Ausgabe 
16.3.1844
 
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lien, als circa 90 Centner Heu, 65 Centner Grummet, ſodann die Spreu von den aus⸗ gedroſchenen Früchten und einiges Wirrſtroh an den Meiſtbietenden, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingun⸗ gen, verſteigert werden. Kaufliebhaber werden eingeladen. Friedberg am 11. März 1844. In Auftrag des Kirchenvorſtandes Faatz, Kirchenrechner.

Bekanntmachung.

(310) Die hieſige Saline bedarf 6 Ohm Ruböl und 2 Fuder Roggenſtroh, deren Lie⸗ ferung Dienſtag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, unter den im Termin bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen, an den We⸗ nigſtnehmenden vergeben werden ſoll. Nauheim den 12. März 1844. Kurfürſtliches Salzamt 5 Schmincke. Duncker. F. Schreiber.

NN

Privat- Bekanntmachungen.

3 vierſpännige Wagen

(278) ſind zu verkaufen. Näheres iſt bei der Expedition dieſes Blattes zu erfahren.

Deutſcher und(ewiger) Luzerner Klee⸗ ſaamen (276) iſt zu den billigſten Preiſen zu habeu bei Selig mann Scheuer II. in Heldenbergen.

Naſſau⸗Uſinger Eiſen und Achſen,

(280 fur deren Güte wir garantiren, ſind in großer Auswahl vorräthig und verkaufen billigſt Gebrüder Grödel.

Anzeige.

(2901) Ich halte mich verpflichtet den Be⸗ wohnern der Stadt Butzbach und deren Um gebung öffentlich bekannt zu machen, daß ich auch bei dem Civilſtande die innere, ſowie die ädußere- Heilkunde ausüben werde.

Unbemittelten werde ich mit gleicher Be reitwilligkeit unentgeldlich meinen ärztlichen Rath ertheilen. ö 5 5

Meine Wohnung iſt bei Schreinermeiſter Wirths in der Korngaſſe.

Butzbach im März 1844.

Dr. Weinsheimer, Oberarzt im Garderegiment Chevauxlegers.

Anzeige. (295) Meinen geehrten Freunden mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich auch dieſes Jahr wieder mit allen Sorten friſchen und ächten Sämmereien verſehen bin, und ſolche um möglichſt billige Preiſe ablaſſe. Preisverzeich niſſe ſtehen auf Verlangen gratis zu Dienſten, und ſchmeichle mir mit der Hoffnung auch dieſes Jahr wieder einem recht zahlreichen Zu ſpruch entgegen zu ſehen. Friedberg den 11. März 1844. Ernſt Botſch.

Eine wenig gebtauchte leichte Chaiſe,

(298) vierſitzig, bedeckt und mit ſehr guten Laternen verſehen, iſt wegen Mangel an Platz

wohlfeil zu kaufen bei Sattlermeiſter Reuß

in Vilbel

Empfehlung. (811) Daß ich wieder mit ächten und fri⸗ ſchen Sämereien aller Art beßtens verſehen

88 u.

bin, bringe ich andurch zur Nachricht aller mei ner Freunde.

Da ich meine Sämereien nur aus guten lang erprobten Quellen beziehe, ſo hoffe ich auch fur dieſes Jahr, unter Zuſicherung ſehr billiger Preiſe, mich wieder einer ſtarken Ab nahme erfreuen zu dürfen. 5

Preisverzeichniſſe werden gratis abgegeben.

Friedberg im März 1844.

M. Jung.

Verkauf auf den Abbruch

(312) Kommenden Donnerſtag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, will Unterzeichneter einen Bau, welcher ſich zu einem Wohnhaus,

Brennhaus, großem Schoppen und zu einer

Scheuer eignek, und ſodann eine große Scheuer, alles von gutem Holz, meiſtbietend verſteigern

laſſen. f 8 Chriſtian Wenzel in Bönſtadt.

Empfehlung. (319) Sch bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß ich eine Bierbrauerei errichtet habe, in welcher Baieriſches Bier, Lagerbier und gewöhnliches Bier verfertigt werden. Indem ich mich zur gefälligen Abnahme empfehle, ſichere ich zugleich reelle Bedienung und billige Preiſe zu. Vilbel den 4. März 1844, G. Gerhardt, Gaſtwirth zum Landsberg.

Klicker und Achatkoͤrner.

(310 unterzeichneter empfiehlt ſein Lager aller Sorten Klicker, wovon er gewöhnliche a fl. 1 und gemalte à 1 fl. 24 kr. pr. Tauſend, zum Wiederverkauf als ſehr billig erlaſſen kann. Carl Bender, Zeil, neben der Konſtablerwache in Frankfurt a. M.

Mit weißem, rothem und Luzerner Kleeſaamen,

(315) von vorzüglicher Güte, ich beßtens

verſehen bin und zum billigſten Preiſe ver

kaufe, zeige ich hiermit meinen Freunden er⸗

gebenſt an. Fr. Hilbrecht.

Bekanntmachung.

(3160) Auf meiner Fabrik an der Fried⸗ berger Warte, iſt von heute an jeden Tag gutgebrannter Kalk zu haben. N J. Lüdicke. Anzeige.

(317) Ein Bürgermeiſter wollte einem Schnei⸗ dermeiſter die Feuer⸗Gerälhſchaften in ſeine Hofraithe hängen, welches von demſelben wider ſprochen worden; allein aber der Bürgermei⸗ ſter wollte ſie dem Schneidermeiſter mit Ge walt in den Hof hängen. Dieſer hat ſein Eigenthum mit Hülfe ſeiner Frau geſchützt und den Würgermeiſter mit dem Ortsdiener und dem Feuerhaken zurückgeſchiebt. 8

Frankfurter Gold-Cours vom 14. März

1 Neue Louisd'or K 11 4 Friedrichsd'or 9 46 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 56½ Rand⸗Ducaten 1 5 34 20 Frankſtücke 9 28 Engliſche Souverains 17

Kirchliche Anzeigen für Friedberg.

Sonntag Lätare den 17. Marz. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Kirchenrath Pilger. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Engelbach J. Mittwochs-Betſtunde, Nachmittags um 3 Uhr, hält Herr Candidat Wollweber.

Farbuch t prleli ſeh

7. März 8. März 5. März

Gattung. Fried⸗; Groß. berg 1 gerau

fl. kr= fl kr. fl.

Waizen pr. Malter] 10 30 949 10 e 7 50 7 45 730 Gerfie[ 558 627 7 2 Hafer 5 330 346 350

Polizei-Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 17. bis 23. März 1844.

2 8 Fried⸗ Butz⸗ E Brod⸗Preiſe. berg. bach. 8 kr. fee pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 31 34 2 77, 8 9K. 4 10 124 12 Lth. Lth. Milchbrod 14 149. Waſſerweck 14% 1 5 1 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15 137 Fleiſch-Preiſe. pe 1 Ochſenfleiſch 0 75 2 1 gemäſtetes O1 ee Kühfleiſch a 1 9 Sp. z%% gemäſtetes 0 10 5 Rindſeiſch ungemäſtetes n Kalbfleiſch 7 3 Schweinenfleiſch 12 12 Hammellleiſch 10 0 Schaaffleiſch 7 Wurſtvon blos Schweinen 14 14 Gemiſchte Wurſt 10 10 Bratwurſt 15 15 Schwartenmagen 15 15 Geräucherter Speck 22 22 Schinken 19 19 Dörrfleiſch 19 19 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 224 22 unausgelaſſen 20 20 Nierenfett 21 21 Hammelcsfett 151 15 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg ü nch ler.

Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butz bach gilt auch für den Kreis Hungen. 7 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

Der Kreisrat

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