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schwach von Leid und Thränen, daß Ihr zittert. nicht gefühllos, wenn ich Euch bitte, Euren Körper durch etwas
an der Leiche zusammen.
satzung zurückgelassen ward, zum Heimritt aufbrach.
Nennt es darum
Nahrung zu stärken. Kommt mit mir und vertraut Euch ruhig meinem Schutz oder gestattet, daß ich Euch aus unserem Mund— vorrath so viel herbeihole, als Ihr bedürft, um an diesem traurigen Lager noch länger auszuharren.“
Statt aller Antwort sank das Mädchen auf's Neue schluchzend Schaudernd sagte sich der bewegte Held, daß der Sieg, der ihm vor wenigen Augenblicken noch die Brust gehoben, mit dem Jugendglück dieser schönen, blassen Rose erkauft sei.
Es dauerte lange Zeit, ehe der Druck, den alle diese Ereignisse herbeigeführt hatten, sich von der Seele des Jünglings lösten. Selbst sein Vater, der„eiserne“ Krieger, fühlte, so lange er in den eroberten Mauern weilte, ein gewisses, schmerzliches Unbehagen, das seinen Höhepunkt erreichte, als er im öden Saale das un— gewöhnte trübe Sinnen im Wein zu ertränken strebte, während der Todtengesang der kleinen Gemeinde, welche die Geschiedenen zur letzten Ruhe in die Gruft bettete, zu ihm herauftönte.
Beide, Vater und Sohn, atmeten frei in die herbstliche Früh— luft hinaus, als der kleine Trupp, dessen stärkerer Theil als Be— Zwischen dem stattlichen Rappen des alten Gehringers und dem goldbraunen Hengst des jungen schritt tänzelnden Tritttes der schlanke Falbe, der die schöne, trauernde Eva trug.— Willenlos, fast gebrochen
vor Schmerz, war die Verwaiste dem Machtwort des Siegers und
den dringenden, freundlich-ernsten Bitten seines Sohnes gefolgt. Während ihre Lippen in stummem Weh zuckten und die junge Seele unter dem quälenden Gedanken sich wand, daß das Geschick, welches sie einsam und heimathlos gemacht, ihr nun in herbem Spott das feindliche Dach als einzige Zuflucht gönne, malte Franz sich in Gedanken aus, mit welchem Entzücken seine Mutter diese liebreizende Tochter empfangen und wie sie in ihrer traulichen Weise ihr wohl bald den zehrenden Gram aus dem verwundeten Herzen schmeicheln werde.— (Fortsetzung folgt.)
Lose Blätter.
Die Porta nigra.(Siehe Illustration.) Trier darf den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, die älteste Kulturstätte Deutschlands zu sein. Von Gallien aus drang das weltbeherrschende Rom erobernd in die germanischen Wälder ein. Zwar hatte Drusus schon bei seinen Kriegsfahrten an der Stelle, wo Mosel und Rhein zusammenfließen, ein starkes Kastell erbaut, um den Zugang zu Strom und Fluß beherrschen zu können, allein die kurz darauf gegründete Niederlassung im lieblichen Moselthal, die Augusta Trevirorum blühte zuerst zur Stadt empor, wurde ein wichtiger Waffen⸗ platz der Römer und erhielt um seiner schönen Lage willen eine ganze Reihe stolzer Monumentalbauten, von denen man die Porta nigra oder das schwarze Thor wohl als das großartigste römische Baudenkmal in Deutschland be⸗ eichnen darf. In Tagen des Niedergangs der römischen Weltherrschaft Hlübte Trier mächtig auf und im dritten Jahrhundert nach Christus er⸗ wählten es römische Kaiser zu ihrer Residenz im Westen des Reichs. Diese Stadt sollte eine feste Burg werden, um dem Ansturm der Barbaren zu be⸗
egnen. Das Land zwischen Trier und dem Rhein wurde mit römischen usiedlern bevölkert und um diese linksrheinische Kolonie zu schützen, ver⸗ band man Trier und die Kastelle am Rhein mit Straßen, deren mächtige Quaderüberreste man noch auf dem Hunderück und in der Eifel findet. In der Nähe diefer Straßen sind römische Kolumbarien und andere Spuren römischer Kultur im Laufe unseres Jahrhunderts in großer Zahl aufgefunden worden und noch wurden nicht alle Schätze gehoben. In der Umgegend von Trier fand man höchst werthvolle Dinge; wir erinnern nur an die römische Villa zu Nennig, deren großes Gladiatoren-Mosaik die deutschen Archäologen in Entzücken versetzte und an das Grabmonument der Familie der Secundiner zu Igel, wo ein vollständig erhaltener Obelisk Reliefbilder aufweist, welche Scenen aus dem römischen Gewerbsleben darstellen. Die Stadt Trier selbst aber besitzt einen Reichthum an Römerbauten, wie ihn keine andere Stadt Deutschlands aufzuweisen hat. Sie stammen alle aus der Zeit des römischen Verfalls. Das Amphitheater hält man für den ältesten Römerbau. Im Vergleich zum Amphitheater in Verona ist jenes ein sehr bescheidenee Werk, denn es erhebt seine Mauern nicht stolz und frei in die Luft, sondern ist in ovaler Form zur Hälfte in die Felsen hineingehauen und zur andern Hälfe durch Erdaufschüttungen hergestellt worden. 1 Amphitheater stammt aus der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts. Weit bedeutender sind die im Südosten belegenen Ruinen des Kaiserpalastes, welche auf einen Kolossalbau schließen lassen mit zwei Reihen Feustern und mit mächtigen Heizkanälen. Trier besitzt ferner eine Gerichts Basilika, welche von Constantin dem Großen erbaut wurde; sie dient heute als Kirche. Auch der Dom, an welchem verschiedene Generationen in allen Stilarten gebaut
Römerzeit aber sind erst in den letzten Jahrzehnten freigelegt worden, nämlich die Thermen. Diese hatten eine Länge von hundertsieben, eine Tiefe von hundertsiebzig Metern. Die Augusta Treyvirorum besaß also einen Bade— palast, der sich an Größe und guter Einrichtung mit den Thermen Roms messen konnte. Leider ist das Mauerwerk über der Erde zerstört, aber aus den gewaltigen Grundmauern, aus dem Schwimmbassin, aus den Heizvor⸗ richtungen und andern Resten läßt sich ein Schluß auf die Größe und reiche Ausstattung dieser Thermen machen.
Die Porta nigra ist das besterhaltene der römischen Baudenkmale und sie tritt so majestätisch und gewaltig in die Erscheinung, daß man sie nicht ohne das Gefuͤhl der Ehrfurcht betrachten kann. Der Umstand, daß der gewaltige Bau unvollendet blieb, läßt darauf schließen, daß er jenen Zeiten entstammt, da die römische Weltherrschaft unter den Kriegsstürmen der Völkerwanderung bereits ins Wanken kam. Die Porta sollte die Krone und Stirne der städtischen Befestigungen bilden. Ihre mächtigen Stein— quadern sind roh aufeinandergelegt. Im Innern dieses kolossalen Sand⸗ steinwalls liegt ein Hof, der den gefährlichsten Theil der Befestigung bildete. War es dem stürmenden Feinde, trotz der mächtigen, das Thor deckenden Thürme gelungen, den durch Fallgatter verschlossenen Eingang zu erzwingen, so kam er jenseits des Thorwegs aus dem Regen in die Traufe, denn hier konnte die Besatzung der Porta einen af von Geschossen auf die Stürmenden von allen Seiten niederhageln lassen. Der aus Sandstein⸗ blöcken erbaute Riesenkörper der Porta hat eine Höhe von 132 und eine Breite von 91 Fuß und die Steinmassen sind durch Thürme, Halbsäulen und Gesimse gegliedert. An dieser dunklen Felsenstirne Triers brachen sich die Wogen der Völkerwanderung, bis Rom in den Staub sank und die germanischen Völker die römischen Adler aus den Gauen des Rheins ver⸗ scheuchten. Als Trier dann zu einem Herrschersitz der katholischen Kirche ede war und Erzbischof Balduin seine weltliche Macht weit ausgedehnt hatte, erfuhr Trier eine Nachblüthe unter den mächtigen Kirchenfürsten, leider aber auch manche harte Belagerung. So hat zur Zeit der Re⸗ formation Franz von Sickingen Trier im Streit mit dem Erzbischof Richard von Greiffenklau mit starken Heerhaufen bedrängt. Von jener Höhe herab, welche die Bürger Triers heute noch als„Franzesköppche“ bezeichnen, ließ Sickingen die Geschosse seiner Feldschlangen und Mörser gegen das alt⸗ römische Stadtthor richten und die gewaltigen Mauern tragen tiefe Spuren der Geschosse. Allein auch Sickingens Macht zerschellte an dieser antiken Veste. Die Portra nigra hat den Stürmen von fast anderthalb Jahr⸗ tausenden getrotzt und bleibt vielleicht für weitere Jahrtausende das groß— artigste Denkmel altrömischer Macht und Kultur auf deutscher Erde.
R. E.
Türkische Taubenliebhaberei. Bekannt ist, daß die Tauben bei den Türken aus religißsen Gründen besonders geliebt werden. Sie nisten daher pöllig ungestört, sowohl in den großen Vorhöfen der Moscheen unter den dort befindlichen Hallen, wie auf den herrlichen Bäumen, die dieselben be⸗ schatten, ja sogar im Innern der geheiligten Gebäude selbst. Um die Tauben auch in die Paläste zu locken, sind an allen Mauern, sowohl außer⸗ als innerhalb kleine Nester von Marmor für diese Lieblinge des Propheten an⸗ gebracht. N.
Der Liedersänger Bollini sang vor Kurzem in den Folies Bordelaises. Das Publikum hatte sich zahlreich eingefunden und verfolgte mit Beifall seine Programmnummern. Schließlich verlangte es von ihm die Arie aus der Martha:„Ach so lieb und so kraut“ zu hören. Bollini weigert sich— der Direktor kommt herbei.„Herr, Sie werden singen.“—„Kommt mir nicht in den Sinn; ich habe meine Programmnummern absolvirt.“— „Reizen Sie mich nicht, oder ich hole die Polizei.“—„Ich fürchte Ihre Polizei nicht.“— Inzwischen ist der Lärm entsetzlich angewachsen, und der Polizeikommissar tritt auf Bollini zu, der aber jetzt vor Aufgeregtheit zittert. „Signore, Sie sollen singen.“—„Nein!“—„Ja.“ Die Beiden stehen sich wie zwei Kampfhähne gegenüber. Der Kommissar streckt endlich den Arm aus, da fällt eine Ohrfeige, denn Bollini ist außer sich. Die Ohrfeige wirkt wie Oel auf die aufgeregte See; sie beruhigt sich für einen Augen⸗ blick, dann schallt es„Bravo!“ Geklatsch, Gepfeife. Unter höllischem Lärmen wird Bollini verhaftet; aber stolz wie ein Sänger schreitet er in der Mitte der Wache dahin, während der Polizeikommissar dem Direktor zuruft:„Ein anderes Mal suchen Sie sich einen Andern, um Ihre rabiaten Sänger zu zügeln; ich habe an einer Ohrfeige genug.“ W. G.
Der Kirchhof zu Cocalico in dem amerikanischen Staate Pennsylvanien ist als ein wahrhaftes Memento mori zu betrachten. Die innere und äußere Wandfläche der Umfangsmauer erscheint als ein Mosaikgebilde, von Todten⸗ schädeln und Todtenknochen zusammengesetzt. Die Kapelle und die Todten⸗ kammer hat an ihren Wänden einen ähnlichen Knochenüberzug. In der Mitte des Kirchhofs erhebt sich eine Pyramide, auf deren Flächen Menschen— gerippe jeden Alters angebracht sind. Auf der Spitze der Pyramide steht ein sehr großes Gerippe mit Sense und Sanduhr versehen. M.
Die alten Römer zählten zu ihren Delikatessen mancherlei, was unserm Gaumen schwerlich behagen würde; dazu gehörten die Puppen, aus denen sich der Schmetterling entwickelt, die großen weißen Würmer, welche man in dem faulen Holze findet, und Schnecken. Das Abendessen des Plinius bestand gewöhnlich aus einem Gerstenkuchen, Lattich, zwei Eiern, drei Schnecken und etwas Wein. M.
haben, ruht auf römischen Grundmauern. Die werthvollsten Reste aus der


