Ausgabe 
7.7.1849
 
Einzelbild herunterladen

Nad berg z * don dop⸗ 1 p⸗ gerten 1 5 es seichten 5, und wo euer hinauf. den wir uns uten Latoſſe pferden nach aſſenen Pro⸗ um unſere bald an der ĩerſt entdeckt dall wieder. allt worden; weiter oben Narſball be⸗ thachlich in Die Män⸗ und Moc⸗ e arbeiteten die wir in Platze, wo Zahl Frauen Troge mit gewonnenen r, ungenieß⸗ ſcher Mager chung folg.) fordert, an die⸗ b ſch von Br⸗ aur Abfimmung at zur Er⸗ möglich ſchon a geen 9 5 Al-·CTommiſſr. . Sirgemuftt 911. pachtung. Norgens um dach dase 510 A hte Aufang

0.* J. Süngermeeiſte

.

Frucht verkauf.

(1059) Waizen, Korn und Hafer werden

ſowohl in kleinen als großen Quantitäten käuf⸗ lich hier abgegeben. i Ockſtadt am 4. Juli 1849. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentam end Ange tre t!

Arbeits ⸗Verſteigerung.

0 30) Freitag den 13. d. Mts. ſollen 0523 das Chauſſtren und Pflaſtern n 120 Klafter Ortsſtraße, an den Wenigſtnehmen⸗ den in Accord gegeben werden.

Vora nſchläge und Bedingungen können bis zum Verſteigerungstermine auf dem Bureau des unterzeichneten Bürgermeiſters eingeſehen werden.

Weckesheim den 3. Juli 1849. N

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Braun. Verſtei gerung. (1061) Dienſtag den 10. Juli d. J, Vor⸗ miftags um 9 Uhr, wollen die Maurermeiſter Martin und Peter Glaſer, bei dem Neubau der Kirche zu Rodheim, nachverzeichnetes Holz und ſonſtige Gegenſtände, in mehreren Abtheilungen, öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen: 100 Stück tannene Rüͤſtſtangen, von 20 55 Fuß lang, 20 Achter Stämme, 60 74 Fuß lang, 35 Zehnter Stämme, 4055 Fuß lang, 9 Neunter Stämme, 45 70 Fuß lang, 150 Stück Doppeldiel, 200 Mauer⸗Klammern,

2Scheuer ⸗Leitern, 42 und 46 Fuß lang,

1 Stecken Brennholz.

Rodheim den 4. Juli 1849.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jakobi.

Faſelochs⸗Verſteigerung. (1062) Dienſtag den 10. Juli, Morgens 10 Ubr, ſoll vabier ein der Gemeinde gehöriger fetter Faſelochs öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Obereſchbach den 2. Juli 1849. i Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter immelreich. 1

Privat Anzeige. (1043) Von heute an werden auf der Braun⸗

kohlengrube Buderus bei den Heſſenbrücken, wieder Kohlen abgegeben.

Empfehlung.

(1017) Reiner abgelagerter Weineſſig iſt zu haben bei

H. M. Hirſehſprung

in Okarben.

Oſſenheimer Wäldchen.

(1049) Auf vieles Verlangen wird Sonn⸗ tag den 8. Juli vas Nachkirſchenfeſt ſtattfinden, wozu höͤflichſt einladet

Ae hle.

Zum Verkaufen. (1063) Eine friſchmelkende Fahrkuh, einen noch ganz guten Kühkarrn, einen Pflug, eine Egge, eine Waſchbütte und einige Fäſſer mit eiſernen Reifen, hat zu verkaufen

Oſſenheim. Wilh. Dillenburger.

Zum Vermiethen.

(106) Ein Logis im untern Stocke meines Hauſes iſt zu vermiethen kann bis zum 1. Auguſt d. J. bezogen werden.

3 Wittwe Gerth.

Bekanntmachungen.

223

Rohren⸗ und Langen ⸗Zucker (1065) zum Einmachen, billigſt bei

L. Goldmann, junior in Friedberg.

Warnung.

(10660) Ich warne hiermit Jeden, meinem Manne M. Mat etwas zu borgen, indem ich

nichts für ihn zahle. 5 Eliſabethe Mai.

Zum Verkaufen. (1067) Watzen⸗ und Haferſtroh hat zu ver⸗

Zum Verkauf. (1068) Einen neuen zwelſpännigen Wagen

mitt elſernen Achſen hat zu verkaufen

Schmiedemeiſter Weller in Wölfersheim.

Nauheimer Teichhaus. (1069) Sonntag den 8, Juli iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmönie⸗ und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt N

5 enkel.

Kirſchenfeſt zu Ockſtadt.

(1070) Fun den 8. Juli iſt in dem Garten zu Ockſtadt gut beſetzte Tanzmuſik an⸗ zutreffen; für gute Speiſen, beſonders Kirſchen⸗ kuchen nebſt gutem Getränke und reeller Bedie⸗ nung wird auf's Beſte beſorgt ſein

kaufen Friedrich Netz.

Diele und Latten,

(1037) in allen Sorten und vorzüglicher Qualität, ſowie unſer reichhaltiges Lager

eee ed bunker S lle, Gebrüder Grödel,

neben Herrn Kaufmann Kümmich wohnhaft.

Bekanntmachung.

(1071) Nachdem ich von Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern in Darm⸗ ſtadt die Erlaubniß erhalten habe, Vorſtellungen in Gnaden⸗ und ſonſtigen Geſuchen auf meinen Namen fertigen zu dürfen und mich mit allen ſon⸗ ſtigen Arbeiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit zu befaſſen, bringe ich dieſes hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß ich bereit bin, alle dergleichen Arbeiten, ohne Unterſchied, zu übernehmen, ſie aͤußerſt billig und prompt zu verfertigen.

In ſolchen Angelegenheiten werde ich gewöhnlich Dienſtags am Gr. Landgerichte in Großkarben zu treffen ſein.

Vilbel den 2. Juli 1849.

Steyer.

G. Filß,

Buͤrgermeiſtereiſecretär.

Abfertigung und Schluß.

(1072) In Nr. 50. d. Bl. iſt ein Inſerat eines gewiſſen Lehrers Burk dahier erſchienen, worin in gemeiner Weiſe, die Hauptſache ganz übergehend viele perſönliche Angriffe auf mich gemacht werden. Gegenüber den Ortsbürgern von Obermörlen halte ich es für Pflicht, dieſerhalb einige Erläuterungen zu geben.

Vor Allem muß ich berichtigen, daß nach mir gewordener Mittheilung Großh. Kreis⸗ baumeiſters, das Schulhaus blos 9000 fl. koſtet; die von mir, in Folge mir gewordener Mitthei⸗ lung von ſehr achtbaren hieſigen Einwohnern, nur ſecundär gemachte Angabe über die Bauſumme beruht ſonach auf einem Irrthum. Uebrigens alterirt die Bauſumme die Sache an und für ſich durchaus nicht.

Daß Bürgermeiſtereiſchreiber Burk in der in Nr. 48. d. Bl. von mir angegebenen Zeit ſich mit ſeinem Brodherrn(nach eigner Ausſage Beider) veruneinigt hat, iſt Jedermann dahier bekannt; es gehört daher eine große Portion Frechheit dazu, das Gegentheil behaupten zu wollen. Erſt ſeit ungefähr 10 Tagen iſt Bürgermeiſtereiſchreiber Burk in ſeine Stelle wieder eingefetzt wor⸗ den, nachdem er ſich zuvor mit dem Großh. Bürgermeiſter ausgeſehnt hatte.

Was die von mir voriges Jahr erhobene Beſchwerde wegen dem überhand nehmenden Felddiebſtahl anlangt, ſo iſt es eine freche Lüge, wenn dieſer Burk ſagt, ich hätte die hieſige Gemeinde des Frevels beſchuldigt. In dieſer Beziehung berufe ich mich ganz einfach auf die Verhandlungen, welche darüber bei Großh. Regierungscommiſſion entſtanden ſind, woraus man die Richtigkeit meiner Behauptung erſehen kann und auch, wie ich vielmehr geſagt, es ſtünde wohl zu vermuthen, daß Auswärtige den Frevel begangen hätten.

Eben ſo wenig, wie ich den hieſigen Gemeinderath in meinem Inſerat vom 16. Juni a. o. der Beſtechung beſchuldigt habe, ebenſo unwahr iſt es, daß ich dieſes bei meiner Aufnahme ſelbſt verſucht hätte. Daß ich das geſetzliche Inferendum nicht nachgewieſen hätte, kann nur ein ſolcher ſchamloſer Menſch, wie dieſer Burk es iſt, behaupten, indem die Acten bei Großh. Regierungs⸗ Commiſſian darthun, daß ich bei weitem mehr, als das vorgeſchriebene Vermögen nachgewieſen habe. Uebrigens iſt es dem Gemeinderath, nach ſeinem Auftreten gegen meine Aufnahme, durch⸗