Ausgabe 
15.2.1845
 
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* 28. Dem hieſigen Ortsbuͤrger und Maurermeiſter Joh. Fried⸗ uch rich Ledermann ein Sohn, Ludwig, geb. den 15. Jan.

Zur Nachricht.

Da mehrere auswärtige Mitwirkende vor der Hand

3 Beerdigte: verhindert ſind, ſo kann das von mir beabſichtigte Conzert N 11. Maria Dorothea Heinz, des dahier verſtorbenen pen⸗ zum Beßten der Felsberger erſt nach Oſtern fkaktfinden. ſtonirten Landgerichtsdieners Georg Philipp Heinz hin⸗ Thurn.

nicht, terlaſſene Wittwe, geborne Hoffmann, alt 56 Jahre, 10 8 1540 7 Monate und 25 Tage, 7 den 9. Januar. d 8 Für die 4 Felsberger n 0 Heinrich No jeſiger Ortsbürger und Schrei nd eingegangen: von J. C. N. 48 kr., deren Empfang ich dem rn der 29. Jann 1 0 0 chieſcge Monat. 18 Tag 8. freundlichen Geber mit herzlichem Danke beſcheinige. N auch nermeiſter, alt 92 Jahre, 9 Mone ange) 1 Friedberg am 8. Februar 1845. den 26. Januar. L. Matthias, Caſſter.

den Eintrags im Pfandbuch der Gemeinde

Mobiliar-Verſteigerung Unterſeibertenrod angetragen. Es werden

Bekanntmachungen von Be⸗

hoͤrden.

rr

Allgemeine Rentenanſtalt zu Darm⸗ ſt a dt.

(28) Bei der Allgemeinen Rentenanſtalt zu Darmſtadt können fortwährend größere und kleinere Kapitalien Jedoch nicht unter 500 fl.) ſowohl gegen gewöhnliche Verzinſung als auch gegen Tilgungsrenten(Amortiſation) geliehen werden. Die deßfallſigen Geſuche wolle man unter Beiſchluß der erforderlichen papiere(Fragebogen, Taxation und Flur⸗ oder Grundbuchsauszüge) an die unterzeich nete Direction portofrei einſenden.

Auch macht man darauf aufmerkſam, daß die Rentenanſtalt zu jeder Zeit Depoſiten⸗ gelder(jedoch nicht unter 100 fl.) annimmt und dieſelben mit 3% für's Jahr verzinſt.

Darmſtadt den 30. Dezember 1844.

Die Direction der Allgemeinen Rentenanſtalt.

Eichenlohrinden- Verſteigerung.

(198) Donnerſtag den 27. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden beim unterzeichneten Rent⸗ amte die diesjährigen Eichenlohrinden-Ergeb niſſe, und zwar f a) im Diſtrikte Dickerbuſch von circa 875 Ctr. 16jährigem Eichenſchaͤlholze und p) daſelbſt von beiläufig 34 Ctr. aus dem vorjäbrigen Schlage noch zu hauender Laßraiteln in je zwei Abtheilungen an den Meiſtbieten den verſteigert. Die Strichsbedingungen kön nen inzwiſchen beim Amte erfahren, und die Waldabtheilungen den ſich meldenden Kauf liebhabern durch den herrſchaftlichen Unterför ſter Schumann vorgezeigt werden. Ockſtadt bei Friedberg, a. 6. Februar 1845. Freih. von Frankenſtein'ſches Rentamt An ge de x.

Faſelvieh- Verkauf.

(213) Mittwoch den 19. d. M., Vormittags

11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe ein

der Gemeinde gehöriger gut gehaltener Faſel⸗

ochſe und ein Faſelſchwein öffentlich meiſtbie⸗

tend verkauft werden.

Nauheim den 11. Februar 1845.

Der Kurheſſiſche Burgermeiſter Hartmann.

Edietalladung.

(210 Konrad Flach und Eliſabetha deſſen Chefrau eine geb. Balſer zu Unter ſeibertenrod haben unterm 20. Auguſt 1791 bei Gerichtshalter Engelbach zu Ulrichſtein ein Kapital von 250 fl. entliehen. Die Erben des Schuldners und dermaligen Beſitzer der Unterpfänder haben die Abtragung dieſes Ka pitals behauptet, vermögen aber die hierüber ausgefertigte Originalobligation nicht vorzule⸗ gen, haben jedoch auf Löſchung des betreffen

daher, da unter den angegebenen Verhältniſſen die Abtragung dieſes Kapitals zu vermuthen ſteht, alle diejenigen, welche noch Anſprüche aus oben bezeichneter Schuld- und Pfandver ſchreibung abzuleiten gedenken, hiermit aufge fordert, ſolche ſogewiß binnen 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gericht, geltend zu machen, als ſonſt der fr. Eintrag in dem Pfandbuche gelöſcht werden wird. Grünberg den 6. Februar 1845.

Gr. Heſſ. zum Landgericht daſ. gehöriges Patrimonialgericht der Freiherrn Ried eſel zu Eiſenbach.

Welcker.

Bekanntmachung.

(215) Im Fürſtlichen Pachthofe zu Birklar ſoll Mittwoch den 19. dieſes, Vormittags 10 Uhr, öffentlich meiſtbietend auf den Abbruch verſteigt werden: 1) ein zweiſtöckiges Wohnhaus von circa 46 Fuß laug und 24 Fuß breit. 2) ein einſtockiger Schweinſtall von 40 Fuß lang und 12 Fuß breit. Griedel den 11. Februar 1845. Der Rentamtmann Friedrich. Verſteigerung von Bauarbeiten. (2160) Dienſtags den 18. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen in dem Hauſe des Gaſtwirths Siegfried in Großenbuſeck die zur Einrichtung einer Synagoge daſelbſt erforder lichen Arbeiten, als:

H. K. 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 204 32 2) Zimmerarbeit 12330 11 3) Dachdeckerarbeit 30 42 4) Schreinerarbeit 5 421 29 5) Schloſſerarbeit. 72 42 6) Glaſerarbeit 1 160 7) Weißbinderarbeit- 139 38

öffentlich an die Wenigſtfordernden verſteigert werden.

Indem man dieſes hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß die Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungs bedingungen in dem Bureau des Unterzeich⸗ neten zur Einſicht offen liegen.

Gießen den 10. Februar 1845.

Der Gr. Provinzialbaumeiſter

Müller.

Holz-⸗Verſteigerung. (217) Montag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeinde-Wald Södel, circa 6,600 Cubikfuß eichen Bau- und Werk⸗ holz meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter der Kreiſe Friedberg, Hungen und Grünberg werden dienſtgefälligſt erſucht dieſes nicht zu überſehen und in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen, zu Gegen⸗

dienſten ſtets bereit

Södel am 10. Februar 1845.

Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗ Lichiſche Bürgermeiſter

Schneider.

(218) Mittwoch den 19. Februar l. F. und die darauf folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, ſollen auf Verfügung Gr. Heſſ. Land gerichts dahier erbvertheilungshalber die zum Nachlaſſe des dahier verſtorbenen Dr. Aſſor Levi von Offenbach gehörigen Mobiliar-Gegen ſtände, beſtehend in einem bedeutenden Vor rathe von Gold- und Silbergegenſtänden, ſo wie Prätioſen, ferner Möbel, Kleidung, Bett⸗ werk, Weiszeug, Glas, Porcellan, Lampen, Ciſen, Blech, Kupfer, Zinn, eine Sammlung mediciniſcher und ſonſtiger Schriften und ver ſchiedene Haushaltungs-Gegenſtände öffentlich meiſtbietend in dem Sterbhauſe, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verkauft werden, was hierdurch mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird, daß Donnerſtag den 20. Febr., von Nachmittags 2 Uhr an, die Gold- und Silbergegenſtände ſowie Prätioſen der Ver ſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg im Februar 1845. J. A. Der Beigeordnete Bender. Faſelochs- Verkauf. (219) Dienſtag den 18. Februar l. J. ſoll dahier ein ſowohl zum Schtachten, als zum Dienſt noch brauchbarer Gemeinde-Faſelochſe von 5 Jahren meiſtbietend verſteigt werden. Berſtadt den 10. Februar 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Ellenberger.

c Braunkohlen⸗ verkauf. D

(220) Die Verwaltung der Braunkohlen grube Wilhelms-Hoffnung bei Dornaſſenheim bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß vom 17. Februar an eine Erhöhung der bis herigen Preiße ſtattfinden wird, und zwar für die gegen Baarzahlung bezogenen Klötze auf 11 kr., für die auf Bürgſcheine bezogenen auf 12 kr. pr. Centner. Dabei wird bemerkt, daß die Bürgſcheine auf einen Abnehmer und mindeſtens fünfzig Cent ner geſtellt ſein müſſen, daß dabei wie bisher 6 Monate Zablungsfriſt gegeben wird, dagegen alle bisher und künftig beſtellten Kohlen binnen vier Wochen abgefahren werden müſſen, indem wegen des ſtarken Ab ſatzes ein längeres Aufbewahren nicht ſtatt⸗ finden kann.

Das Brückengeld in Oſſenheim und Fauer bach iſt abgelöſet, die Fuhrleute müſſen ſich jedoch bei den Brückengelderhebern durch Ab⸗ fuhrſcheine oder Büchelchen darüber, daß die Kohlen wirklich hier geladen ſind, ausweiſen.

Die Herrn Büͤrgermeiſter ſind ergebenſt er ſucht, Obiges im Intereſſe ihrer Gemeindeglie der öffentlich bekannt zu machen, und ſich wegen ihres Bedarfs an Bürgſcheinformularen ſchriftlich an die unterzeichnete Stelle zu wenden.

Die Verwaltung der Braunkohlengrube Wil

helmshoffnung bei Dornaſſenheim am 12. Februar 1845. Fr. Schmidt, Bergverwalter,