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Intelligenz?
für die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen, 2
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Gruͤnberg und Friedberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe.
Betreffend: Die Verzeichniſſe über ausgeſtellte Scheine Behufs der Bedeckung von Stuten.
Wir fordern Sie auf, nunmehr die Verzeichniſſe über die in dieſem Jahre ertheilten Scheine Behufs der Bedeckung von Stuten unverweilt einzuſenden.
Grünberg und Friedberg am 2. Juli 1845.
J. d. A.
Ouvrier. Krach, Gr. Kr.⸗Sekr.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an ſammtliche Bürgermeiſter dieſes Kreiſes.
Betreffend: Die Gemeindevoranſchläge für 1846.
Ich fordere Sie hiermit auf, die Gemeindevoranſchläge für 1846 ohnfehlbar bis zum 1. Auguſt d. J. anher einzu⸗ ſenden, gegenfalls Wartboten abgeſandt werden.
Grünberg den 2. Juli 1845.
Ouvrier.
Derſelbe an dieſelben.
Betreffend: Die Aufſtellung der Viehſtandstabellen pro 1845.
Ich fordere Sie auf, binnen 8 Tagen den dermaligen Preis jeder einzelnen Viehgattung einzuberichten. Grünberg den 2. Juli 1845. Ouvrier.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die Gemeinde⸗Voranſchläge für 1846.
Bei der Aufſtellung der Voranſchläge fuͤr 1846 haben Sie:
10 die§§. 92, 99 und 172 der Inſtruction für Aufſtellung der Voranſchläge gehörig zu beachten;
2) die Beitrage zu den Kirchſpielskoſten fuͤr 1846 zu wahren;
3) das Betriebskapital, wie vorgeſchrieben, ordnungs⸗ mäßig und klar zu berechnen;
4) die Entſchließungen zu den vorhergehenden Büdget zu berückſichtigen;
5) die Reviſionsergebniſſe vorhergehender Rechnungen ord— nungsmäßig in Einnahme und wo nöthig in Aus⸗ gabe zu wahren, und dieſe Voranſchläge alsdann bis zum 1. Auguſt dieſes Jahres unfehlbar hierher einzu⸗ ſenden.
Hungen den 2. Juli 1845. In Beurlaubung des Kreisraths Schaaf, Gr. Kreisſecretär.
Heldenbergen, den 5. Juli 1845.
Der Tag unſers Saäͤngerfeſtes iſt nun näher heran— gerückt. Wir erlauben uns den Freunden desſelben noch Weiteres darüber mitzutheilen.
Die zu dieſem Feſte nöthigſten Vorkehrungen ſind bereits vollendet. Alles iſt regſam und beſtrebt ſich nach Kräften, den Beſuchern einen frohen, ſchönen Tag zu be— reiten. Die Anzahl der mitwirkenden Sänger beläuft ſich bis heute auf 500; beſtehend aus den Geſangvereinen von Aſſenheim, Bornheim(Concordia und Liederkranz), Frank furt(Nedertafel und Teutonia), Friedberg, Hanau(Froh— ſinn, Concordia und Tonbluͤthe— auch die rühmliche Tur— nerſchaar), Heldenbergen, Niedererlenbach, Niederwöllſtadt, Obereſchbach, Ortenberg, Rödelheim(Concordia und Lieder— zweig) und Vilbel. Der Empfang der Sänger findet Vor
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