Ausgabe 
24.2.1849
 
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1 Regelmäßige Packet ⸗Schifffahrt

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wbbach, find 40 bis 50 Ohm

Herren Bürgermeiſter um alsbaldige Bekannt-

zwischen Anhberpen und Net- Tory an 1. und 15. jeden Monats für Kajüten⸗ und Zwiſchendeck-Paſſagiere.

213) Am 1. März 1849 erpediren wir das amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff Luconia 1 von 650 Tonnen, Capitain Hamilton. a Am 15. März 1849 das amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff Hector von 700 Tonnen, Capitain Poſt.

Das letztere Schiff hat eine zweite Eajüte im Hauſe auf dem Verdeck A. e 7 Außerdem am 12. März von Antwerpen nach New⸗Orleans das neue amerikaniſche kkupferte Dreimaſterſchiff European von 800 Tonnen, Capitain Whiting.

Näheres über die Preiſe der Plätze bei uns und unſern Herren Agenten: 1

Dr. G. Strecker Ant. Joſ. Klein Joſ. Stöck

in Mainz. in Bingen. in Ereuznach.

Strecker, Klein und Stöch in Anwerpen.

In Alsfeld bei Herrn F. C. Bücking.

Düdelsheim, bei Büdingen, bei Perrn Friedberg bei Herrn G F. Nau.

Gießen bei Herrn G. Schmidtborn. 25

Grünberg bei Herrn Gemeinde-Einnehmer Schã fer

Gemeinde⸗Einnehmer Kleinfelder.

Pogonomyron.

291) Die in der Erfahrung bewährt gefundene Profeſſor

Meyer'ſche Bartſalbe(Pogononiyron) iſt von dem Verfer⸗ tiger derſelben dem Unterzeichneten in Commiſſion gegeben und nebſt Gebrauchs⸗Anweiſung das Töpfchen zu 24 Kreuzer sei ihm zu haben. i

Die 1 iſt 38 jungen Herrn, welche wenig

twuchs haben, zu empfehlen. Ber e berg 358 22. Februar 1849.

H. Diehl, Heilgehülfe, wohnhaft Eck der Köhlergaſſe und nächſt dem neuen Schulhauſe.

a 7 5 Bürgerverein. 292) Die Mitglieder des Vereins werden eingeladen, ſich Sonntag den 25. . M., Nachmittags 4 Uhr, in dem Wirth Walz'ſchen Locale, zur Beſprechung wegen der Wahlen zum künftigen Landtage, einzufinden. Friedberg am 22. Februar 1849.

Krach, Schriftführer.

Anfrage.

(296) Kann ein Mann auch Geſchworener werden, was doch ein ſehr wichtiges Amt iſt, der ſchon am Gericht in Unterſuchung ſtand, oder vielmehr Schriften verfälſchte, oder ſeine eigene rechtliche Steuer nicht gibt? Wenn ich allenfalls der Mann wäre, ſo würde ich auf alle Acmter verzichten, ehe Beſchwerden dagegen eingereicht würden.

Dem Publikum

(297) erlaube ich mir im Betreff der An⸗ frage und Fortſetzung in Nr. 14 und Inſergt 254 zu erklären, daß ich gegen die mir dort zur Laſt gelegten groben Verdächtigungen pon Seiten der beiden Gemeinderäthe Platz und Dienſt bei Großh. Landgerichte zu Friedberg Klage erhoben habe und mir daher vorbehalte, das Reſultat derſelben zu ſeiner Zeit in dieſem Blatte zu veröffentlichen. 5 Noch habe ich zu bemerken, daß beide Ge⸗ meinderäthe kaum ihren Namenszug mächtig, nicht die Verfaſſer dieſer Anfrage und Fortſetzung

Bekanntmachung.

1293) Es ſind mir kürzlich 41 dicke Backſteine eütiwendet worden, wahrſcheinlich ſind ſie nach Obermörlen kommen; wer mir hierüber was Näheres kund thut, was den Thäter verräth, erhält bei Verſchwiegenheit eine Belohnung.

7 E. F. Grünwald.

Aepfelwein⸗ Verkauf.

(291) Bei Wilhelm Fritzel II. in Obereſch⸗ Aepfelwein zu kaufen.

Bekanntmachung

(293) Beitritts-Erklärungen zur Auswande⸗ mung und Anſiedelung bei dem Heſſiſchen Zweig⸗ Verein des National-Unternehmens, müſſen necht bald gemacht werden, da es von den Geld- und Menſchenkräften abhängig iſt, ob der entworfene Plan in dieſem Frühlinge aus⸗ geführt werden kann. Ich erſuche daher die

machung. Lich den 20. Februar 1849.

Diete j ch, ſind, ſondern nur die gutmüthigen Unterſchreiber. Bevollmächtigter für die Landgerichtsbezirke Wer kennt ihn nicht, dieſen krefflichen Autor Lich und Hungen. mit ſeiner Tiegergalle und Poſthornsſtimme?

Wirklich, ihre Wahl für ſolchen Autor iſt vortreff⸗ lich. Er ſcheint auch ein guter Zoolog zu ſein,

denn er ſieht in mir den Vogel Strauß. Mir

ſcheint's aber, er habe Vieles mit dem Wiede⸗ hopf gemein, indem er gerade ſo wie dieſer Vogel immer und überall ſich, gern mit den ſtickendſten und ſchmutzigſten Dingen befaßt. Auch fehlt ihm nicht der bochrothe Kamm, die ſo bekannte Farbe unſerer Zeit. 8 Ockſtadt den 21. Februar 1849. Der Bürgermeiſter a Klein. Erklärung.

(298) Auf das Inſerat des Bürgermeiſters Bopp in Bellersheim, Inſerat 261 in Nr. 14 dieſes Blattes, ſei einſtweilen geſagt, daß der Arkikel des Wetterauer Volksblatts von keinem herrührt, welcher an den Deputationen nach Darmſtadt Theil genommen hat, daß dieſe De⸗ putationen übrigens nicht den Zweck hatten, einem oder dem anderen der Deputirten das Bürgermeiſteramt zu verſchaffen, ſondern daß ſie eine Unterſuchung gegen Bürgermeiſter Bopp beantragten, daß über dieſen⸗Antrag noch Ver⸗ handlungen im Gange find und daß deren Re⸗ ſultat vemnächſt der Oeffentlichkeit nicht vorent⸗ halten werden ſoll. Wie auch der Herr Bür⸗ germeiſter richtig bemerkt, ſo iſt noch nicht aller Tage Abend, wer aber ſolchen herbeizuwünſchen Urſache hat, das wird ſich noch zeigen.

Nachricht für Handelsleute.

(299) Am 7. d. M. kaufte ich bei dem Herrn Pachter Hill zu Aſſenheim durch meinen Sohn Ferdinand, welchen ich ſowohl dem Verkäufer wie deſſen Ehefrau als Mandatar vorgeſtellt und zu fraͤglichem Geſchäft ganz ſpeclell auto⸗ riſirt hatte, 33 bis 36 Malter Waizen, à 8 fl. 45 kr. per Malter, und unter der Be⸗ dingung, daß der Waizen in der darauf folgen⸗ den Woche gefaßt und bezahlt werden ſolle. Alleiu ſchon einige Tage darauf beliebte Herr Hill mir zu erkennen zu geben, daß ich keinen Waizen von ihm erhalten würde, indem der mit meinem Sohn verabredeten Bedin⸗ gung:derſelbe ſolle vorerſt nochmals ſchrift⸗ liche Vollmacht zur Abſchließung fraglichen Ge ſchäfts von mir beibringen, nicht Genüge geleiſtet worden. Dies war der Schein⸗ grund der Wortbrüchigkeit; der wahre Grund derſelben lag darin, daß der Waizen um Kreuzer aufgeſchlagen war, ich mithin einige Gulden gewonnen hätte, welche Herr Hill ſelbſt in die Taſche ſtecken und mich um dieſen Ver⸗ dienſt bringen wollte und auch wirklich d'rum gebracht hat. Einen Verluſt aber, welchen ich einige Zeit vorher, an einem ähnlichen Geſthäft mit Herrn Hill, erlitten, hat mir derſelbe gütigſt überlaſſenn. Das iſt der Communismus der Schnurrbarts-Oekonomen von Bildung, ein Product reſidenzſtädtiſcher Finanzweisheit, wo⸗ für man Handels- und Geſchäftsleute warnen muß. Groskarben den 19. Februar 1849. M. Grünebaum.

Anfrage.

(300) Warum greifen unſere beiden Herrn Gemeinderäthe Platz und Dienſt, bezüglich un ſerem Herrn Bürgermeiſter Klein gegenüber, zu ſolchen, in unſern Augen ſo ſchlechten, Mitteln? Wo waren denn dieſe beiden Herrn in den Ge meinderathsſitzungen bei der Prüfung der Ge meinderechnung und bei der Aufſtellung des Be⸗ gutachtungsprotokolls? Gab ihr Amt hierin keine beſſeren Mitteln an die Hand, oder haben ſie gar geſchlafen?

Wir hoffen hierüber Belehrung und Recht⸗ fertigung.

Ockſtadt im Februar 1849.

Mehrere Ortsbürger.