Ausgabe 
6.10.1847
 
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uguſt 1847.

nd Neßgerneiſter Letzgermeiſters Jo⸗ a, und Karbline neten Heinrich cgter. loſſermeiſter dahier, zu Sprendlingen ein, und Maria digen Durgerd vnd ich ledige Tochter.

ach. den 3. Auzuſt, cf Yrorg Scharf ken 28. Juli.

reiter Joh. Georg 6b. den 16. Juli.

Halt beni and geb. den Ferdi 7 0 Aangthülfen Karl f deb. den 6. Aug⸗ er Wilhelc eee

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14 74 Tage,

Schrille 6 und 1 alt

19. Dr. Karl Soldan, Grßh. Schulinſpector und Seminar⸗ lehrer dahier, alt 45 Jahre, 9 Monate und 8 Tage,

1 den 17. Auguſt.

20. Emmerich Felix Seibert, des hieſigen Polizeidieners Jakob Seibert eheliches Söhnlein, alt 8 Tage, k den 17.

Auguſt.

22. Maria Katharina Windecker, des weiland hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Emmerich Windecker

* 337*

21. Auguſt.

nachgebornes eheliches Söhnlein, alt 10 Wochen, 7 den

24. Margaretha Scheuer, geborne Schimpf, des hieſigen

30.

Bürgers und Poſtillons Konrad Scheuer Ehefrau, alt 34 Jahre, 2 Monate und 8 Tage, k den 22. Auguſt.

Suſanna Schreiber, des weiland hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters Georg Schreiber, ehelich ledige Tochter, alt 18 Jahre, 9 Monate und 11 Tage, 5 den 28. Auguſt.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

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Aufforderung.

(1583) Johann Philipp Schudt von hier, geboren am 1. November 1764, iſt ſeit langen Jahren abweſend und ſein Aufenthaltsort un bekannt. Nachdem er nunmehr, wenn er noch lebte, das 70. Lebensjahr zurückgelegt haben würde, iſt die Herausgabe ſeines bisher cura toriſch verwalketen, beiläufig 182 fl. betra⸗ genden Vermögens, beantragt worden. Johann Philipp Schudt oder deſſen Erben oder Rechts- nachfolger werden deßhalb aufgefordert, ſich binnen 6 Monaten zu melden und ihre An ſprüche genügend nachzuweiſen, widrigenfalls das Vermögen dem Kaufmann Friedrich Carl Schuld zu Frankfurt und dem Buchdrucker Johann Adolf Georg Textor daſelbſt, die ſich als die nichſten Erben des Abweſenden legi⸗ mirt haben, einſtweilen nutznießlich, ſobald Johann Philipp Schudt aber das 90. Lebens, jahr wird erreicht haben, definitiv wird aus geantwortet werden. Friedberg den 14. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. w.

Edietolladung.

(16210 Nach in hieſigem Gerichtshypotheken⸗ buche noch offen ſtehenden Verpfändungs⸗Ein⸗ trägen entliehen 1) Martin Simon von Rüdingshauſen laut Obligation vom 27. April 1818 bei dem geiſtlichen Landkaſten zu Gießen 150 fl., 2) Jobann Heinrich Groh von Unterſeibertenrod laut Obligation vom 20. September 1799 bei dem Lohmüller Kratz zu Oberohmen 100 fl., 3) Johann Konrad Schmidt von Wetterfeld laut Obligation vom 16. Juli 1808 bei Johannes Deſch daſelbſt 71 fl., 4) Johannes Deſch II. von Wetterfeld laut Obligation vom 13. Februar 1836 resp. 1841 bei der Spar⸗ und Leihkaſſe zu Laubach 100 fl., und 5) Johan nes Neeb von Grünberg laut Obligation vom 14. April 1840 bei der Haberkorn'ſchen Stiftung zu Gießen 100 fl., und ſollen dieſe Capitalien längſt wieder abgetragen, die hier über errichteten Urkunden aber verloren ge gangen ſein.

Außerdem verkauften Peter Seipp und deſſen Kinder zu Rüddingshauſen im Jahre 1844 an Johannes Müller von Höingen Unter Andern 19 Grundſtücke, über welche ein Grundbuchsauszug in der Regiſtratur hieſigen Landgerichts zu Jedermanns Einſicht offen liegt, vermochten jedoch hierüber wegen Fehlens des alten Pag. und Nr. 5 des Flurbuchs das Eigenthum urkundlich nicht nachzuweiſen und konnte deßhalb auch von Seiten des Gerichts bei Beſtätigung des Kaufbriefs nicht für deren Pfandfreiheit gehaftet werden.

Um nun dieſe Anſtände zu beſeitigen und die Eingangs erwähnten Verpfändungen löſchen zu können, werden auf Antrag der ſämmt⸗ lichen Betheiligten alle diejenigen, welche noch Anſprüche an die erwähnten Kapitalien resp. Eigenthums oder Pfandanſprüche an die be treffenden Grundſtücke des Peter Seipp und

deſſen Kinder bilden können, hiermit aufge fordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen bei dem unterzeichneten Landgerichte geltend zu machen, als anſonſt die fraglichen Verpfän dungen für erloſchen erkannt und die Pfand⸗ einträge in dem Hypothekenbuche gelöſcht, resp. die hier in Rede ſtehenden Grundſtücke des Peter Seipp und deſſen Kinder als pfand freies Eigenthum derſelben angeſehen werden und der betreffende Kaufbrief hiernach unbe dingt beſtätigt werden wird. Grünberg den 13. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Dr. Ortwein.

Bekanntmachung.

(1642) um mehrſeitigen Anforderungen wegen Bezugs guter trockener Braunkohlen klötze zu entſprechen, wird hierdurch zur allge⸗ meinen Kenntniß gebracht, daß ſolche Klötze aus den hieſigen Schoppen, der Centner zu 14 kr., bezogen werden können. Dorheimer Bergwerk am 27. Sept. 1847. Die Grßh. Heſſ. Bergverwaltung. Der Grßh. Heſſ. Berginſpector dec.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.

(1613) Donnerſtag den 7. October Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier, die Herbeifuhr von 3500 Stück Schie nen, circa 14000 Centner wiegend, von der Mainkur nach Niederwöllſtadt, öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 27. September 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Verſtei gerung.

(1649) Mittwoch den 6. Oktober, Nach- mittags 3 Uhr, werden an Ort und Stelle die diesjährigen Weintrauben in dem Zwinger nächſt dem Burgwalle dahier, öffentlich ver⸗ ſteigert.

Friedberg den 28. September 1847. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß.

Aufforderung.

(1660) Anſprüche jeder Art an den Nach⸗ laß der zu Höchſt verſtorbenen Chriſtiane, Jacob Mai's Wittwe, geb. Schmidt, welchen die Erben nut unter der Rechtswohlthat des In ventars angetreten haben, ſind im Termin Mittwoch den 3. November l. J., Vormittags 9 Uhr, ſogewiß dahier anzuzeigen, als ſie ſonſt bei der Verfügung über den Nachlaß unberück ſichtigt bleiben. Groskarben am 30. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Js g ev. Edietalla dung. (16610) Heinrich Dietz II. von Ulrichſtein will ſeine in daſiger Gemarkung gelegenen Im⸗ mobilien, welche er von ſeinen Eltern, den Adam Dietz Cheleuten, erb- und kaufsweiſe erhalten hat, veräußern, kann aber keine ge

nügende Erwerbsurkunden darüber vorlegen. Es werden daher alle diejenigen, welche An ſprüche an die im Auszug bei hieſigem Gerichte verzeichneten Immobilien des genannten Hein⸗ rich Dietz II. bilden zu können glauben, auf gefordert, ſoſche ſogewiß binnen vier Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls der Verkauf jener Immobilien beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 30. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daf. In Erledigung der Landrichterſtelle Brück.

Bekanntmachung.

(1662) Mittwoch den 6. J. M., Nachmit⸗ tags um 4 Uhr, werden an Ort und Stelle, im Roſenthal, mehrere Birn⸗ und Aepfelbäume auf dem Stand meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 4. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Schaafpferche-Verſteigerung.

(1663) Donnerſtag den 7. Oktober, Mor⸗

gens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗

hauſe 5 10 Schaafpferche, welche am 15.

ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verpachtet. Friedberg am 4. Oktober 1847.

Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Bekanntmachung.

(1664) Montag den 11. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zur zweiten Pfarrſtelle gehͤrende Scheune nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 4. Oktober 1847. Der Erßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.

(1665) Samſtag den 9. Oktober, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen nachſtehende, durch das 1 der Speiſehütte aus der Gemarkung Fauerbach II. in die Gemarkung Niederwöll ſtadt und den Anbau einer kleinen Schmied⸗ 125 Wagnerwerkſtätte, entſtehende Arbeiten, als:

1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 208 fl. 17 kr.

2) Zimmerarbeit 247 36 3) Glaſerarbeit 9 4) Schloſſerarbeit 67 25

auf dem hieſigen Rathhauſe öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Poranſchlag und Steigbedingungen liegen zur Einſicht bereit. i Friedberg den 30. September 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Bekanntmachung.

(1666) Mittwoch den 6. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen die bei Herſtellung einer Waſſerleitung erforderlichen gußeiſernen Röh⸗ ren, ſowie das Legen und Verkitten derſelben auf dem Rathhauſe zu Oſſenheim wenigſtneh⸗ mend verſteigert werden. Bauernheim den 3. Oktober 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther.