zell nachgelaſſener ehelicher Sohn, und Louiſe Charlotte Maria Edling, des Gr. Oberfeldwebels Georg Edling dahier eheliche Tochter.
21. Joh. Konrad Ruppel, Bürger und Wagnermeiſter dahier, des weiland hieſigen Bürgers und Wagner— meiſters Joh. Adam Ruppel ehelicher lediger Sohn, und Maria Magdalena Schutt, des Ortsbürgers und Oekonomen zu Dorheim Heinrich Schutt eheliche ledige Tochter.
21. Georg Wilhelm, Bürger und Handarbeiter dahier, des weiland Chriſtian Wilhelm, Ortsbürgers und Acker— manns zu Niederweiſel, Reg.-B. Friedberg, ehelicher verwittweter Sohn, und Margaretha Schwalm, des weiland hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Hein— rich Schwalm eheliche Tochter.
21. Ludwig Mehl, an der Eiſenbahnſtation dahier ange⸗ ſtellt, des Bürgers und Ackermanns Georg Mehl in Fehlheim ehelicher lediger Sohn, und Louiſe Henriette Sophie, Wittwe des weiland hieſigen Bürgers und Oekonomen Rudolph Schmidt, eheliche Tochter des hieſigen Bürgers und Bierbrauers Anton Burk.
21. Joſeph Seitz, Gr. Feldwebel dahier, des verſtorbenen Bürgers und Schreiners zu Mainz Joſeph Seitz ehe⸗ licher lediger Sohn, und Eliſabetha Bauer, des Ho⸗ boiſten im Gr. Leibgarde-Regiment Chriſtian Bauer zu Darmſtadt eheliche ledige Tochter.
Getaufte:
4. Dem hieſigen Bürger und Materialiſten Heinrich Hahn eine Tochter, Margaretha Helene Amalie, geb. den 31. Mai.
4. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm, geb. den 1. Mai.
7. Dem Bürger zu Herchheim in Rheinheſſen und Ziegler dahier Peter Wendel ein Sohn, Chriſtian, geb. den 16. Juni.
7. Dem Bürger in Echzell und Buchbinder dahier Hein— rich Prafried eine Tochter, Helene Marie Margarethe, geb. den 21. Juni.
10. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Wilhelm Krauch eine Tochter, Helene, geb. den 20. Juni.
14. Dem hieſigen Burger und Dreher Andreas Gerhard ein Sohn, Emmerich, geb. den 2. Juli.
14. Dem hieſigen Bürger und Bäcker Johannes Dieterich eine Tochter, Juſtine Margarethe, geb. den 2. Juli.
21. Dem hieſigen Bürger und Baumwollenwebermeiſter Anton Aloys Länder eine Tochter, Margerethe Eliſa⸗ bethe, geb. den 27. Juni.
21. Ein unehelicher Sohn, Heinrich Peter, geb. den 9. Juli.
21. Dem dahier an der Eiſenbahn beſchaftigten Burger und Schmiedmeiſter Peter Conrad Thomas von Die— burg ein Sohn, Peter Conrad, geb. den 18. Juli.
28. Ein unehelicher Sohn, Georg, geb. den 13. Juli.
Beerdigte:
3. Friedrich Horn, des Chriſtian Horn, Ortsbürger zu König, Reg.⸗B. Erbach, ehelicher lediger Sohn, Schütze in der zweiten Schützencompagnie des 4. Gr. Infan⸗ terie-Regiments dahier, alt 21 Jahr, 5 Monate und 25 Tage, 1 den 1.
25. Georg Chriſtoph Morell, hieſiger Bürger und Tabaks⸗ fabrikant, alt 84 Jahr, 10 Monate und 23 Tage, 1 den 23.
25. Maria Zimmermann, geb. Pendling, des hieſigen Bür— gers und Weißbindermeiſters Johannes Zimmermann Ehefrau, alt 44 Jahre, 1 Monat und 28 Tage,* den 24. 8
26. Katharina Konrad, des weiland Regimentsſchreibers Johannes Konrad dahier hinterlaſſene ledige Tochter, alt 27 Jahre, 3 Monate und 1 Tag, f den 24.
25. Eliſabetha Ruths, geb. Braunſchweig, des Expedienten an der Main-Weſer-Eiſenbahn, Section Friedberg, Philipp Ruths dahier Ehefrau, alt 50 Jahre, 5 den 25.
Für die Familie des H. Sommerlad iſt ferner eingegangen: Von A. L. 36 kr. mit dem Motto: Gott beſchütze uns vor ſol⸗
chem Unglück. i 1 Die Expedition des Friedberger Intellgzbl.


