„eig zevorne Weitz, von d
In der N acht vom 17.
105 ehenden Staatsſtraße zuſammen „0. zte Aepfelſtämmchen
Baumfrevel.
November l. J. ſind an der eemarkungen Gettenau, Bingenheim und Blofeld 61 Stück auf eine ij beſchäd igt und theilweiſe unter den Kronen, theil— e aber in der Mitte des Stammes abgebrochen worden. geichen ſind in der letzten Nacht an derſelben Staats— Al ohnweit der Bingenheimer Mühle 9 weitere Siunchen beſchädigt und 2 dergleichen entwendet worden. Das Gr. Heſſ. Landgericht zu Nidda bringt dieſen ver— e Frevel zur öffentlichen Kenntniß und
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ſichert demjenigen eine Belohnung von fünfzig Gul—
den zu, durch deſſen Anzeige die Entdeckung und Ueberfüh—
rung des Thäters herbeigeführt werden ſollte.
an ge⸗ höchſt frevelhafte
ten von da, Trapp'
um ½8 Uhr.
Concert
Sonntag den 1. Dezember d. J. wird Fräulien Hie pe
von Gießen, unter gütiger Mitwirkung mehrerer Dilettan— ein Vocal- und Inſtrumental ſchen Saale zu Friedberg geben. den 30. November ſind in der C. Bindernagel'ſchen Buch— handlung Conzertzettel und Billete à 24 kr. zu haben.— An der Caſſe koſtet das Billet 30 kr.— Der Anfang iſt
Anzeige.
„Conzert im — Samſtag
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Felmntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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icetalladu n. g.
68) Nachdem über das Vermögen des Len Weſſerli und deſſen Ebefrau Marga— Dornaſſenheim von de n Aterzeichneten Amte rechtskräftig der Fehersprozeß erkannt worden iſt, werden alle een en, welche Anſprüche an der Concurs— hoſſe eltend zu machen haben, hiermit aufge⸗ ſorder dieſe
Freitag den 3. Januar k. J.,
1 Morgens 9 Ubr
her unter dem Rechtsnachtheile des Aus⸗
ſchſſs von der vorhandenen Concursmaſſe u igädiren. kechelsheim den 18. November 1844. Herzoglich Naſſauiſches Amt Rullmann.
Obligations- Verlooſung.
6630) Bei der heute ſtattgehabten Ver⸗ peu der für 1844 zur Abtragung beſtimm⸗
den emeinde Obligationen ſind folgende Nümmern rückzahlvar geworden, als: Ni 3 12, 15, 16, 24 26, 28, 39, 43, u. 46, jede zu 500 fl. werden daher die Inhaber gedachter Parti Schuldverſchreibungen hiermit aufge⸗ onder gegen Rückgabe d dieſer Schuldſcheine
die E' träge bis zum er ſten Januai k. J. bei pie Gemeindekaſſe in Empfang 7 neb⸗ mer, ündem von dieſem Tage an keine wei— teßer Zinſen vergütet werden. Alenſtadt am 15. Oktober 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Ber a ck Deffentliche Aufforderung. (Il 3.10 Die Kinder des am 28. Auguſt d F. zu- Vilbel verſtorbenen Schmieds Valentin Bun enträger wünſchen ſich mit den Credito— reg iges Vaters zu arrangiren. Man fordert de be alle bekannte wie unbekannte Gläu— big et des gedachten Brunnenträger auf, ihre Ferda ungen an ſolchen, im Termine Jienſtag den 7. Januar 1845, Vormittags 9 Uhr,
be bericht nicht allein anzuzeigen und moͤg— litgſtzu begründen, ſondern ſich auch über die al un gemacht werdenden Vergleichsvor— ſchlig zu erklären. Unangemeldet bleibende Fineungen werden bei Vertheilung des Nach⸗
ſa ſſs nicht berückſichtigt und von denjenigen Ctaiwren, welche ſich auf die gemacht werdende Pro ſitionen nicht erklären, wird angenom— me Serden, daß ſie der Mehrheit der erſchie— mn Creditoren beigetreten ſind. ioßkarben am 18. November 1844. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Schmidt.
Bekanntmachung.
(1512) Künftigen Mittwoch den 4. Dezem— ber l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das bei Erbauung der Brücke bei Aſſenbeim ge— brauchte Rüſtholz öffentlich an die Meiſtbie— tenden an Ort und Stelle verſteigert werden. Friedberg den 27. November 1844.
Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter
Stockhauſen.
Arbeits-PVerſteigerung— (1513) Dienſtag den 3. Dez. d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll zu Melbach ein für die Gemeinde anzufertigender neuer Spritzen— ſchlauch an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden, wozu Steigliebhaber einladet
Melbach am 27. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter
Ke i l.
Bekanntmachung.
(15410 Bei der für 1844 ſtattgefundenen Verlooſung von Partial⸗Schuld⸗Scheinen ſind
auf den 1. Januar 1845 rückzahlbar geworden: 1) aus dem am 1. Januar 1835 bei dem Handlungshauſe Simon Lindbeimer zu
Friedberg negocürten Anlehen zu 26,000 fl. Nr. 2 zu 400 fl. und Nr. 105 zu 100 fl., 2) aus dem am 1. Januar 1838 bei dem Handelshauſe Daniel Brandt zu Hanau negoclirten Anlehen von 68,000 e
A. Nr. 9, 16, jede zu 1000 fl., Lit. B Nr. 50, 52, 74, jede zu 500 fl., Lit. C. er. 85, 92, 113, 124, jede zu 250 fl.
Ich bringe dieß mit dem Bemerken bierdurch zur Kenntniß der Inhaber, daß nach deren
Willen die Kapitaſten am 1. Januar 1845 bei dem hieſigen Gemeinde-Einnehmer oder bei den betreffenden obenerwähnten Hand—
lungshäuſern in Empfang genommen werden können, indem von da an keine weiteren Zin— ſen vergütet werden. Heldenbergen den November 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Pau lp.
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Nerſfteig (155) Montag den 2. Dezember d. Nachmittags um 1 Uhr, ſollen in bieſigem Pfarrhauſe ein Windofen, mehrere Fenſter und Fenſterläden, einige Bretter und ſonſti— ges Gehölz gegen gleichbaare Zablung an den Meiſtbietenden verſteigert werden.
Fauerbach II. am 27. November 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter N
NM NN t ιιν
Privat- Bekanntmachungen. Ein heizbares Zimmer (1322) nebſt Cabinet, mit der Ausſicht auf
die breite Straße, hat mit oder ohne Möbel
zu vermiethen Pb. Carl Kiefer,
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Kammniacher
Nachricht
(1337) Der Unterzeichnete veröffentlicht hierdurch, daß er ſich ſeit dem 20. d. M. als practiſcher Arzt zu Niederwöllſtadt niederge— laſſen hat und Alles in das Gebiet der ge— ſammten Heilkunde gehörende zur Behand— lung übernimmt.
Niederwöllſtadt d. 23. November 1844.
Dr. BI o ck
C. L. Glück, Klavier⸗Inſtrumentenmacher in Friedberg,
(1516) macht einem hieſigen und auswaͤr— tigen publikum die ergebenſte Anzeige, daß er ſich dahier etablirt habe und von nun an Be— ſtellungen in allen Sorten Klavier-Inſtrumente, ſowohl in Flügel- als Tafelform, nach dem neueſten Geſchmacke und den beßten Wiener Meiſtern übernimmt. Auch ſind ſtets ge— brauchte Inſtrumente, ſowohl verkaufs- als leihweiſe bei demſelben zu haben; ferner be⸗ ſorgt derſelbe jede in ſein Geſchäft einſchla— gende Reparatur, ſowie Stimmen der Juſtru— mente unter Zuſicherung billiger und reeller Bedienung.
Seine Wohnung iſt in dem Hauſe des Frucht- und Mehlhändlers Herrn J. Rappolt auf der breiten Straße.
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Zu verkaufen.
(1547) Cin ſülbergrauer Schimmel, Wallach, 9 bis 10 Jahre alt, der ſowohl zum Reiten als auch zum ſtarken Ziehen und ins Schnell— Fuhrwerk zu gebrauchen iſt und bei dem für alle Fehler garantirt werden kann, ſteht, um einen unheilvollen Pferdeprozeß zu vermeiden, billigſt zu verkaufen.
Nähere Auskunft ertheilt Schmiedmeiſter Göbel ſowie auch Gaſtwirth Grein in Pet— terweil, welch Letzterer das Pferd in Koſt und Logis hat.
Verpachtung eines Gutes
(1518) Montag den 16. Dezember, Vor⸗ mittags, ſoll auf bieſigem Rathhauſe das Frei⸗ herrlich von Bellersbeimiſche Gut zu Mün— zenberg, beſtehend in ungefähr 130 Morgen Aecker und Wieſen, entweder im Einzelnen oder im Ganzen, auf 9 oder 12 Jahre oͤffent— lich verpachtet werden. Münzenberg den 26. November fen von Bellersheimiſcher Adminiſtrator. Ge⸗
1844.
Frhrl. Wohnungs- Veränderung und ſchäfts-Empfehlung. (1519) Ich mache biermit meinen bleligen und auswärtigen Freunden und Gönnern die ergebene Anzeige, daß ich nun bei Herrn Metz— germeiſter Hetterich wohne, und empfeble mich zugleich nicht allein im Anfertigen der modern ſten Herrn- Kleider, ſondern auch im Decatiren Friedberg den 28. November 1844. C. W. Hamm, Herrn-Schneidermeiſter


