Ausgabe 
6.12.1848
 
Einzelbild herunterladen

a cht üderfihrt mg begangen da ſeine An⸗ r 0 ultate geführt, urde noch dinzuge der Unterſuchung a t Gution von deß er jedesmal kelen, und ohn verlaſſen woll 4 Wehrerts nach 1 werde. den nehmen, oder welt, am Georg 1 denen ſeine Ver tun er kinn eu iſt, vernn

1

kette

für alles aged.

* ſeufzm Men,

2 ebrebief fi um

Knie vedten,

0 Zufſicht ſfrllen l

a tut Tot de zu fragen? Stader! tief Aunt duch, boch daſt du Herzen gern m 3 und ſuchtt

* 393.

geladen. Sie erklärte, daß ſie und Georg in der ſichern Hoffnung der Genehmigung ihres Heirathsgeſuches, den Fehltritt begangen hatten, aber auch gegenwärtig abermals geſonnen ſeien, ein ähnliches Geſuch einzureichen.

(Schluß folgt)

Schreiben des Volksvereins zu Hungen an die Bürger meiſter und Ortsvorſtände. Deer Vollis ver ein für die obere Wetterau hat in ſeiner letzten Sitzung die jenigen Punkte der Gemeindeordnung, welche nach ſeiner Meinung einer Abänderung oder Erweitung bedürfen, zum Gegenſtand ſeiner Berathung gemacht, in der Abſicht, ſeine Anſichten demnächſt der Staatsregierung zur Berückſichti gung bei der Reviſion der Gemeindeordnung vorzulegen.

Unter andern Punkten kam dabei auch die Oeffentlichkeit

der Gemeinderathsſitzungen zur Sprache und man ſprach ſich faſt allgemein für eine ſolche Oeffentlichkeit aus und war dabei der Anſicht, daß nur in ganz wenigen Ausnahms fällen eine Beſchränkung der Oeffentlichkeit zweckmäßig ſei.

Um jedoch die heilſamen Früchte der Oeffentlichkeit, nämlich größere Belebung des Sinns für das Gemeinde intereſſe, Controlirung des Gemeinderaths durch die Gemeinde, Aufklärung der Gemeindeangehörigen über Gemeindeange legenheiten und Heranbildung der jüngeren Bürger zum Gemeinderathsamte nicht bis zur Reviſion der Gemeinde ordnung entbehren zu müſſen, hat der Volksverein be ſchloſſen, die Ortsvorſtände derjenigen Gemeinden, aus welchen er Mitglieder zählt, zu erſuchen, ſchon jetzt die Oeffentlichkeit der Gemeinderathsſitzungen einzufuͤhren und der unterzeichnete Vorſtand dieſes Vereins erlaubt ſich, dieſes Erſuchen hiermit an Sie zu ſtellen. Indem der Vereins vorſtand dieſes Erſuchen ſtellt, iſt er überzeugt, daß Sie hierin keine unbefugte Einmiſchung in Ihre Angelegen heiten, ſondern nur die Ausübung des geſetzlichen Petitions rechts erblicken werden, welches jeden Bürger berechtigt,

ſeine Anſichten und Wuͤnſche jeder Behörde vorzutragen. Auch gibt ſich der Volksverein für die obere Wetterau der Hoffnung hin, daß Sie ſeinem Erſuchen entſprechen werden, da es ſich ja um eine Sache handelt, welche ſchon aller wärts in Deutſchland als nothwendig anerkannt worden iſt, im Intereſſe der Gemeinden ſowohl, als in demjenigen der Gemeindevorſtände, da es Letzteren nur angenehm ſein kann, mit ihrem Wirken offen vor die Gemeinde hinzutreten.

Schließlich iſt der Volksverein der Anſicht, daß die Oeffentlichkeit in der Weiſe herzuſtellen wäre, daß in der Regel an beſtimmten Tagen und Stunden die Gemeinde rathsſitzungen abgehalten und die Berathungsgegenſtände jedesmal vorher öffentlich, durch Anſchlag oder die Schelle, bekannt gemacht würden.

An Eltern.

Die Unterzeichneten haben in Erfahrung gebracht, daß ein großer Theil der ihrem Unterrichte anvertrauten männlichen Jugend, wahrſcheinlich hinter dem Rücken der Eltern, ſich ſeit Kurzem dem Tabakrauchen, beſonders mit Cigarren, hingibt. Da wir nun überzeugt ſind, daß das Tabakrauchen in ſo zartem Alter nicht nur für Körper und Geiſt äußerſt nachtheilig, ſondern auch für die Eltern ein ſehr koſtſpieliges Vergnügen der Kinder, zugleich aber auch, ſo lange es ohne Wiſſen der Eltern geſchieht, eine ſündliche Handlung iſt, ſo haben wir es für unſere Pflicht gehalten, ſämmtliche Eltern hiervon in Kenntniß zu ſetzen, damit Diejenigen, welchen das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt(und welchen ſollte es nicht?), die nöthigen Maßregeln dagegen ergreifen können. Wir unſerer Seits erbieten uns, ſie hierin mit allen uns zu Gebote ſtehenden Mitteln kräftigſt zu unterſtützen, um ein Uebel im Ent⸗ ſtehen zu unterdrücken, das für die Kinder wie für die Eltern nur von ſehr ſchlimmen Folgen ſein kann.

Friedberg am 1. Dezember 1848.

Der Rektor und ſammtliche Lehrer der Muſterſchule.

Bekanntmachungen von Be⸗

7) Kleidung: unbekannt. 8) Beſondere Kennzeichen:

unſteter facher Privat- Bekanntmachungen.

hoͤrden.

N NN

Bekanntmachung.

(16706) Anſprüche aller Art an den kinderlos, jedoch mit Hinterlaſſung eines Teſtamentes, ver⸗ ſtorbenen Musketier Johann Philipp Gendolf von Aſſenheim ſind, bei Strafe Ausſchluſſes von der Maſſe, binnen 14 Tagen bei dahieſigem Landgericht zur Anzeige zu bringen. Friedberg den 24. November 1848. Großh, Heſſ. Landgericht Dr. Gil mer.

An die Gr. Bürgermeiſter und Poilzei⸗Com⸗ miſſäre des Gerichtsbezirks.

(1693) Der wegen wiederholten Vagabun⸗ direns bei Herzogl. Amt Uſingen in Unterſuchung ſtehende Anton Bernhardt von Cransberg, deſſen Signalement nachſtehend erfolgt, hat ſich, bevor ihm noch das Urtheil verkündet worden, wieder auf die Vagantenfahrt begeben.

Wir weiſen Sie daher an, auf denſelben fahnden und im Betretungsfalle Herzogl. Amts Uſingen zuführen zu laſſen.

Friedberg den 25. November 1848.

Groß. Heſſ. Landgericht Dr. Gil mer. Signalement:

1) Größe: etwa 5 Schuh, 5 Zoll.

2) Statur: kräftig und unterſetzt.

3) Farbe der Haare: ſchwarz.

4) Bart: groß und ſchwarz.

59 Geſichtsfarbe: bleich.

6) Augen: dunkel.

Blick. Main ⸗Weſer-Eiſenbahn.

(160 Mittwoch den 20. Dezember l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll das Fahren von Fun damentirſteinen, veranſchlagt zu 434 fl., aus dem Einſchnitt bei Kloppenheim auf die zunächſt gelegene Bahnſtrecke öffentlich an die Wenigſt nehmenden in mehreren Looſen in Accord ge geben werden. Die Zuſammenkunft iſt an der Bauhütte in dem Einſchnitte bei Kloppenheim. Friedberg den 1. Dezember 1848. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand, Vicar.

Holz⸗Verſteigerung.

(1695) Montag den 11. Dezember l. I, des Vormittags um 9 Uhr, ſoll in dem Ober⸗ rosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Salzberg, nachſtehendes Holz, als:

7% Stecken nadel Scheitholz,

3% birken Prügelholz,

3 1 nadel

15 Stockholz, 2 1186 ½ Wellen eichen und birken Reiſerholz, 1050 nadel Reiſerholz,

46 Stämme nadel Bauholz,(512 Cbkfß.) 101 Stück nadel Stangenholz,(38 Cbkfß.) öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Oberrosbach den 2. Dezember 1848.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher.

N πτπ⏑,) N π⏑ι

Verſteigerung. (16871) Der Unterzeichnete beabſichtigt auf Donnerſtag den 7. December, Morgens 10 Uhr, folgende Gegenſtände einer freiwilligen Verſtei⸗ gerung auszuſetzen, als:

1) 4 gute Wagenpferde, 2) 8 Stück Kühe, reine Holländer, vorzüglich im Nutzen, 3) 25-30 Schweine, wobei ſehr große Mutter⸗ ſchweine, 4) 500- 600 Mltr. ausgeleſene Kartoffeln in Parthieen, 5) ein vollſtändiges Brennereigeſchirr. Okarben den 28. November 1848. Chr. Carl zum Carlshof.

Anzeige.

(4562) Guter reingehaltener Pfäl⸗ zer Wein wird zu 16, 18, 20 und 24 fl. die Ohm, ſowie alle anderen Sorten billigſt abgege⸗ ben: Döngesgaſſe Nro. 6 neu(alt H Nro. 165) im Hofe in Frank⸗ furt am Main.

Annonee.

Feinſter Braunſchweiger Flachs (4657) iſt zu den billigſten Preiſen zu

haben bei Butzbach. Hirſch Maper Söhne.

ö

ä

5 5