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genommen und beſchloſſen, ihn nach Anhörung des Ausſchuſſes als rein reglementäre Verfügung der Centralbehörde gleich in's Leben treten zu laſſen.— Einem weiteren Antrage deſſelben Mitgliedes:„die Hülfe des Vereins nöthigenfalls auch ſchon früher(vor deſſen Beſtehen) entlaſſenen Sträflingen angedeihen zu laſſen⸗ ebenſo,„ſolchen Sträflingen, welche ſich nicht gleich bei der Entlaſſung aus der Strafanſtalt, ſondern erſt ſpäter bei dem Vereine zur Unterſtützung gemeldet“ wurde ebenfalls beigeſtimmt und beſchloſſen, ihn dem Ausſchuſſe zur Begutachtung und dann nächſter Generalserſammlung zur Berathung und Beſchlußnahme vorzulegen.— — So endete denn auch dieſe Generalverſammlung, die erfreulichſten Früchte pietend don dem Wirken eines Vereins, über deſſen Heilſamkeit und gro⸗ ßen Nutzen kein Zweifel mehr ſein kann. Wie ſegensreich für die menſch⸗ liche Geſellſchaft muß nicht allein dieſes mit der größten Humanität ver⸗ bundene ftrenge Ueberwachen der entlaſſenen Sträflinge ſein, ſo wie die intereffanten ſtatiſtiſchen Notizen, die der Verein über ihr ferneres Leben ſammelt.— Möge er darum immer größere Theilnahme finden! Wir ftimmen darin ganz mit den Anſichten überein, welche ein achtbares Mitglied des Vereines Dr. P. in Nr. 317 der Mainzer Unterhaltungs⸗ blätter ausſpricht, worauf wir hiermit ſchließlich noch aufmerkſam machen. (Grß. H. Ztg.)
Darmſtadt, am 2. Januar.
Bei der heute ſtattgehabten 16. Verlooſung der Gr. Heſſ. Part. Schuldſcheine à 50 fl. haben folgende Nummern nachſtehende Preiſe er⸗ halten: Nr. 31,49 150,000; 180115, 000; 37,899 10,0003 8½241— 5,000 fl.— Nr. 26,622, 28,781, 51,236, 69,401, 7 719, 106,167 jede 1000 fl.— Nr. 15,378, 16,835, 24,789, 34,234, 63,872, 64,161, 98,879, 100,856, 119,315, 123,114 jede 400 fl.— Nr. 639, 51727 31,114, 33,264, 37,799, 55,946, 64,051, 64,128, 65,725, 67,878, 70,013, 72,451, 83,163, 90,573, 93,025, 96,268, 104,812, 112,923, 125,918, 127,574, jede 200 fl.
(Grßh. H. 319.
Fur die armen Felsberger
ſind eingegangen: v. K. K. 1 fl. 45 kr.; v. Frau K. 1 fl.; v. dem Schü⸗ ler H. Hoffmann 6 kr.; v. einem Ungenannten 12 kr.; v. einem Unge⸗ nannten 1 fl. 45 kr.; durch die Redaction d. Bl. von X. 2 fl. 20 kr.; durch Domänenrath Buß v. Oberpf. Rahn in Oerrosbach 1 fl.; das Er⸗ gebniß einer Sammlung unter mehrern Mitgliedern der Geſellſchaft zur Eintracht dahier durch den Vorſtand derſelben B. Grödel 4 fl. 15 kr.; zu⸗ ſammen 12 fl. 23 kr.; deren Empfang den gütigen Gebern mit herzl. Danke beſcheinigt Friedberg am 5. Januar 1845. L. Matthias, Caſſter.
Kirchenbuchs⸗Auszug vom November 1844. Lich. Getraute:
10. Der Bürger und Schneidermeiſter zu Gießen Johann Georg Leib, des dortigen verſtorbenen Bürgers und Wagnermeiſters Johannes Leib, ehelich lediger Sohn und Karoline Louiſe Sophie Zimmer von hier, des hieſigen verſtorbenen Bürgers und Spenglermeiſters Christian Gottlieb Zimmer, ehelich ledige Tochter.
14. Der hieſige Ortsbuͤrger und Maurer Andreas Volz IV., des hieſigen Ortsbuͤrgers und Maurermeiſters Georg
Philipp Volz ehelich lediger Sohn und Anna Eliſa— bethe Schardt, des hieſigen verſtorbenen Ortsbürgers und Maurers Johann Adam Schardts ehelich ledige Tochter.
19. Der hieſige Ortsbuͤrger und Zimmermann Johann Cas— par Wißig, des hieſigen Ortsbürgers und Zimmer manns Wilhelm Wißigs ehelich lediger Sohn, und Maria Eleonore Ledermann, des hieſigen Ortsbürgers und Weißbindermeiſters Friedrich Ledermanns ehelich ledige Tochter.
28. Der hieſige Ortsbürger und Schreinermeiſter Ludwig Wilhelm Zimmer, des zu Villingen, Kr. Hungen, ver— ſtorbenen Schullehrers Georg Ludwig Zimmers, ehelich lediger Sohn und Anna Eliſabethe Dietz, des hieſigen Bürgers und Bäckers Heinrich Philipp Dietz, ehelich ledige Tochter.
Getaufte:
3. Dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Johann Herr— mann Lotz, ein Sohn, Carl Ludwig, geb. den 19. Oet.
5. Dem hieſigen Ortsbürger und Oeconomen Johann Ge— org Jung eine Tochter, Johannette, geb. den 23. Oct.
7. Dem hieſigen Ortsbürger und Schneidermeiſter Johann David Brodt eine Tochter, Suſette Margarethe, geb. den 25. Oct.
17. Dem hieſigen Ortsbürger und Metzgermeiſter Johann Heinrich Volz ein Sohn, Johann Heinrich, geb. den 3. Nov.
21. Dem hieſigen Ortsbuͤrger und Schuhmachermeiſter Peter Balſer eine Tochter, Johannette Albertine Sophie, geb. den 8. Nov.
24. Dem hieſigen Ortsbürger und Polizeiofficianten Johann
Heinrich Eiſe eine Tochter, Maria Margarethe, geb.
den 11. Nov.
Dem hieſigen Ortsbürger und Hofapotheker Chriſtian
Ludwig Caſimir Weber ein Sohn, Arnold Wilhelm,
geb. den 13. Nov.
Beerdigte:
3. Friedericke, des weiland hieſigen Bürgers und Bäcker⸗ meiſters Heinrich Lotz, hinterlaſſene Wittwe, alt 70 Jahre, 8 Monate, und 16 Tage, k den 13. Oct.
18. Johannette, des hieſigen Ortsbürgers und Bierbrauers Johann Georg Jung III. eheliches Töchterchen, alt 4 Jahre, 2 Monate und 13 Tage, 1 den 15. Nov.
22. Juliane Charlotte Philippine, des hieſigen verſtorbenen Lieutenants Friedrich Auguſt Schrei ehelich ledige Toch⸗ ter, alt 46 Jahre, 10 Monate und 15 Tage, r den 19. Nov.
24. Carl Friedrich, des hieſigen Ortsbürgers und Hutma⸗ chers Friedrich Lappers eheliches Söhnchen, alt 6 Jahre, 1 Monat und 22 Tage, 1 den 21 Nov.
29.
Bekanntmachungen von Be⸗
werdenden Bedingungen, Meiſtbietenden verſteigert werden.
Bekanntmachung. (25) Donnerſtag den 9. d. M., Vormittags
öffentlich an den
hoͤrden.
a. νν⏑
Holzverſteigerung.
D Freitag den 10. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen in dem Nauheimer Gemeindewald, Diſtrikt Bauwald, 52 Stämme eichen Bau⸗ und Werkholz, 4722 Cubikfuß haltend, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht
Nauheim den 1. Januar 1845. Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann.
Arbeits-Verſteigerung.
(20 Donnerſtag den 9. Januar, Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Herſtellung von Käſtchen um 60 Bäume, beſtehend in Schreinerarbeit, voranſchlagt zu 1 fl. 30 kr. pr. Stück, und Weisbinderarbeit, zu 1 fl. 30 kr. pr. Stück, öffentlich an Wenigſt⸗ nehmenden ausgeboten werden.
Friedberg den 5. Januar 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter
D. Fritz.
um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Fuhren in der Stadt zum Pflaſter und von dem Pflaſter auf die Vieinalwege, des Sandes, des Kieſes aus den ſtädtiſchen Sandgruben und die Beifuhr von Pflaſterſteinen aus dem Gräf⸗ lichen Steinbruch bei Fauerbach II., ſowie auch das Meſſen des Kieſes, Sandes und Schut⸗ tes, das Setzen der Steine und Auswerfen des Kieſes aus der Uſa, ſowie Auswerfen des Sandes aus der ſtädtiſchen Sandgrube und Durchwerfen des Schuttes, öffentlich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 5. Januar 1844.
Oer Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fri tz.
Gum Tube
Poſt
1D gebracht, errichtet furt ein und Per
Abgang
Mö deſh Mödelh Bocken wobei fördert
Beich
Fre
dener


