Privat- Bekanntmachungen. Gewerbſchule zu Friedberg.
(1593) Der Unterricht in hieſiger Gewerb⸗ ſchule beginnt am erſten December l. J,. Die
Anmeldungen geſchehen bei dem Secretär der hieſigen Lokalſection des Gr. Gewerbvereins, Herrn Ingenieur Geſſner. Friedberg den 8. November 1848. Für den Vorſtand: Metternich.
Keine Huͤhneraugen mehr! (1506) Zur ſchnellen ſichern und ſchmerzloſen Vertreibung dieſer ſo läſtigen Plage iſt das Nöthige à 18 kr. zu haben bei P. F. Sch mit ten er in Friedberg.
Anzeige.
(4362) Guter reingehaltener Pfäl⸗ zer Wein wird zu 16, 18, 20 und 24 fl. per Ohm, ſowie auch noch mehrere andere Sorten billig abgegeben: Döngesgaſſe Nro. 6 neu (alt H Nro. 165) im Hofe in Frankfurt am Main.
Alten Kuͤmmel⸗Branntwein,
(1589) ſowie ordinären, bringe zur em⸗ pfehenden Erinnerung in kleinen, wie in großen Quantitäten. Friedberg den 8. November 1848. Jacob May, Fruchthändler.
Ein Clavier, (1398) von angenehmem Ton, iſt billig zu
verkaufen bei 5 Katharina Hanſtein, gegenüber der Wilhelminenſtraße.
15 0 0 Gulden,
(1899) nur auf Güter, ſind auszuleihen. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.
370*
Empfehlung g. (16000 Unterzeichneter verzapft einen vorzüg⸗ lichen 1848 r, den Schoppen zu 6 Kreuzer. W. Schmidt.
Local-Veraͤnderung. (1601) Allen Intereſſenten mache ich die er⸗ gebenſte Anzeige, daß ich meine ſeitherige Woh⸗ nung auf dem Haagk verlaſſen und fetzt bei Herrn Spengler Heidt, der Poſt gegenüber, wohne.. he een, Schreinermeiſter.
200 Stück ſchöne Hämmel (1602) ſtehen auf hieſigem Hofgut billig zu verkaufen.
Utphe den 9. November 1848.
N
Ma c. Bürgerverein. (1603) Auch in unſern heimathlichen Gefilden Kleinkarbens hat das donnernde Loſungswort „Fortſchritt einen erfreulichen Anklang gefunden. Mit Freuden begrüßten wir die Gründung eines Bürgervereins, der ſich zunächft die Wahrung
des allgemeinen Gemeindeintereſſens zur Aufgabe ſtellte. In wie weit aber dieſer Verein befähigt ſein wird, ſeine Aufgabe zu löſen, kann man vielleicht aus der Charakteriſtik, die eines ſeiner Mitglieder uns davon zu geben ſich bemühte, ſchöpfen. Der Mann verglich nämlich den Bür⸗ gerverein mit den Schneidergeſellen, denen weiland Eulenſpiegel auseinanderſetzte, daß ſie darum ſo viele Stiche umſonſt machten, weil ſie bei jedem erſten den Knopf im Faden vergäßen.
Bekanntmachung.
(1600) Die Verſammlungen des Bürgerver⸗ eins finden regelmäßig Donnerſtag Abends 8 Uhr im Gerlach'ſchen Saale ſtatt. Um 7 Uhr if öffentliche Sitzung des Vorſtandes. Die Tages⸗ ordnung wird nicht mehr im Intelligenzblatt, ſondern immer in der vorhergehenden Sitzung für die folgende bekannt gemacht.
Nächſten Donnerſtag, den 16. d. M., kommt übrigens eine Adreſſe an die Nationalverſamm⸗ lung 9 N
e Krach,
8 Vorſitzer. Schriftführer.
Deutſcher
hönix.
Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt am Kain. Sicherheitsfonds 3½ Million Gulden.
(1603) Dieſe Geſellſchaft, welche zu
Verſicherungen im Großherzogthum Heſſen von Höchſtpreiß⸗
lichem Miniſterium des Innern autoriſirt worden iſt und in kurzer Zeit ſich das allgemeine Ver⸗ trauen erworben hat, indem ſie alle die Intereſſen der Verſicherten gewährleiſtenden Eigenſchaften
im hohen Grade beſitzt, verſichert gegen Feuerſchaden zu feſten billigſt geſtellten Prämien Herr
iſt zum Agenten für Hungen und die Umgegend ernannt,
Waaren und Fabrikgeräthſchaften aller Art.
obilien,
Heinrich Rühl in Hungen was ich mit dem Anfügen Hermit ver⸗
öffentliche, daß derſelbe zum Abſchluſſe von Verſicherungen ermächtigt iſt und alle mogliche Erleich ·
terungen bei dem Verſicherungs⸗Geſchäft gewähren wird.
Gießen im November 1848.
Der Hauptagent J. G. Appel.
Auf vorſtehende
Veröffentlichung Bezug nehmend, zeige ich hiermit au,
Aufſchlußertheilung gerne bereit bin und Aufträge zu jeder Zeit prompt und ſtets zuverläſſig voll⸗
ziehen werde. Hungen im November 1848.
Heinrich Rühl.
daß ich zu weiterer
In
8
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Ueberſicht der Brig rr
Alsfeld, 4. Nvbr. Büdingen, 11. Nobr. Darmſtadt, 12. Nobr. Friedberg, 11. Nobr. Gießen
4. Nobr. Grünberg, 6. Octbr. Hungen, 4. Robr. Lauterbach, 11. Nobr. Mainz, 10. Nobr. Nidda, 11. Nobr. A. Fleiſchpreiſe:
5 5 77 5 F* 51 N 2 4 5 N A Raab ven Alsfeld Butzbach Büdingen 1 Friedberg] Gießen 1 1 9 6 Mainz Nidda 75 Victualien. kr. pf. kr. I pf. kr. pf. kr. pf kr.[ pf. kr. I pf. kr I pf. kr. pf. kr. pf. kr. pf. kr. pf. Ochſenfleiſccc h Tizi 1214— 124— ef,„ 25 10 10 10 10 10--- f 10— Nüddfleiſch 5„ e e eee e eee ieee 9 8 10, Sahib„—— 84—— 10— 84— TTT Schweinenfleiſc h.„ ITJJTTTCCCTCCCTCCVTCCCTCCCCCC 13— Hammelfleiſchch chf„ E 8 e e e ee 991 Leberwurſt e„ 14 14-„ ere 14— Blutwurſt. 8 5 1—— 14— 14— 14 is 14——— 144— Bratwurſt. 5. 8„„„/ tt 18—-18——-—p 2 Gemiſchte Wurſt 1 5„ FF 10- 8!- 8 een Schwartenmagen 5 5„—ͤ iir! n e 18% 16, 5 Geräucherter Speck 4„ 1CCCGCC7777fJGWWW%)))Jb!00.!.!. 26— 28——— 24 1 Sehnen„ieee ee, 180 18%%% e 8 N„, nis eee eee, Hammelsfett 1„—— 16— 16— 24— 5 5 0——— 3— FI Schweinenſchmalz, ausgelaſſ.„ RRRCW— 3— 42— 2
„ unauggea 20 e— 20 B. Brodpreiſe: 211 Ein Leib Roggenbrod CCC 21% 2 10, 4 44 5 7 297, e e 99 2 3 ,, e e eee ee 10 91% e000. Loth
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Ein Milchbrod. 5 1 8 5 5 4 5 5 5 5 4572 77 57% Waere 1 6½ 5% 57 5% 6— 6 5 U* 2
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.


