Ausgabe 
10.1.1844
 
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gelegenheiten betreffende Briefe an Großh. Behörden, welche am Orte ſelbſt ihren Sitz haben, zum Zwecke der Abgabe durch die Poſt, in die Briefkaſten einzulegen. Sollte letz⸗ teres dennoch geſchehen, ſo wird dem Empfänger die bei Beſtellung von Localbriefen übliche Gebühr angefordert, falls er aber die Zahlung verweigert, der betreffende Brief als Retourbrief behandelt und die Beſtellgebühr von dem Auf geber erhoben werden.

VI. Dienſtnachrichten: Am 24. Nov. wurden der Ober⸗ einnehmer Schaub zu Umſtadt zum Obereinnehmer in Darm ſtadt, der Obereinnehmer Fink zu Romrod zum Obereinnehmer in Umſtadt, der Calculator bei der Steuercontrole Köſterus dahier zum Obereinnehmer in Romrod und der von dem Stadt⸗ vorſtande dahier präſentirte Chriſtian Smirmund zum Thor⸗ ſchreiber am Rheinthor dahier ernannt; am 2. Dez. der von den Frhr. Riedeſel zu Eiſenbach auf die evang. Schullehrerſtelle zu Schlechtenwegen präſentirte Schulvicar Chanter zu Ober mobs für dieſe Stelle beſtätigt; am 6. dem Hülfslehrer an dem Schullehrerſeminar zu Friedberg, Süß, die 1. evang. Schul⸗ lehrerſtelle zu Partenheim; dem Schulcandidaten Röder zu Partenheim die 2. evang Schullehrerſtelle daſelbſt übertra gen; am 11. der bisherige Canzleidienergehülfe Nahrgang dahier zum Canzleidiener bei der Civildiener-Wittwencaſſe⸗ Commiſſion eruannt; am 14. der von dem Hrn. Grafen Eberhard zu Erbach⸗Erbach auf die evang. Schullehrerſtelle zu Zell präſentirte Schulvicar Weißgerber aus Kirch brombach für dieſe Stelle ſowie der von dem genannten Herru Grafen auf die evang. Schullehrerſtelle zu Erlenbach und Lauerbach präſentirte Schulvicar Bock daſ. für dieſe Stelle beſtätigt.

VII. Charakterertheilung: Am 12. Dez. dem Pro⸗ feſſor der Medicin, Geh. Medicinalrath Dr. Nebel zu Gießen, in Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſt führung, der Charakter einesGeheimenraths.

VIII. In den Ruheſtand wurden verſetzt: Am 24. Nov. der Thorſchreiber am Rheinthor dahier, G. Smir mund, auf ſein Nachſuchen; am 2. Dez. der evang. Schul⸗ lehrer Schneider zu Frohnhauſen.

IX. Concurrenz für: die evang. Schullehrerſtelle zu Hopfmannsfeld, L. B. Lauterbach(Präſentation der Frhrn. Riedeſel zu Eiſenbach), mit jährlich 214 fl. 57 kr., nebſt 4 Stecken Holz zur Heizung der Schulſtube; die evang. Schul lehrerſtelle zu Stumpertenrod, Kr. Grünberg, mit 252 fl., nebſt 4 Stecken Buchenſcheitholz im Geldanſchlage von 14 fl. 8 kr.

X. Geſtorben ſind: Am 18. April der Hoßbiblio thekſecretär Ebenau dahier; am 22. September der pen ſionirte Schullehrer Dietrich zu Flomborn; am 1. Oct. die Staatspenſionärin, Wittwe des Chauſſeeinſpectors Ger bode zu Niedermörlen; am 31. der penſ. Schullehrer Stork zu Großrohrheim; am 5. Nov. der Steuercontrole-Acceſſiſt Kraus zu Mainz; am 6. der Schullehrer Hedderich zu Oberſeemen; am 7. der Schullehrer Meyer zu Wersau; am 9. der evang. Pfarrer Walter zu Sandbach; am 15. der penſ. Schullehrer Fries von Bobſtadt; am 19. der Phyſi catsarzt Hofrath Dr. Grote zu Gedern; am 22. der Poſt⸗ expeditor Hebbel zu Ortenberg; am 23. der penſ. Oberſt Schüler dahier; am 24. der penſ. Polizeilieut. Borne⸗ mann dahier; am 28. der penſ. Speicherverwalter und Steuereinnehmer Lein zu Burggemünden; am 7. Dez. der Poſthalter und Poſtexpeditor Reen zu Niederingelheim; am

gedrängte Auszüge aus dem Regierungsblatte geben und hoffen, daß auch dieſe Einrichtung des Beifalls der verehrl. Leſer d. Bl. ſſch erfreuen werde. Natürlich beſchränken wir uns auf ſolche Verordnungen, welche fur das ganze Land oder unſere Provinz berechnet ſind, auf Dienſtnachrichten ꝛc. D. Red.

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12. der penſ. Hofkammerath Chelius dahier; am 15. der Gymnaſiallehrer Schmitt zu Mainz; am 17. der Kreis thierarzt Stock zu Vilbel.

Anfrage und Bitte um Belehrung.

Die Vertilgung der unſern Fruchtbäumen ſo großen Nachtheil bringenden Raupen, und die gründlichen Erörter ungen, welche darüber in dieſen Blättern gepflogen worden ſind, veranlaſſen die nachfolgende Nachfrage über die in mehreren Gegenden, namentlich um Frankfurt herum, ſoge nannte Mair aupe.

Bei trockner Witterung im Frühjahr bildet ſich auf den Blüthenknospen eine klebrige Maſſe, welche man gewöhn lich Honigthau benennet, und zugleich bemerkt man auf den⸗ ſelben feine Stiche von Inſecten. Wenn nun die Witterung zur Blüthe längere Zeit ungünſtig bleibt, nehmen dieſe In⸗ ſecten ſo überhand, daß in Kurzem der Baum von Blüthe und Laub ganz kahl daſtehet. 5

Wie iſt der richtige Name der hier beſchriebenen Raupe? wo findet man etwas Näheres darüber? und welche Mittel ſind bisher ſchon mit Erfolg zu deren Vertilgung angewendet worden?

Einſender dieſes bittet die Antwort auf vorſtehende Fragen in dieſem weit verbreiteten Blatte mitzutheilen.

Zur Nachkicht.

Wir wiederholen, namentlich in Beziehung auf eine aus B. ane.. und eine aus O. uns gewordene, erſtere mit... b, letztere mit..... r. unterzeichnete, Mit⸗ theilung, deren Aufnahme in das Intelligenz-Blatt ſonſt kein Hinderniß im Wege geſtanden haben würde, daß nur ſolche Zuſendungen berüͤckſichtigt werden können, deren Ver⸗ faſſer ſich uns genannt haben. Daran knüpfen wir die er⸗ gebene Bitte, daß es doch künftig Allen, die uns mit Bei trägen erfreuen wollen, gefällig ſeyn möchte, uns gegenüber aus ihrem Namen kein Geheimniß zu machen; auf Discre tion von unſerer Seite iſt in allen Fällen ſicher zu rechnen.

Die Red.

Kirchenbuchs⸗Auszuͤge vom Dezember 1843. I. Hungen. Getraute:

26. Der hieſige Bürger und Metzger Philipp Reinhardt Walz, Sohn des hieſigen Bürgers und Metzgers Her mann Walz, und Hermine Margarethe Petri, Tochter des zu Gießen verſtorbenen Bürgers und Maurermei ſters Philipp Petri.

Getaufte:

i 10. Dem Großh. Schullehrer Ludwig Klein eine Tochter,

Wilhelmine Katharine, geb. den 7. November.

17. Dem Bürger und Dreher Johannes Eſter ein Sohn, Konrad, geb. den 25. November.

17. Dem Bürger und Landgerichtsactuariatsgehülfen Hein⸗ rich Ludwig Mitze eine Tochter, Eliſabetha Gertraude Wilhelmine Emilie, geb. den 11. November.

17. Dem Großh. Landgerichtsactuar Julius Kießling eine Tochter, Marja Anna, geb. den 7. November.

24. Dem Bürger und Sattler Peter Schmidt ein Sohn, Heinrich, geb. den 24. November.

26. Dem Bürger und Schneider Georg Zimmer eine Toch

ter, Louiſe Marie Katharine, geb. den 10. November.

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