edberg am 17. Februar 1845.
ilſo noch nicht pfandfrei ſind, übrigens eben ſo wenig Akten, and jener, Cautionen urtheilen ließe, aufzufinden geweſen, als wenig eurkunden ſelbſt, die nach ihren Angaben keine Gültigkeit mehr haben, im Stande ſind, ſo werden auf jener Antrag alle, welche den Fortbeſtand und Verpfändungen behaupten oder Rechte daraus herleiten wollen, zu in obbeſtimmter Friſt unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufgefordert, daß ſonſt loschen erachtet, die Einträge in den Hopothekenbüchern geſtrichen und die ein⸗ als pfandfrei werden behandelt werden.
Gr. Heſſ. Landgericht Hofmann.
Aufforderung.
(326) Geſtellten Antrags zu Folge werden zum Zwecke der Vervollſtandigung des Inven. tars über das Vermögen der minderjährigen Kinder Iſter Ehe des am 2. Februar d. J. verſtorbenen Klefers Heinrich Fiſch und deſſen Ehefrau Anna Chriſtine, geb. Heß zu Nau⸗ heim, die unbekannten Gläubiger dieſes hier— mit aufgefordert, ihre Anſprüche im Termine den 27. März d. J., Morgens 10 Uhr, bei
hieſiger Gerichtsſtelle anzumelden und unter
Vorlegung der darüber ſprechenden Urkunden
zu begründen, widrigenfalls ſie bei Aufſtellung
des fraglichen Inventars nicht werden berück⸗ ſichtigt werden.
Dorheim am 4. März 1845. Kurfürſtlich Heſſ. Juſtizamt Schenk zu Schweinsberg. K. A. vdt. Rupprecht V. C.
Privat- Bekanntmachungen.
Ceres,
Bank zur Verſicherung des Schadens an Rindvieh und Pferden
Frankfurt am Main.
(327) Bei dem Ablaufe des II. Semeſters 1844 verfehlte die Direction nicht, der am 3. Febr. 1. J. abgehaltenen Ausſchußverſammlung ſpecielle Rechnung abzulegen, welche Rechnungsablage lunter Vergleichung der darauf Bezug habende Bücher, Regiſter und Scripturen laut des darüber aufge⸗ nommenen Protocolls als richtig anerkannt ward.
Am Schluſſe des ee 1844 waren verſichert:
auf Rindvieh fl. 402,103 N „ Pferde fl. 432,040 sls Stick Summa: fl. 834,143 Verſicherungskapital. Am Schluſſe des ſten Semeſters 1844 waren verſichert: auf Rindvieh fl. 352,235 e Pferde fl. 312,75 5768 Stütt. Summa: fl. 664,410 Verſicherungskapital. Demnach hat ſich der Verſicherungsbeſtand im abgelaufenen Semeſter vermehrt: auf Rindvieh um fl. 49,868 „Pferde„fl. 119,865 Totalzuwachs: fl. 169,73. An Schäden find im verfloſſenen Semeſter liquidirt und bezahlt worden: auf Rindvieh 8 5 5 0 5 7. 8 2 welche Summe auf das Verficherungskapital von fl. 402,103— kr. ausgeſchlagen einen Antheil von fl. 1. 10% kr. und nach§. 22 der Statuten mit fl. 1 11 kr. auf fl. 100 Verſicherungskapital umzulegen iſt; auf Pferde 2 7 5 2 2 5 1 8 8 8 wonach ſich auf fl. 100 Verſicherungskapital eine Betheiligung von fl. 1. 50% 100 kr. ergiebt, welcher Betrag wie oben mit fl. 1. 51 kr. ausgeſchrieben wird. Total f e. 8 Zur genaueren Ueberſicht dient das Verzeichniß der bezahlten Schäden, mit Angabe des Namens und Wohnorts der Empfänger. Abdrücke der durch die Ausſchußverſammlung genehmigten zeitgemäßen Zuſätze und Abänderungen der Statuten werden als Nachtrag allen Betheiligten zugeſtellt. Wenn aus der vorgelegten Abrechnung einestheils ſich herausſtellt, daß das Verſicherungskapital fortwährend im Steigen begriffen iſt, ſo drrf anderntheils auch die ſtets wachſende Ausdehnung des Inſtituts, namentlich in den Königreichen Preußen und Bayern nicht überſeben werden.
Beides vereint, ſichert nicht nur dem Inſtitute ſeinen bleibenden Fortbeſtand, ſondern auch dem einzelnen Betheiligten die gebührende Vergütung in allen Wechſelfällen, denen ſein Viehſtand unterworfen iſt.
Sollte die Erfahrung Aenderung in der einen oder der andern Beſtimmung als nöthig er⸗ ſcheinen laſſen, ſo wird man von Seiten der Direction nicht ſäumen der Ausſchußverſammlung die geeignete Vorlage zu machen, um dieß Inſtitut nach Zeit und Umſtänden immer mehr zu vervoll— kommnen, wogegen ſie aber auch erwarten darf, daß die Betheiligten durch pünktliche Entrichtung der Beiträge und ſorgfältige Behandlung des Viehſtandes auch ihrer Seits zum Gedeihen der An⸗ ſtalt möglichſt beitragen werden. Die Anzeige etwaiger Mißbräuche werden mit Dank entgegen genommen und zu deren Abhülfe alsbald die geeigneten Vorkehrungen getroffen werden.
Frankfurt a M. im Februar 1845.
Die Direction Der Director ad inter. und Conſulent Dr. Geidner.
fl. 4714. 2 kr.
fl. 7983. 55 kr.
Der Rendant F. J. Roſalino.
um Verkaufen. (303) In Frankfurt ſind zu verkaufen: zwölf Chaiſen, theils ein-, theils zweiſpännig, theils mit Leder, theils mit Glas verdecken, ſodann mehrere Wagen, theils mit hölzernen theils mit eiſernen Achſen, acht Pflüge, ſech Eggen, fünf und zwanzig Paar Kummet und fünf und zwanzig Paar Syllgeſchirr. Nähe⸗ res zu erfragen bei Louis Schott
Altengaſſe Lit. C. Nr. 131. zu Frankfurt a. M.
Ein vollſtändiges Logis, (317) Parterre, welches den 15. Mai bezo— gen werden kann, hat zu vermiethen
Helmolt, pPoſthalter.
3 Faſelochſen Schwyzerrace (328) von 1, 1% und 2½ Jahren hat zu verkaufen 1 b
Pachter L. Schultheis in Steinfurt.
300 Gulden (329) Vormundſchaftsgeld liegen gegen ge⸗ richtliche Sicherheit zu 5% zum Ausleihen be⸗ reit. Vilbel den 10. März 1845. H. Walther. Annonce. 1 (330) Mein Tuch⸗Waaren⸗ Lager, fruher Dongesgaſſe G. Nro. 24, zum Löwenberg, befindet ſich von nun an Ecke des Lieb⸗ frauenbergs und der neuen Kräme, G. Nr. 62, zum Paradies- und Grünvogel, dem Braunfels gegenüber.
Frankfurt den 7. März 1845. Ernſt Lochner.
Literariſche Anzeige. (331) Bei C. W. Leske in Darmſtadt iſt erſchienen und bei C. Binder nagel in Friedberg vorräthig:
Lehren des Papſtes
und
Lehren der Bibel.
Allen Freunden der Wahrheit zur Ver⸗ gleichung vorgelegt
von Fr. L. W. Wagner. Als Anhang:
Ein Glaubensbekenntniß, welches ſolche Un⸗ garn, die zur römiſch⸗katholiſchen Kirche über⸗ traten, beſchwöͤren mußten.
12 kr.
Der Betrieb des Ackerbaues
Leichtfaßlich dargeſtellt, für den gewöhnlichen Landmann.
Von J. Schenckel. (Preis 12 kr.)
Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt ſo eben angekommen: D
te 9 De 5 Katholiſche Kirchenreform. Monatsſchrift herausgegegeben von Anton Mauritius Müller unter Mitwirkung der Herrn Czerski und Ronge, ſowie anderer katbol Geiſtlicher. Januar⸗Heft 1845. Monatlich erſcheint 1 Heft von 3 Bogen. Preis jährlich. 1 fl. 48 kr. „ vierteljährlich 36 kr. „ des einz. Heftes 18 kr.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
Die
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