Ausgabe 
26.10.1844
 
Einzelbild herunterladen

3

e wütle der verzogene Knaben bei längerem Leben gemordet dea höber. Er mußte ſterben zum Heil' ſeiner Aeltern und der Schweigend, Sterbliche, und anbetend ehrt die

»Meiſchheit. Wege der Fürſehung.

a Biſt du ſchlecht bewandert im Buch' der Geſchichte, das aan, us auf jedem Blatt' die Wahrheit dieſes Traumes beſta⸗ in auf's eigne Leben, und beobachte, wie darin des ſe hiufig das Heute die Räthſel des Geſtern löſet, und

wan du der Löſungen viele haſt, die nicht fehlen können, ſovegleiche damit, was geſchrieben ſteht Röm. 11, 33 36.

tit, ſo ſieh' h

Verſchiedenes.

Unlängſt gerieht ein Einwohner zu W. in Zwiſt mit ſener Frau, mit welcher er ſchon ein Menſchenalter in der

4

* 339

11

nach. Allein ſchon nach wenig Tagen empfand ſie Kopf⸗ ſchmerzen, erkrankte ernſtlich und ſtarb bald nachher. Es ward ſofort zur Beſichtigung der Verſtorbenen geſchritten

und als Reſultat derſelben ſtellten ſich heraus, daß der

Ce gelebt hatte, und warf in der Hitze des Wortwechſels

ehen irdenen Topf nach ihr.

Am Kopfe von dieſem unge⸗ l wohnlichen Wurfgeſchoß getroffen, ſchien ſie äußerlich nicht * 9 bechdigt und gieng nach wie vor ihren häuslichen Arbeiten

Hirnſchädel durch jenen Wurf Sprünge erhalten hatte, die die veranlaſſende Urſache des ſpäter erfolgten Todes waren.

(F. J.)

* *

Eine Lüge gebieret andre ſieben, damit man die erſte füttern und ſchmücken muß. Luther.

*

* Der Klugheit Ziel iſt das Zeitliche, der Frömmig⸗ keit Ziel das Ewige. Fromme Gott im Auge.

Der Kluge hat die Welt, der

* *

Der um ſeine Geſundheit Beſorgte ſieht ſich vor, daß er an ſeinem Leibe, der Weiſe, daß er an ſeiner Seele kei nen Schaden nimmt.

Velanntmachungen von Be⸗ 0, 6 hörden.

ur* N NN

* Edietalladung.

1357) Forderungen oder ſonſtige Anſprüche iam den Nachlaß des Hirſch Fröhlich von Bo⸗ N 1808 ſind im Termin, den 28. November e. Nachmittags 2 Uhr, ſogewiß bei dem esam umerſeichneten Gericht anzuzeigen und zu be⸗ gergoldern arbnden, widrigenfalls ſie bei der Vertheilung den Nerlaſſenſchaft nicht berückſichtigt werden. Engel Iltichſtein den 11. October 1844. Schwe Grßh. Heſſ. Landgericht daſ. Rayß. Brück. Jerſteigerung auf den Abbruch.

e 187 7) Donnerſtag den 31. dieſes Monats, bebe; der Lormiitags 11 Uhr, ſollen in der Behau⸗ ſuug des Wirths Furir zu Södel zwei herr s ſcheſtlche zu der daſigen Burg gehörige Scheu⸗ ren ern git allem Zugehör auf den Abbruch öffent

lich gerſteigert und bei annehmbaren Geboten ne unpferruflich zugeſchlagen werden. Das da ras lefindliche Material iſt zum Wiederauf baue vollkommen geeignet und es kann, wenn daroß Einſicht genommen werden will, ſich deßhiß an den Fürſtlichen Schultheis Raab

1 in Sidel gewendet werden. De Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, 4 dieſe Zekanntmachung im Intereſſe ihrer Orts Einmehner beſonders veröffentlichen laſſen zu

wolle itz am 18. Oktober 1844. Fürſtliche Rentei daſ. Kratz. Erinnerung.

(18910 Der unterzeichnete erinnert den Kirchmirechner zu Grünberg, Herrn Jung, an die Eripfangs-Beſcheinigung der an denſelben zus Piederherſtellung der Kirche der 4 5 ü Gimende Großlumda am 12. März d. J. ge⸗ N. ſandien 6 fl. 51 kr. 7 Sidel den 22. October 1844. Für den Kirchenvorſtand: Breidenſtein, Pfarrer. Arbeits-Verſteigerung. (92) Auf Verfügung Großh. Heſſ. Land⸗ gexihſs Friedberg vom 12. d. M. ſoll Mon⸗ tag zn 28. d. M., Vormittags um 11 Uhr, auf dm Bureau des Unterzeichneten die Er⸗

7 3 992

bauung eines neuen Backofens, unter den bei

der Verſteigerung eröffnet werdenden Be

dingungen, an den Wenigſtnehmenden in Ac

cord gegeben werden, und ladet hierzu Steig liebhaber ein

Bruchenbrücken den 20. Oktober 1844.

Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter

Bee ſt. Arbeits-Verſteigerung. (1393) Montag den 4. November l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem

Rathhauſe die Unterhaltungsarbeiten der nach bemerkten Vieinalwege, als;

1) des Wegs nach Fauer bach II., beſtehend in Kleinſchlagen der Steine, Reinigen und der Chauſſee, voranſchlagt zu 77 fl.

2) der Chauſſee nach Ockſtadt, zu 113 fl.

3) der Chauſſee nach Obermörlen und nach

Nauheim, voranſchlagt zu 69 fl.

öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert wer den. Friedberg den 24. Oktober 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter

vorauſchlagt

Fritz. Bekanntmachung. (13940 Die Gemeinde Melbach ſucht

einige Hundert junge Birn- und Aepfelſtämm⸗ chen, ſ. g. Setzlinge, für ihre neu angelegte Baumſchule anzukaufen. Hierauf Reflectirende wollen ſich an den Unterzeichneten wenden. Melbach am 23. Oktober 1844. Der Grßh. Heſſ. ite Keil.

NN Nνιιι e t νν

Privat- Bekanntmachungen.

Eintauſend Gulden

(13860) werden von mir auf meine, zu fl. 2300 in der Großh. Brandcaſſe verſicherte, Hofraithe zu 4 pCt. zu leihen geſucht, um damit die verehrlichen Erben meines früheren Herrn Darleihers und Freundes wegen Erb theilung zu befriedigen und außer der resp. landgerichtlichen Uebertragung der Hypothek alle übrigen Koſten zu vermeiden, bitte ich denjenigen, der mich als neuer resp. Darlei⸗ her gütigſt beehren will, mich geneigteſt davon benachrichtigen zu wollen. Bönſtadt den 14. Oktober 1844. Georg Henzel.

99 7 Geſchäftseröffnung. (1353) Wir haben biermit das Vergnügen, einem geehrten Publikum die ergebenſte An⸗ zeige zu machen, daß wir das von unſerm Vater Hirsch Meyer ſeit langen Jahren geführte Geſchäft von heute an auf unſere eigene Rechnung unter der veränderten unterzeich⸗ neten Firma fortbetreiben werden, und be⸗ nachrichtigen daſſelbe gleichzeitig, daß wir bis

zum 22. d. M. ein

Eisen-, Guss-&

Landesprodukten- Geschäàft etc.

in Butzbach unter derſelben Firma eröffnen werden.

Wir halten uns des unſerm Vater bisher geſchenkten Zutrauens verſichert, welches wir zu rechtfertigen nicht ermangeln werden.

Münzenberg den 1. Oktober 1844.

Hirsch Meyer

Söhne. M tn mehreren früheren

Nummern ſtebt irrthümlich Meyer Hirſch Söhne, was man zu berichtigen bittet. Ein vollſtändiges Schmiedgeſchirr (138% bat zu verkaufen in Wohnbach Georg Willmann. Jünglinge und Mädchen (1389) von guter Erziehung, welche nicht mehr ſchulpflichtig ſind, ſowie auch Erwach ſene, konnen bei mir das Cigarrenmachen er⸗ lernen, und finden dazu unentgeltlichen Un⸗

terricht. 1 G. C. Morell. Nachkirchweihfeſt. f (1395) Sonntag den 27. October iſt bei mir gutbeſetzte Harmonie und Tanzmuſik an⸗ zutreffen. Für das Uebrige werde ich beſorgt ſein Bauernhe im 5 Gaſtwirth Walther.