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mmm,3ͥñn E 5 5 15 a 4 8 28 2 8 8 8 1 * 28? künftigen Beziehungen zu demselben, für unser ganzes Verhalten zu kritisiren. Es regte sich ein Oppositionsgeist in ihm, ja, er ihm gegenüber? vernahm sogar eine leise aber deutliche innere Stimme, welche 5 Auch Maxim kannte diese Stimme, diesen geheimen Richter, ihn daran mahnte, daß Wera noch durch nichts eine so gering 5 und dieser hatte mächtig zu Gunsten Wera's gesprochen. Er schätzige Beurtheilung verdient habe. Er fühlte es wie ein Un 25 konnte sich nicht verhehlen, daß ihre Erscheinung einen tiefen recht, daß er seinen Schützling gegen solche Voreiligkeit und 5 Eindruck auf ihn gemacht hatte. Ungerechtigkeit nicht in Schutz nehme. *Sie ist offenbar sehr gebildet, man hört dies schon an ihrerEs scheint, daß Andere Wera Andrejewna besser kennen, N Art, sich auszudrücken, sagte Maxim zu sich selbst.Ihre Ver⸗ als ich, fuhr er unmuthig fort,wenn man sich zu solchem 2 hältnisse scheinen dürftig zu sein, nach dem äußeren Anschein zu wegwerfenden Urtheil für berechtigt hält. Ich habe keine Be 75 urtheilen. Doch was hat das zu bedeuten? Nach Allem, was ziehungen zu ihr und ihrer Mutter und beabsichtige auch keine 1 ich gesehen, bin ich doch äußerst gespannt darauf, sie näher kennen anzuknüpfen, aber... . zu lernen. Sie hat ganz den Wuchs von Irene Pawlowna....Du thust wohl daran, Maxim, denn, wie man sagt, begann 5 Ja, es ist wahr, was wird Irene Pawlowna zu meinem Aben- Karpow. g 5 3 teuer sagen? Und Welikanow? In der That, wenn ich ruhigWie man sagt! unterbrach ihn Maxim mit Heftigkeit. 5 nachdenke, es sieht wunderlich aus, dieses Abenteuer! Ich, alsIch gebe wenig darauf, was man sagt und lasse mich 5 Beschützer junger Damen, welche nach Mitternacht einsam in nicht dadurch leiten, wenn ich die Möglichkeit habe, mir durch 25 den Straßen promeniren! Sehr sonderbar! Sehe ich nicht ein eigene Anschauung ein Urtheil zu bilden. Wera und ihre Mutter 4 wenig dem Don Quixote ähnlich? Wirklich, wie kommt das verabschiedeten sich heute von mir, da sie mich wieder hergestellt 5 Mädchen zu so später Stunde der Nacht allein nach Hause? sahen in einer sehr zarten und taktvollen Weise, welche allein 5 Keine dummen Streiche, Maxim! Natürlich konntest Du nicht schon schiefen Beurtheilungen wohl ein Ende machen könnte... 3 anders handeln. Auch gegen solche unglückliche Wesen wird keinNun, ereifere Dich nicht, Maxim, erwiderte Karpow N Ehrenmann eine Gewaltthat zulassen, viel weniger selbst begehen. ruhig, aber doch mit einiger Verwunderung über den ihm wenig 13 Aber was weiter? Nichts! Du bist zu weiter nichts verpflichtet, verständlichen Eifer Maxims.Ich habe in dieser Sache ja 73 dabei mag es sein Bewenden haben. Ich werde morgen nicht gar kein Urtheil abzugeben, aber bedenke doch,... zu so später . hingehen. ö Stunde allein durch die Straßen zu gehen... * Maxim's Gedanken hatten ihre freudige Färbung verloren,Ja, das habe ich mir auch gesagt, rief Maxim,und des 3 als er zu diesem Entschluß gekommen war. Es war still und halb auch beschlossen, keinen Besuch bei den Damen zu machen. 1 dunkel geworden in seinem Zimmer, während er so ruhig dasaß Aber nun muß ich durchaus Gewißheit haben und werde sie * und seinen Gedanken nachhing, und still und dunkel sah es jetzt mir auch verschaffen. 7 auch in seinem Innern aus. Es war ihm, als hätte er heuteGut, thue das, bemerkte Karpow,das wird wohl 3 einen großen Verlust erlitten, oder als sei eine ihm nahestehende das Beste sein. d 5 theure Person von ihm geschieden auf immer.Schon morgen werde ich sie besuchen, schloß Maxim mit 9 Ein Klopfen an der Thüre unterbrach seine Träumereien. Entschiedenheit. 1 . In diesem Augenblick war ihm jede Unterbrechung erwünscht,Uebrigens weißt Du wohl noch nicht, fuhr Karpow fort, 5 die ihn von seinem schwermüthigen Grübeln befreien konnte. Erdaß Deine tapfere That einem Menschen die Ruhe geraubt, 5 rief eifrigHerein und auf der Schwelle erschien Karpow. und ihn in ziemliche Aufregung versetzt hat. 9Endlich, Freund, bist Du wieder zum Bewußtsein, zumEinem Menschen? Wie wäre das möglich? fragte Maxim 5 Leben zurückgekehrt! Gott sei Dank! rief Karpow.Wie bin verwundert, indem er sich vergebens abmühte, des Räthsels 1 ich erfreut! Alle diese Tage fand ich Dich immer und immer Lösung zu finden. 5 regungslos und stumm. Ich war schon sehr, sehr in SorgeNun, Du wirst schwerlich errathen, wen ich meine. Es * um Dich! ist Semenow, den Du neulich bei Welikanow kennen lerntest 5Alle diese Tage? Wie viele Tage denn? fragte Maxim Er war zugegen, als ich mit Irene von Dir sprach und als sie . verwundert,welchen Tag haben wir denn heute? mit Feuer Deine That lobte, gerieth er sichtlich in immer schlechtere NEs sind jetzt fünf Tage vergangen seit dem Ball bei Welika- Stimmung. ö now, erwiderte Karpow.Nun und wie fühlst Du Dich jetzt?Ich verstehe nicht, was ich mit Semenow zu schaffen 5 Wo ist denn Deine schöne Pflegerin geblieben, deren Retter Du haben könnte, bemerkte Maxim gleichgültig. 3 geworden warst? Ich kam jeden Morgen, um nach Dir zuDas verstehst Du nicht? Weißt Du nicht, daß er darnach * sehen, und immer fand ich sie hier auf Wache, unfehlbar und strebt und darauf hofft, des reichen Staatsraths Schwiegersohn unerschütterlich! Höre Maxim, fügte er lachend bei,hast zu werden? Du nicht etwa, während Du ein Unglück verhütetest, ein anderesSemenow? Wirklich? Und ich soll ihm dabei behülflich sein? 3 angerichtet? Es ist oft ein so gebrechliches Ding, ein MädchenMaxim, warum spielst Du Komödie? Du bist ja der be 3 herz! Der Eifer und die Beredtsamkeit, womit sie Deinen Muth J vorzugte Verehrer der schönen Pawlowna, und das ist's, was * und Dein Benehmen rühmte, sind ganz außerordentlich! Semenow so in Harnisch bringt gegen Dich. .Nun gut, gut! Sprich nicht mehr davon, sagte Maxim,Nun, er wird sich doch beruhigen müssen, bemerkte Maxim 4 durch den scherzenden Ton seines Freundes peinlich berührt. mit sichtlicher Gleichgültigkeit für die Gefühle Semenows. In .Und was sagt man denn zu meinem Abenteuer, was sagt dessen hatte die letzte Aeußerung Karpows doch wieder eine 1 Welikauow? neue Gedankenreihe bei ihm eröffnet. Irene Pawlowna erschien Man lobt allgemein Deine Entschlossenheit und Tapferkeit, jetzt im Glanze ihrer Schönheit in seiner Erinnerung, sie die und Irene Pawlowna nicht am Wenigsten. Ich mußte ihr ver- gefeierte, vielumworbene Tochter des reichen, durch seinen Ein sprechen, ihr Nachricht von Dir zu bringen. Aber... fluß mächtigen Staatsraths. Und er galt als der von ihr Be Nun aber? fragte Maxim ungeduldig, als Karpow etwas vorzugte. Auch eine sehr mäßige Eitelkeit konnte durch diesen verlegen schwieg. Gedanken in Wallung gerathen und glänzende Bilder von Reich- Nun, man fürchtet, daß Du Dich verlieren könntest in

Regionen, die nicht für Dich passen. Denn nicht selten ist das Juteresse, das den Retter an den Gegenstand seiner That bindet, stärker als alle anderen Rücksichten und man befürchtet, daß...

Nun, daß? fragte Maxim gespannt.

Daß jene Person Dir gefährlich werden, Dich in ihre Netze ziehen könnte, schloß Karpow zögernd.

Unnütze Sorge! rief Maxim,ich weiß, was ich zu thun habe!

Er fühlte sich jetzt wieder unangenehm berührt dadurch, daß man sich erlaubte, sein Thun und Lassen schon im Voraus

ihn so lebhaft beschäftigenden Bilder seiner Phantasie.

thum, Ansehen, Macht und Lebensgenuß beschäftigten seine Ein bildungskraft. Doch bald erblaßten dieselben wieder. Ein anderer Gedanke, ein Ziel, dem seit Jahren all sein Streben und Denken gewidmet war, trat wieder in den Vordergrund.

Er schwieg lange. Er fühlte sich sehr erschöpft durch die Seine durch die Krankheit noch eiwas angegriffenen Kräfte hielten nicht Stand und er versank in eine leichte Betäubung. Un⸗ deutlich, wie durch einen Nebel glaubte er Wera vor sich zu sehen, ihn regungslos anblickend mit stolz erhobenem Kopf. Auf ihrem schönen kalten Gesicht schien ein Ausdruck des Unwillens