Ausgabe 
24.2.1847
 
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Mobilien verſteigerung.

(239) Montag den 1. März l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe nachſtehende Mobilien oͤffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert, als: ein Mantel, zwei Oberröcke, a mehrere Weſten und ſonſtige Herren⸗ Kleidungsſtücke, benebſt einer ſilbernen Uhr u. dgl. Friedberg am 20. Februar 1847. In Auftrag: 5 Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Holz⸗Verſteigerung. (240) Freitag den 26. Februar l. J., des Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Obberros⸗ bacher Gemeindewald nachſtehende Holzſor⸗ timente, als: f 3%0 Stecken buchen Scheitholz, 14/0 Prügelholz,

77 1 eichen Scheitholz, 2 7 Prügelholz, 4 1 erlen Scheitholz, 22 1 nadel Prügelholz, 1 17 erlen 84 buchen Stockholz, 9 75 eichen 34 5 nadel 1 3500 Stück buchen Wellen, 225 7 eichen 7 62 Nadelholz⸗Wellen, 12 erlen Wellen,

10 Stamme eichen Bauholz, 124 Cbkfß. haltend, und 2 Stämme buchen Bauholz, 85 Cbkfß. haltend, 8.. auf Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt hinter dem Salzberg an den Steinbrüchen. Die Herren Bürgermeiſter der umliegenden Orte werden erſucht, dieſes in ihren Gemein⸗ den gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach den 20. Februar 1847. Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter g Blecher. .

Privat Bekanntmachungen.

F

(226) Bei Unterzeichnetem ſind von heute an ſowohl in einzelnen Pfunden, als auch in größeren Quantitäten feinſten Vorſchuß, ſo⸗ wie alle Sorten Weiß⸗ und Roggenmehl, Erbſen Bohnen und Linſen zu haben.

Gleichfalls empfiehlt ſich derſelbe zur Saat⸗ zeit mit Gerſte und ſehr ſchönen Wicken, welche auch im Einzelnen als in größeren Parthieen abgegeben werden. g

A. J. Steinberger in Hungen.

Ge ſ uch.

(2410 Zn eine hieſige Handlung wird ein geſitteter, mit den nöthigen Vorkenntniſſen

verſehener junger Menſch in die Lehre geſucht.

Bekanntmachung.

(22) Verſchiedene in Langenhain belegene, früher dem Kaufmann Petzinger in Frankfurt a. M. gehört habende, noch in gutem Zu⸗ ſtande befindliche Gebäude, beſtehend in einem großen Wohnhauſe, einer Scheuer, einer Re⸗ miſe, mehreren Stallungen, einem Waſck⸗ und Backbauſe, ſind im Ganzen oder in Abthei lungen käuflich zu haben und werden nach Wunſch auch auf den Abbruch verkauft. Termin zur Verſteigerung findet Montag

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den 15. Marz, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle in der zu verkaufenden Behauſung ſelbſt ſtatt und werden Kaufluſtige hierzu ein⸗ geladen. N Ueber die Bedingungen des Verkaufs er⸗ theilt vorher nähere Auskunft Friedberg den 15. Februar 1847. Trapp III., Großh. Hofgerichtsadvokat.

Die Auswanderer nach Nord Amerika

(243) mache ich darauf aufmerkſam, daß ich nach allen Häfen von Nord⸗ amerika zu den billigſten Preiſen Schiffsaccorde abſchließe, und die Aus⸗ wanderer auf ſolide Weiſe befördere; auch dazu die Erlaubniß der Großh. Heſſ. Behörden habe.

Anleitungen und Bedingungen, Er⸗ länterungen ꝛc. ertheile ich mit Ver⸗ gnügen und ohnentgeldlich.

Grünberg den 18. Febr. 1847.

Schäfer, Gemeinde-Einnehmer.

Meine Baumſchule,

(211) in welcher ſich eine Anzahl 2⸗ und 3. jähriger Sämlinge, ſowie 4 bis 500 mit den beſten Sorten veredelten, jungen Stämmchen Kern⸗ und Steinobſt befinden, verkaufe ich wegen Mangel an Raum billig, und wäre dieſe für eine Gemeinde, welche eine Baum⸗ ſchule anzulegen beabſichtiget, ſehr paſſend.

Friedberg. M. Jung.

An z e i 9 e (25) Da bei der Verſteigerung der Adam Rauſch'ſchen Hofratthe kein annehmbares Gebot geſchah, ſo wird dieſelbe aus der Hand verkauſt und kann ſowohl Scheuer, als Haus einzeln abgegeben werden.

Friedberg. J. A.:

Eng. Bechſtein.

Aechte, engliſche Strohmeſſer, (246) für deren Güte garantirt wird, a 2 fl. 24 kr., ſind zu haben bei

Aron Bu ch

zu Hungen. Dem Herrn Hühneraugen⸗ Operateur und Warzenvertilger Sala⸗ mon Silz ſtimme ich zwar vollkom⸗ men bei, daß oftherumreiſende Pfuſcher das Publikum täuſchen; ich wünſchte aber doch, daß er bald nachholen mochte, was er vor ſeiner Abreiſe von hier bei

mir vergeſſen hat.

Wenn übrigens der Herr S. S. auch von hier ein Zeugniß zu haben wünſcht, daß er kein Pfuſcher ſei, ſo ſtellt ihm ein ſolches der Herr Gaſthalter Su pp wenigſtens in einer Beziehung mit der größten Bereitwilligkeit aus.

C. Bindernagel.

Abſchied. (27) Allen meinen Freunden und Gönnern, dahier und in der Umgegend, von welchen ich, wegen dem eilenden Eintritt in mein neues Dienſtverhaͤltniß als Jäger bei Herrn C.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

von Bethmann zu Frankfurt a. M. nicht perſönlich Abſchied nehmen konnte, ſage ich hiermit öffentlich ein herzliches Lebewohl und bitte ſie, mir ihre Freund ſchaft und Gunſt auch ferner nicht zu entziehen. Ilbenſtadt den 15. Februar 1847. J. Schmidt. Anzeige. (248) Der unterzeichnete iſt täglich von 12 2 und von 4 6 Uhr bereit über die Frankfurter Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft Auskunft zu geben. Proſpektus und alle übri⸗ gen Papiere ſind gratis bei ihm zu haben. Friedberg im Februar 1847. J. P. Schäfer, Taubſtummenlehrer.

Fuͤr Fuhrleute!

(29) Auf der Friedrichshütte bei Solms⸗ Laubach können Maſſeln nach Hanau a. M. geladen werden. Auf der Hütte unbekannte Fangen müſſen ſich gehörig legitimiren önnen.

Literariſche Anzeige.

(2800 Bei J. V. Meidinger in Frank⸗ furt a. M. iſt erſchienen und bei Carl Bin⸗ dernagel in Friedberg vorräthig: n

Die Männer des Volk

dargeſtellt von

Freunden des Volks.

Unter Mitwirkung von Dr. L. Braunfels, Karl Buchner, Dr. Th. Creizenach, Dr. Denhard, Dr. E. Duller, Dr. Karl Gutzkow, N. Hadermann, Dr. Hecker, W. Hieronymi, Dr. Hoffmann von Fallers⸗

leben, Heinrich König, Dr. G. Lommel, Karl g

Matthy, Auguſt Nodnagel, Dr. Gabriel Rieſer, Wilhelm Sauerwein, Dr. Schuſelka u. m. A.

Herausgegeben

von Dr. Eduard Duller.

Freunde des Volks haben es unter⸗ nommen, die Männer des Volks in ihren Characteren zu ſchildern, um mit voller Begeiſterung die Ideen für Wahrheit und Recht kund zu geben, die den Menſchen beſeelen müſſen, wenn er für den geiſtigen Fortſchritt wirken will.

Es erbaut wohl nichts mehr als Lebens⸗ beſchreibungen von tüchtigen Männern, ſie mögen nun im Leben hoch oder niedrig ſtehen; es ſtärkt wohl nichts mehr als dieſe Beſchrei⸗ bungen edler Naturen, die die Blüthe der Menſchheit ſind. Der Jüngling wie der Mann können ſich hier an Bildern erfreuen, die keine Mährchen, keine Romane ſind; ſie können ſich in den Drangſalen des Lebens an Männern erheben, denen zum Theil nicht immer Roſen auf den Weg geſtreut würden, die aber doch mit edlem Muth für die höchſten Güter der Menſchheit kämpften; an Männern, denen wir unſere heutige Bildung verdanken, deren Geiſt durch alle Zeiten weht.

Wir verweiſen auf den dem Werke vorge⸗ druckten Proſpekt und laden hiermit zur Subſcription darauf ein.

Die Männer des Volks

erſcheinen in monatlichen Heften von 8 Bogen kl. 8. à 24 Kr. oder 8 Sgr. Man macht ſich immer auf 12 Hefte ver⸗ 4 1 5 Einzelne Hefte koſten 36 kr. oder . 5

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