Ausgabe 
3.11.1847
 
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ir geringe Ernte

beahen gleich, Topuſhe Länder ſcht gute Ge⸗ en iſt von aus gewonnen wor⸗ 1 den Kartoffel

9.

ember 1847.

nriſter Philipp derike Philippine,

Buchbindermeiſter Jehanna Katha⸗

den 11. Seri

nelder Paul Jo

Nargarttha, geb

Aller Heimich Eleonore N Cleo

laſſene Wittwe, alt 76 Jahre und 2 Tage, k den 6.

September.

11. Chriſtine Nees, des hieſigen Bürgers und Taglöhners Franz Nees eheliche Tochter, alt 25 Jahre, 7 Monate 24.

und 23 Tage, 1 den 10. Septbr.

14. Suſanna Margaretha Windecker, geb. Thomas, Wittwe des weiland hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Georg Windecker, alt 77 Jahre und 6 Tage, t den 24.

11. Septbr.

15. Mariane Chriſtiane Windecker, geb. Killer, Wittwe

369**

des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Schuhmacher

meiſters Emmerich Windecker, alt 46 Jahre, 3 Monate

und 8 Tage, ü den 13. Septbr. Joh. Jakob Karl Wilhelm Schwarz, des Gr. Steuer-

controle-Acceſſiſten Wilhelm Schwarz zu Darmſtadt

eheliches Söhnchen, alt 7 Monate und 24 Tage, 1 den 23. Septbr. Heinrich Moͤlling, Tagloͤhner aus Balde, königl. Preuß.

Regierungsamtes Arnsberg, Kreiſes Wittgenſtein, alt

56 Jahre, 7 den 23. Septbr.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

N

Edictal ladung.

(17310 Nachdem von Großh. Hofgerichte der Provinz Oberheſſen über den Nachlaß des Johann Otterbein von Oberohmen der förm liche Concursproceß erkannt worden iſt, wer⸗ den diejenigen, welche Forderungen oder über⸗ haupt Anſprüche irgend einer Art an den be zeichneten Nachlaß bilden, unter Androhung des ſonſt ohne beſonderes Präcluſivdekret ein tretenden Ausſchluſſes von der Maſſe hiermit aufgefordert, ſolche im Termine Donnerſtag den 11. November d. J., 5 Vormittags 10 Uhr, dabier anzuzeigen und zu begründen. Grünberg den 15. September 1847. Großb. Heſſ. zum Landgericht daſ. gehöriges Patrimon.⸗Gericht der Frhn. Riedeſel zu Eiſenbach. Welcker. Bücking.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Beider

(1741) Bei den Erdarbeiten in der Section Butzbach finden Handarbeiter an mehreren Stellen dauernde Beſchäftigung mit einem Verdienſte von gegen 50 Kreuzern in der Regel. An dem Einſchnitte im Gambacher Wald iſt eine Baracke mit Schlafſtätten und eine Speiſeanſtalt zur Benutzung für Fremde errichtet. Butzbach den 15. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Lieferung von Eichenholz und Fuhrlohn.

(1781) Die Lieferung von geſchnittenem Eichenholz, zur Unterhaltung der Erdtrans portwagen im Gambacher Wald, als von

25 Langbalken 6 und 8 ſtark, 17,5 lang, 100 Querbalken 5 und 6 10 100 desgleichen 4 und 6 107 5 ſowie der Transport von eiſernen Unterge ſtellen zu 35 Erdwagen aus dem Gambacher Wald an den Einſchnitt bei Oſtheim, wird Donnerſtag den J. November, Vormittags 10 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffent⸗ lich verſteigert.

Butzbach den 6. Oktober 1847.

Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Butzbach Meyer.

Seta lcd üneg⸗

(1767) Nach dem Tode des Martin Thaler von Ockſtadt ergab ſich, daß deſſen Vermögen zu Tilgung der Schulden nicht anreiche. Zu Abwendung eines Concurſes, der gegen alle Erben des Martin Thaler, mit Ausnahme des Reinhard Thaler aus Nauheim, hätte erkannt werden müſſen, haben nun die be⸗ kannten Gläubiger der Thaler'ſchen Kinder mit Ausnahme des J. R. Weydt zu Frank-

furt, über deſſen Verbindlichkeit dem Arrange ment beizutreten noch geſtritten wird und der Erben des Großh. Heſſ. Hofgerichtsadvokaten Müller, deren Forderung noch illiquid iſt einen Nachlaßvertrag mit Reinhard Thaler abgeſchloſſen, in Folge deſſen dieſem die ganze Maſſe überwieſen werden ſoll. Um die theil⸗ weiſe Statt gehabte Veräußerung der Im- mobilien beſtätigen zu können, werden alle vielleicht noch nicht aufgetretene Gläubiger des Martin Thaler, resp. deſſen Kinder auf gefordert, etwaige Einwendungen gegen das abgeſchloſſene Arrangement oder Anſpruüche auf die auf M. Thalers ſtehenden Immobilien ſo gewiß bis zum Freitag den 26. November d. J. bier geltend zu machen, als ſonſt der Nachlaßvertrag und beziebungsweiſe der Im⸗ mobilienverkauf beſtätigt wird. Friedberg am 16. Oktober 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. Edicetal ladung.

(1768) Liſſete Frankſurter von Friedberg hat ein Viertheil eines Wohnhauſes, welches ganz unter 70%4 7½5 71/6 und 71/27 im Flurbuche eingetragen und neben Fried. W. Reuß gelegen iſt, verkauft, kann aber Eigen, thumsnachweis nicht vorlegen. Außerdem iſt jenes Haus von Auſcher Frankfurter am 7. Februar 1769 wegen einer Summe von 62 fl., ſo jener aus der von Rauiſchen Debitmaſſe durch die Kaiſerliche auf die mittelrheiniſche Ritterſchaft transſeribirte Commiſſion darge⸗ liehen erhalten, verpfändet und es kann die deßfallſige Schuldurkunde, obwobl das Kapital längſt abgetragen ſein ſoll, zur Löſchung nicht vorgelegt werden. Auf Antrag der Liſette Frankfurter werden daher alle, welche auf das ihr angeblich zuſtehende, /, an jenem Hauſe (71/26 des Flurbuchs) Anſprüche bilden oder den Fortbeſtand der erwähnten Verpfändung behaupten wollen, aufgefordert, ihre deßfall⸗ ſigen Anſprüche ſo gewiß bis längſtens zum 31. Dezember d. J. hier anzuzeigen, als ſonſt dem Kaufbriefe über das gedachte* Haus die gebetene Confirmation ertheilt, die ober wähnte Hypothek für erloſchen erachtet und der deßfallſige Eintrag in den Hypotheken⸗ büchern geſtrichen werden wird. Friedberg den 16. Oktober 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. End eta l ladung.

(1803) unterm 29. v. M. wurde in Bezug auf die Renovation der Hypothekenbücher des bieſigen Bezirksortes Nonnenroth folgende Edictalladung erlaſſen:

Nachdem die Hypothekenbücher des hieſigen Bezirksortes Nonnenroth für mangelhaft er kannt, deßbalb deren Reviſion und Renovs tion von der Behörde verfügt, auch ſolche durch den beſtellten Commiſſär Rechtscandi daten Winheim zu Lich vollzogen worden, hat ſich durch das deßfallſige Verfahren er geben, daß die folgenden Einträge noch offen ſtehen, oder wenigſtens ohne Beglaubigung durchſtrichen ſind, die Originalſchuldurkunden, jedoch nicht vorgelegt werden könnten, ob gleich die Abtragung von den Schuldnern

nicht nur behauptet, ſondern auch höchſt wahrſcheinlich gemacht, theilweiſe auch von den Pfandgläubigern ſelbſt, ſoweit deren Er mittelung möglich geweſen, nicht beanſtandet worden.

Wer daher aus dem Beſitze dieſer unter 1 bis 99 und weiter unter 1 bis 12 aufge⸗ führten Schuld und Pfandurkunden annoch Anſprüche zu begründen gedenkt, wird auf gefordert, ſolche ſogewiß binnen drei Monaten dahier anzuzeigen und nachzu⸗ weiſen, als ſonſten ohne weitere Bekannt⸗ machung die Anſprüche für erloſchen erklärt, und die Einträge gelöſcht werden ſollen.

Zugleich werden alle diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem Commiſſaͤr ſpeciell aufgefordert worden, jedoch eine noch rechts- gültige, auf irgend ein Object in der Ge markung Nonnenroth radicirte gerichtlich be uſtätigte Pfandurkunde beſitzen, hiermit vor⸗ geladen, ſolche ſogewiß binnen drei Mona⸗ ten im Original oder in beglaubigter Abſchrift dahier vorzulegen, als ſie ſonſten alle, mit der Nichtbeachtung dieſer öffentlichen Auffor derung etwa verbundenen Nachtheile ſich ſelbſt beizumeſſen haben, und ſie deßhalb ſpäteres Gehör nicht gewärtigen können.

Die einzelnen Pfandverſchreibungen, auf welche dieſe Ladung Bezug hat, ſind in dem Abdruck vollſtändig aufgeführt, der in der Fort⸗ ſetzung des allgemeinen Intelligenzblattes zu Nro. 293 der Großh. Heſſ. Zeitung vom 22. l. M. vorkommt, und in ſpäteren Blättern vorkommen wird, und wird der Abkuͤrzung wegen, auf dieſen Abdruck verwieſen, unter pater der voran gehend bemerkten Folge.

5 Hungen am 25. Oktober 1847. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms Braunf. Landgericht Hofmann.

Oeffentliche Aufforderung.

(18040) Heinrich Schäfer, Wittwer, von Okarben lieh bei der Altmannsbergeriſchen Curatel daſelbſt am 28. September 1819 200 fl. und am 21. April 1823 100 fl. und ver⸗ pfändete zur Sicherheit beider Capitalien ver ſchiedene Immobilien. Da beide bezahlt wor den, die Schuldurkunden aber verloren gegan gen ſein ſollen; ſo werden alle diejenigen, welche Rechte aus dieſen Verpfändungen ab⸗ leiten, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 4 Wochen geltend zu machen, widrigenfalls die bezüglichen Pfandeinträge im Gerichtshypo⸗ thekenbuch gelöſcht werden. Groskarben am 28. Oktober 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Emmerich.

Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Lieferung von Kartoffeln.

(1805) Die Lieferung von 100 Maltern Kartoffeln in die Speiſeanſtalt im Gambacher Wald wird Dienſtag den 9. k. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, im Gaͤſthauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 31. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach. Meher.