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ſich vom erſten Augenblick an zeigte, erhalten und ver— größert. Um dieß mit Belegen erhärten zu können, erlau— ben Sie mir einige Nachweiſungen aus der Geſchichte des Vereins in unſerm Lande, und wenn ich dabei zunächſt eine Reihe von Zahlen und Namen aufführen werde, ſo weiß ich zwar, daß ich an der Schwelle eines etwas trocknen Abſchnittes meines Berichtes ſtehe, weiß aber auch, daß Zahlen überall am lauteſten und überzeugendſten ſprechen und daß Namen, beſonders bekannte Namen, nicht immer ungern vernommen werden.
Was zunächſt den Umfang des Vereins der G.⸗A.⸗St. im Großherzogthum Heſſen betrifft, ſo haben ſich zur Zeit 30 Zweigvereine feſt begründet:— in Ober— heſſen zu Alsfeld, Büdingen, Butzbach, Fried- berg, Gieſſen, Gladenbach, Grünberg, Laubach, Nidda, Schlitz und Vöhl;— in Rheinheſſen: zu Alzei, Mainz, Oppenheim, Wöllſtein, Wörrſtadt und Worms;— in Starkenburg zu Babenhauſen, Darmſtadt, Dornheim, Erbach, Frankenſtein, Großgerau, Langen, Lindenfels, Offenbach, Reinheim-Roßdorf, Umſtadt, Wimpfen, Zwingen⸗ berg, welche zuſammen über 40,000 Mitglieder zählen.
Den ſpeciellen Nachweis über die aus den einzelnen Zweigvereinen und Dekanaten eingegangenen Beiträge und Collekten finden Sie in einer Ueberſicht“), von welcher ich nachher einige Exemplare unter Sie vertheilen werde; ich kann alſo jetzt darüber weggehen; für meinen Zweck genügt mir die Angabe, daß auf der Haupt-Ver⸗ ſammlung zu Erbach 1845— 8061 fl. zur Verwendung gekommen, daß aber vom 1. Mai 1845 bis 28. Juni 1846 bei dem eng. V.⸗Rathe zu Darmſtadt, dabei ein Legat von 100 fl., 10,540 fl. eingegangen ſind, von welchen letztern auf der im Anfange d. M. zu Oppenheim ſtattgehabten Verſammlung 8700 fl. zu Unterſtützungen hergegeben wurden.
Damit Sie nicht im Ungewiſſen bleiben, wohin dieſe Summen gefloſſen find, bemerke ich: jene 8061 fl., welche in Erbach zur Vertheilung kamen, ſind ſo verwendet worden: von dem erſten im Inlande zu verwendenden Drittel(2678 fl.) bekamen Seligenſtadt zum Kirchbau 800 fl., desgl. für Pfarrverweſer und Leh— rer 200 fl., Heldenbergen zur Anſchaffung einer neuen Orgel, die jedoch aus verſchiedenen, hier nicht näher zu bezeichnenden Gründen bisher noch nicht erbaut und auf— geſtellt werden konnte, 650 fl., desgl. zur Bezahlung rück⸗ ſtändiger Zinſen 17 fl., Großlumda zum Kirchbau 850 fl., Gernsheim für einen Lehrer 200 fl., Armsheim und Spiesheim in Rheinheſſen zum innern Ausbaue der Kirchen jede Gemeinde 360 fl.
Da hiermit zugleich 750 fl. von dem im Auslande zu verwendenden Drittel im Inlande nöthig geworden waren, ſo blieben von dem 2. Drittel nur 1937 fl. übrig, von denen Hochheim in Naſſau zum Kirchbau 500 fl., Olpe in Weſtphalen zur Begründung des K.-Weſens 300 fl., Loxten im Osnabrück'ſchen zur Begründung des K.⸗Weſens 300 fl., der arme Paſtor zu Liſſa in Böhmen 150 fl., die Gemeinde Fleißen in Böhmen zur Befriedigung ihrer kirchlichen Bedürfniſſe 300 fl., Haber in Böhmen zur
* Ich bemerke, daß in dieſer von dem Vorſtande des Heſſ. Hauptver⸗ eins veröffentlichten Ueberſicht irrthümlich die 555 n Fauerbach II., Langenhain, Melbach, Södel und Stein- furth bei dem Wetterauer Zw⸗V. nicht, ſondern entweder bei dem Butzbacher Zw.⸗V. oder gar nicht angegeben find. Es hat dieſer Irrthum die Folge gehabt, daß die aus den genannten Orten von uns erhobenen und eingeſendeten Beiträge ſpeciell nicht ange⸗ geben find; ſie ſtecken in der Summe der Beiträge des Wetterauer 29 95 1 4 19 5 Benachrichtigung nach Darmſtadt
7 r die ähnli 0 beigen in Wine folgenden Jahre ähnlichem Irrthume vor
Tilgung von Schulden 300 fl., Opatowitz in Boͤhmen für den armen alten Lehrer 87 fl. empfangen haben. Das dritte Drittel gieng ſtatutenmäßig an den Centralvorſtand nach Leipzig mit der Beſtimmung, daß 2100 fl. ſogleich verwendet, 587 fl. aber zu Capital geſchlagen werden ſollten.
Ueber die Verwendung der dieß jährigen Jah— reseinnahme, von welcher auf der Hauptverſammlung zu Oppenheim 8700 fl. zur Vertheilung gekommen ſind, finden Sie zwar in Nr. 184 der Landeszeitung ausführliche Nachricht, der Vollſtändigkeit wegen aber will ich doch auch hier eine kurze Ueberſicht geben. Von den beiden erſten Dritteln empfingen im In lande: Bingen zur Er— richtung und Erhaltung einer Schule 300 fl., Gelnhaar zur K.⸗Reparatur 235 fl., Seligenſtadt zum Kirchbau 850 fl., desgl. für den Pfarrverweſer 200 fl., Seckmauren zum Kirchbau 1000 fl. und Bensheim zum Kirchbau 1000 fl.; im Auslande: Hochheim zum Kirchbau 700 fl., Olpe in Weſtphalen 300 fl., St. Vith in Rheinpreußen zur Begründung des K.-Weſens 375 fl., En netbühl im Kanton St. Gallen desgl. 350 fl. und ein bedrängter böhmiſcher Pfarrer 300 fl. Das 3. Drittheil wurde dem Centralvorſtand zugeſendet mit der Bitte 200 fl. kapi⸗ taliſiren, 2700 fl. aber ſofort und wenn möglich unter böhmiſche Gemeinden verwenden zu wollen.
Geht nun aus allen dieſen Zahlen ſchon unzweifel— haft hervor, daß auch in unſerm Lande und vorzugs- weiſe in unſerm Lande der Verein der G.-A.-St. fort⸗ während einer großen Theilnahme ſich zu erfreuen hat, ſo war dieß, wie alle Augenzeugen verſichern, auch recht ſicht— bar geworden bei der Hauptverſammlung des Heſſ— Vereins zu Oppenheim, welcher beizuwohnen ich leider ver— hindert geweſen bin. Von allen Seiten und Enden des Großherzogthums waren die Glieder des Bundes zuſam— mengeſtrömt, um an dem freien deutſchen Strome ſich auf's
eue zu vereinigen zu dem freien deutſchen Werke chriſt— licher Liebe; Tauſende füllten das ehrwürdige Kirchenge— bäude und ſangen das Heldenlied mit:„ein' veſte Burg iſt unſer Gott“; Tauſende verließen die Stadt, die an Erin⸗ nerungen der deutſchen und prot. Geſchichte ſo reich iſt, mit dem lautausgeſprochenen Vorſatz, treu das Gut, das die Väter errungen, zu bewahren und bewahren zu helfen einem Jeden, dem es gefährdet iſt, wenn man nur von ſeiner Gefährdung wiſſe. Stände nicht in der ſchon ange— führten Nummer unſerer vaterländiſchen Zeitung eine um— faſſende Beſchreibung ſämmtlicher Vorgänge in Oppenheim, ſo wurde ich es mir kaum verſagen konnen, nach den Mittheilungen verehrter Freunde, die jener Verſammlung beigewohnt haben und deren ſich einige in unſerer Mitte befinden k!), Ihnen eine Schilderung derſelben zu geben, ſo aber mögen die ſo eben gemachten flüchtigen Bemer— kungen genügen.
Nur damit Sie erkennen, daß wir nicht blos geben durften, ſondern auch empfangen haben, füge ich u. A. hier noch an, daß in unſerm Lande und zwar zu Seligen— ſtadt der Grundſtein zu einer proteſt. Kirche, dem er ſten Gotteshauſe, das der Verein der G.-A.-St. lediglich aus ſeinen Mitteln bauen läßt, gelegt worden iſt und daß zu dieſem Werke außer unſerm heſſ. Hauptvereine und dem Centralvorſtande zu Leipzig, noch die Hauptverein, in Naſſau und Württemberg, zu Frankfurt und Göttingene ferner die St. Georgsgemeinde zu London und der Super— intendent Hacke zu Schweidnitz namhafte Summen beige— tragen haben. Am 15. Juni d. J. wurde der Gedenkſtein
*) Von Mitgliedern unſeres Zw.⸗V. haben die Herren Pfarrvikar Baur, Bürgermeiſter Bender, Prof. Dr. Sell u. Adv. Trapp III. von hier, Decan Blumhof von Melbach und Pfarrer Breiden⸗ ſtein von Södel der Verſammlung in Oppenbeim beigewohnt.
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