Ausgabe 
13.11.1844
 
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mrareiiſchen Pruͤfung, ſo wird ſich ergeben, daß viele e bewellen weder nothwendig noch nützlich ſind.) Wie groß ite vie gering auch das Einkommen eines Menſchen ſein

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aufzuhelfen!

det meg, wenn er Herr ſeiner Bedürfniſſe geworden iſt, ſo ſind

. ine Handlungen geregelt, Entbehrungen erträgt er hn Mühe; er iſt unabhängig, denn er vermag ſeine Zu nt ich zu ſichern; alle ſeine Handlungen ſind rechtlich Iiehtenwerth, denn mit der Neigung zu unerlaubten, ent

ghlchen Genüſſen iſt der Reiz, leichtſinnig, unrechtlich zu gewichen. In der neueſten Zeit iſt ge Mchtigkeit von Anſtalten, welche möglich machen, einen

her delt, von ihm

Blaſen entſtehen.

o ngen Schritt zur Verbeſſerung des menſchlichen Zu

rde zu thun, in vielen Ländern gefühlt. N Mogten dieſe wenigen Worte etwas dazn beitragen, eſeeer zu überzeugen, daß Sparkaſſen das Geeignetſte

e Fehn e Frgleiche Intelligenzblatt 1844 Nr. 64 den Aufſatz: Auch Etwas

um Rechnen.

Die Red.

ſind, nicht allein der Verarmung entgegen zu wirken, fno dern auch dem hier und da geſunkenen Wohlſtande wieder

(Gemeinnützige Blätter.)

Verſchiedenes.

Ein Mittel bei Verbrennungen, ſowohl durch Flüſſigkeiten als durch heißes Eiſen. liches Rüböhl, gleichviel ob gereinigt oder nicht, beſtreiche damit die Brandſtelle und ſtreue Kochſalz darauf. Schmerz wird augenblicklich verſchwinden und auch keine

Man nehme gewöhn

Der

Der heilige Rock zu Trier.

Es ſind uns wieder zwei Schreiben, den obigen Ge genſtand betreffend, zugekommen, wir ſehen uns aber veran laßt, bei dem in Nr. 88 d. Bl. S. 351 Anmerk. Geſagten ſtehen zu bleiben und zwar aus dem dort angegebenen Grunde.

Die Redaktion.

Bunntmachungen von Be hoͤrden.

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ägaltſepeine Rentenanſtalt zu Darm 105 ſtadt.

Sen 107) Es wird hierdurch zur öffentlichen

fetus gebracht, daß Herr Kataſtergeome

e psholz zu Vilbel zum Agenten der

Nine Ugemenen Rentenanſtalt zu Darmſtadt be

ellgſ wrden iſt, und bei demſelben ſowohl

Hände zomularien zu Beitrittserklärungen, als 5% uch d. Statuten, letztere zu 6 kr. per kemehr, empfangen werden können.

r Zir entgegennahme von Beitrittserklärun⸗

Front um inlagen iſt derſelbe ermächtigt. Die⸗

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ban tönnen im laufenden Jahre bis 30. Hein dove mer abgegeben werden.

Dlarniſtadt, am 21. Oktober 1844. g Die Direction der allgemeinen 0 Rentenanſtalt.

N Brennholz Lieferung. 121) Donnerſtag den 14. dieſes, Vormit⸗ ags 10 ihr, ſoll auf dem Directorial-Bureau hahilrde Lieferung von 150 Stecken Buchen⸗ Schafpyllz für die hieſige Anſtalt öffentlich an zen Lerigſtfordernden, unter den im Termine bekam gemacht werdenden Bedingungen, ver geben ner den. Moamenſchloß den 1. November 1844. * In Auftrag: Der Verwalter Bauer.

o»bligations-Verlooſung. (2) Bei heutiger Verlooſung wurde N. 7 à fl. 100 Obligation des bei dem Hanglu gshauſe Herrn Simon Lindheimer negoßiinnen Anlehens zur Rückzahlung auf den Iinmr 1845 gezogen, und ſteht es dem Beſiger frei den Betrag bei obigem Hand lunga ſe oder bei der iſr. Gemeinde-Kaſſe dahi xen erheben. Münzenberg den 5. Oktober 1844. De Dirigent der iſr. Religions-Gemeinde Hirſch Mayer.

0

Ver ſegerung der Arbeiten zur Erbau

u üner neuen Pfarrſcheuer in Herr man ſtein, Kreiſes Gießen. (15) Freitag den 15. d. Mts., Vormit⸗ tags n 11 Uhr, ſollen in dem Hauſe des Gaſtnrühs Schäfer in Herrmanſtein die zur Erbe nnz einer neuen Pfarrſcheuer und die bei

Abänderung an der Einfriedigung der Pfarr- hofraithe daſelbſt erforderlichen Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 999 fl. 51 kr.

2) Steinhauerarbeit 10350 3) Zimmerarbeit 694 19 4) Dachdeckerarbeit 315 34 5) Schreinerarbeit 195 9 6) Schloſſerarbeit 76 31 5 7) Weißbinderarbeit 134 54

8) Lieferung von 67 Büͤtten Kalk, 9 1 4 Cubklftr. Sand, öffentlich an die Wenigſtfordernden verſteigert werden. 8 Indem man dieſes bierdurch zur öffentli chen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß die Riſſe, Voranſchläge und Verſteige rungsbedingungen in dem Bureau des Unter zeichneten zur Einſicht offen liegen. Gießen den 4. November 1844. Der Gr. Heſſ. Provinzialbaumeiſter len

Soumiſſion.

(1457) Die Lieferung von circa 23 Cent⸗ ner harter Seife und des Bedarf's der Schmierſeife für die Marienſchloſſer Anſtalt pro 1845, ſoll auf dem Wege der Soummiſ ſion, unter Vorbehalt höherer Genehmigung, an einen der Mindeſtfordernden vergeben wer den. Alle, welche zur Uebernahme dieſer Lie ferung Luſt haben, wollen deßwegen ihre For derungen verſiegelt und mit der Aufſchrift Seifelieferung bis längſtens Samſtags den 16. d. M. bei Gr. Zuchthaus-Direction dahier einreichen, indem Montag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr die Eröffnung der eingegangenen Soumiſſionen ſtatt finden ſoll, bei welcher alle Soumittenden oder Bevoll mächtigte derſelben zugegen ſein können. Jeder Soumittend hat bei Einreichung der Soumiſ ſion Proben der zu liefernden Seife vorzu legen und ſich durch eine Beſcheinigung des betreffenden Ortsvorſtandes über ſeine Lie ferungsfähigkeit auszuweiſen.

Die Lieferungs-Bedingungen konnen bis zu vorgenanntem Termine bei dem Unterzeichne ten eingeſehen werden.

Marienſchloß am 4. November 1844.

In Auftrag Großh. Heſſ. Zuchthaus Direction: Weigel, Speiſemeiſter.

Verſteigerung. (14139) Dienſtag den 19. dieſes Monats, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Fleiſches für die Gefangenen dahier auf das Jahr 1845, deſſen beiläufiger Bedarf aus

1) 44 Centner Ochſenfleiſch,

299 5 Schweinefleiſch, beſteht, unter den, vor der Verſteigerung be kannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigſtverlaͤngenden verſteigert werden.

Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend erſucht man, dieſes in ihren Gemeinden öffent lich und mit dem Anfügen bekannt machen zu laſſen, daß jeder Steigliebhaber, bevor er mit bietet, ſich ausweiſen muß,

a) bei Lieferung des Ochſenfleiſches eine Cau tion von 293 fl., b) bei Lieferung des Schweinefleiſches eine

Caution von 60 fl., ſtellen zu können und dieſe in Gr. Heſſ. land ſtändiſchen Papieren zu deponiren ſind.

Marienſchloß den 5. November 1844. In Auftrag Großh. Heſſ. Zuchthaus⸗ Direction: Weigel, Speiſemeiſter.

Edictalla dung.

(1468) Das Großh. Heſſ. Hofgericht der Provinz Oberheſſen hat gegen den Nagelſchmied Georg Wilhelm zu Butzbach, deſſen Vermögen um 2863 fl. 2 kr. überſchuldet iſt, den förm lichen Concursproceß erkannt. Es werden da her Alle, welche dingliche oder perſönliche An ſprüche gegen denſelben geltend machen wol len, hierdurch aufgefordert, ſolche bei Per meidung des ohne beſonderes Präcluſiodecret erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe, im Termin Montag den 16. December d. J., Vormittags 9 Uhr,

bei der unterzeichneten Behörde anzuzeigen und näher zu begründen.

In demſelben Termin wird zur Wahl eines Maſſepflegers geſchritten und eine gütliche Ab findung zwiſchen dem Schuldner und ſeinen Gläubigern verſucht werden, weßhalb ſolche, welche ſich zu vertreten zu laſſen beabſichtigen, ihre Vollmachten genügend auszudehnen haben.

Butzbach den 2. November 1844.

0 Großb. Heſſ. Landgericht daſ. Völcker. Calmberg.

Bekanntmachung.

(1469) Montag den 25. November, Vor⸗ mittags um 0 Uhr, ſollen in hieſigem Rath⸗ hauſe die Schubfuhren von Station zu Sta tion öffentlich an Wenigſtnehmenden verſtei gert werden. Friedberg den 11. November 1844. In Auftrag Gr. Kreisraths Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.