ſämmtliche Spielbanken zu ſprengen, weil wir auf dieſe
10* 2301
+28-
Getaufte: Dem hieſigen Buͤrger und Bäcker Conrad Fuchs eine Tochter, Eliſabethe, geb. am 29. Juni. Beerdigte: Johann Martin Karl Auguſt Jacob, des Ortsbürgers zu Stumpertenrod und Schneiders Johannes Jacob Söhnchen, alt 1 Jahr, 4 Monate und 11 Tage, 1
0 Weiſe am ſchnellſten von dieſen Schandflecken Deutſchlands 13. 1 befreit werden würden.(Leipz. M.) g* 0* 30. Geiſt, die modernen Raubritter.) Für eine arme em ge Wittwe wurde kürzlich auf Helgoland von Dem. L. Tuczek u Gelde und dem Wiener Komiker Wallner eine muſicaliſch-decla— den 27. d. M. Zu dem matoriſche Akademie gegeben, wobei Letzterer ſang:
„Raubritter, die waren ein böſes Geſchlecht,
Den ganzen Tag wurde geſchlemmt und gezecht, Ging ihnen das Geld und der Wein manchmal aus, So ritten ſte Raub, fochten manch' harten Strauß; em Auch jetzt gibt's ſo Ritter noch in manchem Staat, einer Man trifft ihre Burgen faſt in jedem Bad,
Kirchenbuchs-Auszug vom Auguſt 1845.
Ulrichſtein. Getraute: Keine. Getaufte: Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 11. Juli,
das dann Sie locken die Thoren auf ihr grünes Feld 31. Dem hieſigen Bürger und Ackermann Heinrich Joſt, m. f 5 i i 5 5 45 Kammerd, Und rauben durch Kart' und Roulette ihr Geld. Krafte Eid., eine Tochter, Eliſa Katharina, geb. am Aus Frankreich jagt man dieſe Diebe hinaus, 7. d. M. 5 D'rum plündern's gemüthlich die Deutſchen jetzt aus.) G... Bee r digte:. en för(Wien. Thz.) 9. Chriſtiane Bätz, des hieſigen Bürgers und Schneiders 8 3 Johannes Bätz Töchterchen, alt 5 Monate und 29 8 Beſcheinigung. 8 05 8 5 Tage, t den 7. d. M. „Die bis jetzt an mich gelangten Beiträge für die 13. Anna Charlotte Mina Rayß, des Gr. Heſſ. Phyſicats⸗ 5 kirchlichen Bedürfniſſe der Deutſch⸗Katholiken in Offenbach arztes Herrn Dr. Johann Karl Ludwig Rayß Söhn⸗ dgargen habe ich an den Vorſtand derſelben gezahlt und iſt die chen, ait 4 Jahre, 9 Monate und 25 Tage, k den 12. der Stell Empfangsbeſcheinigung bei mir einzuſehen. d. M. 101 Friedberg. C. Bindernagel. 16. Maria Eliſe Dauppert, des hieſigen Bürgers und D Heinri ippe 0 8 te 2 8 8 5 Drehers Heinrich Dauppert Töchterchen, alt 3 Monate 8 2 a 4 5. Kirchenbuchs-Auszug vom Juli 1845. und 28 Tage, f den 13. d. M. * Ulrichſtein. 21. Chriſtina Barbara Müller, des hieſigen Bürgers und 5 Getraute: Ackermanns Heinrich Müller Ehefrau, eine geb. Heil ö anns H geb. K wet Maͤchſſe Keine. von hier, alt 72 Jahre und 7 Mon., T den 18. d. M. 1 Publican dum. Edictalladung. ee Bekanntmachungen von Be⸗(1308) Das nachſtebende rechtskräftige(1337 Nachdem Großh. Hofgericht zu d hat en 2 5 r Gießen über das Vermögen des Georg I 0 hoͤrden„In Unterſuchungs⸗Sachen gegen den Dögel⸗[ Schmidt V. von Lauter den Concursprozeß uh geſen 5„müller Conrad Gruner und den Jakob Hein-[erkannt hat, werden deſſen Gläubiger hiermit Biſchof abet„rich Schilling zu Großkarben wegen falſcher[aufgefordert, ihre Forderungen in dem Ter— * o„Anzeige gegen den Gr. Landgerichtsdiener 9 15 3 9 8 0„Glockner daſelbſt wird auf amtspflichtiges Donnerſtag den 30. Oktober d. J. Er ha Edictal ladung.„Verhör, theilweiſe von den Inculpaten ge⸗ Vormittags 9 Uhr, 8 5 88 g„führte förmliche Vertheidigung und erſtatte“] bei Vermeidung des obne beſonderes Präcluſio— n(1299) Im Cinartshauſer Gerichts- und]» ten ſchriftlichen Vortrag auf den Grund der dekret erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe Orts⸗Hypotbekenbuch ſtehen noch die in der[„Art. 303, 74, 112, 119, 120, Nr. 4 Art. 121 dahier geltend zu machen. 5 4 Beilage zu Nr. 238 der diesjährigen Gr. Heſſ.„Nr. 8 des Strafgeſetzbuchs hiermit zu Recht Grünberg den 30. Auguſt 1845. Ehr Zeitung näher bezeichneten Einträge offen, ob⸗„erkannt: 2 Großh. Hef. Landgericht daſelbſt 5 gleich es ſehr wahrſcheinlich gemacht iſt, daß„daß die Inculpaten Konrad Gruner und In Beurl. Gr. Landrichters
die Capitalien abgetragen und die Verpfän— dungen alſo erloſchen ſind. f
Wer daher aus dieſen Verpfändungen be— ziehungsweiſe den deßfallſigen Urkunden noch Rechte ableiten zu können glaubt, hat dieſelben ſo gewiß binnen ſechs Wochen vom 15. Aug. d. J. an hier geltend zu machen, als ſonſt jene Einträge für erloſchen erklärt und im Hypothekenbuch geſtrichen werden.
Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem beſtellten Com— miſſär, Actuariats-Candidaten Bauer, aufge— fordert worden ſind, oder demſelben ihre Ur— kunden vorgelegt haben, gleichwohl eine noch det rechtsgültige, auf irgend ein Objekt in der gn: Gemarkung Einartshauſen radicirte gericht— se liche Pfandurkunde beſitzen, hiermit vorgela— „da ſeine den, ſolche ſo gewiß binnen obiger Friſt im * Original oder in beglaubigter Abſchriſt dahier
a vorzulegen, als ſonſt etwaige Verpfändungen ier die in das neu zu errichtende Hypothekenbuch nicht aufgenommen werden und ſie ſich die deßfalls entſtehenden Nachtheile ſelbſt zuzu— ſchreiben haben. l Laubach den 2. September 1845.
froß⸗ Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht daſ. 0 Brumhard.
„Jakob Heinrich Schilling wegen des ihnen
„zur Laſt fallenden Verbrechens der falſchen
„Anzeige und zwar jeder derſelben in eine
„Gefängnißſtrafe von ſechs Wochen— ge—
„ſchärft in der erſten und letzten Woche der
„Strafzeit durch Beſchränkung der Koſt auf
„Waſſer und Brod je um den andern Tag—
„beide Inculpaten außerdem zu gleichen
„Antheilen jedoch unter ſolidariſcher Haft—
„barkeit in die entſtandenen Unterſuchungs—
„koſten zu verurtheilen, dieſes Erkenntniß
„ſodann auf Koſten der Angeklagtn in dem
„Kreisblatte des Kreiſes Friedberg bekannt
„zu machen ſey
V. R. W.
„Deſſen zur Urkunde iſt dieſes Urtheil nach „Verordnung Gr. Heſſ, Hofgerichts ausgefer— „tigt und mit dem größeren Gerichtsſiegel „verſehen worden.
„So geſchehen Gießen am 13. März 1845. „Großh. Heſſ. Hofgericht daſ.
vdt. Schmidthenner, H. G. S.A. wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Großkarben am 3. Sept. 1845.
Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Limpert.
(L. S.)
Thaler. Bücking.
Edictalla dung. (1360) Gr. Heſſ. Hofgericht der Provinz Oberheſſen hat gegen Heinrich Bindewald von Oberſeibertenrod den förmlichen Concurspro— zeß erkannt und das unterzeichnete Gericht mit deſſen Leitung beauftragt. Sowohl be— kannte, als unbekannte Gläubiger des Hein— rich Bindewald werden daher aufgefordert, ihre Forderungen an denſelben in dem auf den 7. November l. J., Morgens 9 Uhr, an⸗ beraumten Liquidationstermin ſogewiß anzu— zeigen und zu begründen, widrigenfalls ſie damit von der Maſſe ausgeſchloſſen werden.
Zugleich wird bemerkt, daß die vorhandene Maſſe zur Berichtigung der Pfandſchulden nicht hinreicht, weßhalb die chirographariſchen Gläubiger auch nicht einmal auf theilweiſe Befriedigung rechnen können.
Ulrichſtein den 5. Sept. 1845.
Gr. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Brück.
Marktverlegun g. (1365) Der auf den 2. Oktober fallende Viehmarkt wird wegen des eintetenden iſraeli


