Ausgabe 
7.11.1849
 
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verrichtet: ttſch. . Stadtkirche etſcg.

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im Allgemeinen,

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des Criminal Senats Großh. Heſſiſchen Hofgerichts der

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Provinz Oberheſſen zu Folge, werden Ste hierdurch auger wieſen, an Perſonen, ſobald ſie als Angeſchuldigte in einer Unterſuchungsſache vernommen worden ſind, keine polizeiliche Legitimation zu ihrer Entfernung aus der Heimath bis zu entſchiedener Sache und Vollſtreckung der etwa erkannten Freiheitsſtrafe, ohne, gerichtliche Bewilligung zu ertheilen, bei Vermeidung der aus der Nichtbefolgung dieſer Verfügung erwachſenden Nachtheil e. Friedberg den 31. Oktober 1849.

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n Der, Schatz. 178 Mödglelle, gach dem eben. 12% 21 1 120i 0h Schuß Jun 2 us Sl Charles konnte vot Beklommenheit und. innerer Be⸗ wegung nicht weiter reden z er ergriff die Hand ſeiner Conſine, die er in det ſeinigen drückte, und eine Thräue zitterte in ſeinem Auge. Süzon ſchwieg, denn ihr Herz war zu voll um zu reden, und der alte Soldat betrachtete beide mit einem Gemiſch von ſchelmiſcher Freude und in⸗ niger Rührung. Endlich ſchkang' er ſeinen einzigen Arm um das junge Mädchen, ſchob ſie ſachte zu Charles hin und rief neckend:Nun ſprich Dich aus, Du kleine Spröde! Suzon! rief der Vetter und drückte ihr von Neuem die Hand,ein Wort! nur eln Wort! willſt Du mein Weib werden? Sie barg verſchämt ihr Köpfchen hinter ſeiner Schulter und flüſterte ein beglückendes Ja! Alle Wetter! rief Vincent und ſchlug, mit der flachen Hand auf ſein Knie,dies einzige Wörtchen hat Dich ja gewaltig viel Mühe gekoſtet! Ihr müßt mir nun Beide einen Kuß geben, ſetzte er freundlich hinzu and ergriff ihre Hände.Ich wünſchte ſchon lauge, daß es ſo kommen möge. Für heute Abend will ich Euch nun

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S eee een eee deen ee eee von Euren eigenen Geheimniſſen und Geschichten lauder laſſen; mergen aber wollen wir pan, Geſchäften reden! 2% Am, Morgen darauf nahm der Alte ſeinen Neffen 9 und meldete ihm, die Summe, welche ſie zu der

nicht nur mit Gleichgültigkeit hin, ſondern ſie rief; ſogar eine Art peinlicher Angſt und Unbehaglichkeit in ihm hervor. Der Gedanke, Suzon in dem Augenblicke perlaſſen zu müſſen, mo der Umgang emit ihr für ihn eine ſolche Quelle von Glück werden follte, und daß er nun die Mühen, Strapazen und Unfälle einer langen neigen ee antreten mußte, wo ges für ihn ſo angenehm und erwünſcht⸗ geweſen wäre, in ſeiner nun ſo glücklichen Heimath zu bleiben, war ein peinigender, für ihn, Er war nahe daran, die Millionen i verwünſchen, die er ſich in ſolch weiter Ferne holen ſollte. Seit er einen neuen Gegen⸗ ſtand für ſein Intereſſe am Leben gefunden hatte, war die Sehnſucht nach Reichthum bei ihm minder ſtark und vor⸗ waltend. Was frommte ihm der Reichthum, den er ſuchte, um ſich Glück zu erkaufen? O er, war ja allbereits glück⸗ lich! Dies geſtand er freilich dem Oheim nicht, ſondern erklärte ſich nur bereit, ihn binnen einer Stunde zu be⸗ gleiten. Der alte Soldat rief, ihm aber in's Gedächtniß, daß das Alter in ſeinen Bewegungen, und Handlungen nicht ſo eilfertig ſei, als die Jugend, und bat ihn, die Ab⸗ reiſe noch um einige Tage hinauszuschieben, um ſo mehr er noch zuvor um Lebens oder Sterbens willen ſein Haus zu beſtellen habe.Inzwiſchen, würde ich Dir rathen daß Du von unſerem Nachbar die alten Zeitungen wieder, entlehnſt, in welchen von dem berüchtigten Depot am Douro die Rede war. Wir können ſie noch einmal ſorg⸗ fältig mit einander überleſen, und finden vielleicht irgend, einen Nachweis darin, der uns. bei der Ankunft an, Ort: und Stelle von Nützen ſein kann! f: 7911 Charles ging, ſich die heſprochenen Zeitſchriften zu holen, und ſchon nach Verfluß von einer halben Stunde ſaſſen Beide vor einem Pack ſtark zerleſener Zeitungsblät⸗ ter. Charles fand anfänglich nur die Thatſachen, mit welchen er bereits bekannt war, die abſchlägige Antwort der ſpaniſchen Regierung und die Nachricht von vergeb⸗ lichen Nachforſchungen, welche bereits von einigen Kauf⸗ leuten aus Barcelona angeſtellt worden waren. Er glaubte ſchon alle Documente geleſen zu haben, welche auf dieſe

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