wen
„ Iccce das ihnen gehoͤrige Gut mit den vor⸗ wa Abadenen Schulden zur Theilung gebracht wer⸗ „ nach de ſoll, und haben um öffentliche Aufforde⸗
it wünrug der Gläubiger gebeten. 1
Nane werden deßhalb diejenigen, welche irgend
iſtderungen an die Contrahenten oder deren
Oc über deſſen Beſtandtheile ein Grundbuchs
nimmt gg abzug in der Regiſtratur des unterzeichneten
1 g ichts zur Cinſicht vorliegt, zu bilden haben, 8 aimit aufgefordert, ſich im Termine
nein!“ Donnerſtag den 29. Auguſt d. J.,
0 Vormittags 8 Uhr,
Ie wiß dahier anzumelden, widrigenfalls ſie
ie der Erbvertheilung und deren gerichtli⸗ anders Beſtaͤtigung keine Berückſichtigung finden ber d N könen.
0 n kt wal Zrünberg den 9. Juli 1844.
Großh. Heſſ. Landgericht daſ. f Welcker. mann n Oeffentliche Aufforderung. und d. 5) Die Grundbeſitzer der Gemarkung genac,„üßenſungen beabsichtigen die dem Haupt⸗ „ etbemnn Ludwig Ernſt Karl Freiherrn „ u Sbenk zu Schweinsberg auf der Sorge einezuehenden Grundrenten im geſetzlichen Geld— Jchlage von 158 fl. 28 ½ kr. nach Maas⸗ iche des Geſetzes vom 26. Juni 1836 abzu⸗ ee Suren.
Es werden daher in Folge der Requiſition „sh. Kreisraths des Kreiſes Grünberg alle Les aß hennnte oder unbekannte Betheiligte bei der Aöſung vorerwähnter Grundrenten hierdurch orgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche bien 2 Monaten von heute an bei hieſigem Erichte ſogewiß anzuzeigen, als ſonſt die Aus— lacy zu ung des in 2852 fl. 33 kr. beſtebenden is Wöſungskapitals an den genannten Berech⸗ hen Men geſtattet werden wird.
% Zrünberg den 5. Juli 1844. Großh. Heſſ. Landgericht Welcker.
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gebe„ Zimmer- u. Schloſſer-Arbeiten in der * Reitercaſerne zu Butzbach. n 76) Da die zur Einrichkung eines Heu⸗ Al, dens in hieſiger Reitercaſerne erforderlichen u ist und ziamer⸗ und Schloſſer⸗ Arbeiten, erſtere zu 2 fl. 20 kr., letztere zu 43 fl. 40 kr., vor⸗ 3% uchlagt, auf dem Wege der Soumiſſion 5 im die Wenigſtnehmenden vergeben werden dend anbrig, ſoen, ſo ſetze ich hiervon die Intereſſenten 1 N n dem Anfügen hierdurch in Kenntniß, daß 2 Bedingungen und Voranſchläge auf dem ligen Militärverwaltungsbureau eingeſehen deden können, daſelbſt auch die Formulare zu e. Soumiſſionen in Empfang zu nehmen d, dieſe aber bis längſtens zum 29. dieſes Honats, des Vormittags um 10 Uhr, ver— delt und mit der Aufſchrift des betreffen— e Gewerkes, in den am Eingange zum ge— gchten Bureau aufgehängten, verſchloſſenen seek kiten eingelegt ſein müſſen, indem gleich teln th dem Ablauf des genannten Termins die L umiſſionseröffnung vorgenommen werden . Butzbach den 15. Juli 1844. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. leißbinder-Arbeiten in der Reiter— caſerne zu Butzbach. 78) Das Ausweißen verſchiedener Loca— ten in der hieſigen Reitercaſerne ſoll auf um Verwaltungsbüreau daſelbſt Montag zm 29. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, uff dem Soumiſſtonswege vergeben werden. 9 ſind daher deßfallſige Soumiſſionen, wozu zirmulare von dem Unterzeichneten abgegeben iurden, verſiegelt und mit der Aufſchrift 99,„Weißbinderarbeit betr.“ bis zum gedachten Termine in den am Eingange erwähnten Bu— mus befindlichen Kaſten einzulegen, da nach
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Ablauf dieſes Termins die Eröffnung der Sou⸗
miſſionen ſtattfinden ſoll. Die Bedingungen,
aus denen das Nähere zu entnehmen, liegen von heute an zur Einſicht offen. Butzbach den 17. Juli 1844.
In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter.
Bekanntmachung. (979) Die Geſchäftsſtunden der Receptur Marienſchloß werden hiermit, wie folgt, be— ſtimmt.
Morgens: von 7— 12 Uhr, Nach⸗ mittags: von 2— 5 Uhr. Marienſchloß den 15. Juli 1844. Keim. 300 fl. Stiftungskapitalien (980) ſind in 2 Abtheilungen, à 150 fl., gegen doppelten Einſatz zu 5% aus der Hel— denberger Gemeindekaſſe auszuleihen. Heldenbergen den 9. Juli 1844. Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Pauly.
Edictalladung. (992) Die Ablöſung der Grundrenten in den Gemarkungen Bettenhauſen, Bellersheim und Muſchenheim, insbeſondere der der Fa— milie Gremp zu Freudenſtein zuſtehenden.
Nach den vorliegenden Adminiſtrativacten iſt die Erlaſſung gerichtlicher Edictalien ver— fügt und darauf hingewieſen worden, daß der in neueſten Bezuß befindliche Theil als der vorläufig berechtigte aufzuführen ſeie.
Als ſolcher erſcheint die Familie Kees, be⸗ ſtehend aus der Frau des kurfürſtlichen Pfar⸗ rers Bode zu Wachenbuchen, einer gebornen Kees, dem Oberfoͤrſter Kees zu Treppſtadt in Rheinbaiern, und dem Chriſtian Kees zu Gelnhauſen.
Die Grundrenten beſtehen:
1) in der Gemarkung Bettenbauſen, in einem geſetzlichen Geldanſchlag von jährlich 595 fl. 41% Ex.,
2) in der Gemarkung Bellersheim in einem gleichen Anſchlag von 6 fl. 8 kr. und
3) in der Gemarkung Muſchenheim in einem ſolchen von 7 fl. 51 kr.
Wer bei dieſer Ablöſung ſich betheiligt er— achtet, wird nach Artikel 23. des Ablöſungs— geſetzes, ohne Rückſicht ob der Anſpruch bereits bekannt oder noch unbekannt iſt, hiermit auf— gefordert, ſogewiß binnen zwei Monaten, nach dem öffentlichen Erſcheinen dieſer Aufforde— rung ſich dahier auzumelden und ſeinen An⸗ ſpruch anzuzeigen, als ſonſten die Auszahlung der Ablöſungs⸗Kapitalien an die bezeichneten Berechtigten, oder deren Weiſung verfügt werden wird.
Hungen den 11. Juli 1844. a
Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht.
Hofmann.
Arbeits-Verſteigerung. (993) Nächſtkünftigen Freitag den 26. Juli, Vormittags 11 Uhr, ſollen zu Büdesheim ver— ſchiedene Weißbinder-Arbeiten für die Kirche öffentlich in Accord gegeben werden.
Die Ueberſchläge, wovon der eine Poſten 34 fl., der andere 61 fl. beträgt, liegen auf Gr. Bürgermeiſterei daſelbſt offen.
Büdesheim den 19. Juli 1844. a Der Kirchenvorſtand daſ.
Edicetalladung. (99/0 ueber das äuſſerſt geringe und ſehr bedeutend überſchuldete Vermögen des Wag⸗ nermeiſters Heinrich Kötter dahier, hat Gr. Hofgericht zu Gieſſen den Concurs erkannt, und unterzeichnetes Gericht mit deſſen Leitung beauftragt. Demgemäß fordert man alle die— jenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an
den Gemeinſchuldner haben, auf, ſolche ſo ge⸗ wiß im Termin
Dienſtag den 17. September, Vorm. 10 Uhr,. dahier anzuzeigen und zu begründen, widri— genfalls Ausſchluß damit von der Maſſe, ohne daß jedoch ein beſonderes Präcluſipdecret er— geht, erfolgt.
In dem Termine ſoll gleichzeitig die Güte verſucht werden, weßhalb die Vollmachten etwaiger Mandatare zum Abſchluß eines Ver⸗ gleichs ermächtigen müſſen.
Groskarben am 10. Juli 1844.
Grßh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Schmidt.
Schäfereiverpachtung zu Rendel, Rent— amts Friedberg.
(995) Die dem Großh. Heſſiſchen Fiskus gehörige, aus 400 bis 500 Stück Schafvieh beſtehen könnende, und Petritag 1845 leih⸗ fällig werdende, Schäferei in der Gemarkung Rendel, wird Mittwoch den 21. Auguſt d. J., Nachmittags 1 Uhr, in dem Gemeindehauſe zu Rendel, auf ander— weite 3 oder 6 Jahre verpachtet. Friedberg am 17. Juli 1844. Der Großh. Heſſiſche Rentamtmann Bu ß.
Backhaus- Verpachtung. (996) Dienſtag den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf Antrag der Curatoren des Georg Will dahier, deſſen Backhaus, Backge⸗ räthſchaften, Scheuer, Stallung, im Einzelnen, auch ins Geſammt, auf drei Jahre in der Be— hauſung ſelbſt, unter ſehr annehmbaren Be⸗ dingungen verpachtet werden, wozu Kauflieb— haber einladet.
Bruchenbrücken am 20. Juli 1844. Vermöge Auftrags: Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter B ue ſſt.
Arbeits- Verſteigerung. (997) Dienſtag den 30. Juli l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen in dem Local des Gaſt⸗ wirths Neiſel zu Fauerbach II. die bei Ein⸗ friedigung der Schulhofraithe vorkommenden Arbeiten öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.
Nach dem Voranſchlage betragen dieſe Ar— beiten:
19 Maurerarbeit 88 fl. 37 kr.
2) Steinhauerarbeit 88— 3) Schreinerarbeit 387 5— 4) Schloſſerarbeit 21— 5) Weißbinderarbeit 7—„
Ferner die Anlieferung von 4 Cubikklafter Mauerſteinen, 32 Bütten Kalk und 1 Cubik— klafter Sand.
Voranſchlag und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Bureau des Gr. Kreis⸗ baumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen.
Fauerbach II. den 18. Juli 1844.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter
Philippi. Bekanntmachung.
(998) Freitag den 26. Juli, Morgens um 9 Uhr, ſollen in dem Ockſtädter Gemeinde— wald 2000 Gebund Heiden und Ginſtern, zu Backholz brauchbar, in den Schlägen ſelbſt meiſtbietend verſteigert werden..
Zuſammenkunft iſt am Ausgang des ſoge— nannten Viehtriebs.
Ockſtadt den 20. Juli 1844.
Der Grßh. Heſſ. Buͤrgermeiſter in Arbeits-Verſteigerung. (999) Samſtag den 27. Juli d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen zu Rommelbauſen nachbenannte Arbeiten, nämlich:


