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Intelligenz-OBlatt
für die
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Provinz Oberhbeſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Auszuͤge aus dem Regierungsblatte.
Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 41. von 1847.
I. Nachſtehendes Edict, die Eröffnung des Landtags betr., apwig II. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ic. ꝛ7. achdem Wir Uns entſchloſſen haben, Unſere getreuen Stände auf den 13. Dec. l. I, kraft dieſes, einzuberufen, ſo verkünden Wir ſol⸗
es hierdurch öffentlich und geſinnen an Unſere getreuen Stände, daß Sie ch an dem feſtgeſetzten Tage in Unſerer Reſidenzſtadt Darmſtadt zu der Ausübung Ihrer verfaſſungsmäßigen Rechte vereinigen und der Propoſi⸗ tionen gewärtig ſein mögen, welche Wir an Sie werden bringen laſſen. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staats⸗ ſiegels. Darmſtadt am 6. November 1847.(L. S) Ludwig. du Thil.
II. Beſtätigung von Stiftungen und Ver mächtniſſen im 3. Quartal 1847: 1) Stiftung eines Ungenannten von 100 fl. zu Gunſten der St. Chriſtophs⸗Kirche zu Mainz zur Abhaltung zweier hei⸗ ligen Meſſen;— 2) Vermächtniß der Wittwe des franzöſiſchen Oberſten Becker zu Flomborn an die katholiſche Kirche daſelbſt von 1370 fl. für Abhaltung eines ſonn⸗ und feſttägigen Gottesdienſtes in der katholiſchen Filial⸗ kirche zu Flomborn und für 7 Jahrgedächtniſſe;— 3) Schenkung der Wittwe Katharine Klepper zu Bingen von 100 fl. an die katholiſche Kirche daſ. zur Stiftung mehrerer Seelenmeſſen;— 4) Schenkung der nunmehr ver⸗ ſtorbenen Wittwe Katharine Dahlinger zu Bingen von 200 fl. an die kath. Kirche daſ. zur Stiftung eines Jahrgedächtniſſes und mehrerer Seelenmeſſen; — 5) der katholiſchen Kirche zu Bingen gemachte Schenkung der Erben des Decans und Pfarrers Schneider zu Bingen von 1000 fl. zu Gun⸗ ſten der Armen und Kranken daſ. und von 250 fl. zur Stiftung von Jahrgedächtniſſen;— 6) Vermächtniſſe des vormaligen Bürgermeiſters Thaler II. und deſſen Ehefrau Anna Maria, geborne Pauli, zu Stamm— heim; a von 500 fl. an die katholiſche Schule zu Engelthal zu Gunſten armer katholiſcher Schulkinder;— b. 500 fl. an die katholiſche Pfarrei Engelthal zu Gunſten des jeweiligen Pfarrers, und o. 150 fl. zu Gunſten der Ortsarmen zu Stammheim.
(Schluß folgt.)
Ueber Kartoffeldüngung
hatte im verfloſſenen Frühjahr Herr Prof. Dr. Freſenius zu Wiesbaden folgendes veroffentlicht: „Nach den vorliegenden Erfahrungen finden ſich, unter
im Uebrigen gleich bleibenden Umſtänden, ſtets auf ſtark
mit animaliſchem Dünger gedüngten Feldern die meiſten faulen Kartoffeln, und ich hege die feſte Ueberzeugung, daß man durch ein zu ſtarkes Düngen mit ſtickſtoffhaltigem Dün⸗ ger die Kartoffeln wie zu einem übermäßig üppigen Wachs⸗ thum, ſo zu einer allmäligen Entartung gezwungen hat; denn faſt bei allen Fruchtfolgen und bei jeder Art der Feld⸗ wirthſchaft werden die Kartoffeln in das friſch gedüngte Land geſetzt. Bei Fortführung dieſes der Kartoffel offen⸗ bar nicht zuſagenden Verfahrens werden wir daher aller
n 13.
November
Wahrſcheinlichkeit nach auch bei künftigen Ernten die trau— rigen Erſcheinungen der letzten Jahre leider wiederholt ſehen.“
„Ich kann daher nicht umhin, einen Verſuch zur Kennt⸗ niß eines größeren Publikums zu bringen, der— unter meiner Leitung im vergangenen Sommer auf dem Hof Geis— berg dahier angeſtellt— einen ſehr günſtigen Erfolg hatte und geeignet iſt, meine oben ausgeſprochene Anſicht auf's kräftigſte zu ſtützen und ſomit Hoffnung auf baldige Beſei— tigung des Uebels zu erwecken.“
„Ein Meter⸗Morgen Landes, der mehrere Jahre nicht gedüngt worden war, wurde, unter Anwendung von rein mineraliſchem Dünger, mit virginiſchen Kartoffeln bebaut. — Hinſichtlich der Wirkung ſpricht ſich der, Jahresbericht über die Verſuchsfelder des herzogl. naſſ. landwirthſchaft⸗ lichen Vereins, ſiehe Nr. 52 des landwirthſchaftlichen Wo⸗ chenblattes für das Herzogthum Naſſau, alſo aus:“
„Der Erfolg war, daß der Ertrag jenem dieſer Sorten in anderen Jahren nicht nachſtand, und daß kranke Kartof⸗ feln auf dieſem Grundſtück nicht gefunden wurden.
„Hierzu muß noch bemerkt werden, daß andere benach⸗ barte Grundſtücke, welche nach gewöhnlicher Art gedüngt werden, beträchtlich durch die Kartoffelfäule gelitten hatten, vergl. im oben angeführten Blatt Pag. 410. Ich kann alſo dieſe Art der Kartoffeldüͤngung mit Recht zur Nachah⸗ mung und Prüfung empfehlen.“
„Den Dünger kann Jedermann mit geringer Mühe und unbedeutenden Koſten ſelbſt bereiten. Für einen Meter— Morgen braucht man 100 Pfd. Dieſe erhält man durch inniges Zuſammenmiſchen von 20 Pfd. Buchenholzaſche, 15 Pfd. gebrannten und gemahlenen Knochen(ſogenanntem gebrannten Hirſchhorn), 10 Pfd. Gyps, 15 Pfd. Soda oder Kochſalz und 40 Pfd. gebranntem zerfallenem Kalk.— Beim Setzen der Kartoffeln wird in die für die einzelnen beſtimmten Grübchen die jeder Kartoffel zukommende Menge des Düngers,(welche man durch Diviſion mit der Anzahl der auf einen Meter-Morgen zu ſteckenden Kartoffeln in 3200 Loth findet, und für die man ſich ein kleines Maͤß⸗ chen macht) geſchüttet, ein wenig Erde darüber geſtreut und dann die Kartoffel wie gewöhnlich eingelegt.“
Schreiber dieſes ließ ſich nach vorſtehender Anleitung eine Quantität Dünger bereiten und verwendete ihn nach der angegebenen Weiſe auf ein Stück Land auf welchem Waizen geſtanden hatte und worauf ſ. g. engliſche Kartof⸗ feln geſteckt wurden(A). Ein Theil dieſes Landes erhielt gar keinen Dung(B) und wurde mit den gewöhnlichen gel⸗


