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An Aufgabe⸗Sammlungen für das ſchriftliche Rechnen fehlt es uns nicht. Sie ſind ein Bedürfniß namentlich für überfüllte Schulen geworden. Aber nur dann können ſie dem Lehrer von wahrhaftem Nutzen bei ſeinem Unterrichte ſein, wenn damit zugleich der Forderung einer verbeſſerten Methode ſowohl in theoretiſcher, wie in practiſcher Hinſicht entſprochen wird. Seit der durch Peſtalozzi begonnenen Reform des Erziehungs- und Unterrichtsweſens hat nun nicht leicht in einem andern Lehrgegenſtande ein regerer Wetteifer, unter den Pädagogen ſtattgefunden, dem Lehr— ſtoffe die möglichſt bildende Seite abzugewinnen, ihn für den Schüler in naturgemäßer Stufenfolge zu verarbeiten, als gerade in der Zahlenlehre. Dabei verfiel man jedoch in zwei einander entgegengeſetzte Extreme. Während näm— lich einige Pädagogen dafür hielten, dem Schüler in Be— zug auf das einſtige Berufsleben nur die neugewonnenen praktiſchen Reſultate und mechaniſchen Kunſtgriffe im Rechnen mittelſt hierzu beſtimmter Aufgabe-Hefte anzueignen, fehlten andere in der Weiſe, daß ſie das Heil des Schülers faſt ausſchließlich von der Einwirkung einer möglichſt geiſtbil— denden Methode erwarteten, den Lehrſtoff bis in die einzel— ſten Theile zerſplitterten, aber die Gewinnung eines erhöhten Grades von mechaniſcher Fertigkeit außer Acht ließen. Beide für ſich beſtehende Beſtrebungen hat mit Recht die Zeit als einſeitig verworfen, und ſchon hat man die goldene Mittel— ſtraße aufzuſuchen und einzuſchlagen begonnen. Das Loſungs— wort derſelben lautet: Verbinde bei deinem Unterrichte mit einer gereiften Theorie die ihr entſprechende und für beide
in würdigem Maße gehaltene Praxis. Dieſem Grundſatze
huldigt auch das vorliegende Werkchen, welches in drei ge— ſonderte Stufen abgetheilt iſt, deren jedes ein beſonderes Heftchen bildet. Die erſte Stufe enthält Aufgaben in ganzen Zahlen für die ſogenannten vier Grundrechnungsarten. Die zweite Stufe umfaßt Aufgaben in gebrochenen Zahlen— in einfachen und zehntheiligen(Decimal-) Brüchen. Die dritte Stufe endlich bietet Aufgaben für die einfache und zuſammengeſetzte Regeldetri, Zinsrechnung, Gewinn- und Verluſtrechnung, Rabatt- und Miſchungsrechnung, eine An— zahl vermiſchter Aufgaben zur Wiederholung und, als An⸗ hang, Aufgaben über Berechnung der Flächen und Körper dar. Die Auflöſungen zu ſämmtlichen Aufgaben machen ein beſonderes Heftchen aus.
Die ganze Anorduung befolgt einen ſtreng methodiſchen Gang, der genau den neueren Fortſchritten in der Zahlen— lehre entſpricht. Dem Lehrer wird es ein Leichtes ſein, ſich bei ſeinem Unterrichte an ihn anzuſchließen. Die Aufgaben ſelbſt ſind geiſtweckend, praktiſch und dem jedesmaligen Bildungsgrade des Kindes angemeſſen, reihen ſich in luͤcken— loſer Folge, immer das Folgende vorbereitend, einander an. Bei aller Sorgfalt für practiſche Uebung ſtets geiſtige Friſche, die dem Schüler den Unterricht angenehm macht und ihn von todtem Mechanismus fern hält. Papier und Druck ſind ohne Tadel, und da jede Stufe geheftet auch einzeln(für 6 kr.) verabfolgt wird, wodurch die Anſchaffung ſelbſt den ärmeren Kindern möglich gemacht worden iſt, ſo können wir nicht anders, als dieſes ganz zeitgemäße, dem oben aufgeſtellten Grundſatze durchaus huldigende Werkchen unſeren Kollegen zur Einführung in ihre Schulen angelegentlichſt empfehlen.
Ho ck.
Acht Männerchöre, componirt von X. Schnyder von Wartenſee. Friedberg in der Wetterau, bei C. Bindernagel.(Preis 36 kr.)
Ueber dieſe Männerchöre bringt die Nr. 20 von 1846 der Zimmermann'ſchen Schulzeitung folgende Beurtheilung:
Solchen gediegenen Männerchören, wie den vorliegen— den, wünſcht Rec. bald wieder zu begegnen. Denn wer die Kunſt,„den Text durch die Noten lebendig zu machen“, ſo inne bat, wie Herr Schnyder v. Wartenſee, der ſollte ſein Licht etwas mehr, als es bisher wohl der Fall geweſen, vor den Leuten leuchten laſſen!
Die in der Vorrede niedergelegten Gedanken über das wahre Verhältniß der Muſik zur Poeſie mögen ſich unſere Herren Geſanglehrer wohl ad notam nehmen; ſie ſind es werth, unſerer jetzigen Generation zur Nachahmung einge— ſchärft zu werden.. L. E.
An die Wetterauer Leſevereine.
Der Vorſchlag, welchen ich neulich machte, daß ſich die Wetterauer Volksleſevereine enger an einanderſchließen möchten, um ſich wechſelſeitig ihre Erfahrungen mitzutheilen, damit nur gediegene Schriſten verbreitet werden, und um durch gemeinſchaftliches Wirken die Koſten zu vermin⸗ dern, hat hier und da Anklang gefunden. Zugleich iſt der Vorſchlag gemacht worden, daß Mittwoch den 7. April wo die Predigtamtscandidaten entlaſſen werden, eine Beſprech— ung Statt finden möchte, und zwar des Nachmittags gegen 3 Uhr. Näheres iſt den Tag noch mündlich bei der Re— daction dieſes Blattes zu erfahren.
O. K. Sk.
Kirchenbuchsauszug vom Januar 1847. Friedberg. Getraute:
10. Heinrich Weynandt, hieſiger Buͤrger und Schuhmacher, des hier verſtorbenen Bürgers und Schuhmachermeiſters Johann Philipp Weynandt nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, und Anna Margaretha Veith, des verſtorbenen Bürgers und Zimmermanns Johann Georg Veith zu Oberroßbach nachgelaſſene ehelich ledige Tochter.
10. Bernhard Schmidt, des dahier verſtorbenen Buͤrgers und Müllers Andreas Schmidt hinterlaſſener ehelich lediger Sohn, und Johanna Philippina Juſtine Mar⸗ garetha Renner, des verſtorbenen Musketiers bei der 1. Compagnie im 1. Bataillon Leibregiment Jakob Renner hinterlaſſene ehelich ledige Tochter.
31. Johannes Werner Raab, Handelsmann dahier und Bürger in Romrod, des daſelbſt verſtorbenen Bürgers Kaspar Raab hinterlaſſener ehelicher Sohn, und Maria Magdalena Kopp, des verſtorbenen hieſigen Hirten Jakob Kopp hinterlaſſene eheliche Tochter.
Getaufte
1. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Johannes Enders eine Tochter, Dorothea, geb. den 21. Dec.
1. Dem hieſigen Rechnungspractikanten und Bürger zu Höchſt im Odenwalde Leonhard Boländer eine Tochter, Anna Eva Karolina, geb. den 17. Dec.
10. Eine uneheliche Tochter, Johannette Katharina, geb. den 28. Dec.
10. Dem hieſigen Buͤrger und Schreinermeiſter Ludwig Karl Finkernagel eine Tochter, Marie Sophie Mag⸗ dalena, geb. den 29. Dec. N
10. Dem hieſigen Bürger und Ackermann Friedrich Briel eine Tochter, Margaretha, geb. den 29. Dec.
12. Dem hieſigen Burger und Handelsmann Daniel Chri— ſtian Fritz eine Tochter, Maria Chriſtiane, geb. den 19. Dec.
24. Dem hieſigen Burger und Schreinermeiſter Wilhelm
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