Ausgabe 
18.9.1844
 
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N 0 Smeuch das Aas hinwerfe, welches allen anderen Leuten bun at verpeſtet. Wir ſind froh, daß der alte Unflath dee abgeſchafft iſt, und ihr wollt ihn wieder einführen,

ell euch das bequemer wäre. Könnt ihr nicht Mäuſe fan⸗

dochwanen m Felde, ſo viel ihr wollt? Werden Ae 0 ſin

10 ugorlinge genug vor euren Augen ausgeackert? Man würde

bu ach danken, wenn ihr das Ungeziefer wegfräßet, und

f* migye euch im Winter gern eine Handvoll Futter auf die

zu, kaſtrße werfen. Wenn ihr aber dazu zu faul ſeid, ſo geht rrungeg und leidet Hunger.

Da zogen ſie demüthig ab, ſind aber ſeitdem doch nicht

dchn gers geſtorben.

Verſchiedenes.

Kitt zum Verpichen der Flaſchen.

* uuf Die beßte Miſchung, ſolche glaͤſerne Flaſchen, die mit dekürzagg leicht verflüchtigenden Flüͤſſigkeiten gefüllt ſind, luftdicht üklachegoerſchließen iſt folgende:

uten fac Zwei Theile gelbes Wachs,

Schen Vier Theile Colophonium und Ei gelt

g 0 5 5 che Tocht

a 1 Bier Theile Schuhpech. 8 ine uneheliche Tochter, ie gie, Man läßt das Wachs ſchmelzen, ſetzt dann die Harze

Lauſenehizu, und wenn Alles ganz flüſſig iſt, taucht man den dem ugs der Flaſchen hinein, und dreht die Flaſche wagerecht den lac ſich ſelbſt herum, damit das Pech ſich gleichmaͤßig da⸗ xu lege. Einige Weinhändler in der Champagne ſetzten obiger U ſchung noch zwei Theile Gummilak hinzu, wodurch die Vrpichung durchſcheinender wird, eine angenehmere Farbe ud noch mehr Haltbarkeit erhält.

5 birchenbuchs⸗Auszuͤge vom Auguſt 1844.

Friedberg. . ung m Getraute: A. Johann Heinrich Mack, der dritte, hieſiger Buͤrger und 1 Schuhmachermeiſter, des weiland hieſigen Bürgers und

11. 13.

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27.

-

Schuhmachermeiſters Johann Heinrich Mack nachge⸗ laſſener ehelicher lediger Sohn und Liſette Weiß des hieſigen Bürgers und Seminardieners Rudolf Weiß eheliche ledige Tochter. N

Getaufte:

a unehelicher Sohn, Georg Philipp, geb. den 20. Juli.

Dem Großh. Phyſikatswundarzte dahier Heinrich Schenck ein Sohn, Heinrich Ludwig, geb. den 31. Juli.

Dem Corporal im 2. Bataillon des 4. Gr. Infanterie⸗ Regiments Andreas Sulzbach dahier ein Sohn, Ernſt Wolfgang, geb. den 4. Auguſt.

Dem Großh. Gemeindebaumeiſter dahier Johann Theo⸗ bald Eduard Ruths eine Tochter, Anna Catharina Maria Michaelina, geb. den 31. Juli.

Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Johann Chriſtian Hanſtein eine Tochter, Chriſtiane, geb. den 3. d. M. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Joh. Niko⸗ laus Müller ein Sohn, Johann Heinrich, geb. den 4. d. M.

Dem hieſigen Bürger und Gartenſchützen Johann Fer dinand Volp eine Tochter, Sophia Wilhelmine, geb. den 12. d. M.

Wilhelmine, geb. den 13. d. M. Dem Ortsbürger und Taglöhner Ludwig Koch von Rüdingshauſen, Kr. Grünberg, ein Sohn, Heinrich, geb. den W. d. M.

Beerdigte:

Georg Rauſch, Schneidergeſell, des weiland hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Johannes Heinrich Rauſch nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, alt 25 Jahre 5 Monate und 3 Tage, t den 31. Juli. Johann Jakob Kunze, Feldwebel im 2. Bataillon des 4. Gr. Infanterie-Regiments, gebürtig aus Battenberg, alt 36 Jahre, 9 Monate und 28 Tage, 5 den 21. d. M. Johann Nikolaus Windecker, hieſiger Bürger und Schuh⸗ machermeiſter, alt 58 Jahre 8 Monate und 22 Tage, 1 den 25. d. M.

Eleonore Charlotte Klein, geborne Scheer, des weiland

hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Wilhelm Klein nachgelaſſene Wittwe, alt 76 Jahre 9 Monate und 3 Tage, T den 26. d. M.

M es!

Sekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

N ννννσ

Bekanntmachung. 1182) Die dem Heinrich Hock gehörige Stadtmühle zu Aſſenheim ſoll auf freiwilliges unſtehen des Eigenthümers,

Samſtag den 21. September, Morgens 10 Uhr, uf dem Rathhauſe zu Aſſenheim meiſtbietend verſteigert werden, wozu man Kaufliebhaber einladet. Bei annehmbaren Geboten wird ſogleich der Zuſchlag erfolgen, andern Falles aber in demſelben Termine eine Verpachtung der Mühle auf mehrere Jabre verſucht werden. Die Bedingungen werden im Verſteige⸗ vungstermine eröffnet werden. Friedberg den 30. Auguſt, 1844. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Hofmann.

Oeffentliche Aufforderung.

(12010 Cs beabſichtigen die Grundbeſitzer

1) der Gemarkung Zeilbach die dem Freiherrn Wilhelm von Schenk zu Schweinsberg auf der Sorge zuſtehenden Grundrenten im geſetzlichen Geldanſchlage zu 75 fl. mit einem Ablöſungskapital von 1350 fl. 2) der Gemarkung Großeneichen die den Freiherrn von Schenk zu Schweins⸗ berg, namentlich

a) dem Gr. Hauptmann Hans Carl von Schenk zu Darmſtadt,

p) dem Rittmeiſter Friedrich von Schenk zu Rülfenrod,

o) der Maria Freifrau von Schenk als Vormünderin ihrer minderjährigen Söhne Ferdinand, Wilhelm, Georg und Carl von Schenk zu Rülfenrod

gebührenden Grundrenten von 2 fl. 22¼ kr. mit 42 fl. 40½ kr. Ablöſungskapital in Ge⸗ mäßbeit des Geſetzes vom 27. Juni 1836 ab⸗ zulöſen. f e Dem Erſuchen Gr. Kreisraths des Kreiſes

Grünberg zufolge werden alle, bei der Ablö⸗ ſung vorbenannter Grundrenten Betheiligte, bekannte ſowohl als unbekannte, hierdurch auf⸗ gefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche bin⸗ nen 2 Monaten von heute an ſogewiß bei hieſigem Gerichte anzuzeigen, als ſonſt die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die genannten Berechtigten geſtattet werden wird. Grünberg den 6. September 1844. Gr. Heſſ. zum Landgericht daſ. gehöriges Pa⸗ trimonialgericht der Fhrn. Riedeſel zu Eiſenbach Welcker.

Korn- und Gerſtenſtroh Lieferung für die Garniſon zu Butzbach. (1223) Da das zum friſchen Füllen ſämmt⸗ licher Betten in der bieſigen Reiter⸗Caſerne erforderliche Stroh, beſtehend in 1084 Gebund Kornſtroh, à 16 Pfd., und 1290 Gebund Gerſtenſtroh, a 8 Pfd., auf dem Wege der Soumiſſion an den Wenigſtnehmenden verge ben werden ſoll, ſo ſetze ich hiervon die In⸗ tereſſenten mit dem Anfuͤgen in Kenntniß, daß die Bedingungen auf dem hieſigen Militär⸗