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Intelligenz-Blatt
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
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M71.
Sonnabend, den 11. Septembe
n 1847.
Amtlicher Theil.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.
Betreffend: Die Anpflanzung von Obſtbäumen auf den die Vieinal⸗ wege begrenzenden Grundſtücken.
In Gemäßheit höchſter Verfügung fordere ich Sie zur alsbaldigen Angabe darüber auf, ob und wie viele und welche Arten von Obſtbäͤumen und wann d. h. in welchem Monate dieſes Herbſtes, oder des nächſten Frühjahrs Ihre Gemeinden ſolche zu erhalten wünſchen, indem ich bemerke, daß ein Apfel- und Birnhochſtamm nicht über 26 kr., ein veredelter Kirſchenhochſtamm nicht uber 22 kr., ein Nußbaum nicht über 18 kr., koſten wird. Zugleich mache ich Sie dar⸗ auf aufmerkſam, wie die diesjährige bereits eingetretene, theils noch bevorſtehende reichliche Obſterndte von neuem den großen Nutzen der Obſtbäume dargethan hat und eine Aufmunterung zu Anpflanzung von Obſtbäumen an öffent— lichen Wegen und allen ſonſtigen dazu geeigneten Stellen enthält.
Friedberg am 27. Auguſt 1847.
Kl ch lle r.
Auszuͤge aus dem Regierungsblatte.
Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 34. von 1847.
J. Verordnung, die Aufhebung der§9. 1, 2, 3, 6, 7 und 8 der Verordnung vom 7. Mai 1847 wegen des Verkehrs mit Ge— traide, Mehl und Kartoffeln betreffend:
Ludwig II. ꝛc. Wir haben Uns mit Rückſicht auf die nunmehr eingetretene reichliche Ernte bewogen gefunden, die Beſtimmungen in den 9. 1, 2, 3, 6, 7 und 8 Unſerer Verordnung vom 7. Mai d. J., den Verkehr mit Getraide, Mehl und Kartoffeln betreffend, ſowie die auf den Verkehr mit Brod ſich beziehende Verordnung vom 14. Mai d. J., von dem Tage des Erſcheinens gegenwärtiger Verordnung im Regierungs⸗ blatt an außer Wirkſamkeit zu ſetzen, mit dem Vorbehalte jedoch, daß die Vorſchriften jener Verordnungen oder einzelne derſelben von neuem werden erlaſſen werden, ſobald Mißbräuche oder ſonſtige Ereignlſſe dies
nsthig machen ſollten.— Urkundlich e. Darmſtadt am 31. Auguſt 1847. Ludwig.— In Verhinderung des Staatsminiſters, v. Lehmann.
II. Nachtrag zu den Bekanntmachungen vom 24. Juli und 18. Auguſt 1847, den bevorſtehenden Landtag, insbeſondere die Wahlen der Abgeordneten betr., wornach weiter zwei Staatsbürger als un⸗ ter die zu Abgeordneten der Wahlbezirke und Städte, vermöge ihrer Steuerverpflichtung, Gehalte, Penſionen, Wählbaren gehörend aufgeführt werden, alſo im Ganzen nunmehr 2043.
III. Bekanntmachung Grßh. Provinzial-Commiſſärs von Rhein⸗ heſſen vom 6. Auguſt, die Ent fernung aller Orte in dieſer Pro⸗ vinz von den Städten Mainz und Alzey und von den betr. Frieden⸗ gerichts-Amtsſitzen betr.
Die Einweihung der neuen Orgel in dem evangeliſchen Bethauſe zu Heldenbergen,
welche am Sonntag den 5. September Statt gefunden hat, verdient um ſo mehr eine beſondere Erwähnung in dieſem Blatte, weil die eingeweihte, von Orgelbauer Bernhard aus Romrod gebaute Orgel bis auf einen kleinen Beitrag, den die evangeliſche Gemeinde zu Heldenbergen ſelbſt dazu— gab, von dem Großh. Heſſ. Hauptverein der Guſtav-Adolf⸗ Stiftung bezahlt wurde, alſo ein ſichtbarer Beweis iſt, wie ſegensreich und das religiöſe Leben fördernd jener erhabene Bund auch in unſerer nächſten Umgebung ſich erweiſet. Einſender dieſes hat der Feier von Anfang bis zu Ende beigewohnt und in der Vorausſetzung, daß es nicht blos denen, für welche die Feier eigentlich war, angenehm ſein wird, eine Nachricht über dieſelbe veröffentlicht zu ſehen, ſondern auch die meiſten Leſer d. Bl. eine ſolche Nachricht gerne vernehmen, gibt er folgende Schilderung.
Der Gottesdienſt in dem freundlichen, mit Blumen⸗ kränzen und Laubgewinde ſinnig geſchmückten Bethauſe be— gann des Morgens um zehn Uhr und es wohnten ihm nicht allein die Glieder der Gemeinde, ſondern auch viele Katho— liken des Ortes, beſonders der katholiſche Kirchenvorſtand, und viele fremde Gäſte aus dem benachbarten Kurheſſen bei. Nachdem man das Lied:„Komm heiliger Geiſt“ noch


