Holz ⸗Verſteigerung. 282) Künftigen Freitag den 28. Februar 8 155 Morgens präcis 9 Uhr, ſollen im Schlag Nr. 6 des geſammtherrſchaftlichen, 7 70 Stunde von Kaichen gelegenen, Waldes Diebs— eiche, und zwar 800 8 iche, 1 fiscaliſcher Seite: 1) 17 Stecken buchen Prügelholz,
2 2 17 birken 17
30 5 6 eichen„
4) 1„ aspen 5
5 l buchen Stockholz,
6) 4400 Stück buchen Reisholzwellen, „„ eichen 7
8) 150 7 birken„
9) 400„ aspen*
v. 2% mittl. 10) 33„ eichen Stangen[Durchmtu. 11) 40„ buchen 10 bis 15˙
Länge, 120 1500— buchen Stangen, von 1% mittl.
Durchmeſſer und 15 bis 20“ Länge, cvon Gräflich Solms-Rödelheimiſcher und von Gräflich Elziſcher Seite das Doppelte der oben beſchriebenen Holzqvantitäten) verſteigert wer— den, was man hiermit, unter dem beſonderen Anfügen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß kein Nachgebot angenommen und gegen vor— ſchriftsmäßige Bürgſchaft Zablungsfriſt bis zum
1. Auguſt d. J. gegeben wird.
Heldenbergen den 22. Februar 1845.
Der Großh Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf.
Edicetalladung.
(283) Die nachgenannten Perſonen zu Feld— krücken haben die nachbeſchriebenen, in der dor, ligen Gemarkung liegenden, Grundſtücke, nam, ich: 1) Johannes Schleuning, Schneider, 32% XIV/I3 182 J Klftr. Wieſe das Lau⸗— chenrod, neben Jacob Keil, Schuch— manns Eid. und Heinrich Helfrich ) Johannes Habicht 320% XIV 834[] Klftr. Wieſe das Lau⸗ chenrod, neben Konrad Schleuning und Johs. Joſt an den Gr. Forſtfiscus verkauft, können aber ihr Eigenthum daran nicht urkundlich nach— weiſen, weßhalb alle diejenigen, welche an ſolche Anſprüche bilden wollen, zu deren Be— gründung und Geltendmachung hiermit binnen ſechs Wochen, von heute an, aufgefordert wer— den, widrigenfalls die abgeſchloſſenen Verträge beſtätigt werden ſollen. Ulrichſtein den 18. Februar 1845. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Arbeits-Verſteigerung. (230 Nächſten Freitag den 28. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſoll auf hieſigem Ge— meindehaus verſchiedene Schreinerarbeit, verüberſchlagt zu 76 fl. Schloſſerarbeit, 18„ Weißbinderarbeit, 5„ an gewerbsberechtigte Uebernehmer in Akkord gegeben werden. Heldenbergen am 24. Februar 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Pauly.
Aufforderung.
(285) Forderungen an die Concursmaſſe des Heinrich Boller von hier ſind Donnerſtag den 6. März, Nachmittags 2 Uhr, bel Vermeidung des ſtillſchweigend eintreten— den Ausſchluſſes anzuzeigen. Friedberg den 11. Februar 1845. 5 Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Low.
Gemarkung: O.⸗ Bd. Nr. N. u. S. des Fb. Gs. 1 158 38 2158.39 3189, 8 e 5 22 6 324 8 1383 35 S. 9 349 14 10 440 50 11 503 32 12 541 4 13 639 33 14 651 33 15 697 22 11 1* 10 19 831 66 O.⸗ Bd. Nr. N. u. S. des Fb. Gs. Meg 2 9748 22 358 22 23 358 24 2878 21 25 399 13 26 477 19 27 482 19 28 514 25 29 526 49 300 3912 3 6389
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4-
E d (256) Die Ehefrauen des Gr. Seminardirectors Dr, Curtman dahier und des r, Land⸗ gerichts-Aſſeſſors Schmidt zu Großkarben, ſodann der Gr. Pfarrer Gebhard zu Oberſeemen haben die nachfolgend verzeichneten angeblich von Sophia Jenkel exerbten in den Fürbuchern noch auf den Namen der beiden Jungfern Jenkel ſtehenden Grundſtücke in hleſiger und Fauerbacher
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Gemarkung Stadt Friedberg
Gärten Steuer⸗ Rth. kapital. f bh. f 64 27 0 2% m. der 7 Gewann zwiſchen der Langgaſſe und Fauerbacher Gränze an Wilhelm Thönges. 128 3 28— Am vorigen Stück und Anton Burk. 147 7 12 3 In der 8. Gewann im Ackergarten an Friedrich Kaußz. Großwarthfeld 130 7 58 1 In der 2. Gewann hinter der Warte an Friedrich Kautz I. 67 2 6 2 In der 6. Gewann zwiſchen der Landſtraße und dem Wieſen⸗ weg an Johannes Walz jun. 5 92 9 Daſelbſt gegen der Landſtraße in der 7. Gewann an der Pfarrei. 191 6— 2 In der 9. Gewann zwiſchen dem Taubenrain und der Mittel⸗ hohl am grünen Weg an Heinrich Hanſtein II. i 168 6 11 2 In der 10. Gewann bei der krummen Gaſſe an Adam Stein⸗ häuſer. 187 6 53 2 Daſelbſt an Heinrich Weckers Wittwe. Großgalgenfeld 131 1 7 1 In der 1. Gewann bei der Oberwöllſtädter Gränze dem Gr. Cameralfiscus 95 1 27— In der 7. Gewann zwiſchen dem Dachspfad und dem Ent⸗ graben an Johannes Supp auf beiden Seiten. Kleingalgenfeld 241 11 49 3 In der 1. Gewann an der Landſtraße an Georg Steinhäuſer. Lachenfeld 142 3 46 3 In der 5. Gewann beim Lachenweg an Heinrich Kehr. 161 1 22 3 In der 6. Gewann beim Kreutz- und Lachenweg an Heinrich Kehr. 163 1 23 3 In der 10. Gewann am ſtumpfen Graben an Heinrich Kehr. Wieſe 118 1 48— In der 3. Gewann im Straßhelmer Feld an Wilhelm Schmitt. Gemarkung Burg⸗Friedberg. Ackerland 37— 57 3 Im Ried an Gottfried Mäuſer in Ockſtadt. 40 2 27 1 Am Pfaffenbrunnen an Jacob Kuh. Wieſen 9— 9— In der 6. Abtheilung im Ried an Heinrich Mack III. Gemarkung Fauerbach II. Gehalt Steuer⸗ V. Rth. kapital fl. kr. pll. 5 6 3 29% 4 3 3 In der Oſterluzei an Graf von Solms-Rödelheim 3 19% 3 4 2 Daſelbſt an Wilhelm Ort in Fauerbach. 8 19% 14 52 2 Am Holderpuſch an Graf von S. Rödelheim. 5 Filit 6 27 3 Daſelbſt an denſelben. 0 3 4 5 26— Am Eckelspfad an Heinrich Sang in Fauerbach. l 31 347 8 34 1 Obig dem Städterweg am Haingraben an Heinr. Preußer jun. 4 29 7 11 1 In den Brückengärten an das Hospital in Friedberg. 4 18¾ 5 45— Auf dem Ringgraben an Georg Steinhäuſer. 7 20 6 49. 2 Am Hirſchenrain an die Pfarrei Fauerbach. a 6 39 4 45 1 Obig dem Höllwaſen, an Graf von Solms-⸗Rödelheim. 1 3 1%½% 5 19 2 Obig dem Diehnheimerpfad gegen der Leimenkaute an Ka⸗ tharine Philippi. 2 8 5 36 2 Auf der Leimenkaut an Anton Eich Frau.
verſteigern laſſen, können aber das Eigenthum ihrer Erblaſſerin an dieſen Grundſtücken genügend nicht nachweiſen. Auf ihren Antrag werden daher alle, welche Eigenthums oder ſonſtige Anſprüche auf jene Stücke zu haben vermeinen, aufgeforderr, ſolche ſogewiß in 3 Monaten von heute an hier anzuzeigen, als ſonſt dem deßfalls auszufertigenden Kaufbriefen die gebetene gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. 5 Da ſodann in den Hypothekenbüchern noch die folgenden beiden Einträge f 8 1) vom 27. Februar 1768, wonach Wendel Daniel Jenkel holländiſcher Lieutenant und Chr. Wilhelm Jenkels Wittwe, ſodann Emmerich Felix Reuß und Joh. H. Laubinger als Krölliſche Curatoren wegen den mit dem von Steltingiſchen Curator ad lites Procurator Geypger ver⸗ glichenen und aus der General v. Rauiſchen Debitmaſſe von der mittelrheiniſchen Reichsxritter⸗ ſchaft hierſelbſt als ernannten Kaiſerlichen Commiſſion bekommenden 650 fl. Sicherheit für den Fall, daß jene Summe reſtituirt werden müßte, geleiſtet haben,. 2) vom 12. März 1785, wonach Chr. W. Jenkels Wittwe, Lieutenant Wendel Daniel Jenkel, Emmerich Felix Reuß und Pfarrer Reuß, dieſer zu Wetzlar, die drei erſteren dahier, wegen Ueberlaſſung des Vermögens des abweſenden Philipp Chriſtian Reuß durch Einſetzung von
Gütern Caution geſtellt haben,


