Ausgabe 
15.3.1845
 
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legen des Pflaſters und die damit verbundene Pflaſterarbeit, beſtehend in Anfertigung von ohngefäbr 135 Quadratklafter Schichtenpflaſter und gegen 21 Klafter ordinarem Pflaſter oͤffent lich an den Wenigſtnebmenden verſteigert werden. 4.

Friedberg den 4 Marz 1845.

Der Beigeordnete Bender. Holz- Verſteigerung.

332) Montag den 17. März, Morgens 9

Jollen in dem Diſtrikt Groß-Johshecke

folgende Holzſortimente, nämlich: 1) 49% Stecken eichen Scheitholz, 0

20 9. Prügelbolz,

3) 587% 1 Stockholz,

4) 1757½½ Wellen Reiſerholz,

5) 4 Stecken Werkſcheidholz, 6) 46 eichen Bau-, Werk- und Nutzbolz

Stämme, 2481 Cubf. enthaltend, öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt vorm Wald am Weg Groß⸗Johshecke. 5 Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach den 12. März 1845. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher.

Oeffentliche Aufforderung.

(333) Forderungen an den Nachlaß des Gr. Pfarrers Bertram zu Heldenbergen ſind im Termin Dienſtag den 8. April l. J., Vormittags, ſo gewiß, unter Vorlage der betreffenden Ver briefungen, beim unterzeichneten Gerichte an⸗ zuzeigen, gegenfalls ſie bei Berichtigung dieſer Nachlaßſache unberückſichtigt bleiben. Groskarben den 3. März 1848. Vermöge Auftrag Gr. Heſſ. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen, Gr. Heſſ. Landgericht Groskarben Muhl. Emmerich.

Mobilien-Verſteigerung.

(33) Montag den 17. März d. J., von Vormittags 9 Uhr an, wollen die Erben des verſtorbenen Friedrich Langsdorf dahier, ihre ſämmtiliche Mobilien, als 3 Kühe, 3 Schweine, ein Karten, ein Pflug, eine eiſerne Egge, Heu, Stroh und Spreu, Kartoffeln und ihre ſaͤmmtliche Hausgerätbſchaften öffentlich an

Meiſtbietenden verſteigern laſſen.

Nauheim den 7. März 1845. In Auftrag der Bürgermeiſter

Hartmann.

Edictalladung.

(335) An den Großb. Forſtfiscus haben nachbenannte Einwohner die nachverzeichneten Grundſtücke, in der Gemarkung Bobenhauſen gelegen, verkauft, nämlich: 1) Johannes Lang von Bobenhauſen: XXI/89o, 602/14, 407[IKlftr., Acker auf dem Liſcherhain, XXI/ 64, 824/I, 387* Wieſe daſelbſt 2) Kaſpar Loos daſelbſt:

XX /A, 598/23, 175[IKlftr., Acker daſelbſt, 3) Johannes Müller von Kölzenbain: XXII/66, 58%êʃ, 436[IKlftr., Acker daſelbſt, XXII/69, 568/11, 234 Acker daſelbſt, 4) Johannes Zink von Wohnfeld: XXI/99, 588/28, 329[IKlftr., Acker daſelbſt, XXI /A, 588/28, 498 Acker daſelbſt, 5) Andreas Fuchs von Wohnfeld: XXII/67, 5822, 431[IKlftr., Acker daſelbſt, XXII/31, 59½%9, 1057 Acker daſelbſt, 6) Konrad Ringel daſelbſt: XXI/7, 595%, 417[IKlftr., Acker daſelbſt, können aber ihr Eigentbum daran entweder gar nicht oder nicht vollſtändig urkundlich nach weiſen. Es werden darum alle Diejenigen,

* 87* welche an die fraglichen Zmmmobilien Eigen⸗ thums⸗ oder ſonſtige dingliche Anſprlche bll⸗ den zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen vier Wochen dato dabler vorzubringen und zu begründen, widrigen falls die bereits ausgefertigten Kaufbriefe beſtätigt werden..

Ulrichſtein den 5. März 1845. Großh. Heſſ. Landgericht daſ.

Zimmermann.

= Braunkohlen⸗ Verkauf. M

(3360) Da dermalen der noch dieponibele Kohlenvorrath des hieſigen Werks ſehr raſch zu Ende geht, ſo werden, unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 12. Februar in Nro. 14 des J. Bl., diejenigen, welche Braun kohlen auf Bürgſcheine beſtellt haben, daran erinnert, daß für eine große Anzahl Bürg ſcheine der vier wöchentliche Abfuhrter min bereits abgelaufen iſt, oder in der Kürze ablauft und werden, wenn die Abfuhr der Kohlen nicht binnen 8 Tagen erfolgt, die Käufer es ſſich ſelbſt zuzuſchreiben haben, wenn ſie den Reſt ihrer Kohlen erſt im Sommer er halten können. Diejenigen Käufer, welche ihre Bürgſcheine ſpäter eingereicht oder Klötze gegen baare Zahlung beſtellt haben, werden ebenfalls wiederholt erſucht, dieſelben baldigſt abfahren zu wollen, indem unter keiner Be dingung mehr Kohlen aufgehoben werden. Fur den dermaligen geringen Vor rath werden keine Bürgſcheine mehr angenommen und findet der Verkauf nur gegen Baarzahlung ſtatt. Die Verwaltung der Braunkohlengrube Wilbelmsboffnung bei Dornaſſenheim den 10. März 1845. Fr. Schmidt, Bergver walter.

Bekanntmachung. (837) Die auf Montag den 17. l. M. an⸗ beragumte Verſteigerung des Mobiliarnachlaſſes der verſtorbenen Gr. Quatiermeiſters Nikolai Wittwe kann eingetretener Umſtände wegen nicht abgehallen werden, und wird der Ver ſteigerungstermin gedachten Nachlaſſes nun mehr auf Mittwoch den 26. März l. I, von Morgens 9 Uhr an, beſtimmt, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt

Friedberg den 13. März 1845. Der Beigeordnete Bender.

Verſteigerung. (338) Nächſten Montag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in der Behauſung des Schuhmachers Georg Höres dahier fol gende Gegenſtände, als:

1) 1 trächtige Kuh,

2) 1 vollſtändiger Kuhkarrn,

3) 1 Pflug,

4) 1 Egge,

5) einige Zentner Heu und

6) Geſtröh, öffentlich meiſtbietend verkauft werden.

Bauernheim den 12. März 1845. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Walther.

Holz⸗Verſteigerung.

(339) Montag den 17. d. M., des Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Freih, von Löwiſchen Gut bei Steinfurth 9 Stämme ECrlenbolz, 616 Cubikfuß haltend, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Steinfurth den 12. März 1845. Der Freih. v. Löwiſche Revierförſter Weigand

NN NN

Privat- Bekanntmachungen.

Darmſtadt.

(310 In der verlängerten Hüͤgelſtraße Lit. I. Nro. 76 ſind einige Omnibuswagen zu verkaufen.

300 Gulden

(329) Vormundſchaftsgeld liegen gegen ge⸗ richtliche Sicherheit zu 5% zum Ausleihen be⸗ reit. Vilbel den 10. März 1845. H. Walther.

Annonce.

(330) Mein Tuch ⸗Waaren-Lager, früher Dongesgaſſe G. Nro. 24, zum Löwenberg, befindet ſich von nun an Ecke des Lieb frauenbergs und der neuen Kräme, 6. Nr. 62, zum Paradies- und Grünvogel, dem Braunfels gegenüber. Frankfurt den 7. März 1845. Ernſt Lochner.

An die geehrten Leſer

(310) der unter Nro. 315 des Friedberger Intelligenz-Blattes enthaltenen öffentlichen Dankſagung. Vorausſetzend dieſelben haben aus dem logiſchen Unſinn und der ſprachlichen Fehlerhaftigkeit jener Dankſagung den wahren Sinn, den deren Verfaſſer auszudrücken be abſichtigte, herausgefunden, erlaube ich mir zu bemerken: 1. der dort angedeutete, durch den lokalen Lehrer angeblich aufgehobene Sing verein iſt der hieſige; Einſender dieſes war ſeither deſſen Geſanglehrer. Dieſe Stelle habe ich, nachdem ich ſchon beiläufig/ Jah⸗ ren keinen Geſangunterricht mehr ertheilt hatte, vor Kurzem mit der Erklärung interimi ſtiſch aufgegeben, daß ich, ſolange meine Geſundheit, wie jetzt, leide, den fragl. Unter richt nicht mehr ertheilen könne. 2. Der Ver⸗ ein iſt nicht aufgehoben worden, am wenigſten von mir, da dieß nur durch den Verein ſelbſt geſchehen kann. 3. Die Unmöglichkeit der Er fuͤllung des jenſeits ausgeſprochenen Wunſches ergibt ſich aus dem Geſagten von ſelbſt. 4. Man ſtattet öffentliche Dankſagungen nicht anonym, auch nicht in der Abſicht ab, um auf einen Dritten einen hämiſchen Ausfall machen zu können, in Erwigung, daß eben ſo wenig das Mittel den Zweck, als der Zweck das Mittel heiligen kann. 5. Daß die Armen dem Einſender jener Dankſ. wohl eben ſo wenig am Herzen zu liegen ſcheinen, als jenem Mann im Evangelio, ſonſt würde er die Summe, welche er an Einrückungsgebühren bezablte, ſtraks den Armen zufließen, mir aber direkt ſeine Aufmunterung habe zugeben laſſen. 8. Daß es unter den Zeichen der Zeit k ines der erfreulichſten iſt, daß die Zeitgenoſſen eines aäſthetiſchen oder gar noch eines gröberen Rei zes bedürfen, um zur Wohlthätigkeit geſtimmt zu werden, und daß dem Vorſchub leiſten ſo lobenswerth es ſonſt iſt doch eigentlich nur unter zwei Uebeln das geringſte ergreifen heißt. Möge es übrigens in dem Verſtande des jenſeitigen Verfaſſers geordneter, in ſei nem Gemüthe äch tmenſchenfreundlicher aus ſehen, als die Faſſung und Tendenz jenes Auf ſatzes ſchließen läßt. Ockſtadt am 12. Marz 1845. A. Grooſſ. 3 um Verkauf. (341) Der Unterzeichnete hat 2 gut einge⸗ fahrene, engliſirte Pferde mit vollſtaändigem Pferdegeſchirr, ſowie einen noch in gutem Zu ſtande befindlichen zweiſpaͤnnigen Wagen zu verkaufen. Bauernheim den 13. März 1845. Heinrich Walther.