8
zu Ma
U zu ein
en
Sie g
dech meint
„ Ne Aer
Suppeh
Hofraitbhe Verſteigerung. 685) Montag den 8. Juli l. J., Morgens un 10 Ubr, ſoll in bieſigem Rathbauſe auf kiwilligen Antrag det Säcklers Georg Rauſch debier, deſſen Hofraithe, beſtehend in Wohn⸗ uus und Stall, an der Stadtkirche und an Fiſtav Gerlach gelegen, ſodann 103% Ruth. brten deim Gäßchen an Cbriſtoph Bollonier d 178 Ruth. an der Seebach neben Wil⸗ m Kräuter und Jacob Oberländer, öffent⸗
ſh meiſtbietend verſteigert und bei annehm— rem Gebote der Zuſchlag alsbald ertheilt erden.
Friedberg den 25. Juni 1844.
Der Grßd. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holz⸗Verſteigerung. 889) Montag den 8. Juli, Morgens 9 br, ſollen in dem Freiherrl. von Diede'ſchen echneiderwalde dahier circa 22000 Cichenſchäl⸗ zellen öffentlich an den Meiſtbietenden an ert und Stelle verſteigert werden.
Es kann an demſelben Tage, von des Mor⸗ ens 5 bis 8 Uhr von dem früher verkauften holze, ſowie ſogleich nach dem Zuſchlag, von em Schälholze geladen und abgefahren werden.
Ziegenberg den 27. Juni 1844.
Kirchner. Bekanntmachung. (905) Zu Aſſenheim, im Kreiſe Fried- erg, und zu Echzell, im Kreiſe Nidda, ſind poſtexpeditionen für Gegenſtände der Brief⸗ ind Fahr⸗Poſt errichtet worden, welche am 15. Julius l. J. werden eröffnet und mittelſt des durchpaſſirenden Frankfurt⸗ Lauterbacher Eilwagens mit ſämmtlichen Poſtſtellen der Frankfurt-Lauterbacher Route in Verbindung
jeſetzt werden. rankfurt a. M. den 20. Juni 1844. General⸗Direction der Gr. Heſſ. Poſten Freiherr von Dörnberg. vdt. Jahn. Allgemeine Rentenanſtalt zu Darm⸗ ſtadt. (908) Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Auguſt Reu⸗ ning, Hospitalmeiſter in Nidda, zum Agenten der allgemeinen Rentenanſtalt zu Darmſtadt beſtellt worden iſt, und daß bei demſelben ſo⸗ wohl die Formularien zu Beitrittserklärungen, als auch die Statuten, letztere zu 6 kr. pro Cremplar, empfangen werden können.
Zur Entgegennahme von Beitrittserklärun⸗ gen und Einlagen iſt derſelbe ermächtigt. Die⸗ ſelben können im laufenden Jahre vom 1 Juli bis 30. November abgegeben werden.
Darmſtadt am 20. Juni 1844.
Die Direction der allgemeinen Rentenanſtalt Dr. Hügel. f vdt. Schaffnit.
Mobilien-Verſteigerung. (917) Montag den 8. d. M., Morgens um 8 Uhr, ſollen in bieſigem Rathhauſe die- zum Nachlaſſe des Conrad Stutt von Niederweiſel gehörenden Mobilien, beſtehend in feinem blauem Oberrock, in ſchwarzem Frackrock, meh⸗ reren tuchenen und Bukskin⸗Hoſen, mehreren Tuchkamiſölern, Weſten und Sommerhoſen, 11 Leinwand⸗Hemden, Chemiſetten, ſeidnen und andern Halsbinden und Cravatten, leinenen und andern Schürzen, Schuben, Bürſten und ſonſtigen Gegenſtänden, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Friedberg den 3. Juli 1844. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts: Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.
Bekanntmachung. (918) Montag den 15. Juli, Vormittags balb 11 Uhr, will Frau Friedrich Nicolai's Wittwe in hieſigem Rathhauſe ihre Hofraithe,
„* 211
beſtehend in Wohnhaus mit Werkſtätte und Schweinſtall, in der Kirchgaſſe an Heinrich Wagner gelegen, ferner 21 Ruthen Garten in der Langgaſſe an Martin Dauernheim, und 1 P. 32½ Ruthen auf dem Krämer an Wil⸗ helm Breitwieſer, Gemarkung Fauerbach II., gelegen, einer öffentlichen freiwilligen Ver— ſteigerung ausſetzen und bei annehmbaren Ge⸗ boten den Zuſchlag ſogleich ertheilen laſſen. Friedberg den 3. Juli 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung von Dachdeckerarbeit. (919) Montag den 8. Juli, Vormittags 10 uhr, ſoll in dem Local des Gaſtwirths Hiero⸗ nimuß dahier die Fertigung eines Schiefer⸗ dachs auf das vormalige Zollgebäude zu Vilbel, voranſchlagt zu 678 fl. 52 kr. an die Wenigſt⸗ fordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Voranſchlag und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 1. Juli 1844. Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter
Stockhauſen.
Arbeits-Verſteigerung. (920) Die bei Erbauung eines neuen ge⸗ meinſchaftlichen Spritzenhauſes er forderlichen Bauarbeiten und Materiallieferungen, beſte⸗ hend in: fl. kr. Hand⸗ und Erdarbeit, voranſchlagt zu 13 12
N
*
Maurerarbeit Steinhauerarbeit 54— Zimmerarbeit 84 19 Dachdeckerarbeit 88— Pflaſterarbeit 8— Schreinerarbeit 41— Schloſſerarbeit 45— Weißbinderarbeit 8 32 Lieferung von 4 Ruthen Mauer- und Pfla⸗ ſterſteinen, „„ 12 großen Wagen voll Sand und Kies, „„ 4 Tauſend gut gebrannten
Ruſſenſteinen und
12 Butten gut gebranntem Kalk ſollen Freitag den 12. d. M., Vormittags um 9 Uhr, auf bieſigem Gemeindehauſe an über— nahmsfähige Steigerer, in Beiſein des Ge⸗ meindebaumeiſters, in Akkord gegeben werden.
Niederurſel den 1. Juli 1844.
Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter
Seidler. Heugras⸗ Verſteigerung.
(9210 Samſtag den 13. Juli d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, ſoll das der bieſigen Gemeinde zugehorige Heugras, von circa 30 Morgen Wieſen, öffentlich verſteigert werden. Zuſammenkunft iſt um obige Stunde am Vi⸗ einalweg von Helpershain nach Ulrichſtein an der ſogenannten Heiligengall.
Köddingen am 24. Juni 1844.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Rühl. Allgemeine Rentenanſtalt zu Darm— ſt ad t. (922) Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Johs. Philipp Fritz in Friedberg zum Agenten der allge— meinen Rentenanſtalt zu Darmſtadt beſtellt worden iſt, und daß bei demſelben ſowobl die Formularien zu Beitrittserklärungen, als auch die Statuten, letztere zu 6 kr. pro Exemplar, empfangen werden können.
Zur Entgegennahme von Beitrittserklärun— gen und Einlagen iſt derſelbe ermächtigt. Die— ſelben können im laufenden Jahre vom 1. Juli bis 30. November abgegeben werden.
Darmſtadt am 1. Juli 1844.
Die Direction der allgemeinen Rentenanſtalt Dr. Hügel. »dt. Schaffnit
*—
Die Die
Holz⸗Verſteigerung. (92) Im Brandoberndorfer Gemeindewald, Diſtrikt Fahrberg, werden Montag den 15. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, 2 eichen Stämmchen von 24 Cubikfuß, 2 Klafter eichen Schälholz, 3½„ Birkenholz, 44 Stück Deichſeln und ähnliche Raidel, 50„ Leiterbäume, 350» Spachgerten, öffentlich verſteigert. Uſingen den 26 Juli 1844. Herz. Naſſ. Landoberſchultheiſerei Zingraff. Oeffentliche Bekanntmachung und Auf— forderung. (9200 Karl Friedrich Hitzel zu Lich iſt auf ſeinen eigenen Antrag von Großherzog⸗ lichem Hofgericht der Provinz Oberheſſen unter Curatel geſtellt worden. Es konnen Rechts⸗ geſchäfte mit demſelben nur mit Zuſtimmung ſeines Curators gültig abgeſchloſſen werden. Dermalen iſt Curator Jacob Walz VI. zu Lich.— Alle Gläubiger des Karl Friedrich Hitzel zu Lich, welche nicht eine in die Hypotheken⸗ bücher eingetragene, oder eine noch nicht ein⸗ geklagte Forderung zu machen haben, werden aufgefordert, ihre Anſprüche binnen 4 Wochen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, ge— genfalls zu gewärtigen, daß ſie bei dem be⸗ vorſtehenden Schuldentilgungsverfahren unbe⸗ rückſichtigt bleiben. Lich den 22. Juni 1844. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Lich Dittmar. NN
Privat ⸗ Bekanntmachungen.
Knochen ⸗ Ankauf. (913) Durch erhaltenen Auftrag bin ich in den Stand geſetzt, einen ſehr annehmbaren Preis für Knochen zu zahlen und nehme ſolche pr. Ctr. und in ganzen Fuhren. Friedberg. Siegmund Simon in der Uſa⸗Vorſtadt.
Annonce.
(9135) Außer meinem ſchon bekannten Eiſen⸗ und Gußwaaren-Geſchäft, habe ich auf hieſi⸗ gem Platze eine Eſſigfabrik errichtet, welche ich unter Zuſicherung guter Waare und promp⸗ ter Bedienung zu geneigtem Zuſpruch beſtens empfehle.
Großkarben im Juni 1844.
D. L. May. Einladung. (916) Sonntag den 7. Juli d. J. wird auf dem Beluſtigungsplatz am Schrenzerberg dabier die neue Fahne des Geſang-Vereins eingeweiht werden, verbunden mit Harmonie und Tanzmuſik.
Ich erlaube mir ein geehrtes Publikum hier— von in Kenntniß zu ſetzen und um gefälligen Beſuch zu bitten.
Butzbach den 30. Juni 1844.
A. Joutz, Gaſtwirth. 1
Empfehlung.
(897) Da ich in meiner langjährigen Praxis das Geheimniß gefunden, ein Stangenlack zu bereiten, welches die Kräfte beſitzt, aus dem Körper Gicht und Rheumatismen zu ziehen, dabei von ausgezeichnetem Wohlgeruch und ſolcher Claſticität iſt, daß es ſich, ohne den geringſten Druck zu verurſachen, der lindeſten Biegung des leidenden Gliedes nachzieht, ich aber von mehreren Seiten aufgefordert wurde, daſſelbe zum Wohle der Leidenden anzuempfeß— len, ſo thue ich es mit dem Bemerken, daß die vielleicht obwaltenden Zweifel uber deſſen


