Ausgabe 
15.1.1845
 
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Bekanntmachung.

(29) Montag den 27. Januar 1845, des Vormittags um 11 Uhr, ſollen im hieſigen Gemeindewalde, die Jungemark genannt,

70 Stück Eichen⸗Baumſtämmen, welche 13,363 Kubikfuß enthalten und ſich zu Bau- und Werkholz vorzüglich eignen, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden.

Langgöns am 31. Dezember 1844. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Freſenius.

Holz ⸗Verſteigerung. (420 Künftigen Donnerſtag den 16. l. M., Vormittags um 10 Ubr, werden auf dem Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braunkohlen⸗ Bergwerke bei Bauernheim 38 Stecken ge⸗ miſchles Brennholz, nebſt einigen Haufen Zim⸗ merſpähne und Holzabfälle, meiſtbietend ver⸗ kauft. Oſſenheim den 8. Januar 1845. Weis.

Bekanntmachung.

(62) Es wird biermit bekannt gemacht, daß auf hieſtger Gräflichen Ziegelhütte ſtets Ziegel⸗ wagren und Kalk abgegeben werden und fol gende Preiſe feſtgeſetzt worden ſind:

1) Ziegeln pr. 1000 9 fl.

2) Backſteine, 10 Zoll lang, 5 Zoll breit,

2 Zoll dick, pr. 1000 11 fl.

3) Backſteine, 10 Zoll lang, 5 Zoll breit,

Zoll dick, pr. 1000 10 fl.

4) Backſteine, 9 Zoll lang, Zoll breit,

2 Zoll dick, pr. 1000 9 fl. 5) Plättchen, 7 Zoll lang, 7 Zoll breit, % Zoll dick pr. 1000 8 fl.

6) Forſtziegel, pr. Stück 5 kr.

7) Kalk, pr. Butte 2 fl. 10 kr.

Wegen Verkauf der Ziegelwaaren baben ſich die Käufer an die unterzeichnete Stelle und wegen des Kalks an den Bauaufſeher Löffler dahier zu wenden.

Laubach am 11. Januar 1845.

Gräfl. Solmſ. Rentamt Heiniz.

Holz ⸗Verſteigerung. (63) Montag den 20. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen im Rodheimer Gemeindewald, Diſtrikt Voderwald, nachfolgende Holzſorti mente, als: 15 4% Stecken eichen Scheitholz, 55 nadel

39 9 eiche Prügelbolz, 4 6 nadel 1 5) eiche Stockholz,

65 75 nadel 10 7) 1163 eichen Wellen, 8) 1196 nadel Wellen, 9) 5 Stämme eichen Werkholz, 107 Cu⸗ bikfuß enthaltend, 10) 168 Stämme nadel Werkholz, 3648 Cu⸗ bikfuß enthaltend, 110 102 nadel Stangen, öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle ver, ſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet am Anfang des Waldes gegen der Dickmühle ſtatt. Rodheim den 11. Januar 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi.

Frucht Verſteigerung.

(600 Donnerſtag den 23. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe pon dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner Schul⸗ fonds 50 bis 60 Malter Korn zweimalterweiſe öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg am 11. Januar 1845. Der Beigeordnete Bender.

% 20.

Bekanntmachung,

Brennholzverſteigerung in den Gr. Domanial⸗ waldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg betreffend.

(65) Freitag den 17. d. M., Morgens

9 Uhr, werden im Diſtriete Frauenwald

bei Nieder mörlen an die Meiſtbietenden öffent⸗

lich verſteigert: 1 Stecken birken Scheitholz, 8 Stecken obſtbaumen und birken, 6 Stecken aspen und weiden Prügelholz, 3675 Wellen obſtbaumen, birken und eichen, 3075 Wellen aspen und weiden Reiſerholz, 5 Wagen, 5 Läſte Leſeholz. Oberrosbach am 9. Januar 1845. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. N.

Privat- Bekanntmachungen.

Kartoffel-, Stroh- und Spreu-Ver⸗ ſteiger ung. (610 Donnerſtag den 16. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, will der Unterzeichnete 3,000 Mal⸗ ter Kartoffeln, eine Quantität Stroh und Spreu öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen, wobei bemerkt wird, daß die Kartoffeln gegen genugende Burgſchaft bis Petri 1846 geborgt werden. Fauerbach II. den 9. Januar 1845. Pachter Schultheis.

Ein Burſch e (66) von braven Eltern kann in meine Werk⸗ ſtatte in die Lehre treten, wobei ich bemerke, daß ſich die Lehrbedingungen je nach den Ver⸗ hältniſſen geſtalten können.

Friedberg. 5 b Wilhelm Hanſtein, Wagnermeiſter.

Brauhausverſteigerung betreffend.

(67) Montag den 20. Januar d. J., Morgens 10 Uhr,

in meinem Brauhauſe anfangend, will ich

wegen Aufhebung meines Brauereigeſchäfts:

1) mein Brauhaus von 27 Fuß lang, 19% Fuß breit und die dazu gehörigen näch⸗ ſten Geräthſchſchaften, als:

2) drei große Bütten, wovon die 1. 13, die 2. 9 und die 3. 6 Ohm hält,

3) einen kupfernen Keſſel 5% Ohm haltend, von vorzüglicher Kupferqualität,

4) einen neuen Senkboden, drei Kandeln, zwei Schöpffäſſer, eine Meiſchgabel und einen Faßtrichter,

5) den die Brennerei umgebenden Garten, in welchem ein vortrefflicher Brunnen und eine gut erhaltene Anzahl Obſtbäumen befindlich, ſowie

6) einen Holzſchoppen,

im Ganzen oder getrennt, unter ſehr vortheil⸗

haften Bedingungen, öffentlich meiſtbietend

verſteigern. Hochweiſel am 8. Januar 1845. Guſtav Sillgebauer, Bierbrauer.

120 Gulden

(68) Vormunds⸗Gelder liegen gegen gericht⸗

liche Verſicherung zu 5% bei dem Unterzeich neten zum Ausleihen bereit. Lich den 8. Januar 1845.

Hermann Philipp Schäffer.

Die zweite Abendunterhaltung (69) des hieſigen Geſangvereins findet Sonn⸗ 3 den 19. d. M. im Trapp'ſchen Lokale att.

Alexanders Feſt,

(J0) große Cantate von Händel, wird Donnerſtag den 23. Januar vom aeademiſchen Geſangverein dahier im Clubb⸗Saale öffentlich aufgeführt, wozu einladet Gießen am 12. Januar 1845. H. Hofmann, Muſikdirector.

Erklärung.

(71) Es iſt eine allgemein anerkannte Sache, daß diejenigen, welche es ſich zum Geſchäft ma hen, den guten Namen ihrer Nächſten zu verunglimpfen und an den Pranger zu ſtellen, meiſtens ſelbſt die ſchlechteſten und nie⸗ derträchtigſten Subjecte ſind, und daß das, was ſie ohne Grund Andern zum Vor⸗ wurf machen, von ihnen in weit größe⸗ rem Maaße iſt begangen worden, daher ſie auch im eigentlichen Sinne an den Pran⸗ ger geſtellt und gebrandmarkt zu werden ver⸗ dienen.

Mit Beziehung hierauf erkläre ich die Ver⸗ fertiger der in der vergangenen Neujahrsnacht in mehreren Gaſt- und Privathäuſern herum⸗ gegebenen Pasquille für einen böchſt ſcham⸗ loſen und erbärmlichen, zugleich aber auch höchſt unwiſſenden undrohen Men⸗ ſchen, da Inhalt und Form derſelben von ſeiner Schlechtigkeit, Dummheit und Geſchmackloſigkelt deutlich Zeugniß ablegen.

Möge der Verfaſſer jener Pasquille beden⸗ ken, daß der von der Ar mbruſt abgeſchnellte Pfeil, wenn er an dem guten Panzer des zu Treffenden abgeprallt iſt, auf den Schützen ſelbſt zurückfährt und ihn dann nicht ſelten auf das Empfindlichſte verwundet! Möge die Trägerin derſelben es ſich zu Herzen nehmen, wenn ich ihr den guten Rath ertheile, doch beiehrlicheren Angelegenheiten ihr Amt als Trägerin zu verrichten. Sollte ſie allenfalls gewohnt ſein, daß ſie und ihr Mann durch Herumtragen die nöthi⸗ gen Groſchen verdienen, ſo trage ſie aber nur Sachen herum, welche ſie zu ihrem Lebensunterhalte und bei Tage herum tragen muß, enthalte ſich aber aller nächtlichen Beſorgungen, wo man ihr, weil eben die Zeit doch eine ungehörige iſt, die Tragerlohn⸗ Groſchen nicht verabreichen kann!

Vilbel den 6. Januar 1845.

G. Vömel III.

A n ze 8

(72) Ich zeige ergebenſt an, daß ich das Gaſthaus zur Roſe in Laubach, das durch den Abzug der früheren Beſitzerin, ſeit einem Jahre leer geſtanden hatte, bezogen und zur Gaſtwirthſchaft neu eingerichtet habe. Ich lade die verehrlichen Reiſenden zu zahlreichem Beſuche hiermit ein, und hoffe die Zufrieden⸗ heit meiner Gäſte durch gute und reelle Be⸗ dienung mir zu erwerben und zu erhalten. Ch. Knispel.

Literariſche Anzeige.

(79) Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben:

Schelmen-Lieder

aus der Liederſammlung eines luſtigen Malers. Taſchenformat, geh. Preis nur 12 kr.

Drei ſtarke Auflagen haben bewieſen, wie beliebt dieſes wohlfeile Liederbuch iſt.

Gepruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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