Ausgabe 
29.1.1845
 
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Frucht Verkäufe bei Gr. Rentamte Nidda, 4270 De berrſchaftichen Fruchtoorräthe aus der 184 r Erndte, beſtehend in Waizen, Korn, Gerſte Und Hafer, kommen im Jahre 1845 in folgenden Terminen zur öffentlichen Verſteigerung: Von dem Speicher zu Bingenheim bei Gaſtwirth Müller daſ.,

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Nidda in dem Rathhauſe daſ.

b)* Sämtliche Verſteigerung beginnen Vormittags um 10 Uhr und finden ſtatt:

Verſteigert werden:

Orb Nr; Von d. Speicher zu: Tag d. Verſteigerung: Waizen, Korn, Gerſte, Hafer, Mltr. Mltr. Mltr. Mltr. 1 Biugenheim Montag den 10. Februar 24 150 95 45 2 daſelbft 3. März 24 150 9⁵ 45 Nidda Dienſtag den 4. ¼ 7 50 333 30 Bingenheim Montag den 7. April 24 150 95 45 Nidda Dienſtag den 8. 7 50 75 4 Bingenheim Montag den 5. Mai 2 150 95 45 Nidda Dienſtag den 6. 7 50 75

Bingenheim den 18. Januar 1845.

Der Gr. Heſſ. Rentamtmann Soldan.

Holz⸗Verſteigerung. (128) Dienſtag den 4. Februar l. J., von Morgens 9 Uhr an, ſoll in dem Grälflich Solms-Rödelbeim'ſchen Wald bei Wickſtadt das nachfolgende Holz, nämlich: 34 Stecken Buchen⸗Stangenprügel,

15 7 Eichen 5

14 gemiſchte

83 2 gemiſchtes Stockholz, 122 1 Buchen Reiſer,

22 a Eichen Reiſer,

10 Stück Buchen Stangen(Werkholz), öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt bei Gaſtwirth Reul zu Wickſtadt. Aſſenheim den 24. Januar 1845. Gräflich Solms-Rödelheim'ſche

Forſtverwaltung.

Mobilien-Verſteigerung. (129) Montag am 3. Februar l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr anfangend, ſoll der Nachlaß der Friederike Schieferſtein, in der ſtädtiſchen Kran kenanſtalt,(Eichelhof) beſtehend in Zinn, Blech⸗ werk, Eiſen, Porzellan, Glas, irdenem Ge⸗ ſchirr, Holzwerk, Bettung, Leinengerätb, Klei⸗ dungsſtuͤcken u. ſ. w., öffentlich meiſtbietend

verſteigert werden. Friedberg am 27. Januar 1845. In Auftrag Gr. Landgerichts Friedberg: Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (130) Der Nachlaß der dahier verſtorbenen Maria Winter ſoll auf Verfügung Großhl. Landgerichts Friedberg öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Hierzu wird Verſteigerungstermin auf Frei⸗ tag den 31. Januar, Morgens 9 Uhr, anbe⸗ raumt und zwar wird der, zum Nachlaß ge⸗ hörende, in der Gemarkung Ockſtadt liegende Garten, Pag. u. Nro.%, 244,7[IKlafter, (121 Ruthen) an der Burg-Leimenkaut und der krummen Gaſſe liegend, in hieſigem Rath hauſe erſt verſteigert und unmittelbar nach die ſer Verſteigerung kommen die Mobilien, be ſtehend in Weißgeräth, Holzwerk, worunter zwei Kiſten, Frauenkleider ꝛc., in dem Hauſe der Wagner Ruppel'ſchen Kinder in der Schirngaſſe zum Ausgebot.

Friedberg am 27. Januar 1845.

Der Beigeordnete Bender. Verlooſung.

(1310 Bei der beute ſtattgehabten Verloo ſung hieſiger Partial Obligationen ſind die Nummern 3, 9, 15 und 16, jede zu 500 fl., die Nummern 28, 31, 53 und 58, jede zu 200 fl. und die Nummern 61, 62, 63, 67, 74, 75, 81, 82 85, 89, 91 und 93, jede zu 100 fl., rückzahlbar geworden.

Die Inhaber gedachter Partialſchuldſcheine werden hiermit aufgefordert, gegen quittirte

Rückgabe dieſer Schuldſcheine die Beträge bis den 1. April 1845 bei dem Handlungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg in Em⸗ pfang zu nehmen, da von dieſem Tage an keine Zinſen mehr bezahlt werden. Petterweil den 19. Janugr 1845. Der Grßb. Heſſ. Burgermeiſter G. Holtzmann. a ν.

Privat⸗ Bekanntmachungen.

Empfehlung. (80) Ich mache meinen hieſigen und aus⸗ wärtigen Freunden hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich das Decadiren von Herrn G. Wilhelm practiſch und gründuch erlernt habe und bitte deßhalb mich mit recht zahl reichen Aufträgen zu beehren. Butzbach den 13. Januar 1845. W. Frank, Chirurg. Eine ſtille Familie (103) ſucht mehrere Knaben, die entweder jetzt oder auf Oſtern die Realſchule bezieden woͤllen, in Koſt und Logis. Nähere Auskunft ertbheilt auf frankirte Briefe Herr Dr. Schä fer Reallehrer in Darmſtadt.

ahh (113) Der zweite und letzte Caſino⸗Ball

fur dieſen Winter findet Dienſtag den 4. Feb. d. J. im Trapp'ſchen Saale ſtatt. Friedberg den 22. Januar 1845. Der Vorſtand. Verſteigerung.

(132) Montags den 3. Februar, Mittags 12 Uhr, ſoll das dem Jacob Böcher, Pumpen⸗ macher dahier, gehörige 4jährige fehlerfreie ꝙferd, nebſt einer Ziege und 2 Gänſen öffent lich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Berſtadt am 22. Januar 1845. J. A. Fr. Hennemann. Ein geräumiges Wohnhaus

(13) nebſt Nebengebäuden, beſtehend in: 1) einem Farbhaus, 2) einem Mangbau, 3) Viehſtällen, ſteht mit, oder ohne Farbgeräthſchaften aus freier Hand, in einem Landſtädtchen, zu ver⸗ kauten. Das Nähere bei der Expedition die ſes Blattes.

Wirthſchafts- Verpachtung. (13 Mein Haus mit Wirthſchaft und Bierbrauerei nebſt Scheuer mit Malzböden bin ich geſonnen zu verpachten.

K. Waſſmuth.

Oerlinische Lebens⸗Versi⸗

cherungs-Gesellschaft.

(135) Die Allerhöchſt privilegirte Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs⸗⸗Geſellſchaft

garantirt durch ein Actien-Kapital von einer

Million Thaler Preußiſch Courant und der

Ober⸗Auſſicht eines Königlichen Kommiſſarius

unterworfen,

gewährt den Verſicherten die beſondere Bequem⸗ lichkeit:

1) die Policen nach Gefallen an deren Inha⸗ ber(au porteur) oder an den künftig ſich legitimirenden Eigenthümer derſelben zahl⸗ bar auszuſtellen;

2) die Prämien für lebenslängliche Verſicherun⸗ gen nach freier Wahl in jahrlichen, halb⸗ oder vierteljahrlichen Terminen entrichlen zu dürfen,

und bietet zugleich eine große Anzahl der ver⸗ ſchiedenſten Verſicherungsarten zur Auswahl dar, von denen hier vorzugsweiſe nur diejenige er⸗ wähnt wird, durch welche der Verſicherte das Recht erwirbt:

das Kapital nach Ablauf beſtimmter Jahre

ſelbſt zu erheben, oder wenn er früher ſtirbt,

es ſeiuen Erben oder einer von ihm näher be⸗ ſtimmten Perſon dergeſtalt zu hinterlaſſen, daß ſie es an dem Verfalltermine ſtatt ſeiner er heben kann.(ſ. g. Sparkaſſen⸗Verſicherung.) Der heutige Zuſtand der Geſellſchaft zeigt 3286 Perſonen verſichert mit Sechs Millionen und 250,800 Thalern, und durch Todesfälle in dieſem Jahre einge büßte 77 Perſonen mit 75,200 Thalern. Das Vermögen der Anſtalt iſt circa Eine Millton und 770,000 Thalern. Der für 1839 erklärte Ueberſchuß betrug 21/ pro Cent auf die in jenem Jahre von den lebenslänglich Verſicherten eingezahlten Prämien und iſt mit % Antheil denſelben zurück erſtattet worden. Die Formulare zu den Verſicherungs-Anträ⸗ gen, ſo wie erläuternde Programme ſind thetls bei der Geſellſchaft ſelbſt(Spandauer Straße Nr. 29.), theils bei deren Agenten unentgeldlich zu haben. Berlin, den 1. December 1844. Lobeck, General⸗Agent der Berliniſchen Lebens⸗ Verſicherungs-Geſellſchaft. Vorſtehende Bekanntmachung bringe ich hier⸗ durch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebe⸗ nen Bemerken, daß Geſchäfts-Programme bei mir unentgeldlich ausgegeben werden. Friedberg den 23 Januar 1845. g G. F. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Zum Verkaufen. (136) In Frankfurt ſind zu verkaufen: zwölf Chaiſen, theils ein-, theils zweiſpännig, heils mit Leder, theils mit Glasverdecken, ſodann mehrere Wagen, theils mit hölzernen, theils mit eiſernen Achſen, acht Pflüge, ſechs

Eggen, fünf und zwanzig Paar Kummet und

fünf und zwanzig Paar Syllgeſchirr. Naͤhe⸗

res zu erfragen bei Louis Schott Altengaſſe Lit. C. Nr. 131. zu Frankfurt a. M.

Zum Vermiethen.

(137) Das Gaͤrtchen an dem langen Wei⸗ ber, einige Stück Grabland von meinem Be⸗ ſoldungsſtück und ein, an der Uſa neben Herrn Salzmann gelegenes Grasgärtchen hat zu ver⸗ pachten

Meyer.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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