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Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Arbeits- Verſteigerung. (1357) Dienſtag den 18. November l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Ratb⸗ hauſe zu Kaichen die bei Erbauung der Oeco⸗ nomiegebaude am Pfarrhaus daſelbſt nöthige Bauarbeiten, beſtehend in 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 251 fl. 25 kr. 2) Steinhauerarbeit 174% 59,
3) Zimmerarbeit 260 20„ 4) Dachdeckerarbeit 128 27 5) Schreinerarbeit 787 26 6) Schloſſerarbeit 98„ 44„, 7) Glaſerarbeit 6 30„* 8) Weißbinderarbeit 90 7 18 9) Pflaſterarbeit 112% 54% 10) Pumpenmacherarbeit 383
die Lieferung von Mauerſteinen, Sand, Kalk und Backſteinen, veranſchlagt im Gan— zen zu 402 fl. 33 kr., öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden.
Indem man Vorſtehendes zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man noch, daß die Riſſe, Voranſchlaͤge und Verſteigerungsbedin— gungen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen liegen.
Friedberg den 9. November 1845. Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen.
Obligations-Verlooſung.
(1558) Die am 15. September d. J. ge⸗ zogenen Partial⸗Obligationen ſind: Nr. 7. 12, 13, jede à 200 fl., zuſammen 600 fl., rück⸗ zahlbar am 1. Januar 1846, bei dem Hand⸗ lungshauſe Herrn Simon Lindheimer zu Friedberg. Hohenſülzer im September 1845. Emmert.
Verſteigerung. (1363) Montag den 24. und Dienſtag den 25 d. M., von Morgens ½9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſtercaſerne dahier namhafte Quantitäten getragener Mili⸗ tär⸗Montirungsſtuücke, als Mäntel, Röcke, Handſchube, Spencer, Mützen, wollene und lei— nene Pantalons, Gamaſchen, Hemden, Schuhe, Torniſter, Tzacos, Tzacosfilſe ꝛc., ſodann aus— rangirte Caſerne- und Compagnieſpiel-Requi⸗ ſiten, nämlich: Bett⸗Teppiche, Trommelfelle ꝛc., ſtück⸗ und parthienweiſe, gegen gleich baare Zahlung, verſteigert.
Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend Friedbergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen laſſen zu wollen.
Friedberg den 10. November 1845. J. A. G6 z, Oberquartiermeiſter.
Verſteigerung. (1368) Mittwoch den 19. d. M., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in dem Orangeriegar⸗ ten und in dem hinteren Hirſchgraben dahier 10-12 abgängige Kern- und Steinobſtbäume, ſodann einige Haufen Reisholz an Ort und Stelle verſteigert.
Zugleich ſoll ein Stück Grabland am Burg; berge von ungefähr 90 ◻Klafter auf mehrere Jahre verpachtet werden.
Der Anfang wird im Orangeriegarten ge— macht.
Friedberg den 12. November 1845.
Der Grßh. Heſſ. Domänenrath Bu ß.
. 361. Die Handwerks-⸗Zeichenſchule
(1569) wird Sonntag den 23. d. Mis. Vormittags um 10 Uhr, eröffnet, was zur Kenntniß der Intereſſenten mit dem Bemer⸗ ken gebracht wird, daß nur bis dahin noch Anmeldungen ſtattfinden können. Friedberg im November 1845. Der Gemeindebaumeiſter Ruths.
Arbeits ⸗Verſteigerung.
(1370) Nächſten Montag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll auf hieſiger Ge— meindeſtube die Anfertigung neuer Dachkan⸗ deln an das Pfarrhaus an die wenigſtnehmen⸗ den Spenglermeiſter in Akkord gegeben werden. Fauerbach II. am 11. November 1845. Der Grßh. Hef. Bürgermeiſter Philippi.
Gefundene Säcke.
(1571) Am 10. d. M. wurde auf der
Chauſſee von Frankfurt nach Vilbel eine Par⸗
thie Fruchtſacke gefunden. Der Eigenthümer
derſelben kann das Näherebei dem Unterzeich⸗
neten erfahren.
Kleinkarben am 11. November 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Stark.
Bekanntmachung.
(1372) Bei der heute ſtattgehabten Ver⸗ looſung wurde die Obligation Nr. 34 für 31. December d. J. mit 100 fl. rückzahlbar.
Der Inhaber derſelben wird daher aufgefor⸗ dert obige Summe an dieſem Tage bei dem iſraelitiſchen Gemeinderechner in Empfang zu nehmen, indem von da an die Verzinſung aufhört.
Rödelheim den 3. November 1845.
Der Vorſtand
J. H. May.
Verſteigerung.
(1373) Montag den 17. l. M., Morgens um 11 Ühr, wird in hieſigem Rathhauſe das Auswerfen des Hauptgrabens am Ried und des Grabens auf der Pfingſtweide öffentlich wenigſtnehmend verſteigert.
Der Ueberſchlag liegt bis zum Verſteigerungs— termin in dem Geſchäftszimmer des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen.
Friedberg am 12. November 1845.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
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(187 Von den für das Großb. Ulrich⸗ ſteiner Hauptgeſtüt pro 1846 erforderlichen 757 Malter Hafer ſollen Dienſtag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, 592 Malter dahier und Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, 165 Malter in dem Stadtwirthshauſe zu Ulrichſtein Kreiſes Grünberg) an den Wenigſtverlangenden in Parthieen von 5 bis 10 Malter einer öffentlichen Verſteige— rung ausgeſetzt werden, wozu Liebhaber ein⸗ ladet. Neuulrichſtein bei Homburg a. d. O. den 9. November 1845. Die Gr. Heſſ. Geſtütsverwaltung Die g e l.
Arbeits-Verſteigerung an Schloſſer.
(1375) Samſtag den 15. d. M., Morgens 10 Uhr, wird die zu 69 fl. 20 kr. veran⸗ ſchlagte Anfertigung eines neuen eiſernen Kirchhofthores auf hieſigem Rathhauſe wenigſt⸗ nehmend veraccordirt. Obbornhofen den 7. November 1845. Der Kirchenvorſtand daſ.
Korn ⸗Verſteigerung.
(1876) Wontag den 17. d. M. ſollen da⸗ hier 9 Malter 3 Simmer Kirchenkorn meiſt⸗ bietend öffentlich verſteigert werden. Södel den 10. November 1845. Raab, Kirchenrechner.
Bekanntmachung.
(41877) Montag den 17. d. M., Vormit⸗ tags ½ 11 Uhr, ſollen in dem Büdesheimer Gemeinoswald Raub oh 2,398 Cubikfuß eichen Werkholz, 15 Stecken eichen Scheitholz, 8„ Prügelholz und i 400 eichen Wellen öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Die Zuſammenkunft iſt in dem Wäldchen an der Kilianſtädter Grenze. Büdesheim den 11. November 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Heep.
N ννινσ
Privat⸗ Bekanntmachungen.
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(156% Sonntag den 16. d. M. iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu höf⸗ lichſt einladet G. Gerlach.
Mobilien-Verſteigerung.
(1578) Dienſtag den 18. d M., Pormit⸗ tags 9 Uhr, laſſe ich in der Behauſung des Herrn Drehermeiſters Konrad Leonhard nächſt der Stadtkirche verſchiedene der mo⸗ dernſten Möbel, als Sopha, Stühle, Secre⸗ tair, Kommode, Spiegel, Tiſche, Kleider- und Küchenſchränke, Roßbaarmatratzen, Betten, Haus⸗ und Küchen⸗Geräthſchaften ꝛc., einer offentlichen Verſteigerung ausſetzen, wozu ich Steigluſtige hierdurch einlade. Friedberg. Zacharias Garde.
Lebewohl.
(1879) Bei meinem Scheiden aus dem;
mir ſo lieb gewordenen, Landgerichts⸗Bezirk
Groskarben rufe ich den Angehörigen deſſel—
ben ein herzliches Lebewohl zu und danke ihnen
für das, mir vielfältig bewieſene Zutrauen.
Groskarben den 9. November 1845. Der ſeitherige Landrichter Ruhl.
Empfehlung.
(1580) Einem hieſigen, wie auswärtigen Publikum mache ich die ergebenſte Anzeige, daß ich das früberhinige Schneider- und De⸗ katir-Geſchäft meiner Mutter, der J. G. Schmidt's Wittwe, nun auf eigene Rech⸗ nung betreibe, und werde mirs angelegen ſein laſſen, ſtets nach der neueſten Facon und mit Dauerhaftigkeit zu arbeiten. Um das frühere Wohlwollen bittet ergebenſt Friedberg im November 1845.
K. F. Binkart, Herrn⸗Kleidermacher und Dekatär, wohn⸗ haft bei Hrn. Spenglermeiſter K. Rauſch,
der Judengaſſe gegenüber.
Empfehlung.
(15810 Mit Winterröcken und Pale⸗ tots, von ſchwerem Stoffe und moderner Facon, gebleichten und ungebleichten Herrn⸗ und Frauen ⸗Unterhoſen, weißen und gefärbten Jacken, ſo wie mit den bekann⸗ ten Tuch⸗ und Kalmuk⸗Mänteln empfiehlt ſich beſtens Mayer Schwarz, Judengaſſe in Friedberg.


