Fache) gd wer 2 Voltsſpracht
*
n lüge ze
er nach hervor;
Augen. sein„ 8 In ſich ge⸗ e da ſtehn, ſſtzen eduche„
n ene Jrau L malt langem u) 1 udiſch, von he⸗ n ſcher fühlend, ag und ſſcher ſein. Wetterauiſch he⸗ ach sebel Koth,
g, der Fehler an c. hat'n Makke. Wunde, woher cbrätſch makôth ackkes ſpttchen. geſprochen), d. i. a8 gadlen. Unſere e Etriſten ma i D kxar, wales ur rungen, ver⸗
weibliche Peron. mmer mit Herab⸗ bebrälſch Ischah verchelicht oder Tann. die Memme, u det Wetterau Aden, 3. B. Was 4 f. f. Sie ſind te iſt aus dem alta d. i. lieber derfals atta und dariechiſche und „Bei den * die Mutter
nicht nehr gehör.
aſammler,
wanter seinen mil S cublanen,
ut u,
* 305
Dudeln eine Menge Neugieriger um ſich verſammelt,(unter denen ſich ſelbſt Erwachſene befinden, die ſein originelles Auftreten bewundern,) ſo geſchieht dies durch das Zeigen ſeiner Bilder noch mehr. Schaarenweiſe, freudiger als zur Schule, ſtrömt die Jugend herbei. Kaum iſt es bekannt, daß dieſe farbigen, prächtig ſchimmerden Bilder für Lumpen einzutauſchen ſind, ſo entfaltet ſich ein neues Leben und Rennen. Jedes will zuerſt mit ſeinen zu Haus geholten Lumpen ankommen, um das ſchönſte Bild zu erhaſchen. Das eine bringt zerfetzte Unterhoſen und Socken, das andere Kuͤchen⸗ und getrocknete Spühllumpen, das dritte Gamaſchen— ſtücke c. Sieh, dort kommt gar eins und weint, glaubt mit ſeinem erbeuteden Aufwaſchlumpen nichts mehr einhandlen zu können. Doch auch es wird befriedigt, und mit klopfen⸗ dem Herzen ſtreckt es ſeine Hand nach dem Bilde. Nun werden Betrachtungen angeſtellt, Vergliche gemacht; Jedes
hat naturlich das ſchönſte. Es iſt wahrhaft ergoͤtzlich, dieſem kleinen Markte zu zuſehen. Man weiß nicht, was man am meiſten bewundern ſoll, die Pfiffigkeit des Lumpenſamm⸗ lers, oder den emſigen Bilderhandel der Jugend. Unwill⸗ kührlich drängt ſich einem der Gedanke auf, daß auch in die Lumpenſammelei der Zeitgeiſt eingegriffen hat, daß auch da Fortſchritt zu gewahren iſt. Wie zeitraubend, ermüdend und oft geringſchätzend iſt es doch, den Sack auf dem Rücken ſchleppend, von Haus zu Haus zu wandern und ſich dabei durch das Rufen:„Keine Lumpen drinn!“ die Kehle noch heißer zu müſſen. Wahrlich unſer Lumpenſammler ſpielt hingegen den Herrn; ſitzt bequem auf ſeinem Sacke, erregt wegen ſeiner Genialität die Bewunderung Aller und er⸗ handelt in einer viertel Stunde mehr, als ein anderer in ½ Tage.— Das ſind Früchte des Fortſchrittes! Wer ihm huldigt, findet ſeine Rechnung. E.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
rr
Edictalladung.
(1376) Nachſtehende Grundgefaͤlle ſollen abgelößt werden
1. Die dem Herrn Fuͤrſten Ferdinand zu Solms-Braunfels Durchlaucht zuſtehenden und zwar a) in der Gemarkung Hungen ſämmtliche
Grundgefälle an Zehnten, Geldzinſen, Rentgebühr, Forſthafer in einem überein⸗ künftlich auf 7860 fl. 47 kr.(Sieben⸗ tauſend Achthundert Sechzig Gulden, Vierzig Sieben Kreuzer) beſtimmten Ab⸗ kaufkapital,
b) in der Gemarkung Wölfersheim ſämmt⸗ liche Grundgefälle an Zehnten, Andreas⸗ waizen, Andreasgeld, Hühnergeld, Weid⸗ hämmelgeld, Chriſtian Lind Grundzins in einem vertragsmäßigen Abkaufkapital von 2200 fl.(Zweitauſend Zweihundert Gulden)
c) in der Gemarkung Röthges ſämmtliche Grundgefälle an Zehnten, Faſtnachtshüh⸗ nern, Forſthafer, Rentgebühren in einem übereinkünftlich beſtimmten Abkaufkapital von 2121 fl. 10 kr.(Zweitauſend Einhun⸗ dert Zwanzig Ein Gulden, Zehn Kreuzer)
2. Die dem Großhl. Heſſ. Kammerherrn und Hauptmann Friedrich von Bellersheim, genannt Stürzelsbeim, zu Darmſtadt und dem Fürſtlich Thurn und Taxiſchen General⸗ Poſtdirections⸗Secretär Dr. Maximilian Frei⸗ herrn von Bellersheim, genannt Stürzelsheim, zu Frankfurt a. M. zuſtehenden nachträglichen Zehntgrundrenten als Entſchädigung wegen des beſtritten geweſenen Reinauszehntens in der, Gemarkung Münzenberg, in einem über⸗ einkünftlichen Abkaufkapital von 2500 fl.,(Zwei⸗ tauſend Fünfhundert Gulden,)
3. Die dem Anton Wettner und Konrad Dietz J. von Rockenberg in der Gemarkung Wölfersheim zuſtehenden Grundzinſen von 1 Malter 1 Simmer 1 Kumpf und 2 Mäschen Korn in geſetzlichem Geldanſchlage von 7 fl. 29 kr. und in einem Abkaufkapital von 134 fl. 42 kr.(Einbundert Dreißig Vier Gulden Vier⸗ zig Zwei Kreuzer,)
4. Der der Gemeinde Birklar in der Ge⸗ markung Birklar zuſtehende, vormals Solms⸗ Rödelheimiſche Zehnte, welchen die Gemeinde von verſchiedenen Käufern deſſelben erworben hat, um den zwiſchen der Gemeinde und den 4 n Grundrente-Abkauf⸗
iUing von 20,000 fl. wanzi
Guben.) fl.(Zwanzig Tauſend In Gemäßbeit des Art. 23 des Geſetzes
vom 27. Juni 1836 werden daher alle bekannte
oder unbekannte Betheiligten bei der Abloͤſung
vorſtehender Gefälle aufgefordert, ihre etwaige Anſprüche binnen 2 Monaten um ſogewiſſer dahier anzuzeigen, als gegenfalls die Auszah⸗ lung der Ablöſungskapitalien an die bezeichneten Berechtigten geſtattet werden wird. Hungen den 18. Auguſt 1847. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Obſt-⸗Verſteigerung. (1135) Freitag den 10. d. M., Nachmit⸗ tags von 2 Uhr an, werden die diesjährigen Aepfel, Birnen und Nüſſe an dem Burgberg und in den Umgebungen des Grßb. Schloſſes dahier an Ort und Stelle verſteigert. Der Anfang wird in dem hinteren Hirſchgraben an der Staatsſtraße gemacht. Der Natural— ertrag der Aepfel mag zu circa 100 Malter angenommen werden können. Friedberg den 1. September 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß.
Arbeits Verſteigerung zu Steinbach im Kreiſe Friedberg.
(IAA) Donnerſtag den 9. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Wirtb⸗ ſchaftslocal des Gaſtwirths Heck zu Stein— bach, die zur Einfriedigung der Pfarr- und Schulhofraithe daſelbſt erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Ar— beiten 1) Maurerarbeit 148 fl. 44 kr. 2) Steinhauerarbeit 159„ 42„ 3) Schloſſerarbeit 250„—„ 4) Weißbinderarbeit 10„—„
Sodann die Lieferungen von 8 Cub. Klftr. Mauerſteinen, 52 Bütten Kalk, 2/0 Klafter Sand, das Aufſetzen der Mauerſteine und das Meſſen des Sandes..
Die Voranſchlaͤge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unter— zeichneten zur Einſicht offen.
Friedberg den 1. September 1847.
Der Großb. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen.
Bekanntmachung.
(1462) Donnerſtag den 9. d. Mts., des
Vormittags um 11 Uhr, ſoll ein der Gemeinde
geböriger, 1½ Jahre alter, ſowohl zur Zucht
als auch zum Schlachten geeigneter Faſeleber
im hieſigen Rathhauſe meiſtbietend verſteigert
werden.
Reichelsbeim den 2. September 1847. Der Herzogl. Naſſ. Oberſchultheis Sch mi d
Verſteigerungs⸗-Anzeige.
(1463) Mittwoch den 15. d. M., Vormit⸗ tags präcis 10 Uhr, werden auf dem Schloß Rohdenburg bei Heldenbergen nachverzeichnete Gegenſtände als: 1) eine im beſten Zuſtande befindliche Thurm⸗ uhr nebſt den hierzu gehörigen beiden Schlagglocken, 2) ein großer Heerd mit Sprungplatte, 3 Bratöfchen und ein Waſſerbehälter 3) ein kleinerer Heerd, und 4) 9 ältere Oelgemälde gegen gleich baare Zahlung öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert.
Heldenbergen den 2. September 1847. Die Graäflich von Rohdiſche Verwaltung daſ.
Das Fortbeſtehen des Frucht Marktes zu Friedberg in der Wetterau. (1464) Es wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Zurücknahme der aller⸗ höchſten Verordnung, die Früchte auf den Markt bringen zu müſſen, auf das Fortbeſtehen des hieſigen Frucht-Marktes keinen Einfluß ausübt; da der Stadt Friedberg ſchon vor Jahren von hoher Staatsregierung ein Frucht-Markt be— willigt wurde und die neuere Zeit dargethan hat, wie ganz beſonders unſere Stadt, in der Mitte der fruchtreichen Wetterau, zu einem Fruchtmarkt-Markte
geeignet iſt.
Indem man ſomit Käufer und Verkäufer von dem Fortbeſtehen des hieſigen Frucht⸗Marktes in Kenntniß ſetzt, bemerkt man noch im Intereſſe der Letzteren, daß die Stadt Friedberg, um die Verkäufer vor der Verlegenheit zu bewahren, zu jedem Preiſe verkaufen zu müſſen, ein Kapital zur Verfügung ſtellt für die—
jenigen, welche auf ihre in das Ma wünſchen.
gazin eingeſtellten Früchte einen Vorſchuß
Friedberg den 6. September 1847.
Der Grßh. Heſſ. Buͤrgermeiſter Bender.


