Noch nicht dageweſen!
(1963) Erd. Mandel⸗Caffee, welcher als Caffee Surrogat Alles der Art bis jetzt Be— kannte übertrifft, iſt angekommen und allein
zu haben bei Wilbelm Fertſch, gegenüber dem Trapp'ſchen Gaſthof.
Aufforderung.
(1968) ule diejenigen, welche ihre Rech⸗ nungen an die Erben des Bäckermeiſters Heinrich Bopp noch nicht bezablt haben, werden aufgefordert, ſolche binnen 14 Tagen zu ent⸗ richten. Friedberg den 24. November 1847. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts der Vormund Ch. Weckerling.
Borſten-Ankauf.
(1922) Die Unterzeichneten zeigen biermit an, daß ſie alle Sorten gereinigte Schwei⸗ nenborſten und Haare ankaufen und die höchſtmöglichſten Preise dafur zablen. Butzbach im November 1847. ö Hirſch Mayer Söhne.
Mühlen Verkauf.
(1923 Die Erben des Jobannes Nispel J. in Gedern beabſichtigen ihre in der ſogenannten Buch gelegene Müble mit zwei Mablgängen und einem Oelgange, ſehr geräumipyem Hof— raume und allen erforderlichen Oekonomie— gebäuden 178 Klſtr. Grabgarten und 625 Klftr. gute Wieſen neben der Hofraitbe. Mitt— woch den 8. December l. J., Vormittags 10 Uhr, öffentlich meiſtvietend zu verkaufen. Steigluſtige werden zu dieſem Termine eingeladen und können jede erforderliche mus— kunft in der Mühle ſeldſt oder bei den unter— zeichneten Vormündern der Minderjährigen erhalten. Gederu den 15. November 1847. Heinrich Nispel II. Johs. Nispel II.
Actien-Verlooſung
(199) der bier beſtandenen Turngemeinde fand am 28. d. Me. ſtatt und wurden die Nummern 12, 14, 45, 78 und 120 zur Rück⸗ zablung gezogen, die Beträge und Zinſen wollen die Inbaber derselben gegen quittirte Rückgabe dieſer Schuld⸗Verſchreibung bei Herrn Rechner Fink noch vor Ablauf dieſes Jahres in Empfang nebmen. Die Inhaber der üb— rigen Actien werden ebenfalls gebeten, ihre Zinſen daſelbſt erheben zu wollen.
Mobilien-⸗Verkauf.
(1995) Die über Konrad Horn's hinter— laſſenes Kind beſtellten Vormünder Hartmann Langsdorf und George Bingel zu Naubeim, wollen künftigen Montag, den 6. December d. J., Morgens 10 Uhr, in der Wobnung des Chriſtopy Ackermonn dahier die Mobilien, ſodann eine Kuh, 4% Malter Korn, 2 Mltr. Walzen, 4 Malter Gerſte, 1 Fuder Roggen⸗ ſtroh, 1 Fuder Waizenſtroh, 1 Fuder Gerſten⸗ ſtrob öffentlich meiſtbietend, jedoch gegen gleich baare Zahlung, verkaufen, wozu Kaufliebhaber hierdurch eingeladen werden. Nauheim den 28. November 1847. Die Vormuͤnder: 2
Hartmann Langsdorf. Georg Bingel—
Kapitalien
(1996) liegen in verſchiedenen Größen zum Ausleiben bereit und werden zu verſchiedenem Zinsfuß abgegeben, einige aber in die Nähe von Friedberg und Großkarben. Friedberg am 28. November 1847. In Auftrag: Joh. Philipp Jung.
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* 406 Deutſche Eiſenbahnſchienen⸗ Compagnie.
Geſammtes Aktienkapital: 2 Millionen Thaler Courant. In 10,000 Aktien, à 200 Thaler Ct. oder 350 fl. rhein.
Zweck: Schienenfabrikation zum deutſchen Eiſenbahnbau.
Bekanntmachung.
(1997) Die Deutſche Eiſenbahnſchienen-Compagnie verfolgt ihren nationalen Zweck mit allen erforderlichen Garantieen des Gedeihens. Ihre koloſſalen Werke bei Neuhaus ſind großentbeils vollendet; ihre Eiſenerzeugung iſt im Gang und über tauſend Arbeiter ſind in ihren Werkſtätten und in den Kohlen- und Eiſenbergwerken, welche jene mit den Rohſtoffen verſorgen, in Thätigkeit. Was im Jahre 1845 bloßer Entwurf war, iſt ausgeführt, was damals Plan geweſen, iſt zur That geworden. 2
Wir danken dies den Männern, welche vor zwei Jahren, auf unſere Einladung hin, mit patriotiſchem Muthe ſich uns anſchloſſen, um ein Werk ins Leben zu rufen, deſſen Schwierig⸗ keiten jeder Verſtandige zum Voraus ermeſſen konnte. Jene patriotiſchen Kapitaliſten ernten nun den Lohn ihres Kuthes und Vertrauens in zweifacher Weiſe.— Sie werden nicht nur bald in
einem ihre Erwartungen übertreffenden Maas ihre Aktienernte erweitert ſehen als Theilhaber der
großen merkantilen Erfolge, über welche unſere Werke gebieten, ſondern auch die Anerkennung jedes Vaterlandsfreundes genießen und ſich des Bewußtſeins erfreuen, daß oſie thatkräftig dazu beige⸗ tragen haben, das öffentliche Wohl zu fördern, indem ſie, da unſer Geſchäftszweck die gropartigſte deutſche Eiſenerzeugung iſt, die Tributpflichtigkeit deutſcher Gewerbe an das Ausland verringern und künftig unſerm Volte Millionen ſeines Geldes erhalten welche für Eiſen und Eiſenbahnſchienen jährlich in die Fremde geſchickt werden Ueber fünfundvierzig Millioneu Thaler Lunglaub⸗ lich ſcheint's und doch iſt es ſo!) gingen blos in den letzten zehn Jahren für Eiſen und E ſenbahn⸗ ſchienen über die deutſchen Grenzen,— ſie wurden von der Natlon weggeworfen für fremde Fabrikate, deren Rohſtoffe die deutſche Erde in ſo unerſchöpflicher Menge verbirgt, daß wir nicht blos uns, ſondern noch die halbe Welt damit verſorgen können, ſobald wir mit dem rechten Willen die rechten Mittel vereinigen. Und wozu haben jene fort und fort für fremdes Eiſen vergeudeten Millionen gedient? Wozu anders, als uns ärmer, folglich wehrloſer zu machen gegen die ewigen Feinde unſers gewerblchen Wohls; wozu anders, als um neue Glieder an die Kette zu ſchmieden, mit welcher der Werkmann für die Welt, der induſtriegewaltige und ſpeculative Britte, Deutſchlands Vo k, trotz dem Zollverein und trotz den Zollcongreſſen, nicht viel weniger drückend knechtet, als einſt der Korſe mit ſeinem Schwerte Wir haben es ja geſehen und ſehen es noch alle Tage, daß, während die Tonnen Goldes hinausziehen in die Fremde für Das, was wir ſelbſt machen können, um fremde Arbeiter zu ernähren, deutſches Volk daheim darben muß und deutſcher Fleiß, zur Arbeits⸗ loſigteil vervammt, im Elend verkummert.
Patriotiſch-vereinte Kräfte haben unſer Werk aufgerichtet, deſſen Nothwendigkeit jeder Vater⸗ landsfreund lange vorher ſchon eingeſehen hatte. Jeder Aktionär hat ſeinen Theil daran, dem großen wie dem kleinen gebührt Lob und Beifall, ein Unternehmen gefördert zu haben, deſſen nächſter Zweck es iſt, Grenzen zu ſetzen der Befürchtung:— der deutſche Eiſenbahnbaͤu aus fremdem Eiſen werde allmählig der Nation ihre baaren Cirkulationsmittel entziehen und zum Nachtheil des Ackerbaues und der Induſtrie und des Handels den Zinsfuß auf eine unerträgliche Höhe treiben. Jeder Theil— haber an unſerm Werke hat ſich aber auch einen Theil des Verdienſtes anzurechnen, daß wir die auf dem Schauplatz unſers Wirkens, in dem Schoos des Gebirgs, bisher faſt unbenutzt und unbe⸗ achtet begraben geweſenen Schätze an den Tag gehoben und zur Quelle dauernden Sewerbs gemacht haben für mehr als tauſend arme, bedürftige, arbeitſame Menſchen. 4
So Vieles iſt ſchon geſchehen; ſo Vieles iſt ſchon gewirkt geworden durch unſern Verein während der zwei Jahre ſeines Beſtehens— Doch ſo viel es auch ſchon ſei, ſo dürfen wir uns doch nicht verhehlen, daß dadurch die uns geſetzte Aufgabe ihre vollſtändige Löſung noch nicht erhalten hat. Um dieſe Aufgabe— ſie iſt uns gleichſam unter den Händen gewachſen— vollkommen aus- zuführen, iſt vor allem Andern eine ſo ausgedehnte Entwickelung und Erweiterung der Pro— duktionskraft unſerer Anlagen zu wünſchen, als der ihnen zu Gebote ſtehende Reichthum an Rohſtoffen irgend geſtattet— Dieſer Reichthum, er hat ſich durch die erhaltenen neuern Auf ſchlüſſe über unſere Erzlagerungsſtätten in der That ſo maſſenhaft, ja ſo ungeheuer groß geſtaltet, daß, ſobald uns die neucröffneten Kohlengruben unterſtützen, durch unſere Werke Deutſchland mit allem Eiſen verſorgt werden kann, weiches jetzt aus der Fremde zugeführt wird und jährlich mit baaren Millionen dem Ausland bezahlt werden muß.— Man erwäge: Der Ertrag einer e in⸗ zigen unſerer Erzlagerſtatten iſt auf 20 Millionen Cent ner Eiſen amtlich geſchätzt worden!
Zur Erreichung eines für ganz Deutſchland ſo wichtigen Zweckes und um die uns angetra⸗ genen großen Schienenlieferungen auch ausführen zu können, wollen wir der Ent⸗ wickelung unſerer Etabliſſements einen beſchleunigten Gang geben und zu dieſem Behuf weitere Kapitalbetheiligungen zulaſſen, die gleich jenen der erſten Unterzeichner, alle Vortheile aus dem nun feſtbegründeten Unternehmen mitgenießen ſollen.
Es iſt in unſerm Statut vom 15. März 1845 für eine künftige Vermehrung und Exweite⸗ rung unſerer Werte durch geeignete Beſtimmungen vorgeſorgt worden. Doch im jetzigen Fall iſt es nicht nsthig, auf dieſelben zu rekurriren, weil den neuen Kapitalbetheiligungen, zu welchen wir einladen, ſchon durch den Umſtand hinlänglich Raum gegeben iſt, daß wir bereits früher für den vorliegenden Zweck einen bedeutenden Theil unſerer Aktien ausdrücklich reſervirt haben. Eine Vermehrung unſers urſprünglichen Kapitals wird daher eben ſo wenig nöthig, als eine neue Aktienkreirung, und die Maasregel beſchränkt ſich darauf,
Denjenigen, welche ſich noch bei unſerm patriotiſchen und gewinnreichen Unternehmen betheiligen wollen, von den reſervirten Stammaktien ſo
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