Ausgabe 
6.1.1847
 
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Intelligenz-OGlatt

für die

Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen,

die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

Mittwoch, den 6. Januar

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.Intelligenz⸗ Blatt für die Provinz Oberheſſen wird im Jahre 1847, ganz in derſelben Weiſe wie im Jahre 1846, wöchentlich

zweimal(Mittwochs und Samſtags) erſcheinen.

Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei mir, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr.,

für ½% Jahr 40 kr. D

urch alle Poſtverwaltungen des Großherzogthums

3 Heſſen iſt das Intelligenz⸗Blatt, nach einer Verfügung des hochlöblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 H. 24 e 1.

beziehen.

1 fl. 24 kr. und pr. Semeſter für 48 kr. zu

Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erste Petitzeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr. Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet. Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen. Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen.

Friedberg.

C. Bindernagel.

Amtlicher Theil.

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg

an die Grßh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung und Conſcription für 1847.

Unter Hinweiſung auf mein Ausſchreiben vom 25. Jan. 1834(Nro 5 des Int. Bl.) fordere ich Sie auf, die Vor⸗ arbeiten für die Muſterung und Conſcription für das Jahr 1847 unverzüglich vorzunehmen.

Bei Beurtheilung der Frage, ob die Depotanſprechenden im Stande ſind, ſich einen Stellvertreter zu ſtellen, iſt nach Artikel 36 des Geſetzes vom 19. März 1836, betreffend die Stellvertretung im Militärdienſte, derjenige als zur Stellung eines Stellvertreters unvermögend anzuſehen, welcher nicht die Aſſekuranzſumme von 95 fl. zu beſtreiten vermag.

Bis längſtens den 1. Februar d. J. erwarte ich die ganz vollſtändig aufgeſtellten Ortsliſten ꝛc. eingeſendet, wi drigenfalls an die Säumigen Warteboten abgehen müßten. Die Depotanſpruchprotocolle ſind mit der größten Pünkt⸗ lichkeit aufzunehmen, und vor der Offenlegung zur Prü fung einzuſenden. Es iſt namentlich darauf zu achten, daß Zeugniſſe vor Aufnahme des Depotanſpruchprotokolls vor handen ſind.

Die nachſtehend genannten Leute ſind zur Muſterung für 1847 verwieſen und es ſind daher dieſelben in die Orts liſten der betreffenden Gemeinden aufzunehmen.

Das Formularpapier wird Ihnen zugeſendet werden.

Friedberg am 30. December 1846.

l Krach, Gr. Kr.⸗Sert.

Altenſtadt: Johs. Heinrich Kreß, Jacob Heinrich Schmidt. Beienheim: Joh. Heinrich Münch. Burg⸗ gräfenrod: Jacob Levi Moſes, Johannes Koſt, Philipp Roß. Butzbach: Joh. Martin Feeger, Heinrich Bergauer, Friedrich Konrad Winter. Büdesheim: Friedrich Klehm, Heinrich Winter. Fauerbach I.: Hermann Seipel, Joh. Georg Henſel. Florſtadt: Heinrich Kratz, Friedrich Wolf. Friedberg: Friedrich Karl Göring, Wilhelm Schlecht weg, Joh. Chriſtian Hagemann. Groskarben: Johan⸗ nes Schaub. Heldenbergen: Johannes Weisbecker, Jacob Reul, Samuel Reul. Hochweiſel: Joh. Konrad Winter. Ilbenſtadt: Joh. Georg Guthmann. Kirch- göns: Johannes Bink. Münſter: Heinrich Georg Ru⸗ dolph Bindewald, Joh. Konrad Hofmann. Niedereſch bach: Karl Philipp Pfeil. Niederrosbach: Johann Heinrich Stengel. Niederweiſel: Johs. Maas. Ober eſchbach: Konrad Fritzel. Valentin Adolph Fritzel. Wil⸗ helm Kling. Obermörlen: Peter Jung. Jacob Schuh.

Alexander Fritz. Petterweil: Joh. Georg Berges. Bal⸗ thaſer Sturmfels. Pohlgöns: Moſes Simon. Rocken

berg: Nicolaus Heckmann. Rodenbach: Georg Hein rich Gundermann, Joh. Georg Lemp. Rödelheim: Jo ſeph Moſes Langenzen, Adam Schmunk. Steinfurt: Conrad Fink, Joh. Heinrich Ziegler. Vilbel: Georg Marburger.

Derſelbe an dieſelben.

Betreffend: Die Theuerung der Lebensmittel

deßfalls zu er⸗ greifenden Maasregeln.

Zum Zwecke der Vereinbarung angemeſſener und übereinſtimmender Maasregeln, um dem gegenwärtigen Nothſtande abzuhelfen, lade ich Sie zu einer Zuſammen⸗