Viele dieſer Stämme eignen ſich vorzugs⸗ weiſe zu Schwellen auf Eiſenbahnen ze.
Der fragliche Walddiſtriet liegt am Fuße des Taunus, ca. 3 Stunden von Frankfurt a. M. und von Höchſt a. M., ſowie von Friedberg entfernt. 1
Homburg den 12. März 1847. Landgräfl. Heſſ. Verwaltungsamt.
Des: NO er.
Bekanntmachung.
(398) Dienſtag den 23. d. M., Vormittags
10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus der Wirth⸗
ſchaftsbetrieb in bieſiger Stadt, unter den vor
der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden
Bedingungen auf ein, auch mehrere Jahre, meiſtbietend in Pacht gegeben werden.
Aſſenheim am 13. März 1847. 5
Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter
Schmidt.
Holz ⸗Verſteigerung. (309) Montag den 22. l. M., ſollen in bieſigem Gemeindewald: 1) 50 eichen und 4 buchen Bau- und Werk⸗ bolzſtämme, 3179 Cofß. enthaltend, 2) 81 Stecken buchen Scheitholz, 3) 4„ eiche n 15 4) 40„ kuchen Prügelholz, 5 14„ eichen 5
6) 40%„ buchen Stockholz, 7) 10 17 eichen* 8) 37„ buchen Reiſerholz,
9 24 1 eichen 5 meiſtbietend verſteigert werden. 8 Indem man die Herren Bürgermeiſter um gefällige Veroffentlichung in idren Bürger. meiſterejen hiermit erſucht, wird bemerkt, daß die Verſteigerung des Morgens halb 9 Uhr ihren Anfang nimmt und die Zuſammenkunft am Eingange des Waldes an der hohen Straße beſtimmt iſt. 1 Wölfersheim den 13. März 1847. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter All wohn.
Arbeits-⸗Verſteigerung. Dienſtag den 23. März l. J., Vor⸗ 15 um 10 Uhr, ſollen in Bauernheim, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Höres folgende, bei Herſtellung der Kirche daſelbſt vorkommenden Arbeiten öffentlich an die We— nigſtnehmenden verſteigert werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 170 fl. 8 kr., 2) die Anlieferung von 2½ Cu⸗ bikklaftern Mauerſteinen, 37 Bütten Kalk und 1½ Cubik⸗ klftrn. Sand, veranſchlagt zu 350/ 48„ 3) Steinhauerarbeit 1„ 56% 32„
4) Zimmerarbeit 1„ 140% 26„ 5) Dachdeckeracbeit„„ 55%— 6) Schreinerarbeit 1„ 35%— 7) Schloſſerarbeit„„ 18% 40„ 8) Glaſerarbeit 5„ 26%—„
9) Weisbinderarbeit„ 107—„ Zeichnungen, Voranſchläge und Bedingun⸗ gen liegen zur Einſicht auf dem Büreau des unterzeichneten Kreisbaumeiſters offen. Friedberg den 13. Marz 1847. Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg. Stockhauſen.
Arbeits-Verſteigerung.
(401) Montag deu 22. März, Vormittags
10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nachbe— nannte Arbeiten in Accord vergeben werden.
a) Die Herſtellung eines Brunnens in der Ge—
markung Bergheim, veranſchl. zu 30 fl. 4 kr.
b) Die Anfertigung einer neuen Tafel auf das
Rathhaus, veranſchlagt zu 6 fl.
*
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c) Die Fertigung einiger Tiſche und Bänke in die Schule, veranſchlagt zu 17 fl. 8 kr.
d) Die Lieferung einer neuen Schalwaage, ver⸗
anſchlagt zu 16 fl. Wohnbach den 15. März 1847. K Der Grßh. 20. Bürgermeiſter Herget.
Holz Verſteigerung. (402) Dienſtag den 23. d. M., Vormittags um 9 üÜbr, ſollen auf dem Gräflich Solms⸗ Rödelheim'ſchen Bergwerke bei Bauernheim, 30 Stecken gemiſchtes Brennholz und mehrere Haufen Zimmerſpähne meinbietend verkauft werden. Oſſenheim den 12. März 1847. Der Rentmeiſter Weis.
]
Privat ⸗ Bekanntmachungen.
Lehrlings⸗Geſuch. (368) Es wird in einem Fabrik, Geſchäft, verbunden mit einem Specereigeſchäft, in der Nähe von Frankfurt, ein Lehrling von geſun⸗ dem Körperbau und mit den nöthigen Vor— kenntniſſen verſehen, geſucht. Auch könnte in dem fragl. Geſchäft ein sen auf eine Zeit lang Beſchäftigung nden. Das Naͤhere zu erfragen bei der Expedition d. Blattes.
Ein vollſtändiges Logis
(378) bat zu vermiethen f Michael Bauer in der Kirchgaſſe.
Grunwagenſchmier,
(37T) welche beſonders für eiſerne Achſen zu gebrauchen, iſt zu haben bei Siegmund Simon, Seifen- und Lichterfabrikant. Friedberg im März 1847.
Alle Sorten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld⸗ und Waldſaamen
(3716) ſind wieder ächt und friſch zu haben bei M. Jung in Friedberg. Verſteigerung.
(379) Unterzeichneter iſt geſonnen Donner⸗ ſtag den 25. März, Morgens 10 Ubr, ſein in der Ackergaſſe ſtehendes, noch in gutem Zuſtande ſich befindliches und zum Wieder— aufbauen zu verwendendes zweiſtückiges Wohn— haus, auf den Abbruch, an Ort und Stelle zu
verſteigern.. Friedberg den 9. März 1847. Wilhelm Finkernagel.
Sehr reinſchmeckenden Havanna-Honig
(403)(Bienenhonig) empfiehlt das Pfund zu 16 kr. Ch riſtian Joſt jun. in Nidda.
Anzeige.
(867) Die bier beſtehende„höhere Töch⸗ terſchule/ iſt dall erweitert worden, daß auch Mädchen aufgenommen werden konnen, welche das neunte Jahr überſchritten haben und in Anſehung ihrer Kenntniſſe Denjenigen gleich ſtehen, welche zu Pfingſten in die obere Mädchenſchule zu Friedberg einrücken. Durch Annahme eines Hülfslehrers und Errichtung einer zweiten Abtheilung iſt dieſe Erwei⸗ terung möglich geworden. Diejenigen Eltern, welche geneigt ſind, ihre Töchter meiner Lei⸗ tung anzuvertrauen, bitte ich, Herrn Kreis⸗ rath Küchler oder Herrn Director Curt⸗ man oder auch mich recht bald davon in Kenntniß zu ſetzen. Ueber die näheren Ver⸗ hältniſſe der höheren Töchterſchule ertheile ich auf geſchehene Anfragen mündlich oder ſchrift⸗ lich gern genauere Auskunft. Friedberg den 10. März 1847.
Kar ſt.. Lehrer an der höheren Töchterſchule. Bekanntmachung. (40) unterzeichneter iſt geſonnen Montag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, in ſeiner Wohnung erboertheilungshalber einer frei, willigen Verſteigerung auszuſetzen: 1) circa 100 Cetner Heu und Grummet, 2) ein fünfjaͤhriges Wallachpferd, 3) einen einſpännigen Pferdewagen, einen Pferdekarren und einen Ochſenkarren, 0 Wee Kübe,(ſämmtlich Fahr⸗
uͤhe,) 5) einen zwei und ½ jährigen Faſelochſen und 6) mebrere Hausgeräthſchaften. Steigliebhaber werden höflichſt eingeladen. Oſtheim den 13. März 1847. J. Conrad Schneider J. Gaſtwirth. A in ß ie ige. (405) In der Nacht vom 13. auf den 14. d. M. ſind mir aus meinem Stalle 7 Gänſe, 9 Hühner und 1 Hahn geſtohlen worden. Der⸗ jenige, welcher mir den Thäter anzeigt, oder mir entſprechende Mittheilung macht, erhält eine an⸗ gemeſſene Belohnung. Fauerbach II. den 15. März 1847. Gerh. Billaſch.
Nicht zu überſehen! (409) Schneidermeiſter Ludwig Feldmann in Butzbach(Badborngaſſe) empfiehlt ſich alle Kleider nach neueſter Facon, zu annehmbaren Preiſen und reeller Bedienung, zu verfertigen.
Dr. Minnigerode's Portraͤt,
meiſterbaft in Kupfer geſtochen von Wilhelm Otto in Darmſtadt, iſt um 2 fl. 42 kr. zu haben in der
Buchhandlung von C. Bindernagel.
Privatlehranſtalt zu Gruͤnberg.
(407) Verſchiedene, in neueſter Zeit an uns ergangene Anfragen erlauben wir uns durch fol⸗
gende Erklärung zu beantworten:
1) Unſere Anſtalt iſt zunächſt für ſolche Kinder hieſiger Eltern beſtimmt, welche einen wiſſen⸗ ſchaftlichen Unterricht empfangen ſollen und auch wirklich dafür befähigt ſindz
2) Auswärtige Schüler können nur dann aufgenommen werden, wenn wir verſichert find, daß ihr Aufenthalt dahier dem eigentlichen Zweck der Anſtalt nicht zuwider iſt, wenn ſie namentlich über ihre ſittliche Tüchtigkeit durch Zeugniſſe ihrer früheren Lehrer ſich ausweiſen, und bei den Unterzeichneten eine Aufnahmsprüfung beſtehen;
3) Es iſt aus vielen Gründen am Beſten, wenn Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauen wollen, ſich perſönlich bei uns einfinden, oder ſchriftliche Anmeldungen direct an uns einſenden.
Grünberg am 14. März 1847.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg,
F. Steinberger, Pfarrer.
C. Glaſer, Rector.
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