Burg, befindliche Wohnung, enthaltend Stube, Kammer, einen Theil des Kellers und einen Theil des Speichers, auf 3 Jahre, vom 16. April d. J. anfangend, an den Meiſtbietenden vermiethet. Friedberg den 3. Februar 1844. Der Großh. Heſſ. ee Buß.
Heu⸗Verſteigerung. (140) Montag den 286. d. M., Vormittags 10 Ühr, follen in dem Vorwerk des Gr. Ge⸗ ſtütes zu Alt⸗Ulrichſtein 150 Centner Heu, von der beßten Qualität, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden, wozu Liebhaber ein—
ladet Neu- Ulrichſtein am 1. Februar 1844.
Der Großh. Geſtütsmeiſter
Diegel.
Bekanntmachung.
(IAI) Nachdem Joh. Heinrich Krämer jun., Ortsbürger und Ackermann zu Langsdorf, 40 Jahre alt, unter Curatel geſtellt und die dor⸗ tigen Ortseinwohner Joh. Heinrich Roth am Rathhaus und Philipp Köhler, Gemeindsrech⸗ ner, heute als ſeine Curatoren verpflichtet worden, ſo wird ſolches unter dem Anhang veröffentlicht, daß etwaige fernere Rechtsge⸗ ſchäfte mit Krämer, ohne Zuſtimmung ſeiner Curatoren, als ungültig werden angeſehen und behandelt werden. Hungen den 23. Januar 1844. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms-⸗Braunfelſiſches Landgericht Hofmann.
Aus ſchreiben. (142) Der Philipp Straßheimer, ledig von Steinbach, iſt durch Beſchluß Großh. Hof⸗ Gerichts der Provinz Oberheſſen vom 21. De⸗ zember 1843 für einen Verſchwender erklärt und unter Curatel geſtellt worden. Es wird dieß mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt— niß gebracht, daß alle mit demſelben ohne Genehmigung ſeines Curators des Philipp Straßheimer III. aus Steinbach abgeſchloſſen werdende Rechtsgeſchäfte ohne rechtliche Wir⸗ kung ſind. Gleichzeitig werden alle diejenigen, welche Forderungen an den Philipp Straß⸗ heimer ledig zu machen haben, aufgefordert, ſolche Freitag den 1. März 1844, Vorm. 9 Uhr, dahier anzuzeigen. Rödelheim den 30. Januar 1844. Gr. Heſſ. Gräfl. Solms. Landgericht Buff.
Holz⸗Verſteigerung im Revier Mün— zenberg.
(18) Donnerſtag den 8. k. M. ſoll in dem Rockenberger Markwald das nachſtebende fis⸗ kaliſche Holz, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meiſt⸗ bietend verſteigert werden, 1) 219 ¾ Stecken buchen Scheitholz, 1. Claſſe, 25 373 7„ Prügel, 1. Claſſe, 3) 1568 Stück buchen Wellen.
Der Anfang iſt Morgens Punkt 9 Uhr in der Steinkauten⸗Schneiße bei Nro. 416.
Zur Berichtigung des ſich verbreiteten Ge⸗ rüchts, daß dieſes Jahr das fiscaliſche Holz gegen gleich baare Zahlung verſteigert werde, wird hierbei noch bemerkt, daß allen Steige⸗ rern gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Zah⸗ lungsfriſt bis zum 1. September d. J. geſtat⸗ tet wird.
Obbornhofen am 29. Januar 1844.
Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Münzenberg Marchand.
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Bekanntmachung.
(10 Der Exercirplatz der Garniſon Fried⸗ berg, ſoll auf die Jahre 1844, 1845 und 1846 als Schaafweide auf dem Wege der Soumiſ⸗ ſion verpachtet werden. 5
Uebernehmer können die deßfallſigen Bedin⸗ gungen auf dem hieſigen Militär⸗Verwaltungs⸗ Bureau einſehen und wollen ihre Soumiſſio— nen längſtens bis zum 12. d. M. in das am Eingange des gedachten Bureaus befindliche Käſtchen verſiegelt abgeben.
Die Soumiſſionen werden den 13. d. M., Vormitlags um 10 uhr, auf dem erwähnten Vureau eröffnet, und es können die Soumit⸗ tenten oder Bevollmächtigte derſelben dabei zugegen ſein.
Die Gebote der Soumittenten dürfen kei⸗ nerlei Bedingungen oder Vorbehalte enthal⸗ ten und es bleibt die Ratification vorbehalten.
Friedberg den 5. Februar 1844.
f J. A.: G8 lz Oberquartiermeiſter.
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Privat- Bekanntmachungen.
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(145) Eine Pfauhenne Cleeberg bei Butzbach Januar 1844. 5 Freiherrlich v. Bibraiſche Oekonomieverwaltung Fuchs.
Großes Heſſiſches Anlehen von 2,375,000 fl.
Ziehung am 15. Februar 1844.
(118) Haupttreffer fl. 20000, 4000, 2000, 1000, 2 à 400, 2 à 200, 2 à 100. Unter⸗ zeichnetes Handlungshaus erläßt hierzu Origi— nallooſe à fl. 33, nimmt ſolche aber nach der Ziehung à fl. 30 30 kr. wieder zurück, daher die Einrichtung getroffen iſt, daß nur fl. 2 30 kr. baar einzuſenden ſind. Ziehungsliſten werden prompt zugeſandt. i Julius Stiebel junior,
Banquier in Frankfurt a. M. Scheuer verkauf.
(128) Bei dem unterzeichneten ſteht eine noch ſehr gute Scheuer von 41, Länge und 31“ Breite unter ſehr billigen Bedingungen auf den Abbruch zu verkaufen. Reinhardshain am 26. Januar 1844. J. Krämer.
Eine Wohnung,
(1310 die halbe Seite im unteren Stock, beſtehend aus zwei heizbaren Zim⸗ mern, Cabinet, Küche, verſchließbarem Keller, wozu auf Verlangen noch Stall und Boden⸗ raum abgegeben wird, iſt zu vermiethen und kann dieſelbe ſogleich bezogen werden. Friedrich Cbriſtian Sieck vor dem Mainzerthor.
Gaſthaus- Verpachtung. (13 Wegen meines Ueberzugs nach Fried⸗ berg bin ich geſonnen, mein an der Chauſſee gelegenes Wirthſchaftslokal, beſtehend aus 45 Zimmern, Tanzſaal, 2 Kellern, Stallung für 20 Pferde, Brennhaus, Scheuer, Schwein⸗ ſtällen und Garten mit Kegelbahn, von Petri⸗ tag d. J. an auf 12 Jahre aus der Hand zu
verpachten. Auf Verlangen koͤnnen die Wirth⸗ ſchaftsgeraͤthe und Ackerland dazu gegeben wer⸗
den. Luſttragende können die Bedingungen bei mir einſehen. Heldenbergen den 30. Januar 1844. Tobias Thaler.
Eine brave Hausmagd
(135) wird in eine ſtille Haushaltung ge⸗ ſucht; dieſelbe kann auf Petritag eintreten.
Fuhrmann Metzger aus Gambach
(16) zeigt einem geehrten Publikum der Umgegend an, daß er regelmäßig jeden Don⸗ nerſtag von Gambach über Butzbach nach Frank⸗ furt und Samſtags von da zurück fährt und empfiehlt ſich demſelben zu Beſorgung von Fracht und anderen Beſtellungen. Aufträge für ihn werden in Butzbach im Gaſthauſe zum Stern und in Friedberg von Herrn Hartmann Walz angenommen.
Tanz ⸗ Unterricht. (117) Der Unterzeichnete bringt zur An⸗ zeige, daß er ſeinen Unterricht begonnen. Das Nähere in ſeiner Wohnung bei Herrn Joh. Bechſtein. W. E. Stahl, Tanzlehrer.
Mobilien Verſteigerung.
(18) Donnerſtag den 15. Februar 1844
läßt Unterzeichneter in ſeiner Wohnung nach⸗ folgende Gegenſtände öffen:lich meiſtbietend verſteigern und gegen baare Zahlung verab⸗
folgen: 0
1) 5 Pferde,:
2) 3 Kühe, 1 Kalbin, 3 Rinder, 2 Schweine (Sprenger),
3) 2 vollſtändige Oekonomiewagen mit den gehörigen Ketten, wovon der eine beſon. ders ſchwere eiſerne Achſen hat, 2 Pflüge, 1 Egge, Kärſte, Hacken und ſonſtige Ge⸗ räthſchaften,
4) 1 Paar neue Kummetgeſchirre mit Zug⸗ ketten und Hintergeſchirr, 1 Paar Kum⸗ metackergeſchirre, 2 Kreuzzügel und 1 vollſtändiges[ſpänniges Chaiſen⸗Geſchirr,
5) circa 40 Fuder Stroh jeder Gattung, eine Quantität Heu, Grummet, Luzerner Klee⸗ heu, Spreu und Keil,
6) circa 200 Mahnen Dickwurzel und eine bedeutende Quantität Kartoffeln.
Der Anfang wird Vormittags 10 Uhr mit dem Vieb gemacht. Vilbel den 2. Februar 1844. Ferdinand Bermann.
Literariſche Anzeige. Einladung zur Subſcription
auf
Doctor Martin Luther. Dramatiſche Geſchichte
von Friedrich Radewell.
Daſſelbe wird bis Oſtern 1844 wohl aus⸗ geſtattet, geheftet und mit einem geſchmack⸗ vollen Umſchlag verſehen, den Herren Sub⸗ ſcribenten zugeſandt werden und obwobl es 9 bis 10 Druckbogen enthält, beträgt der Sub⸗ ſcriptionspreis doch nur 36 kr., damit es ſich Arm und Reich, Jung und Alt kaufen kann.
Subſeriptionen nimmt die Buchhandlung 91 Carl Bindernagel in Friedberg dar— auf an.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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