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1579 Kriegsdienſtpflichtige bei der Anſtalt verſichert. Die Einlage betrug
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Intelligenz-Glatt
für die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Mittwoch, den 13. Oktobe 1847.
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cylinderförmigen Körpern. Wollte man auch dem Unbemittelten anrathen, ſein Obſt auf dem Ofen, in einer hölzernen Obſtdörre, zu trocknen, ſo hat dieß den Nachtheil, daß er auf dem Ofen ſein Eſſen nicht kochen, und daß überhaupt nur wenig und langſam gedörrt werden kann; die bedeutende Hitze der Ofenplatte wuͤrde ohnehin abſorbirt und der Stube entzogen werden, abgeſehen weiter davon, daß eine ſolche Vorrichtung mit den noͤthigen Horden im⸗ merhin eine Ausgabe verurſachen würde. Ich betrachtete mir daher neulich meinen Ofen von vorn bis hinten, von oben bis unten. Da kam mir der Gedanke, ob denn nicht an der Ofenröhre irgend eine Vorrichtung zum Dörren des Obſtes angebracht werden könnte. Wohl kannte ich das Dörren des Obſtes an und bei dem Ofen und der Röhre, allein nicht in der Weiſe und rationellen Ausdehnung, wie die nachfolgende. Der Gedanke lauert der Schwierigkeit nicht ſelten eine ſchwache Seite ab. Schnell zog ich ganz oben um die vertical ſtehende 6 Fuß lange Ofenröhre einen Drahtring, ließ 18 bis 20 eben ſo lange Schnüre mit gleich dicken Aepfelſchnitzen einfädeln, hing ſie mit Drahthäkchen dicht neben einander, und band ſie in Fußweite an die Röhre feſt. Nun wurde der Ofen mit einem ſehr mäßigen Torffeuer geheizt, deſſen ungeachtet gewahrte ich zu meiner Freude, daß ſchon innerhalb 24 Stunden, namentlich an der unteren Hälfte der Röhre, da wo die Hitze am ſtaͤrkſten iſt, das Obſt ſo ſchön und rein gedörrt war, daß es ohne weiteres aus der Schnur herausgenommen und aufgehoben werden konnte. Das zum Aufziehen am Ende des Fadens gemachte Schleifchen, worauf die Schnitzen ruhen, wurde wieder geſchlungen, friſche Schnitzen eingefuͤllt, und die Schnur wie früher aufgehängt. Bei einem zweitägigen Aufhängen können ſämmtliche Schnüre, wenn nur irgend ein ſtetes Feuer unterhalten wird, auf einmal ausgeleert werden. Dieſes Verfahren gilt hauptſächlich für die, welche weder Koſten aufwenden wollen noch können. Um die Sache aber beſſer, rationell zu betreiben, ließ ich mir durch den Schloſſer oben, wo der vorhin gedachte Drahtring gelegt war, eine mit einem Charnier verſehene eiſerne Leiſte um die Röhre legen, welche durch eine Schraube befeſtigt und f nach der Dicke der Ofenröhre enger oder weiter geſtellt ſich nur: Wie kann ſich der wenig Bemittelte an dieſer werden kann. Auf dieſer Leiſte ruht ein eiſerner, mit 18 Wohlthat auf eine leichte und billige Weiſe betheiligen? bis 20 Häkchen verſehener, verſchiebbarer, ſchmaler Schei⸗ Das Mittel hierzu iſt eben ſo einfach, als es nahe liegt. beuring. An dieſe Häkchen werden die Schnüre aufgehängt. Das Ei des Columbus war auf die Spitze zu ſtellen: Es Iſt dieß geſchehen, ſo bindet man ſie in der Mitte und iſt dieß das Obſtdörren an aufrechtſtehenden ganz unten wider die Röhre ganz feſt, damit ſie ſich nicht
Auszüge aus dem Regierungsblatte.
Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 39. von 1847.
I. Nachtrag zu den Bekanntmachungen vom 24. Juli, 18. Aug., 28. Aug. und 8 Sept. 1847, die Wahlen der Abgeordneten betr. 11. Hauptergebniſſe der Rechnung der Stellvertretungs-Aſſe⸗ curanzkaſſe von dem Muſterungs⸗ und Ziehungsfahre 1846. Es wurden
95 fl. Von den hiernach eingegangenen 150,005 fl. wurden an 320 Ver⸗ ſicherer wegen Untaugligkeit, Depotverſetzung, Verweiſung zur nächſten Muſterung ꝛc. der Verſicherten 30,400 fl. zurückbezahlt. Von dem Reſte und von der Zinſeneinnahme(zuſammen 120,978 fl. 25 kr.) wurden die Vertretungsſummen für 470 Verſicherte mit 117,500 fl. und 22 fl. 45 kr. Zinſen zur Einſtandskaſſe bezahlt; die Verwaltungskoſten betrugen 620 fl. 50 kr., die Geſammtausgabe 118,143 fl. 35 kr., wonach alſo 2834 fl. 50 kr. übrig bleiben. Dieſer Ueberſchuß iſt unter die übrig gebliebenen 1259 Verſicherer zu vertheilen, wovon jeder 2 fl. 14 kr. zu erhalten und von jetzt bis zu Ende d. J. aus der Aſſecuranzkaſſe zu empfangen hat.
III. Ergebniſſe der Rechnung der Einſtandskaſſe auf die Periode vom 1. April 1846 bis zum 1. April 1847.— Die Einnahmen waren in dieſer Periode: 255 fl. 29 ½¼ kr. Rezeß aus voriger Rechnung; 138,500 fl. Vertretungsſumme von 511 Kriegsdienſtpflichtige und eine Anzahl von Soldaten; 2817 fl. 48 kr. verfallene Einſtandsſummen und Prämien; 26,780 fl. 46 kr. Zinſen; im Ganzen 168,454 fl. 3 ½ kr.— Hiervon wurden an die Einſteher von 1837 bis 1846 an Handgeldern, Einſtandsſummen, Prämien und Zinſen bezahlt 157,963 fl. 42 kr., die Verwaltungs koſten betrugen 1325 fl. 7¼ kr. Von den übrig gebliebenen 9165 fl. 30 kr. wurden 9000 fl. in die Staatsſchuldentilgungskaſſe ver⸗ zinslich angelegt. Das Vermögen der Einſtandskaſſe(d. h. die darin deponirten Einſtandsſummen, Handgelder und Prämien der noch dienenden Einſteher) beſteht nun in den bei der Staatsſchuldentilgungskaſſe ange⸗ legten 639,000 fl. und in baaren 165 fl. 30 kr. 5
IV. Bekanntmachung des zur Leitung der Wahlen des Adels zu Abgeordneten in die 2. Kammer der Stände ernannten Gr. Commiſſärs mit Bezug auf die frühere Bekanntmachung vom 27. v. Mts.,— daß auch Hr. v. Firnhaber⸗Jordis, Gutsbeſitzer auf dem Neuhof, die in den Art. 55 und 56 der Verfaſſungsurkunde vorgeſchriebenen Erforderniſſe zu der Stimmfähigkeit und Wählbarkeit beſitzt.
(Schluß folgt.)
Eine einfache und wohlfeile Obſtdörre.
Die Vorſehung hat uns in dieſem Jahre mit dem Segen der Baumfrüchte gleichſam überſchüttet. Es iſt dieß ein Lebensmittel weiter, das, zweckmäßig behandelt und auf— bewahrt, auf Jahre hin von Nutzen ſein wird. Es fragt


