Ausgabe 
27.3.1844
 
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umern der Leiche und weinte.

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und her auf ſeinem Eſel zurück. Als er der Heimath ſchon der nahe war, ſtarb der Eſel und trauernd ſaß der Bauer

Da gieng ein Reiſender über und als er den Grund der Trauer des Mannes

etſahren hatte, ſagte er zu ihm:einen Troſt wenigſtens

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bot Ihr, mein Freund, bei dem Verluſt eures armen Thie rei: Hrr.Ach, ſagte der Trauernde, ich dachte es, als er nich am Leben war aber jetzt, da er todt iſt, denke ich afders. N miner Leiden zuſammen war zu viel für ihn.

ich bin überzeugt, Ihr wart ihm ſtets ein barmherziger

Ich fürchte, das Gewicht meines Korpers und Es hat die

Tuge des armen Geſchöpfes abgekürzt, und ich fürchte, ich habe es zu verantworten. Der Mann, der dieſe Ge

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ſchichte erzaͤhlt), macht dazu noch die Bemerkung: Schande uͤle Seele ihren Eſel liebte, es wäre doch etwas!

r die Welt! liebten wir einander nur, wie dieſe arme

wohl etwas!

Der Eugländer Lorenz Sterne(geſt. den 18. März 1768.) in: Norick's empfindſame Reiſe durch Frankreich und Italien.

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Kirchenbuchs-Auszug vom Februar 1844.

Laubach.

Getraute:

Der hieſige Bürger und Schuhmachermeiſter Johann Konrad Wöll III., des Johann Konrad Wöll II., Bür gers und Ackermanns ehelicher lediger Sohn, und Eli ſabetha Lauth, des weiland Johann Wilhelm Lauth, Bürgers und Ackermanns dahier, eheliche ledige Tochter. Johannes Suppes, Ortsbürger in Sellnrod, Kr. Grün berg, und herrſchl. Branntweinbrenner dahier, des weil. Johann Conrad Suppes, Ortsbürger in Sellnrod, ehe licher lediger Sohn, und Katharina Eliſabetha Döll, des Conrad Friedrich Eberhard Döll, Bürgers und Gärtners dahier, auſſereheliche Tochter.

Chriſtian Diehl, Bürger und Ackermann dahier, des weiland Johann Wilhelm Diehl, Bürgers und Acker manns dahier, ehelicher lediger Sohn, und Magdalena Löwer, des hieſigen Bürgers und Ackermanns, auch Gemeinderathsmitgliedes Konrad Löwer IV., eheliche ledige Tochter.

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Konrad Lauth, Bürger und Ackermann dahier, des Jo hannes Lauth I., Bürgers und Ackermanns dahier, ehelicher lediger Sohn, und Eliſabetha Chriſtiane Diehl, des hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters Ludwig Diehl eheliche ledige Tochter.

Getaufte:

Dem Buͤrger und Zimmermann Johann Konrad Laut ein Sohn, Johannes, geb. den 10. Januar.

Dem Bürger und Frauenſchneidermeiſter Johann Fried rich Seitz eine Tochter, Kartharina Margaretha, geb. den 24. Jan.

Dem Bürger und Metzgermeiſter Johannes Kratz eine Tochter, Louiſe, geb. den 13. Jan.

Dem Bürger und Weißbinder Johann Konrad Silß ein Sohn, Chriſtian Auguſt, geb. den 3. Febr.

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Herr Johann Adam Kratz, geweſener Buͤrgermeiſter, alt 69 Jahre, 8 Mon. und 11 Tage, 5 den 2. Febr. Eliſabetha Löwer, des geweſenen Bürgers und Maurer meiſters Gottfried Chriſtoph Löwer hinterlaſſene Wittwe, geb. Peter, alt 58 Jahre, 7 Mon. und 11 Tage, 1 den 10. Febr.

Johannette Wilhelmine Eleonore Gäbitſch, des geweſe nen Hutmachers Gottlob Gäbitſch hinterlaſſene Wittwe, geb. Schneider, alt 76 Jahre u. 3 Mon. f d. 20. Feb.

Aufforderung. Die auswärtigen Mitglieder des Wetterauer Zweig⸗

Vereins der Guſtav-Adolf-Stiftung werden hiermit erſucht, mir ihre Beiträge pro 1844 bis ſpäteſtens zum 10. April a. C. einzuſenden.

Friedberg den 25. März 1844. C. Wahl, Caſſier.

Milde Gaben.

Ferner find für den Simon Brauburger in Obererlenbach ein⸗

gegangen: durch die Vermittlung des Hrn. Oberfeldwebel Edling 1 fl.

49 kr

D. Red.

Bekanntmachungen von Be⸗ können glauben, hiermit aufgefordert, ſolche

ſogewiß in dem auf

2) Ein Kochherd mit 3 Töpfen und 1 Waſ⸗ ſerſchiff, und

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hörden. ccc NN

Garten-Verſteige rung. (337) Montag den 1. April l. J., Vormit⸗ ags um 11 Uhr, ſoll auf freiwilliges An ehen des Ludwig Hofmann, deſſen 104 Rth. haltende Garten in der 9. Gewann, an Jo⸗ zannes Koch und Ph. Werner im Schützen⸗ cain gelegen, je nach dem ſich Liebhaber vor finden, getheilt oder ganz öffentlich meiſtbie tend verſteigert werden.

Friedberg den 21. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.

Edictalladung. Das Schuldenweſen des Chriſtian Zickendrath dahier. (32220) ueber das Vermögen des vorhinigen Kaufmanns Chriſtian Zickendrath dahier hat Gr. Hofgericht zu Gießen den förmlichen Con curs erkannt und das unterzeichnete Gericht mit deſſen Leitung beauftragt. Es werden daher alle diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Anſprüche an dieſe Maſſe bilden zu

Montag den 22. April l. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumten Liquidationstermin entweder per ſönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte an- zuzeigen und zu begründen, als ſie ſonſt ohne beſonderes Präcluſivdecret von dieſer Maſſe

ausgeſchloſſen werden.

Gleichzeitig ſoll in dieſem Termine angele gentlichſt die Güte verſucht werden, und wer den in dieſer Beziehung die Nichterſchienenen als dem Beſchluſſe der Mehrheit beigetreten angeſehen.

Grünberg am 29. Februar 1844.

Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welck er.

Bekanntmachung. (313) Die zur Concursmaſſe des Pachters Johannes Thaler dahier gehörige und bei der am 16. Auguſt 1843 abgehaltenen Verſteige rung nicht genehmigte Gegenſtände, als:

1 Ein Branntweinbrennerei-Geſchirr, beſte hend in 2 Keſſeln, und Ohm haltend, 3 Hüten, 2 Schlangenröhren, 3 Einmaiſchbütten, 1 Wärmbütte, 2 Kühl⸗ fäſſern, 1 Kartoffelfaß mit Mühle und 1 Trubpumpe;

3) Ein Schweinſtall auf den Abbruch, ſollen Freitag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Bemerkt wird aber, daß im Falle zum geſammten Branntweinbrennereigeſchirr ſich keine Steigluſtigen einfinden, daſſelbe im Einzeln verkauft wird. Obererlenbach den 19. Marz 1844. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der Gr. Buürgermeiſtervicar Ohmeis. Gärten-Verſteigerung. (340) Montag den 1. April l. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, wollen die Erben des verlebten Adam Schuſter in hieſigem Rath hauſe ihre Gärten, als 40 Ruthen Garten an Heinrich Salzmann und 40 Ruthen Garten an der Langgaſſe einer nochmaligen Verſtei⸗ gerung ausſetzen und den Zuſchlag ſogleich ertheilen laſſen. Auch ſoll der Garten in der Langgaſſe zuerſt in zwei Theilen und dann im Ganzen dem Verkaufe ausgeſetzt werden. Friedberg den 21. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holz ⸗Verſteigerung. (345) Donnerſtag den 28. l. M. ſollen in