Ausgabe 
6.7.1850
 
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Joolbad-Mauheim.

(1078) Nächſten Sonntag den 7. Juli

Florafeſt im Kurgarten.

Großes Coneert,

ausgeführt von dem Muſikcorps der königl. baier. Jäger, unter perſönlicher Leitung des Herrn Capellmeiſters Geißelbrecht. Anfang 3 Uhr. Entrée 9 kr. die Perſon.

Abends große Illumination. . J. Hurſt. Aechtes Klettenwurzel-Oel

in Flacons mit Gebrauchs-Anweisung 30 kr.

(1079) Dieses neu erfundene Oel hat sich als das kräftigste und Wirksamste Haarbeforderungs-Mittel bewährt, indem es nach kurzem Gebrauche eine Fülle junger Haare hervorbringt, die Haarwurzeln stürkt, und somit nicht nur das Ausfallen der Haare verhindert, sondern denselben neues Leben und den üppigsten Wachsthum ertheilt.

Nicht zu verwechseln ist dieses

achte Klettenwurzel-Oel

mit andern nachgemachten Fabrikaten unter gleichen Namen, welche meistentheils nur aus etwas roth gefärbten wenig parfümirten Provencer- Oel bestehen, und desshalb dem Publikum billiger angeboten werden.

Alleiniges Lager von obigem ächten Klettenwurzel-Oel be-

findet sich in: Friedberg bei P. F. Schmiliner.

Beachtenswerth!

(903) Wie und wo man für 8 Thaler Preußiſch Courant in Beſitz einer baaren Samme von ungefähr g Zweimalhundert tauſend Thalern gelangen kann, darüber ertheilt das unterzeichnete Commiſſions-Büreau unent⸗ geldlich nähere Auskunft, Das Büreau wird auf desfaͤllſige, bis ſpäteſtens den 15. Juli d. J. bei ihm eingehende frankirte Anfragen prompte Antwort ertheilen, und erklärt hiermit ausdrücklich, daß außer dem daran zu wendenden geringen Porto von Seiten des Anfragenden, für die vom Commiſſions-Büreau zu ertheilende nähere Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat. Lübeck, Juni 1850.

Commiſſionsbüreau, Petrikirchhof Nr. 308 in Lübeck.

Oſſenheimer Waͤldchen.

Kirſchenfeſt.

(1082) Sonntag den 7. Juli wird das Kirſchenfeſt im hieſigen Wäldchen mit Harmonie⸗ und Tanzmuſik gefeiert, wobei ſich die Zeitgeiſt⸗ kirſchenkuchen ruͤhmlichſt auszeichnen werden. Zu zahlreichem Beſuche ladet höflichſt ein

A e hle.

Scheiben- Schießen.

(1088) Sonntag den 14. d. M. beabſichtige ich ein Geldgaben Schießen abzuhalten, wozu ich Liebhaber mit Bürſchbüchſen und überhaupt Freunde des, geſelligen Vergnügens mit dem Bemerken einlade, daß ich vorzügliche Getränke und Speiſen den mich Beehrenden zufichere. Erbſtadt den 4. Juli 1850. J. Mörſchel, Gaſtwirth.

Einladung. (1084) Sonntag, als den 7. Juli wird in dem Schloßgarten zu Ockſtadt das jährliche Kirſchenfeſt gefeiert, für guten Kirſchenkuchen und Getränke, ſowie gute Bedienung wird beſtens geſorgt ſein, wozu höflichſt einladet

N. Ste y e r.

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 6. Sonntag n. Trinit. den 7. Juli.

Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur.

Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Seminarlehrer Röm held.

Nachmittags predigt in der Stadtkirche Herr Diaconus Baur.

Vormittags predigt in der Burgkirche:

Herr Candidat Schmidt J.

Nachmittags predigt in der Burgkirche:

Herr Candidat Stock.

Fruchtpreiſe.

i i ö i 3. Juli 28. Juniſ2 I. Juni Kirchweih fee ſſt. Küirſchenfeſt auf dem Chauſſee⸗ Haltung bras.. de (10800 Mit dem nächſten Sonntag den 2 l 8 5 Mainz 7. d. 15 1 f e dahier haus Ilbenſtadt. berg burg iſt zugleich ein Vogelſchießen verbunden, wozu Künftigen Sonntag den 7. Juli wird. fl. kr. fl. kr.] fl. kr. nubte che Nes Speier 14 eingeladen n 5 1 5 5 5 We r. Malter 7 8 25 8 1 e e und noble halb alle bekannte und unbekannte Freunde des Gere A 3.30 1 4 3 30 5 115 i 9 11 i ke öfli, 7 Ariſtoeaten, Demotkalenf* geſelligen Vergnügens mit dem Bemerken höflichſt Hafer 5 N 3 34521 2025

ein, daß für gute Speiſen und Getränke beſtens geſorgt ſein wird, namentlich werden vorzügliche Kirſchenkuchen, ſowie reingehaltener Aepfelwein beſter Qualität verabreicht. Chauſſeehaus Ilbenſtadt a am 2 Juli 1850. Gottfried Mörſchels Wittwe, geborne Dickenberger.

Höflichſt ſeid Ihr eingeladen*

Zu Schinken, Wurſt und Kälberbraten,

Käſe, Butter, Carbonaden;

Tanzmuſik und Vogelſchießen,

Aepfelwein dazu genießen,

Mädchen ſchön, jung und zart,.

Kurz Alles von der beſten Art.-

Oſtheim den 1. Juli 1850. 825 Gebrüder Schneider.

Die Fleiſch⸗ und Brodtaxen für die Städte Friedberg und Butzbach ſind unverändert geblieben.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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