mente in den Diſtrieten Thierberg, Mainzer⸗ boden und Griebelsbecke, unter den ſachge⸗ mäßen Bedingungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als:
a) 20 Stecken buchen Scheitholz 1. Claſſe,
b) 4,„ Prügelholz, c) 8 1„ Stockholz 1. Claſſe, 3 7 7 10
d 17 8
e) 1513 Wellen buchen Reisholz,
f) 150 ß, weiches„
80 3 Klötze buchen Stammholz, 59 Cbkf. enthaltend.
Für zeitige Veröffentlichung dieſes, werden die Herrn Bürgermeiſter der hierauf reflec⸗ tirenden Gemeinden zugleich erſucht.
Hochweiſel den 13. April 1845.
Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Hochweiſel. Stillgebauer.
Arbeits-Verſteigerung. (840) Dienſtag den 29. April d. J., Vor⸗ mittags 10 Ubr, ſollen dahier die durch die Reparatur verſchiedener Gemeinde⸗Gebäuden nöthig gewordene Arbeiten als:
fl. kr. Steinhauerarbeit veranſchlagt zu 62 Maurerarbeit 5 1 70 30 Zimmerarbeit„ 1 5 Schreinerarbeit 5 1 175 Schloſſerarbeit.„ 64 Weißbinderarbeit 5 1 24 Schieferdeckerarbeit„ 1 16 Pflaſterarbeit„„ 20 Waſſerkalk„„ 30
öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Ueberſchläge liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Altenſtadt den 19. April 1845. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Brack.
Arbeits-Verſteigerung. (341) Dienſtag dru 29. April d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen dabier folgende Arbei⸗ ten ꝛc. ic. bei Erbauung einer Brücke und Durchlaſſen als:
1 Maurerarbeit veranſchlagt zu 179 20 Steinhauerarbeit„ 157 Zimmerarbeit 5„ 26 Schloſſerarbeit„„ 8 Weißbinderarbeit 1 9
25 Bütten Waſſerkalk veranſchlagt zu 50 öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden.
Die Ueberſchläge liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen.
Altenſtadt am 19. April 1845.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Brack.
Bekanntmachung. Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (320 Freitag den 2. Mai d. F. ſollen in dem Gr. Domanialwalde Burgwald an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden:
½ Stecken nadel Scheidholz, 5.„ eichen und ½ Stecken nadel Prügelholz, 5 1„ nadel, 85% Stecken eichen und 2½¼ Stecken aspen Stockholz, 8,00 Wellen eichen, birken und 31,00 Wellen aspen und nadel ꝛc. ꝛc. Reiſerholz, 2 eichen und 6 nadelholz Stämme Bau- und Werkholz, in 29 und 128 Kubikfuß. 2 nadelholz Stangen in 8 Kubikfuß. Die Zuſammenkunft und der Anfang der Verſteigerung, hat Morgens 7/ Uhr auf der
„ 128„*
Grenze zwiſchen dem Burgwald und dem Freiherrlich von Frankenſteiniſchen Diſtrict „Ober der Querſchneiße“, ſtatt. Oberrosbach den 18. April 1845. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach. Bingmann.
Oeffentliche Aufforderung.
(8113) Conrad Weifert, Wittwer zu Mel⸗ bach entliehe gegen Verpfändung mehrerer Grundſtücke am 16. April 1832 bei Joh. Georg Geck daſelbſt ein Capital von 100 fl., welches beſcheinigtermaßen abgetragen worden iſt. Da jedoch die deßfallſige Schuldurkunde nicht mehr vorgelegt werden kann, ſo werden auf Antrag des Schuldners alle, welche An⸗ ſprüche aus derſelben machen und den Fort⸗ beſtand des conſtituirten Pfandrechtes behaup— ten wollen, zu deßfallſiger Anzeige binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufgefordert, daß ſonſt die erwähnte Hypo. thek für erloſchen erachtet und der deßfallſige Eintrag in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden wird. Friedberg den 15, April 1845, Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. i νιενι᷑·νν
Privat- Bekanntmachungen.
Ein möblirtes Zimmer
05) iſt für einen ledigen Herren zu ver⸗ miethen bei Kammacher Kiefer.
Empfehlung.
(8210 unterzeichneter empfiehlt ſich, neben ſeinem Mehlhandel, mit allen Sorten Säe— fruchten, nämlich deutſchem und luzerner Klee⸗ ſaamen, Wicken, Gold-Erbſen, weißen Früh⸗ Erbſen, Linſen, Bohnen, ſodann Gerſte und Hafer, und zwar zu den möglichſt billigſten Preiſen. Auf Verlangen kann gegen genügende Bürg⸗ ſcheine Credit bis zum nächſten Herbſte gege⸗ en werden. Jacob May, auf der breiten Straße bei Herrn Gaſthalter Supp wohnhaft.
Einige Hundert Aepfelbäumchen (824) bat zu verkaufen H. Sang J. in Fauerbach II. 600 fl.
(528) liegen gegen doppelten Güter⸗Einſatz bei dem vereinigten Armenfond dahier zum Ausleihen bereit. Friedberg den 14. April 1845. Faatz, Rechner.
Mousseline de laine Kleider
(840 in den beliebteſten Muſtern zu dem herabgeſetzten Preiſe 4 bis 4% und z fl. verkauft Samuel Lindheimer junior Uſergaſſe in Friedberg.
K a ß N
(8115) von verſchiedener Größe liegen zu annehmbaren Bedingungen zum Ausleihen be— reit und werden gegen empfehlende Unterpfän⸗ der in verſchiedenem Zinsfuß ausgegeben. Friedberg den 16. April 1845. J. A. Philipp Jung, patentiſirter Geldvermittler.
An zeig e. (816) Indem ich mir hiermit die Anzeige zu machen erlaube, daß ich mit dem 11. d. M. das Gaſthaus zur goldnen Reichskrone verlaſſen und dagegen meinen auf der Fried. bergerſtraße dahier gelegenen neu errichteten Hötel Drexel
benannten Gaſthof eröffne, halte ich mich dem ferneren Wohlwollen meiner verehrten Freunde, unter Zuſicherung fortgeſetzter reeller Bedie⸗ nung, ergebenſt empfohlen.
Frankfurt a. M. den 15. April 1845.
N. E Verſchiedene Küchen- und Hausgeräthe, (547) darunter ein Kleiderſchrank, Com- mode, auch gebrauchtes Bett ꝛc. 1c. verkauft aus freier Hand Betti Levy,
in der Poſt gleicher Erde. Einige Centner gutes Grummet
G18) bat zu verkaufen g Friedrich Rodaug in Friedberg.
Zum Verkaufen.
(5190) Zwei neue und ein alter Wagen mit eiſernen Achſen, von welchen ein neuer ein⸗ und zweiſpännig gefahren werden kann und mit Naſſauer Eiſen beſchlagen iſt, ſind zu ver⸗ kaufen bei 5 a 1 Johannes Göbel, Schmiedmeiſter in Petterweil. Holz ⸗Verſteigerung. (850) Dienſtag den 29. April, Morgens 9 Uhr, werden auf dem Hof Haſſeleck aus den daſigen freiherrlich von Ritter'ſchen Waldun⸗ gen nachſtehende Holzgattungen verſteigert.) 1) aus dem Schlag Nr. 12 in den Haſſeln: 5300 birken Wellen, 3½ Stecken birken Prügelholz, 2) Hinterwald: 4% Stecken eichen Prügelholz, 1125 u eichene Wellen und 1475 Stück tannene Backwellen. Die Bedingungen werden bei der Verſtei⸗ gerung eröffnet. Steinfurth den 18. April 1845. In Auftrng: Löffler.
Ein braver Junge
(3510 kann bei einem Bäckermeiſter dahier als Lehrling angenommen werden. Näheres theilt die Cxped. d. Bl. mit. Vietoria Gänſekiehl! 852)—̃ ̃(—‚—ͤ—ͤ— Mel.: Gibt's dann gor kan Weg, Gibt's dann gor kan Steg, ꝛc. Will man's recht betrachten, Mehr zum Kampf und Schlachten,— Als zum kritzeln auf dem Schreibetiſch, Iſt der Stahl ernannt, Wem das nicht bekannt, Der belehr' im vor'gen Blatte ſich.
Großes ward erfunden,— Namen ſind verſchwunden, Nur noch die Geſchicht' bewahrt ſie auf: Die Kammaſchenknöpfe Und die Puderzöpfe, Und der eiſern Ladſtock für den Lauf;
Ohne aufzuſchreiben Im Gedächtniß bleiben Wird, wer kürzlich in Paris erſann(7): Die Maſchin bereiten Zum Gänsſpuhlen ſchneiden, Daß man, hört esl damit ſchreiben kann.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg.
9 an ſümm Betreffend:
In d reſp. Wos nommen.
Am haben bie ſſch einzuff
Atenſta Aſenhe Bauern Beienhet Bobento Am 2. Ju Friedber Großkar Heldenb Hochwei Am 3. Ju Langen Malbac Melbad Münſter Am 4. Ju Obereſch Okarber Oberme Oberrot Oberwo
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