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übel Fertſch⸗Finger in 7 900 Auskunft ertheilt gerne. ˖ Wilhel
(2810 Regelmäßige Segelſchif
von Bremen in gekupferten Zwiſchendecken,
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der Haupt
cherung guter Bedienunm
zu den billigſten Agentur
M. geltlich
Pertſch in Fruchtmarkt Nr. 209.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg.*
Herr Stadtpfarrer Fertſch.
Vormittags predigt in der Stadtkirche
Herr Stadtpfarrer Sell.
Herr e Kratz. L 0 Vormittags predigt in der Burgkirche⸗ 0 Herr Diaconus Baut.
Nachmittags predigt in der 3
Herr Candidat Breither.
Sonntag Invocavit den 25 Februar, Pfarramtliche Functionen verrichten
b Nachmittags predigt in der Stadtkirche 1
Beweisſtücke zu Inf. 260. (801 Nach Ins. 254, iſt die Verdächtigung in Inſ. 260 ein Schwerdt, das zerbricht, ehe es aus der Scheide gezogen wird und das dortige Lob klingt wie ſchmählicher Spott. Der Aus⸗ druck:„ſich Diäten in die Taſche ſpielen /, be⸗ deutet mindeſtens etwas Verächtliches, Unwür⸗ diges, und wenn Herr Klein ſich deſſen nicht ſchuldig machte, was that er da beſonders. Wo 815 er auch Diaten machen können? Der Bürgermeiſter des Orts hat laut Art. 15 der Gemeindeordnung, für Gänge und Arbeiten, die er im Intereſſe der Gemeinde innerhalb der Gemarkung derſelben vornimmt, keine Gebühren in Anſpruch zu nehmen. Went Herr Klein alſs bei nue der Gemeindewege und Regu⸗ lirung der Grenzen zugegen war, was aber ſehr ſelten der Fall war, ſo mußte er dies un⸗ entgeltlich thun. Wenn ferner das Inſ. 260 merken laſſen will, die Parzellenvermeſſung ſei etwas der Gemeinde Schädliches gewefen, ſo war es ja, wie wir gewiß wiſſen, in die Hände des Herrn Klein gelegt, dieſelbe zurückzuweiſen. Wir wollen nicht verdächtigend bemerken, daß er dabei an die Gebühren für die Flurbuchs⸗ auszüge gedacht habe. Uebrigens hat Herr
Klein bet der Vermeſſung ſowohl an ſich, als an ſeine Verwandten gedacht, die öffentlichen Verſteigerungen aber vergeſſen.— Zu dem duftenden Lob des Inſ. 260 erlauben wir uns übrigens noch einige Nachgerüche zu liefern. Wie reimt ſich die Uneigennützigkett des Herrn Klein damit, daß er 1843 ſeinem Schwager K. Schnitzler der ledig und im Haushalte ſeines Vaters war, ein Bürgerloos von 72 Wellen (laut Loosholzliſte) gegen alle Obſervanz zueig⸗ nete? Wie damit, daß er einmal die hieſige Orgel in drei Jahren gar nicht ſtimmte, ſich aber doch regelmäßig jahrlich die Gebühren zahlen ließ und ſich dieſelben als Bürgermeister mit anwies? Die Leute des G W. verdarben ein Fenſter auf dem Rathhaus und es wurde dieſem Manne eine Entſchädigung von 1 fl. auferlegt, welche derfelbe an den Bürgermeiſter Klein ausbezahlte. In der Gemeinderechnung fehlt die Einnahme vieſes Guldens. Machen wir einen Uebergang; 1845 wurde ein mindeſtens 6— 700 Pfund ſchworer Gemeindeochſe von dem Bürgermeiſter für 30 fl. 30 kr. verkauft. Wenn eine vorherige Bekanntmachung im Intelligenz⸗Blatt oder auch nur im Dorfe ſtattgefunden hätte, ſo dürfte mindeſtens ein Preis von 70— 80 fl. erlöſt worden ſein. Sogar das Berathungsprotocoll
ſoll erſt nach dem Verkauf aufgeſtellt worden ſein. Ein bieſtger Metzger(M. K,), der durch eine Frau Baſß von dem Verkaufsprofect Wind bekam, wurde beauftragt 66— 70 fl. zu bieten, kam aber, obſchon er ſehr früh aufgeſtanden war, doch um 5 Minuten 106 ſpat. Steckt etwas daähinteß oder nicht? Wie iſt für die Gemeinde geſorgt, wenn der Bürgermeiſter ohne vorher eſtelltes Berathungsprotocoll, ohne Bekanntmätchung, Verſteigerung, Accord, eine Dachdeckerarbeit am Rathhaus machen läßt und nath einem Ueberſchlag etſt fragt, als der Dach⸗ decker bereits die Rechnung von 20 fl. bringen
wollte? Ein zhnlicher, nur noch bedeutenderer Fall kam b er Reparqtur des Daches am
alten Schulhauſe vor. Wie hat ſich Herr Klein um die Controle dei der Materiallieferung zum neuen Schulhaus bekümmert? Uns ſind Falle bekannt, wo er z. B. nicht wußte und ſich nicht darum bekümmert hatte, wie viele 1000 Back⸗ ſteine geliefert worden waren. Das neue Schul- haus iſt überhaupt eine ſo faule Sache, daß wir unſere Hande nicht damit beſudeln wollen. Was ſaͤgen die Ortsbürger dazu, daß der Sohn des Bürgermeiſters mit ihrem Schuldenweſen ſo bekannt zu ſein ſcheint, daß er ſich berufen fühlt, es in der Steingrube zu verhandeln? Meine liebe Herren des Inſ. 260! die Welt iſt heut zu Tage mißtrauiſch geworden, man richtet nicht mehr viel aus mit der bloßen Verſicherung, der oder jener ſei ein redlicher Mann. Das kommt daher, weil die Bauern heut zu Tag nicht blos leſen, ſchreiben, rechnen, ſondern auch denken lernen wollen. Thatſachen aber beweiſen. Wir rathen jenen Herren Lobern einzuhalten, ſie würden uns ſonſt eine Fortſetzung abnöthigen. Wir ſind übrigens der Anſicht, daß der Ge⸗ meinderath von Ockſtadt, nachdem er ſolche Dinge wie Inſ. 254 vernommen, bei ſeiner Dienſtpflicht aufgefordert iſt, geeignete Schritte zu thun, wenn er ſich nicht fremder Sünden theilhaftig machen will, Schließlich bemerken wir, daß unſere Beweisſtücke allerdings eine Tendenz haben, daß wir es aber verſchmähen, durch ſalbungsvolle Reden Jemand zu unſerer Anſicht zu bekehren. Wer nicht ſehen will, dem iſt nicht zu helfen, und gegen freiwillige Verſtocktheit kampfen ſelbſt die unſterblichen Götter vergeblich an.
Mehrere Ortsbürger von Ockſtadt, im Namen Vieler.
vom 24. Februar bis 2. März 1849
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Fruchtpreiſe.
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121. Feb. 16. Feb. J7. Fel.
Gattung. Fried⸗ 5 Die⸗
8* berg Mais dur 452 15 fl. kr fl. 5 fl. kr Walzen pr. Malter 8157 8
Rorn,% 5 50 5 350 Gerſte„„ 4.43 4/39 Hafer„„ 1 3410 4 4 1
Poliz— 7 24e für die Städte Friedberg und Butzbach
Die Großh. Heſſ. Regierun gk. mise bes Regierungsbezirks Neiebeeg O uvri e r.
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2 2 l Fried⸗ Butz 5 Brod-Preiſe. berg. bach. o kr. pf. J kr. p Leib⸗Roggenbrod 2 7 7 4 4 2 4 7 7 8 5 8 5 t Lth. — Milchbrod 1 97 1 90 — Waſſerweck 1195. — Gemiſchte(Tafel-) Brod 16 16 Fleiſch-Preiſe. pfeſ pf 1 Ochſenfleiſch 1 12— 12— an ge; gemäſtetes 9 9— 20 Kubfleiſch Ungemaftetes 8— 2 5 ze(gemäſtetes e e 08 Rindfleiſch kungemaſtet 171——— „ Kalbfleiſch 66— 6— „ Schweinenfleiſch 12— 121— „ Hammellleiſch 8— 1 8— „ Schaaflleiſch 7— 7— „Wurſt veblos Schweinen 14— 14 „Gemiſchte Wurſt 10——— „Bratwurſt 16—4 16— „ Schwartenmagen 164— 16— „ Geräucherter Speck 24—. 24— „ Schinken e „ Dorrfleiſch 18— 20 „ Schweinenſchmalz, 4— ausgelaſſen 244— 2 unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 12 „Hammelsfett. 16 18515
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