Ausgabe 
15.8.1849
 
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Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

N Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1220) Donnerſtag den 16. Auguſt, Vor⸗ müttags 11 Uhr werden die zur Herſtellung einer Rampe in dem Bahnhofe zu Friedberg er⸗

forderlichen 5 Maurerarbeiten, veranſchlagt zu 55 fl. 12 kr. Steinhauerarbeiten 149/ 29

auf dem Rathhauſe dahier durch öffentliche Ver⸗ ſteigerung in Accord gegeben werden. Friedberg den 8. Auguſt 1849. 5 Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Gras ⸗Verſteigerung. (1233) Donnerſtag den 16. d. Mts., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhauſe das Gras von der gemeinheitlichen Pfingſtwaide, dem Kreuzplacken und der Bleiche, circa 44 Morgen haltend, einſchürig, in mehreren Ab⸗ theilungen, öffentlich an die Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden.

Niederwöllſtadt den 10. Auguſt 1849. Der Großh.. o ſt.

Bekanntmachung. (123) Es wird jeder Bürger daran erin⸗ nert, wer in hiefigen Waldungen Holz geſteigert hat, daſſelbe von heute an längſtens in 14 Tagen abzufahren, als ſonſt die geſetzliche Strafe ein⸗ treffen muß. 5

Pfaffenwiesbach den 11. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ru p p.

NN

Privat Bekanntmachungen. Geſuch.

(12220 Es wird ein Bäckerlehrling geſucht, wo ſagt die Expedition d. Bl.

Bekanntmachung. (1217) Bis auf weitere Anzeige können keine Braunkohlen mehr abgegeben werden, auf dem Bergwerk bei dem Heſſenbrückenhammer.

Annonce.

(1046) Guter reingehaltener Pfälzer Wein wird zu fl. 16. 18. 20 und fl. 24. per Ohm, ſowie auch verſchiedene an⸗ dere Sorten billig abgegeben: Dönges gaſſe Nr. 6 neu im Hofe in Frank⸗ furt a. M.

NB. Der Keller iſt offen von Morgens 8 bis 12 Uhr und von 2 bis 7 Uhr Abends.

Neue Häringe und Sardellen

(1229) ſind eingetroffen bei Burg ⸗Friedberg. J. Jöckel.

Markt zu Vilbel.

(41135) Dienſtag den 21. und Mittwoch den 22. dieſes Monats, bei Gelegenheit des dies⸗ jährigen Herbſtmarktes, iſt bei dem Unterzeich⸗ neten in ſeinem, auf dem ſchön gelegenen Markt⸗ platze erbauten großen Zelte, gut beſetzte Harmonie- und Tanzmufik anzutreffen.

Indem ich hiermit alle Freunde des geſelligen Lebens aus der Umgegend dazu höflichſt einlade, bemerke ich, daß für ausgezeichnete Speiſen und Getränke geſorgt werden wird.

Vilbel den 10. Auguſt 1849.

Chriſtian Dreſcher, Gaſtwirth zur Stadt Kaſſel.

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erke A me ek., (11360 Alle 8 Tage vorzügliche Reiſegelegenheit nach Amerika über Havre, Antwerpen Rotterdam oder Brennen Wahl der Reiſenden. Meine Ueberfahrtspreiſe ſind jetzt: 4 nach New⸗Nork über Rotterdam fl. 50. für Erwachsene, und fl. 42. für Kinder. Antwerpen 52. 1 a 1. * 0 94. Baltimore wie nach New⸗Nork. New⸗ Orleans über Rotterdam fl. 56. für Erwa

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dem neuen DampfschiffA Aral Ver Huell mit freier Verköſtigung auf Jeden Monat Gelegenheit nach Südamerika, Auſtralien, Californien. Auskunft ertheilen meine Agenten oder ich ſelbſt bereitwillig. Wegen Uebernahme von Agenturen wende man ſich an mich direct. Alle Briefe erbitte mir frei. 1 f N F

Frankfurt a. M. den 10. Auguſt 1849. 111 8 44414175 5 b Aug. Simeons, Schützenſtraße 11.

1 1.. ſene, und fl. 45. für Kinder. ö unn d 1 1.% 48.%%

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Ein Logis (1237) mit allen Bequemlichkeiten, in der

mittleren Etage meines Hauſes, iſt zu vermiethen. Friedberg. P. Falck. Gi fu ch. (1138) Eine Einmaiſchbütte in noch gutem Zuſtande, 500 Maas haltend, wird zu kaufen geſucht. Beyenheim den 10. Auguſt 1849. 5 J. Fi li us. Zum Verkaufen.

(1239) Ein großes Tanzzelt nebſt mehreren

dazu gehörenden Tiſchen und Bänken, hat zu

verkaufen Gaſtwirth Walther, in Bauernheim.

Zum Verkaufen. (1240) Gieſelers Kirchengeſchichte in 6 Baͤn⸗ den iſt billig zu verkaufen und das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes zu erfahren.

Privat⸗Nachricht.

(1241) Guter und reingehaltener Pfälzer⸗ Wein zu 15, 18, 20 und 30 Gulden per Ohm, ebenſo alle andre Sorten Wein zu äußerſt billigen Preiſen, ſind zu haben Nechneyſtraße Nr. 7 neu in Frankfurt a. M.

Verſteigerung der Utenſilien einer vollſtändig eingerichteten Färberei.

(1242) Im Dorfe Lollar bei Gießen wird Montag den 10. September l. J., Morgens 9 Uhr, die öffentliche Verſteigerung ſämmtlicher Geräth⸗ ſchaften einer großen Färberei ſtatt finden, wozu

unter vielen andern Gegenſtänden 2 Kalandern, 1 große Mange, 1 große Zeugpreſſe, mehrere große und kleine kupferne Keſſel, 1 kupferne Blaufarbe, 11 Färberköpen, mehrere Drucktiſche, circa 800 Stück Druckformen, 1 Garnpreſſe, 2 Farbmaſchinen, viele FJäſſer, Bütten u. ſ. w. gehören. In Folge des mir gewordenen Auftrags lade ich hierzu ein. Gießen den 7. Auguſt 1849. B. Körber.

Harmonie- und Tanzmuſik. (1243) Zur Einweihung meines neu erbau⸗ ten Tanz⸗Saales lade ich hiermit meine Freunde

und Gönner auf Sonntag den 19. Auguſt d. J.,

mit dem Bemerken ergebenſt ein, daß ich ſtets für gute Speiſen und Getränke beſorgt ſein werde. Petterweil den 8. Auguſt 1849. Georg Weber.

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Scheiben⸗Schießen.

(1140 Sonntag den 19. und Montag den 20. d. M., wird bei Unterzeichnetem ein Schei⸗

benſchießen mit Büchſen und Flinten aber ohne

Stecher abgehalten. Die Gaben ſollen aus zin⸗ nerner Waare beſtehen. Indem ich hiermit alle Freunde des Schießens und geſelligen Vergnü⸗ gens höflichſt einlade, bemerke ich, daß ich den verehrten Gäſten mit guten Speiſen und Ge⸗ tränken beſtens aufwarten werde. Oberrosbach den 13 Auguſt 1849. Georg Ruppel.

Zur Nachricht.

(1245) Auf den ſauberen Artikel 445 in Nr. 21 und 22 des Friedberger Intelligenzblattes Toleranz-Anfrage,« habe ich ſchließlich Se zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.

einer vorläufigen Erwiederung in Nr. 3

Artikel 490 dieſes Blattes entſprechend, forderte ich auf gerichtlichem Wege die Redaction auf, mir den Einſender des Artikels zu nennen. Demzufolge wurde mir auf beſagtem Wege ein gewiſſerJoſeph Simon von Okarben⸗ als Einſender genannt. Ein Joſeph Simon exiſtirt aber nach amtlicher Ausſage des Großh. Bürgermeiſters Jung von Okarben daſelbſt nicht.

Der ſaubere Einſender iſt alſo nicht allein ein fei⸗ ger lichtſcheuer Anonimus, ſondern noch mehr, er iſt ein ſchändlicher Betrüger, der ſeine ſchmutzi⸗ gen Verläumdungen auf jedmögliche Art in die Welt zu ſchicken fähig iſt, und es ſcheint mir, daß es nur einer ſein kann, der bekannte Ab⸗ zeichen trägt, die ihn geniren, da er wahrſchein⸗

lich als Betrüger, Lügner, Ohrenbeichter und Unheilſtifter zu viel bekannt iſt, ſeinen Namen öffentlich zu ſagen*). 0 Vilbel den 10. Auguſt 1849. H. Breiter, Bürgermeiſter.

4) Zur Beſtätigung dieſes Inſerats erklären wir hiermit, daß nach amtlicher Ausſage ein Joſeph Simon in Okarben, unter deſſen Namen jener Artikel(Inſerat 445) eingeſandt wurde, nicht exiſtirt; ſind in⸗ deſſen überzeugt, daß ein Ehrenmann wie Herr Bürgermeiſter Breiter durch ſolche Schmaͤhungen, womit ihn ein Ver⸗ ſteckter, dennoch aber Erkannter, zu be⸗ geifern ſucht, im Auge des Publikums nicht verletzt werden kann, dieſelben viel⸗ mehr auf Letzteren, falls überhaupt noch etwas an ihm haften bleibt, zurückfallen. Zugleich wiederholen wir die Er⸗ klärung, daß perſönliche Angriffe nur dann Aufnahme in unſerm Blatte finden können, wenn die Unterſchriften amtlich beglaubigt

ſind. 5 f Die Redaction.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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