ell
N
N
bührenden Ordnung fort, und gewiß wird Vielen dieſes Feſt als ein recht freudiges in gutem Andenken bleiben. Beſonders hervorzuheben iſt aber noch die friedliche Eintracht, die fortwährend ſowohl unter den Vereinen, als auch unter den anweſenden Gäſten waltete; ja es gereicht noch zur beſonderen Freude, daß auch unter den tauſend herbeigeeilten Landleuten nicht ein einziger Fall vorkam, der irgendwie eine Störung veranlaßt hätte,
*
verkennen.
welches wir hiermit, und es läßt ſich
hierin die immermehr fortſchreitende Volksbildung, das Stre⸗
ben nach ſittlicher Vervollkommnung, welches durch ſolche offentliche Feſte immer mehr angeregt wird, durchaus nicht
Wir können jedoch nicht umhin, ehe wir ſchließen, den Heldenbergern nochmals unſern wärmſten Dank und ihren trefflichen Einrichtungen ihr wohlverdientes Lob zu zollen,
und gewiß auch mit Zuſtimmung ſämmt⸗
licher Theilnehmer, mit freudigem Herzen thun.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
aN
Oeffentliche Bekanntmachung.
(989) Heinrich Röders Cheleute von Ei⸗ chelhann haben der hieſigen Spar- und Leih⸗ kaſſe am 13. Juli 1843 die Summe von 200 fl. dargeliehen, worüber unter demſelben Da⸗ tum ihnen ein Schuldſchein von gedachter Kaſſe ausgeſtellt worden iſt. Da dieſe Schuld⸗ urkunde verloren gegangen ſein ſoll, ſo wer⸗ den alle Diejenigen, welche Rechte irgend einer Art daraus herleiten zu können glauben, hier⸗ durch öffentlich aufgefordert, dieſelben ſo ge— wiß binnen 60 Tagen von heute an dahier zu begründen, als ſonſt ſie damit ausgeſchloſſen werden und die Urkunde für nicht mehr gül⸗ tig erklärt wird. Laubach den 12. Juni 1845. ö Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht daſ. Brumhardt.
Arbeits- Verſteigerung.
(1000 Montag den 21. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Ratbhauſe die Arbeiten zur Einrichtung des Oſtwaldiſchen
Hauſes dahier zum Schulgebäude, nämlich:
fl. kr. 19 Maurerarbeit, veranſchlagt zu 555 12 2 Zimmerarbeit, 7 71 191 37 3) Dachdeckerarbeit,* 1. 155 34 4) Schreinerarbeit, 5 1 5) Schloſſerarbeit,* 24170 39 6) Glaſerarbeit,„ 5 72 6 7) Weißbinderarbeit, 1 1 236 39 8) Spenglerarbeit, 1 1 9
öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Indem man dieſes hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird zugleich be⸗ merkt, daß die Riſſe, Voranſchläge und Ver⸗ ſteigerungsbedingungen auf hieſiger Bürger⸗ meiſterei zur Einſicht offen liegen. Gießen den 13. Juli 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Reiber. Arbeits-Verſteigerung.
(1041) Da die am 14. Mai d. J. abge⸗ haltene Verſteigerung der bei Erbauung eines neuen Backhauſes in der Gemeinde Oſſenheim erforderlichen Arbeiten höheren Orts nicht ge⸗ nehmigt worden iſt, ſo ſollen dieſelben, als:
fl. kr. 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 122— 2) Zimmerarbeit, 5 17 174— 3) Dachdeckerarbeit,„ 5 122— 4) Schreinerarbeit,„„ 62— 5) Glaſerarbeit, 1 7 21— 6) Schloſſerarbeit, 1 1 5 7) Weißbinderarbeit, 1 1 44 20
8) Materialien, beſtehend in Hau- Mauer⸗, Back⸗ und Lehmſteinen,
Montag den 21. d. M., Nachmittags 2 Ubr, auf dem Rathhauſe daſelbſt anderweit ver— ſteigt werden. Bauernheim den 17. Juli 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther.
Bekanntmachung.
(102) Donnerſtag den 24. d. M., Nach⸗ mittags 5 Ubr, werden in der Amtsſtube des Unterzeichneten die Räume in dem fiscaliſchen Speicherbaue, das Salzmagazin genannt, an die Meiſtbietenden vermiethet. Friedberg den 16. Juli 1845. Der Groößberzl. Domänenrath Buß. Mobilien-Verſteigerung. (103) Montag den 21. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſollen die zu dem Nachlaß der ver— ſtorbenen Jacob Michels II. Wittwe dabier gehörigen Mobilien, beſtehend in Bettung, Bettſtellen, Tiſchen, mehrerem Weißzeug, Klei— dern und noch ſehr brauchbarem Hausgeräth erbvertheilungshalber verſteigert werden und ladet Kaufliebyaber ein Bruchenbrücken am 14. Juli 18465. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Be ſt.
Arbeits-Verſteigerung. (10 Dienſtags den 22. d. M., Nach⸗ mittags 1 Uhr, wird auf dem Ratbhauſe zu Hochweiſel die daſ. an der Kirche auszu⸗ fuhrende Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 96 fl., einer abermalichen Verſteigerung ausgeſetzt.
Hochweiſel am 15. Juli 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Reuter.
A
Privat- Bekanntmachungen.
Heinrich Burck in Friedberg (1008) bringt ſein Geſchäft, im Malen, Vergolden und Lackiren beſtehend, in ge neigte Erinnerung.
Großes Badiſches Anlehen von 5 Million Gulden.
(1023) Ziebung 1. Auguſt 1845 mit Haupt⸗ treffern von fl. 35000, 10000, 5000, 3000, 2 à 1500, 4 à 1000, 10 à 250, 25 8. 125, 80 à 100 ꝛc. Bei dieſem vom Staat garan⸗ tirten Anlehen, kann man ſich bei unterzeich— netem Handlungshaus betheiligen und zwar mit Originallooſe fl. 66, die aber nach der Ziehung à fl. 62 30 zurückgenommen werden, daher zur Portoerſparung die Einrichtung ge— troffen iſt, daß nur fl. 3 30 pr. Loos einzu— ſenden ſind.
Ziehungsliſten werden prompt jedem Ab⸗ nehmer zugeſandt.
Kalk, Sand und Lebm, veran⸗ ſchlagt im Geſammtbetrag zu 275—
Julius Stiebel junior Banquier in Frankfuct a. M-
Zu vermiethen.
(1020 Den obern Stock ſeines Hauſes, nebſt einem Theile der Manſarde deſſelben, beſtehend aus 4 heizbaren Zimmern, 1 Cabi⸗ nette, 2 Kammern, Küche ic, außerdem noch ein möblirtes Zimmer an eine einzelne Per— ſon hat zu vermiethen Lehrer Bauer.
Verſteigerung. (103) Montag den 28. Juli, Vormittags 10 Uhr, will Unterzeichneter ſeine leer ſtehende Hofraithe, beſtehend in Haus und Scheuer, auf den Abbruch öffentlich an den Meiſtbie— tenden verſteigern laſſen.
Kaichen den 7. Juli 1845. Gottfried Kaiſer.
S F u. (1035) Drei Weißbindergeſellen konnen ſogleich bei Weißbindermeiſter Heinr- Lotz in Nidda Arbeit erhalten. Guter Lohn und reelle Behandlung wird zugeſichert.
Frucht- Verſteigerung.
(1039) Montag den 21. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier in der Wohnung des Gr. Bürgermeiſters vom Moltenbeckiſchen
Speicher 1) 6 Malter Waizen, 210 Korn, 3) 10 5 Gerſte, 4) 7½„ Hafer,
aus der Ernde 1843,
ſodann
1) 24 Malter Waizen, 2) 44„ Korn, 3) 38—Gerſte, 4) 22„ Hafer,
aus der Ernde, 1844 verſteigert werden. Die Genehmigung wird nach der Verſteigerung alsbald ausgeſprochen. Berſtadt den 10. Juli 1845. Der Moltenbeckiſche Verwalter Ellenberger.
Dienſt für eine Magd.
(105) Cs wird eine brave Magd geſucht, welche bei einer hieſigen Familie gleich ein⸗ gehen könnte, wenn ſie mit Hausarbeiten und dem Viehfuttern gut umgehen kann. Dagegen hat ſie mit Feldarbeiten wenig zu thun und bekommt einen anſtändigen Lohn, wenn ſie mit Zeugniſſen von Fleiß und Treue verſehen iſt. Bei der Frau des Unterzeichne⸗ ten iſt das Nähere zu erfabren. Berſtadt den 13. Juli 1845. Chr. Eichelmann, Faͤrber.
Ein vollſtändiges Logis, (106) gleicher Erde, das ſogleich bezogen
werden kann, hat zu vermiethen Corporal Sulzbach. 425 fl. Vormundſchafts⸗ Geld (1047) können-am 1. Oktober d. J. gegen gerichtliche Verſicherung zu 5 pCt. durch den Unterzeichneten ausgeliehen werden. Kleinkarben den 15. Juli 1845. Bender, Beigeordneter.


