Ausgabe 
29.6.1844
 
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I und e

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1 K*

Intelligenz Ulatt

c Provinz Oberheſſen . im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

Sonnabend, den 29. Juni

1844.

Ein neues Halbjahr Abonnement

tuf das wöchentlich zweimal erſcheinendeIntelligenz-Blatt für die Provinz Oberheſſen beginnt am 1. Juli. Geneigte Beſtellungen

e% Tolle man recht bald entweder bei dem Unterzeichneten, oder bei den den verehrlichen Abonnenten zunächſt gelegenen löblichen Poſtämtern einreichen. Abonnementspreis: das Halbjahr 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr. Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr.; die lobildungen. kitte und jede folgende Zeile 2 kr. Aufnahme der Inſeraten: alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Juſerate kommen in das

Nittwochs⸗Blatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtags, Blatt.

Carl Bindernagel.

n Büchern nh

Amtlicher Theil.

Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg ann und Hungen

berg. in ſaͤmmtliche Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter dieſer Kreiſe. . f. betreffend: Das Ableben des Rechners des Provinzialſchulfonds für ersbuch! Oberheſſen und die anderweite Beſetzung dieſer Stelle. tung Zu Ihrer eigenen Kenntniß und zur Veröffentlichung benachrichtigen wir Sie, daß nach dem Tode des ſeitherigen zucht fechners des Provinzialſchulfonds, Syndicus Fuhr, die Sta Verwaltung dieſes Fonds proviſoriſch dem Gehülfen bei Großh. Provinzial⸗Commiſſär Georg Benjamin Körber 18. 1 Gießen, übertragen worden iſt. * Friedberg, Grünberg und Hungen den 22. Juni 1844. a

Küchler. Ouvrier. Follenius.

Der Großhetzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.

55 Letreffend: Die Verzeichniſſe über ausgeſtellte Scheine, behufs der 5 Bedeckung von Stuten. Ich fordere Sie auf, nunmehr die Verzeichniſſe über de in dieſem Jahre ertheilten Scheine behufs, der Bedeckung bon Stuten unverweilt einzuſenden.

Grünberg den 24. Juni 1844. Du vr ien

Derſelbe an dieſelben.

Betreffend: Die Aufſtellung der Viehſtandstabellen pro 1844.

Ich fordere Sie auf, binnen 8 Tagen den dermaligen Preiß jeder einzelnen Viehgattung einzuberichten. Grünberg den 24. Juni 1844. ei er.

Guſtav-Adolf-Stiftung.

Es hatte ſich ſeit der im September v. J. zu Frank⸗ furt a. M. abgehaltenen großen Verſammlung mehrfach der Wunſch ausgeſprochen, daß für die Guſtav-Adolf-Stiftung dahier Etwas geſchehen möge, was derſelben ein bleibende Theilnahme ſichere. Dieſem Wunſche zu entſprechen, cirku lirte eine Subſcriptionsliſte. Darin war baldigſte Mitthei lung der Statuten des Hauptvereins zugeſagt worden; allein nur wenige der neuen Mitglieder erhielten dieſe, weil, wie man hörte, von Darmſtadt aus nur eine geringe Anzahl überſandt worden war; und da man dieſes Verſprechen nicht erfüllen konnte, mag wohl die Subſcriptionsliſte quies cirt worden ſein. Indeſſen wurde in manchen Häuſern dar auf gewartet, daß man anklopfen möge, damit aufgethan werde. Dieſes Warten dauerte einem Freunde der guten Sache zu lange, wodurch denn mehrere Artikel in dieſem Blatte veranlaßt wurden. Jede Oeffentlichkeit hat ihr Gutes; und da zudem die verehrlichen Perſonen, von denen die Subſcription ausgegangen war, wohl dafür halten moch ten, eine Subſcriptionsliſte ſei ein allzu papiernes Ding, und einem Verein, der ſo in das Leben des proteſtantiſchen Deutſchlands eingedrungen, unter gekrönten Häuptern und unter armen Dienſtboten ſeine Mitglieder zähle, koͤnne ohn möglich mit einem Verzeichniß von Namen und Zahlen, mit Einſammeln und Weiterſchicken der unterzeichneten Beiträge gedient ſein, luden ſie zu einer Verſammlung ein, die die Bildung eines ſelbſtſtändigen Zweig-Vereins für die Stadt