Ausgabe 
23.6.1849
 
Einzelbild herunterladen

dunmerden men mußte! in!

5

und der

uu die Treue en durch ihre zertrümmern⸗ dan. Allein den gegeben, en, Wunden, chen. Iſt es dieſe Wunden beizutragen? dies unzwei⸗ endſten Orten lerer verwun⸗ en begonnen, und ſeine Um⸗ eine ſo edle ſein] für ſo ie Gabe übrig , daß ohne tten ja längſt

upfangnahme t und werden egen.

teinhäußer. M. Decher. Trapp II.

d oerſtegert und eint Ertbit bis rden; namlich: 8. d. N., don der Behauſung garfcl dal, ud ien Tag, Nach. . und war 10 ber Bebanſung walrt daſelbft. 1845. 9 che Nentmeiſtet

2E

21116. 4 Mittags 8 Gemeinde f- Porgen, par⸗ * gegen gli. airtgert wenen. 49.

4. Bürgemeiſn 15 U zer 9.

* U 1 Nachmittag den heflgel ache Abthe⸗ * Ort und

Verſteigerun g. (991) Dienſtag den 3, Juli d. J., Morgens um 10 Uhr, ſoll eine große Anzahl, in gutem Stande befindliche, 3 bis 12 Ohm haltende Aepfelweinfäſſer dahier verſteigert werden. Arnsburg am 18 Juni 1849. Der Gräfl. Solms'ſche Rentamtmann Fabricius.

Bekanntmachung.

(992) Kommenden Montag den 25. d. M., Mittags um 4 Uhr, ſoll daher das Abbrechen

207

eines alten Stalles in der erſten Schulhofralthe, ſodann die bei Erbauung eines neues Stalles vorkommende Maurer⸗ und Zimmerarbeit, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen an den Wenlgſtnehmenden vergeben werden.

Bemerkt wird, daß Riß und Voranſchläge in 9 0 Locale des Unterzeichneten zur Einſicht offen iegen.

Dorheim den 19. Juni 1849.

J. Bingel, Bürgermeiſter.

HolzVerſteigetung. 993) Künftigen Montag, als den 25. d. M., Morgens 9 Uhr, werden 20 Stecken Klefern⸗ Nadelholz in dem Gemeindewald, Diſtrikt Honig⸗ egg, einer Verſtetgerung ausgeſetzt.

edingungen werden vor der Verſteigerung bekannt gemacht. Die Zusammenkunft iſt in Stammheim im Rathhausſaale. Stammheim den 20. Juni 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bexmann.

Privat- Bekanntmachungen.

Wein⸗ und Baieriſche Bier⸗Wirthſchaft

994)

von

Wilhelm Bingmann in Oberrosbach.

LCEinladung.

99) Sonntag den 1. Juli d. J., am Tage les Hauptſchießens dabier, iſt gut beſetzte Tanz⸗ nufif anzutreffen und Montag den 2. Juli, zräcts halb 1 Uhr, iſt table d'Hoôte und gut be⸗ setzte Harmonie⸗Muſik, wozu höflichſt einladet Nauheim im Juni 1849. D. Fri tz.

Guten Lein ſamen

996 bat zu verkaufen 5 Nic. Ewald 1. in Ockſtadt.

Gießen. Studlentenconcert

997) zum Beſten eines dedürftigen Studen⸗ un. den 1. Juli 1849 im Cur ſaale zu Salzhauſen arrangirt von N W. Langsdorff. Ph. Fritſch. eu ch.

998) Eine junge geſunde Schenkamme, mit ein beſten Zeugniſſen verſehen, ſucht entweder r hieſiger Stadt oder der Umgegend einen Dienſt.

Bei der Expedition dieſes Blattes iſt Näheres erfragen.

Friſch angekommen 0 vorzügliche Schweizerkäſe, Sardellen, F Geenen, Vanille, holländiſche Liquers

und ächter Rum. Ich empfehle zugleich mein bedeutendes Commiſſions⸗Lager von

guten billigen Cigarren 1 den Fabrik⸗Preiſen 1 L. Goldmann junior in Friedberg.

An fr a g

000) Iſt ein Mann, welcher mehrmals ge⸗ 1555 125 darüber in Unterſuchung geſtanden, ü dem Amte eines Kirchenrechners zuläſſig?

Looſe

großen Ausſpielung

(4001) vereinigten ſüddeutſchen Ge⸗

werbhallen nebſt Plänen ſind zu haben

bei Bindernagel in Friedberg.

Echte Bremer ⸗Eigarren!

in noch nie dageweſener Qualität! (892) babe wieder mehrere hundert Kiſten empfangen, welche zu fl. 17, 19, 22 und fl. 2

4 per Tauſend abgeben kann

Friedberg.

Wilhelm Fertſch, Fruchtmarkt Nr. 209.

Billig und in großer Auswahl

bei L. Goldmann junior in Friedberg, (893) Porcelain, Glaswaaren, Spiegel und Spiegelglas.

An die Ortsbürger von Obermörlen.

(1002) Zur Würdigung des in Nr. 35 dleſes Blattes etſchlenenen Inſerats, betitelt:Die

Gemeinderathswahl

in Obermörlen, bemerke ich,

daß Lehrer König der Urheber

deſſelben iſt(der Verfaſſer iſt der weiland Lehrer Burk, indem Lehrer König zu ſolch einem geiſtreichen Provukt wohl nicht genug Gelſtesträfle beſitzt, ſondern mit dem Kopfe eines weiland Lehrer

Burk pflügen mußte). Jetzt werdet Ihr fragen,

Schmähartikel? Nun die Sache lit folgende:

wie kommt Lehrer König zu ſolch' einem

Wie bekannt, hat Lehrer König den in der ganzen Umgegend eine traurige Berühmtheit er⸗ langten Gemeinderath von Obermörlen in den bei Erfferem ſtaͤttgefundenen Abendszuſammen⸗ künften hinter dem Tiſch bet Aepfelwein und Wurſt zu beſtimmen gewußt, zu genehmigen, daß dem Lehrer König Behufs ſeiner Verheiratung in dem für 16,000 fl. erbauten neuen Schulhaus ein

Lehrſaal als Wohnung eingeräumt werde.

Nur, meines Wiſſens, ein Gemeinderathsmitglied, der

Joh. Heinr. Burk, hat dieſen Beſchluß, zur Ehre ſei es hiermit geſagt, nicht genehmigt. Das mit blutig ſchweren Opfern neu erbaute Schulhaus auf ſolche Weiſe zu verderben, einen Theil der Kinder in's alte und den andern in's neue zur Schule zu ſenden, Alles nur, um dem Herrn Lehrer König eine großartige Wohnung an der Straße herzuſtellen; dieſes konnte ich nicht ruhig

geſchehen laſſen.

(Ueberdies iſt die Gemeinde durchaus nicht ſchuldig, dem Lehrer König eine

Wohnung zu verſchaffen.) Da ferner der von dem Lehrer König vorgeſchützte Einwand, die ihm im alten Schulhaus angebotene Wohnung ſei für ihn zu ungeſund, ganz lächerlich war, indem,

wenn dieſe Wohnung für die Schulkinder für den Herrn Lehrer König ſein muß, ſo commiſſion einen Proteſt gegen den Gemeinderathsbe

eſund genug iſt, fie es auch wahrlich

. ich mich bewogen, bei Gr. Regierungs⸗

ſchluß zu veranlaſſen. In Folge hiervon wurde

auch dieſer Beſchluß, nach eigener Ausſage des Lehrers König, alsunſinnig⸗ von Gr. Reg.

Commiſſion aufgehoben.

Lehrer König und ſein Buſenfreund Herr Burk, weiland Lehrer, da⸗

mals Schreiber bei dem Gr. Bürgermeiſter dahier, hielten Anfangs den Forſtſchützen

Köhler für den Verfaſſer des Proteſtes, da er denſelben abgeſchrieben hatte.

Gott weiß nun wie

es gekommen iſt, ob Zufall oder nicht, genug ohne Verzug auf dieſes Exeigniß wurde ein

Protokoll des hieſigen Ortsvorſtandes an Gr. Reg. unter andern Schlechtigkeiten auch der Dienſtuntreue

⸗Commiſſion geſendet, worin Forſtſchütz Köhler

und des Diebſtabls am Gemeindevermögen be⸗

ſchuldigt wird, womit deſſen letzt von dem Ortsvorſtande und ſonſt von wem? gewünſchte Verſetzung motivirt werden ſoll. Als ꝛc. Köhler von ſeiner vorgeſetzten Behörde darüber zur Rechenſchaft ge⸗ zogen und dieſes hier bekannt wurde, ſollen, ſo ſagt die Mähr, einige Gemeinderäthe und der Gr. Bürgermeiſter König erklärt haben, ſolche Beſchuldigungen hätten ſie nichtunterſchrieben! Dem ſei nun wie ihm wolle, ſo viel iſt gewiß, Bürgermeiſtereiſchreiber Burk hat ſich hierauf mit ſeinem Brodherrn veruneinigt und beſorgt deſſen Bürgermeiſtereigeſchäfte nicht mehr. Jetzt ſcheint nun Herr Lehrer König erfahren zu haben, daß ich der Autor jenes Proteſtes bin, daher jezt ſein Gift. Freilich gebe ich zu, daß es dem Lehrer König recht ärgerlich ſein mag, ſein

Lieblingsproject geſcheitert zu ſehen, den Gemeinderat

auf dem vertrauteſten Fuße(warum 2),

ath auf ſeiner Seite, mit dem Gr. Bürgermeifſer da wäre er recht

ahn im Korbe geweſen, wenn ich

anmaßender Menſch, derkaum 2 Monate Ortsbürger⸗ ift, nicht dazwiſchen geplümpt wäre, um den ganzen Kram zu verderben. Wahrlich dieſes muß recht ſchmerzlich ſein; allein das In⸗ tereſſe meiner Gemeinde galt mir mehr, als die Gemüthsruhe des Herrn Lehrers König.